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Auch in Spanien wird gewählt und gestaltet

Partido Popular Logo

Nicht nur die deutschen Landtagswahlen und die us-amerikanischen Vorwahlen bewegen die Medien, auch die Parlamentswahlen in Spanien am 9. März werfen ihren Schatten voraus. Für die Kampagne der konservativen Partei PP (Partido Popular) wurde kürzlich ein überarbeitetes Parteilogo vorgestellt. Auf der Werbemittelseite der Kampagne hat man allerdings versäumt das, in unterschiedlichen Größen bereitgestellte Logo jeweils zu optimieren. Kreise erzeugen beim Skalieren als Pixelgrafik an den Seiten Störungen, das ist nichts Neues. Eine saubere Außenkante bekommt man dann nur durch manuelles Fein-Tuning wieder in den Griff. Ich habe in der Abbildung oben rechts die kleinen “Zipfel” absichtlich ebenfalls nicht bereinigt.

Skype Logo

Wenn man sich anschaut, wie innerhalb des PP-Auftritts das Web2.0-Feuerwerk gezündet wird, Verweise auf Seiten bei facebook, flickr und YouTube sind allesamt vorhanden, kann man davon ausgehen, dass die kreativen Partner auch von Skype schon einmal etwas gehört und gesehen haben.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 23 Kommentare

  1. Man sieht schon Ähnlichkeit, aber die optische Umsetzung ist dermaßen schrecklich dass es eigentlich schon nix mehr mit Web 2.0 zutun hat :D

    Dafür ist die Qualität mehr als mies.
    Aber magst schon recht haben ja.

  2. Holen wir mal aus. Ich glaube die meisten hier können sich noch an die Anfangszeiten von Flash und den anfänglichen Flash Homepages erinnern und die daraus resultierenden Baukasten Flash Homepage Bastel Programme genau an so eine Homepage erinnert mich das.

    Web2.0 hat mehr mit Interaktion als mit Gestaltung zu tun. Die meisten Web2.0 Logos sind doch eher aus der Not heraus entschaden weil irgendwelche Programmierer (die das Web2.0 eigentlich geschaffen haben) noch schnell das Erscheinungsbild aufpeppen wollten. Echte Web2.0 Websiten sehen meistens doch recht einfach aus -> Blogs so wie dieser hier. Wir sollten hier zwischen Web2.0 Gestaltung und dem interaktivem Web2.0 stark unterscheiden.

    Von der technischen Umsetzung her ist die Website sowieso grausam die Freisteller die nicht W3C Konforme und nicht Barrierefreie Programmierung sowieso.

    Für mich sieht der Auftritt eher nach wir brauchen was neues und die Jugend steht auf Sozial Networking also lassen wir irgendeinen Flasher was hinrotzen. Designer? brauchen wir nicht das kann der gute Mann schon alles alleine machen.

  3. Dass die außergewöhnlich gewollt-moderne Website der PP auch in Spanien die Ausnahme darstellt, sieht man an den Seiten der PSOE oder der IU – alles “ganz normal”. Aber vielleicht ist der neue Stil auch genau das, was das (spanische) Volk möchte, denn zuletzt hat die PP in Umfragen etwas auf die PSOE aufgeholt.

  4. die partei setzt wohl auf die internet-generation als zielgruppe und nutzt deshalb sämtliche möglichkeiten des virtuellen marketings. aber passt flickr, youtube und facebook zu diesem politiker? nicht wirklich. und somit wirkt das ganze eher wie ein letzter verzweifelter versuch mit viralem marketing etwas zu “retten”. ps: helft mir, was bedeutet “no canon digital” auf seiner seite? gibt’s eine pettition gegen canon digitalkameras??? die unterschreib ich aber nicht ;-)

  5. Partei Logo im Web 2.0 Look…

    Auch die Parteien mitten im Wahlkampf greifen zu modischen Erscheinungsbildern und eifern den trendigen Looks des Web 2.0

    Die Logo Darstellung oben zeigt schön die Entwicklung. Dabei wurde das eigentliche Signet kaum verändert, sondern nur das Umfel…

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