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„be IT“ – Image-Pflege für den Standort Italien

Made in Italy / be IT
Made in Italy / be IT, Quelle: Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit (ESTERI)

Das italienische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit (MAECI) hat Ende letzten Jahres eine Kampagne gelauncht, mit der die nationale Wirtschaft, der Standort Italien wie auch die Herkunftsbezeichnung „Made in Italy“ gestärkt werden sollen.

„Be IT“ lautet das Motto einer Kampagne, mit der seit einigen Wochen die italienische Regierung Image-Pflege für den Standort Italien betreibt. Die gemeinsam mit der Italian Trade Agency (ITA) ins Leben gerufenen Kampagne ist global ausgerichtet und auf insgesamt 26 Zielländer angelegt.

Wie es in einer vom Ministerium herausgegebenen Pressemeldung heißt, verfolge man mit der Kampagne zwei Ziele: 1. der internationalen Öffentlichkeit auf originelle und innovative Weise von Italien, seinen Werten und Talenten, seinen Fähigkeiten und seinem außergewöhnlichen Potenzial zu erzählen. 2. Unterstützung der Internationalisierung der Lieferketten des nationalen Produktionssystems, Erweiterung und Diversifizierung der ausländischen Referenzmärkte für kleine und mittlere Unternehmen in Italien.

Das italienische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit (MAECI) hat Ende letzten Jahres eine Kampagne gelauncht, mit der die nationale Wirtschaft, der Standort Italien wie auch die Herkunftsbezeichnung „Made in Italy“ gestärkt werden sollen.

„Be IT“ lautet das Motto einer Kampagne, mit der seit einigen Wochen die italienische Regierung Image-Pflege für den Standort Italien betreibt. Die gemeinsam mit der Italian Trade Agency (ITA) ins Leben gerufenen Kampagne ist global ausgerichtet und auf insgesamt 26 Zielländer angelegt.

Wie es in einer vom Ministerium herausgegebenen Pressemeldung heißt, verfolge man mit der Kampagne zwei Ziele: 1. der internationalen Öffentlichkeit auf originelle und innovative Weise von Italien, seinen Werten und Talenten, seinen Fähigkeiten und seinem außergewöhnlichen Potenzial zu erzählen. 2. Unterstützung der Internationalisierung der Lieferketten des nationalen Produktionssystems, Erweiterung und Diversifizierung der ausländischen Referenzmärkte für kleine und mittlere Unternehmen in Italien.

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Wirklich schön. Trotzdem: Meine erste Assoziation war die Telekom. Zumindest wenn man das Signet im Aufmacher der Meldung alleine sieht.

  2. Es stimmt, das Signet ist handwerklich gut gemacht. Und auch wenn es die Architektur vor Ort geschickt aufgreift, sehe ich darin nicht das, für was Italien steht. Ich kann es gar nicht richtig erklären, ich denke es ist mir dann doch zu bieder in der Formsprache und der Farbwahl. Ich finde, dass das Signet alleinstehend noch ganz okay funktioniert und seriös und hochwertig daher kommt. Aber in zusammenwirken mit dem “be” oder anderen Textbausteinen davor ist mir das Ganze zu willkürlich und wild. Bestes Beispiel sind hier für mich die Fahnen an der Straße: Hier wurden viele einzelne “schöne” Dinge kombiniert, die m.M.n. zusammen nicht gut miteinander harmonieren. Es wirkt überladen und das an sich starke Signet geht darauf verloren…

  3. anders und untypisch. dafür sehr unruhig, kleinteilig, erklärungsbedürftig und NICHT zeitlos. chic trifft es ganz gut, jedoch ist chic, meiner meinung nach, nie ein qualitätsmerkmal einer guten gestaltung. …. irgendwie wollte man juventus und italien kombinieren. solche kampagnen müssen emotional eindeutiger sein und weniger verspielt.

  4. Das blitzt. Das ist geklotzt, nicht gekleckert.

    Der Aufstrich des „T“ verlängert sich elegant nach oben in die Trikolore. Brillant auch der sanfte Verlauf des Grün links in der Trikolore, der die strenge Geometrie davor bewahrt, mechanisch-tot zu wirken.

    Die Lettern Lettern in Grotesk-Antiqua stehen kontrapunktisch gegen die übertrieben-stilisierten Serifen des Querbalkens vom „T“.

    Italienisches Design. Hat gekostet, keine Frage.

    Kritikpunkte: Der Spruch Italy / is simply / extraordinary bildet ein klar ersichtliches Rechtwinkliges Dreieck – Futurismus lässt grüßen – es bleibt die Frage, warum die Lettern nicht gleiche Strichstärke haben.

    Weiterer Kritikpunkt – der Strich neben dem „Stamm“ des T insinuiert ein „i“ wie „information technology“. Die Schräge irritiert mich. Ich hätte zumindest einen Serifen ähnlichen Schwung gewagt. Auf keinen Fall überstehend, aber der ober Abschluss als geschwungene Kurve …

    … aber das kann man natürlich nicht „trocken“ beurteilen, sondern nur am Zeichentisch anschauen und entscheiden.

    Egal. Die Kritikpunkte sind klein. Das Signet ist großartig.

  5. Das Gesamtbild ist ganz okay und die Anwendungsbeispiele sind auch ordentlich, nur kann ich mich leider keinem der hochlobenden Kommentare anschließen. “Schön”, “chic” und “handwerklich gut gemacht”?? Vorallem an diesen Stellen wurde in meinen Augen doch ganz schön gepatzt:

    https://de.share-your-photo.com/img/e49fa45071.png

    PS: Gibt es die Option Bilder einzufügen nicht mehr?

    1. Vorweg zu Deiner Frage: das Einfügen von Bildern ist nach wie vor möglich. Eben nochmals getestet. Es funktioniert. Wichtig ist, die URL des Bildes in Verbindung mit dem Code-Element img zu verwenden. Dann klappts.

      Bei den in der Grafik von Dir markierten Stellen handelt es sich lediglich um Darstellungsprobleme, die Folge des Datenaustauschs und der -umwandlung sind. Es sind dies keine handwerklichen Defizite, wie sich ja auch sehr schön beispielsweise anhand der Darstellung der Logoarchitektur erkennen lässt.

      Das ursprüngliche Aufmacherbild habe ich soeben ausgetauscht.

  6. Puh, wenn ich es richtig verstehe, dient diese Kampagne dazu, die Kreativität, den Fortschritt, die Flexibilität, die Vielfalt und die Innovationsfähigkeit der italienischen Wirtschaft aufzuzeigen.
    Und genau das alles sehe ich in dieser Marke so ziemlich gar nicht. Sie wirkt starr, unflexibel und klotzig.
    Das sieht man ganz besonders bei den Fahnen am LAX – das wirkt wie ein Logofriedhof ohne Kernaussage oder Aufforderung/Einladung zu irgendwas.
    Und Schwarz in der Kombination mit dem Tricolore, das hat einfach einen politisch faden Beigeschmack.

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