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Aus Air Pacific wird (wieder) Fiji Airways

Fiji Airways Logo, Quelle: Fiji Airways
Fiji Airways Logo, Quelle: Fiji Airways

Die Fluggesellschaft Air Pacific (airpacific.com) ändert ihren Namen und legt sich ein neues Corporate Design zu. Das mehrheitlich im Besitz des Staates Fiji befindliche Unternehmen hat sich ein Erneuerungsprogramm verordnet, das neben der Aktualisierung der Flotte und der Verbesserung der Serviceleistungen auch die Veränderung des bisherigen Erscheinungsbildes beinhaltet.

Die weltweite Wirtschaftskrise hat Air Pacific, wie AeroTelegraph berichtet, weniger gut gemeistert als ihr direkter Mitbewerb. Gegenüber Virgin Australie und JetStar ist der Marktanteil massiv eingebrochen. Neue Airbus-Maschinen, besserer Service und eben ein neues, attraktives Design sollen die Airline wieder, die bereits von 1958 bis 1970 unter dem Namen Fiji Airways firmierte, zurück in die Erfolgsspur bringen.

Anstelle der vielfarbigen, stilisierten Heckflosse samt schräg gestellter Typo wird Fiji Airways zukünftig mit einem für Airlines deutlich unkonventionelleren Logo auftreten. Gestaltet wurde die Bildmarke, die ganz im Stile landestypischer Masi-Ornamentik angelegt ist, von der fidschianischen Künstlerin Makereta Matemos.

Die Fluggesellschaft Air Pacific (airpacific.com) ändert ihren Namen und legt sich ein neues Corporate Design zu. Das mehrheitlich im Besitz des Staates Fiji befindliche Unternehmen hat sich ein Erneuerungsprogramm verordnet, das neben der Aktualisierung der Flotte und der Verbesserung der Serviceleistungen auch die Veränderung des bisherigen Erscheinungsbildes beinhaltet.

Die weltweite Wirtschaftskrise hat Air Pacific, wie AeroTelegraph berichtet, weniger gut gemeistert als ihr direkter Mitbewerb. Gegenüber Virgin Australie und JetStar ist der Marktanteil massiv eingebrochen. Neue Airbus-Maschinen, besserer Service und eben ein neues, attraktives Design sollen die Airline wieder, die bereits von 1958 bis 1970 unter dem Namen Fiji Airways firmierte, zurück in die Erfolgsspur bringen.

Anstelle der vielfarbigen, stilisierten Heckflosse samt schräg gestellter Typo wird Fiji Airways zukünftig mit einem für Airlines deutlich unkonventionelleren Logo auftreten. Gestaltet wurde die Bildmarke, die ganz im Stile landestypischer Masi-Ornamentik angelegt ist, von der fidschianischen Künstlerin Makereta Matemos.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Die Bildmarke ist zweifellos sehr gelungen und hebt sich m.E. gerade in Kombination mit dem Braun sehr schön von den Logos anderer Fluggesellschaften ab.

    Weniger gut gefallen mir aber die Größenverhältnisse zwischen Typo und der Bildmarke. Die Bildmarke würde vielleicht noch besser rauskommen, wenn die Schrift kleiner und ggf. auf einer Linie wäre. Das würde evtl. auch die Lesbarkeit des Wortes “FIJI” verbessern, womit ich beim ersten Hinschauen Probleme hatte
    (Zuerst habe ich nämlich “FUJI” gelesen und das alles für einen ziemlich gewagten Relaunch gehalten … :-)

  2. Die Technik ein Erscheinungsbild durch den künstlerischen Enstehungsprozess besonders aufzuladen halte ich für schlau. So wirkt es menschlich und einzigartig. Wobei sich dann die Frage stellt ob es nach der digitalen “Begradigung” nicht schon wieder unheimlich viel vom ursprünglich Hineingelegten eingebüßt wurde. So für sich genommen wirkt das Markenzeichen schon ein wenig steif, da kann der Braunton auch nur wenig gegensteuern. Wenn in der Anwendung auf den verschiedenen Untergründen viele Seele bewiesen wird kann ich es mir gut vorstellen (vor allem auch als drastischen Gegenentwurf zu vielen anderen Fluganbietern).

    Mich würde der Rest jetzt besonders interessieren.

    Ganz nebenbei fällt mir die Punze im J etwas unangenehm auf; vielleicht hätte man noch etwas mit dem Kerning arbeiten sollen?

  3. Gewöhnungsbedürftig. Aber auch originell. Meine Hypothese ist, dass die Story im Making Of Teil der Kampagne im Zuge des Relaunch ist. Warum nicht eine Geschichte entwickeln, die zeigt, wie das Logo zustande kommt? Warum nicht die Bildmarke dramatisieren und damit authentisch wirken lassen? Finde ich legitim, weil auf diese Weise die Marke atmet, eine Identität verleiht bekommt und auf diese Weise im Gedächtnis bleibt. Und was anderes soll eine Marke ja nicht…

  4. Muss mich ulke anschließen, ich find das braun viel zu mächtig und drückend.
    Das Ganze mag zwar zu den Fidschis passen, aber hier geht es nicht um das Logo der Tourismusgesellschaft, sondern um die Fluglinie. Da würde ich doch etwas anderes erwarten.

    Bin gespannt auf die Umsetzung auf und in den Flugzeugen.

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