Aus DEGEWO wird degewo

degewo Logo

Das Wohnungsunternehmen degewo, ehemals DEGEWO-Gruppe, stellt aktuell auf ein neues Corporate Design um. Im ersten Schritt wurde das Logo in verschiedenen Medien eingeführt, darunter der Webauftritt.


Die Großbuchstaben, die ein bisschen an eine Versicherung erinnerten, gehören der Vergangenheit an. Dezent geschwungene Minuskeln bilden nun den Firmennamen. Neue Hausschrift ist die FF Speak. Eine Bildmarke in Form eines Rings soll das Thema „Verbund“ transportieren. Stilistisch liegt es mit seinen Verläufen und Rundungen in einer Kategorie mit Grant Thornton oder etwa dem Swisscom-Logo, welches allerdings um ein Vielfaches komplexer aufgebaut ist. Die nach oben geöffnete degewo-Bildmarke strahlt eine vollkommene Ruhe aus. Die Farben wurden aufgefrischt unterstützen diesen Eindruck. Blau ist nun etwas heller und bekommt mit Grün zudem eine Akzentfarbe zur Seite. Bei den Farben fällt mir das Logo des EU-Afrika-Gipfels ein.

degewo Design

Hier der Text aus dem hauseigenen Magazin, in dem der Wechsel verkündet wird: „Sie kennen uns bisher als DEGEWO, KÖWOGE oder WBG Marzahn – unter dem gemeinsamen Dach der DEGEWO-Gruppe. Der erfolgreichen Zusammenarbeit wollen wir jetzt auch optisch und im Namen Ausdruck verleihen: Nach dem Prinzip „Eine Familie – ein Auftritt“ treten die drei Gesellschaften künftig einheitlich auf – als neue degewo. Als Berlins führendes Wohnungsunternehmen setzen wir uns ein für die Entwicklung der Stadt und der Quartiere, für die wir Verantwortung tragen. Unsere Vision erfordert ein starkes Zeichen:

Rother+Pechstein sind für das Corporate Design verantwortlich.

35 Kommentare zu “Aus DEGEWO wird degewo

  1. Die Minuskeln wirken moderner, aber irgendwie störe ich mich am g-Bogen. Dieser läuft für meinen Geschmack einen Tick zu weit nach links, weswegen das »g« zu viel Dominanz bekommt.

    Wie ein offener Ring einen Verbund symbolisieren kann wird mir leider nicht klar. Verläufe haben eigentlich nicht viel in einem Logo zu suchen und führen unweigerlich dazu, daß die einfarbige Version gänzlich anders und meistens schlechter aussieht (siehe Plakat).

  2. Die Typo finde ich von der Anmutung her etwas kindlich, ein ganz klein wenig (bitte nicht steinigen! *g*) erinnert sie mich auch an die Comic Sans (zumindest im fetten Schnitt).
    Ansonsten finde ich das Signet top und auch die Umstellung auf Minuskeln ist gibt dem Logo eine freundlichere Ausstrahlung. Allerdings hat mir der alte Slogan besser gefallen.

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