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Arla stellt auf einheitliches Logo um

Der schwedisch-dänische Molkerei-Konzern Arla Foods ist der größter Hersteller von Molkereiprodukten in Europa. Vor kurzem wurde das Erscheinungsbild des Konzerns und der Markenprodukte länderübergreifend vereinheitlicht.

Schrittweise wird das Verpackungsdesign der Milchprodukte auf die neue Linie umgestellt. Statt des roten Signets kommt nun das neu geschaffene grüne Logo zum Einsatz, das zwar nicht zwangsläufig das Thema Milch besser auf den Punkt bringt – es könnte auch das Firmenzeichen eines Blumencenters darstellen – allerdings wirkt es optisch gefälliger als die rote Zunge des Vorgängers.

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 25 Kommentare

  1. Ich stimme Nr. 6 – Peggy Stuber – zu, das neue Logo geht im Einheitslook der Wahrenwelt unter. Ich habe das Gefühl, dass Unverwechselbarkeit und Eigenwilligkeit in letzter Zeit wenig gefragt sind – oder täuscht mich da mein Gefühl?

  2. Sehr fein.
    Wenn ich mich recht entsinne, hatte auch die Käserei Bayreuth, als sie noch Milch abfüllte, dort auch ein Blumensignet im Einsatz, offenbar sind Blumen wohl ein verbreitetes Symbol bei Molkereien und Käsereien.
    Abgesehen davon ist das wirklich mal ein Beispiel für ein schönes neu gestaltetes CD.

  3. Auf jeden Fall ist ein gefälliges Logo. Ansprechende Form, geschmackvolle und wertige Farbpalette; rundum eine wirklich gute Arbeit. Allerdings fand ich den Vorgänger prägnanter in seiner Wirkung. Mit dieser Neueinführung schließe ich mich den vorherrigen Posts an in denen es heißt, dass es Mitbewerbern in der Erscheinung zu nahe kommt. Die gelbe Butterblume wird außerdem auch von der Marke Botterbloom verwendet.
    https://www.rr-icecream.eu/g/b_botterbloom.php?s1=2&s2=6&co=de
    Greets
    BigWhoop

  4. dieses unternehmen verdient sein geld mit milch, milch kommt von kühen.
    im logo abgebildet wird ein “scharfer hahnenfuß”, umgangssprachlich auch “butterblume” genannt… folgender abschnitt über dieses gewächs aus der wikipedia ist interessant:

    “Die Pflanzen enthalten den scharf schmeckenden Giftstoff Protoanemonin und werden daher von Rindern gemieden. Auf beweideten Wiesen bleibt die Art daher oft inselartig stehen. Werden große Mengen Hahnenfuß im Gras an Rinder verfüttert, kann es bei diesen zu Vergiftungen kommen.”

    vllt. haben deswegen molkerei- bzw. milchprodukt-vertreibende unternehmen oft eine butterblumen-blüte im signet. ob das jetzt gut ist oder nicht?
    naja… eine einzelne blüte wird vllt. nicht allzu schädlich sein ;-)

    [ https://de.wikipedia.org/wiki/Scharfer_Hahnenfuß ]

  5. Klasse phil. Die allseits beliebte Butterblume kriegt ihr Fett weg. Entweder es war der verantwortlichen Agentur egal, dass die Blume von Rindern gemieden wird, oder aber sie wusste nicht, dass die Pflanze Giftstoffe enthält. Ich wusste es jedenfalls bis heute nicht. Wenn man den Artikel bei Wikipedia gelesen hat, fragt man sich, wie es zu solch einem Logo mit Butterblume überhaupt kommen konnte. Mir kommt es nun reichlich absurd vor.

    Ich finds wunderbar, wie eine zusätzliche Information die Betrachtungsweise verändern kann. Dafür gibt es eine dt-Sprechblase.

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