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BlackLetter Sketchbook

Wo wir schon beim Zeichnen sind. Seb Lester, englischer Schriftgestalter und Illustrator, zeichnet das Alphabet in Frakturschrift. Toll, jemandem über die Schulter zu schauen, der sein Handwerk so versteht.
Sketchbook, February 2013 von Seb Lester auf Vimeo.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 22 Kommentare

  1. @ margit – HPW fand ich übrigens immer super (in seinen hervorragenden Büchern lebt er weiter)!
    Einer besten Typografie-Lehrenden in Deutschland – wenn nicht der beste!
    Hätte ich auch gerne selbst live erlebt …

  2. Ja, H.P. Willberg hatte eine große Gabe seine Zuhörer für die Typografie zu sensibilisieren. Er war sehr lebendig und mit vollem Herzen dabei. Wenn ihm etwa eine Arbeit der Schüler gefiehl war er richtig begeistert, das beflügelte uns richtig. Das macht glaube ich auch einen guten Lehrer aus. Seine wöchentlichen Ringvorlesungen beispielsweise waren hervorragend er gab uns da viel aus seinem reichen Erfahrungsschatz weiter und er konnte sich exelent ausdrücken.

    Ende der 70er Anfang der 80er wurde die Typografie allgemein als nicht besonders wichtig angesehen. Damals gab es z.B. viel weniger Designagenturen als heut. Die Werbeagenturen dominierten. Was ich leider nach dem Studium zu spüren bekam.

    Willberg hat damals durch seine Lehrtätigkeit und seine Initiativen viel für die gute Typografie getan. Die “100 schönsten Bücher”, das “Forum Typografie” (Die jährlich stattfindenden Jahresveranstaltung ist übrigens auch hervorragend) und endlich mal ein Grundlagenbuch zur Schriftenerkennung der jetztige “Typo Wegweiser”. Ich habe damals das Entstehen der allerersten Ausgabe miterlebt.

    Heute ist die Bedeutung von Typografie schon mehr in den Vordergrund gerückt. Aber es ist mir manches Mal völlig unerklärlich, warum große Agenturen eine weitverbreitete Wortmarke in einer unmöglichen Typo (die richtig schmerzt) durchgehenlassen. Was ich nicht verstehe ist. Es ist ja kein grosser Aufwand. Anscheinend sind die Macher blind oder gleichgültig dafür. Ich überlege so oft ob ich nicht als eine Art “Typodoktor” aufzutreten. Sozusagen bevors rausgeht nochmal das Finetuning übernehmen. Eine evektive Investition für Agenturen.

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