Aus tomtom wird TOMTOM

TOMTOM Logo

Ein neues Logo steht kurz vor seiner Einführung. Das Niederländische Unternehmen im Bereich Navigationslösungen hat sich bei seinem neuen Firmenzeichen offenkundig mitreißen lassen und taucht nun in der Heerschar der Web-2.0-Logos unter. Schade kann man da nur sagen.

War es wirklich notwendig eine nichts sagende graue Kugel zu integrieren? Ich glaube das kann man klar verneinen. Der nun in Großbuchtstaben gesetzte Schriftzug sieht zwar gefällig aus. Gegen die Symbiose aus Minuskeln und den flächig angelegten Händen im alten Logo kommt das neue Logo nicht annähernd ran. Nun sind Bildmarke und Wortmarke zwei sehr unterschiedliche Elemente, die einfach nicht zusammengehen wollen. Zudem hängt die Kugel in der Horizontalen leicht durch. Die Bildmarke aufgreifend sage ich dann mal: „Winke, winke schönes Logo.“

19 Kommentare zu “Aus tomtom wird TOMTOM

  1. Als ich aufs Designtagebuch stieß, war ich anfangs in der Tat bei den „Relaunch?-Artikeln immer etwas irritiert über die Anordnung neu/alt. Aber weil die Bilder immer mit „nachher? und „vorher? beschriftet waren, habe ich mich (lokal hier) inzwischen daran gewöhnt. Persönlich sortiere ich Veränderungen allerdings intuitiv andersherum, z.B. beim Kopieren von Daten zwischen interner und externer Festplatte: Quellverzeichnis auf dem Desktop links, Zielfenster rechts. Ich vermute mal, die Wahrnehmung ist diesbezüglich sehr subjektiv. Ich lese hier gerne weiterhin andersherum ;-)

    Zum tomtom Logo: ich mochte das alte lieber, es hatte einen fast simplen, naiven Charme und eine sehr einprägsame Typographie. Das neue sieht aus wie ein nach endlosen Debatten in einem Marketingmeeting verabschiedeter Kompromiss: vordergründig trendy, formal unaufregend und ziemlich „mainstreamig?. Da scheint das Navigationsprinzip (nur einer sagt, wo’s langgeht) nicht so gut funktioniert zu haben …

  2. Der neue Schriftzug gefällt mir besser als der alte, nicht ganz so fett und verspielt. Die neue Bildmarke hingegen gefällt mir gar nicht. Wie schon erwähnt, wirken die Hände wie eingesperrt, und durch die dreidimensionalität auch eher „abwehrend“. Meine erste Intention war „Halt, stop, nicht weiter!“. Dieser Effekt tritt bei der alten Bildmarke nicht so stark auf.

    Zum Vorher-Nachher-Problem. Ich finde die derzeitige Lösung gut – auch wenn es mich jedesmal wieder verwirrt. Aber dadurch ist es einem nicht auf den ersten Blick klar was denn jetzt alt und neu ist, und man überlegt einen kurzen Moment erstmal selbst, welches der eigenen Meinung nach das neuere sein müsste. Das ergibt sehr interessante Ergebnisse ;-)

  3. Zur Frage der Reihenfolge: ich muss mich jedes Mal neu orientieren. Vorher links, nachher rechts, wie die eingeprägte Leserichtung. Ist einfach komplett unnatürlich wie’s gerade ist. Schau mal bei adgoodness, er macht’s „richtig“ rum und man findet sich sofort zurecht. Mein Senf dazu. :)

  4. Hi Achim,

    ich finde die Reihenfolge vorher/nacher ebenfalls besser und bin auf deine Variante auch schon ein paar Mal reingefallen :)

    Würde mich, als nahezu täglicher Besucher, sehr darüber freuen, wenn du die Reihenhfolge änderst.

    Grüße
    Boris

  5. Ist ein später Kommentar, ich weiß.
    Wollte aber trotzdem noch posten, dass mich die Hände sofort an einen Blinden erinnert haben, der versucht, sich durch tasten zu orientieren. Für ein Navi nicht so gelungen.
    In der neuen Version muss ich auch noch an jemanden denken, der sich vor einem blendenden Scheinwerfer schützt…
    Also, die Hände finde ich eher problematisch…

Pingbacks

Kommentar verfassen

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="meineurl"> <a> <blockquote>