17 Kommentare zu “Bericht aus Bonn

  1. Toll. Sinnfrei aneinandergereihte Begriffe. Charakterlose Stockfotos. Null Inhalt. Langweilige Gestaltung.

    Was soll das aussagen? Das sich die Menschen in Bonn mehr freuen als anderswo?
    Was das Wesentliche an Bonn ist und warum die Stadt so toll sein soll wie uns diese Werbung vermitteln will kommt nicht rüber. Dieses „Markenkonzept“ könnte man auch für jede x-beliebige andere Stadt verwenden.

    Die Lebensfreude lässt sich in der Logogestaltung leider nicht entdecken.

    Wann begreifen diese Werbe-Heinis endlich das man ein Marken-Image einer Stadt nicht überstülpen kann wie bei einem Waschmittel. So etwas kann nur ausgehend durch gesellschaftliche und soziale Prozesse der dort lebenden Bevölkerung geschehen. Städte sind keine leblosen Produkte wie Coca Cola oder Spülmaschinentabs die man mithilfe klassischer Werbung vermarkten kann.

    Regt mich auf sowas…

  2. Kann mir jemand sagen was Bonn ausmacht? Es sagen alle das es nicht passt aber was passt denn? Bonn war mal Bundeshauptstadt. Ja und der Ludwig is ja ausgewandert. Und dann wird den Bonnern die Chance gegeben sich an ihrer Imagekampagne mitzuwirken mit Stadtbezogenen Fotos und dann Schreien auch alle. „Gute Idee kostenfrei an Bilder zu kommen.“ Ich weiss nicht was ihr habt.

  3. Nun ja… Wenn man die Kampagne im richtigen Leben an der Anwendung des Logos misst, dann ist sie ziemlich misslungen. Wir hatten vor einigen Tagen den World Aids Tag. Dazu gab es in den öffentlichen Straßenbahnen Schilder im Gestänge, ähnlich den „Bitte nicht stören“-Schildern im Hotel mit der Info, man solle sich doch mal auf Aids testen lassen – „Freude. Joy. Joie. Bonn.“

  4. @B. Kessler

    Der Kußmund ist nicht abgeschafft – der war nie Logo, sondern immer nur reines Werbemotiv. Vor dem Rechteckslogo bestand das Logo gute zwanzig Jahre aus quadratisch angeordneten Kleinbuchstaben. Etwa so:

    bo
    nn

    Findet sich noch häufig auf Kabelschächten als Metallschild „bonn Tiefbauamt“ und an den Wänden der Stadtbahnhaltestelle Rheinaue.

    Irgendein markantes graphisches Element hätte das neue „Logo“ auf jeden Fall gebraucht. Das Ding ist ja überhaupt erst aus kurzer Entfernung zu identifizieren – für die Anwendung im öffentlichen Raum denkbar ungeeignet. Ich stelle mir z.B. gerade die diversen Gewerbeanzeiger an Einfallstraßen mit dem neuen Logo vor – das kann man auch gleich sein lassen.

  5. @ Valentin

    Der Kussmund war seit über 30 Jahren das Markenzeichen Bonns. Die neue „Dachmärkeeeh“ überschneidet sich aber mit beidem : mit dem alten Stadtlogo „Bonn – die Stadt“ und der Außendarstellung Bonns – und das ist klassisches Kussmund-Revier. Sorry…

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