Atraveo – Markenrelaunch und neue Website

Atraveo Relaunch

Selten sieht man im Netz einen derart großen Wechsel, wie den des Ferienhausvermittlers Atraveo. Nach dem Einstieg der zum TUI Konzern gehörende Wolters Reisen GmbH in diesem Sommer wurde die Marke völlig neu aufgestellt. Erstmals kann man von einem „Erscheinungsbild“ sprechen. Das neue Design kommt von Marke23 aus Hamburg.

Im Vergleich zum alten Auftritt tatsächlich ein großer Wurf. Mit Siebenmeilenstiefel möchte man nun an den Mitbewerbern vorbeiziehen und bietet nach eigenem Bekunden nun die „größte Auswahl im Netz“. Ob die erneuerte Marke ankommt bleibt abzuwarten. Aufgrund der Einbindung des interaktiven Google-Kartenmaterials leidet ein wenig die Performance. Vor allem, wenn man den Vorgänger kennt, fällt einem der generell etwas langsamere Aufbau auf. Animierte Wolken im Header sind schön (wenngleich der schwarze Hintergrund im SWF beim Laden stört).

Etwas weniger Spielerei hätte ich noch sympathischer gefunden. Das etwas überraschend einsetzende weiche Scrollen per JavaScript bei der Ergebnisanzeige zum Beispiel hätte man beiseite lassen können. Keiner sollte einem die Entscheidung abnehmen, wann und wohin man scrollt. Das weiß der Nutzer einfach besser. Soviel Eigenständigkeit kann und sollte man ihm zutrauen. Ansonsten aber eine wunderbare neue Umgebung, in der man das Ferienhaus für den nächsten Urlaub dank stimmiger Usability zügig findet.

9 Kommentare zu “Atraveo – Markenrelaunch und neue Website

  1. das ist mal wirklich ein unterschied wie tag und nacht.

    auf den ersten blick, hier im blog, finde ich das kleine haus oben links super :) in verbindung mit dem bogen sieht das wirklich wie ein schönes feriendomizil auf einem hügel aus mit tollem wetter!

  2. Ich finde das Rot erschlägt einen total. Das Lesen der Inhalte in den kleinen Boxen fällt schwer weil das Auge die ganze zeit von dem dominanten Rot abgelenkt wird. Whatever… ich kannte den alten Auftritt nicht, aber auf dem Vorschaubild kommt er mir schöner vor.

  3. Mit diesem Namen aus dem üblichen Baukasten für aktuelle Firmennamen kann die Website noch so schön sein. Man wird ihn sich nicht merken.

    Atraveo, Arcandor, Evonic – ist doch alles die gleiche Sülze.

  4. @ ppp
    Und du hast dir die Namen doch gemerkt ;-)

    Über das ich-bin-doch-kein-Accordeon habe ich mich auch gewundert. Hatte eine Funktionalität á la Apple-Site erwartet.

    Mich stört vor allem die zu kleine Grundschrift und der zu geringe ZAB, der auch beim Vergrößern der Schrift zu klein bleibt.

    Der knallige Hintergrund macht es leider fast unmöglich noch einen Eye Catcher wie ein Sonderangebot o.ä. einzubauen.

  5. @Tim
    In diesen Fällen, ja. Aber die Zahl dieser Namenkreationen wird immer größer. Und es ging mir auch schon so, dass ich dachte „wie heissen die jetzt noch? Ar… Arco… ach nein, das war Telefon. Ar…dings äh…“

    Langfristig wird man hoffentlich wieder zu eigenständigen Namen zurückkehren wenn dieser Hype in der Managerkaste durch ist.

  6. Danke für die Kritik!
    Der Kunstname atraveo birgt in der Tat die Schwäche, dass er sich nicht selbst erklärt – dafür ist er international einsetzbar. Die inhaltliche Profilierung sollen das neue Logo und der Claim „mein Ferienhaus“ übernehmen. Der Claim ist in verschiedenen Sprachvarianten fester Bestandteil des Logos. Übrigens hat sich atraveo die Rechte an den Domains meinferienhaus.de und meinferienhaus.at in verschiedenen Schreibweisen gesichert.
    Mindestens so wichtig wie der neue Look sind für uns die neuen Features, allen voran die Satellitenbildsuche.
    Dirk Froelje, Geschäftführer atraveo GmbH

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