Aus T-Com wird T-Home

T-com T-home Relaunch

T-com T-home Relaunch

Da ist sie! Die neue Welt von T-Home. Alles wird anders. Alles wird besser. „Grenzenlos zuhause“ ist der neue Slogan für den Privatkundenbereich. Mit T-Home bündelt die Deutsche Telekom ab sofort alle Privatkundenangebote für Zuhause unter einem einheitlichen Markennamen.

Jedenfalls wird vieles erst einmal schwarz – das Logo und der Header im Auftritt zum Beispiel. Auch der neue US-Auftritt von Apple ist seit dem vorgestern verkündeten Relaunch schwarzer als je zuvor. Ordnungshalber sei angemerkt, dass der T-Home-Auftritt bereits letzte Woche umgestellt wurde. Wie dem auch sei. Die Hausfarbe Magenta tritt immer weiter in den Hintergrund. Gut, die Negativschlagzeilen der „Generation-Epo“ aus dem T-Mobile-Team, die immer noch um die Welt gehen werden wohl kaum der Auslöser für diesen Farbwechsel sein aber etwas auffällig ist es schon. Die neuen schwarzen Flächen erscheinen nicht wirklich in den Auftritt integriert.Wie ein Puzzle, das noch nicht komplett ist. Vor allem der Header-Bereich wirkt unfertig. Die Eingabefelder der Suche stehe wie Fremdkörper abseits des Headers. Ebenfalls etwas unharmonisch ist die Farbwahl in Bezug auf die Unterseiten im Privatkundenbereich z.B. Meine T-Home, Service und Shop.

Flash wird nun prominent auf der Hauptbühne eingesetzt um vermutlich in erster Linie die Seite etwas lebendiger zu gestalten. Die wichtigsten Informationen werden immer dazu noch verdonnert ihr Dasein in kleinen Schriftenklassen zu fristen. Nur mit Hilfe der Plus-Taste und einigen Vergrößerungsschritten erfährt man die „tatsächlichen“ Kosten, die jeweils anfallen. Da tröstest es den Leser auch wenig, dass die Preise für die DSL/ISDN-Komplettpaket offenkundig gesunken sind.

Regelmäßig erfolgt auf ein Klick ein Wackler. Navigiert man über die linke Menüleiste durch Privatkunden und Geschäftskunden ändert sich beim Header nicht nur die Position sondern auch die Größe. Diese Pixel-Wackler lassen den Auftritt zusätzlich etwas unruhig und nicht 100% „sauber“ erscheinen.

Normalerweise erwartet man, dass ein Klick auf’s Firmenlogo zur Startseite zurückführt. Nicht so im neuen T-Home. Je nach Position innerhalb der Website erzeugt ein Klick auf das Logo links oben entweder gar nichts oder aber man springt auf die Übersichtsseite der jeweils höheren Ebene. Klingt unnötig kompliziert. Ist es auch. Diese Doppelfunktionalität ist nicht intuitiv und schon gar nicht Standard im Web. Auf einigen Seiten produziert der Klick auf das Firmenlogo gar eine 404-Fehlerseite.

Der sehr gut gemachte TV-Werbespot, der die neue Welt von T-Home ankündigen durfte, übrigens mit dem Titel „Paint it Black“ von den Stones*, ließ auf mehr hoffen, als tatsächlich nun im Netz zu sehen ist. Das was Tribal DDB und Radical Media mit dem Spot auf die Beine gestellt haben ist genau, die Art von Inszenierung wie man sich einen großen Markenrelaunch vorstellt. Der Boden für ein neues Image wird bereitet. Etwas Neues und in Bezug auf die Marke Telekom Unerwartetes entsteht. Genau das vermisst man im neuen Webauftritt.

* Mit „Paint in Black“ lies Stanley Kubrick sein Vietnam-Epos „Full Metal Jacket“ ausklingen.

13 Kommentare zu “Aus T-Com wird T-Home

  1. zum Werbespot:

    Ich frag mich ehrlich, wie eine deutsche Firma in Deutschland mit absoluten Stereotypen aus Amerika werben kann? Der Typ sieht aus wie der In-Styler aus Frisko, die Party findet natürlich in L.A. statt, die Bibliothek ist irgendwo im Whashington etc.

    Hat nicht Volkswagen – die deutsche Automarke den gleichen Mist verzapft?

    Think globaly, add lokaly …oder habt ihr schon mal so nen Styler im T-Punkt gesehen??

    Und wieso kann man nicht die Farbe seiner Produkte auf der webseite aufgreifen und umgekehrt? Schon mal schwarze Eumex-, T-Concept, Sinus etc. Anlagen bei der Telekom entdeckt?

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