Apollo-Optik hat ein neues Logo

Apollo-Optik Bildmarke

Apollo-Optik, nach eigenen Angaben mit rund 800 Filialen Deutschlands filialstärkster Optiker, hat seit wenigen Wochen ein neues Firmenlogo. Ganz so neu ist es auch nun wieder nicht – Bildmarke und Hausschrift wurden vom Mutterkonzern übernommen.

Apollo-Optik ist ein Tochterunternehmen des niederländischen Konzerns GrandVision. GrandVision betreibt als Optiker-Kette mit rund 21.000 Mitarbeitern 5.600 Filialen in insgesamt 43 Ländern.

Der Logowechsel bei Apollo vollzog sich still und leise. Eine entsprechende Pressemeldung wurde weder von GrandVision noch von Apollo veröffentlicht. Offenbar verfolgt man innerhalb des Mutterkonzerns nun nach Jahren der Expansion das Ziel, Synergien zu schaffen, wie etwa die Zusammenführung mehrerer Erscheinungsbilder zu einem Gesamtkonzept.

Apollo-Optik Logo

Die Bildmarke im neuen Logo entstammt dem von GrandVision. Statt mit Hilfe zweier Striche wird sie nun von zahlreichen Punkten gebildet. Dabei bilden die inneren, orangefarbenen Punkte eine menschenähnliche Gestalt, die ihre Arme in einer Art schützender Geste nach oben richtet. Die Wortmarke ist nun, wie bei der Mutter, ebenfalls in der Schrift Rum Sans gesetzt.

Im Webauftritt auf Apollo-Optik.de wurde das Logo bereits ausgetauscht. Filialen und Anwendungen werden sukzessive auf das neue Logo umgerüstet. Im September 2015 werde man, wie die Pressestelle auf Nachfrage mitteilt, das Gesamterscheinungsbild darstellen können.

Interessant ist, wie ich finde, der Umstand, dass weder Apollo-Optik, noch der größte Mitbewerber hierzulande, Fielmann, in den sozialen Netzwerken aktiv ist. Ich frage mich, ob dies Zufall ist oder vielleicht sogar ein für die Branche typisches Spezifikum darstellt. Gerade als B2C-Marke ist die Nicht-Berücksichtigung von Facebook, Twitter & Co. jedenfalls schon auffällig.

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31 Kommentare zu “Apollo-Optik hat ein neues Logo

  1. Das muss ich erstmal wirken lassen – generell finde ich den einen Punkt als Fokus des alten Logos für nen Optiker fast treffender. Es hatte, ohne mir wirklich zu gefallen, mehr „Schärfe“…

    Auch der österreichische Ableger „Pearle“ folgt nun dem neuen Logo, wie ich eben festgestellt habe:
    http://pearle.at

    • Achja, eine menschenähnliche Gestalt müsste für mich mehr haben als einen Kopf und zwei Arme – ich hatte das alleine nicht erkannt!

      • Siehe Artikel: „Dabei bilden die inneren, orangefarbenen Punkte eine menschenähnliche Gestalt, die ihre Arme in einer Art schützender Geste nach oben richtet.“ Wäre ich jetzt aber auch nicht von selbst draufgekommen.

      • Für mich ist das auch weniger eine schützende Geste. Mir scheint, die Gestalt streckt eher hoffend die Arme zum Himmel. Und ja, das Logo wirkt falsch rum.

  2. Bei der Wortmarke wurde sicher nicht die Rum Sans verwendet. Vielmehr dürfte es sich um eine modifiizerte FF Max handeln (Zalando lässt grüßen).

  3. Das Auge lächelt ;-)

    Die Abwesenheit der Optikerketten in den „sozialen“ Netzwerken ist mir noch gar nicht aufgefallen. Vielleicht sind sie klüger als man denkt: Brillen kann man vernünftigerweise nur im Ladengeschäft kaufen. Die gibt es so oft, dass man sie kaum übersehen kann. Das gleiche gilt für die Werbung in Printmedien und auf Plakatwänden. Schließlich stellt sich ein Schuss Exklusivität ein. Warum also verzetteln? Hinzu kommt, dass Fielmann die Filialen im Franchising betreibt.

  4. Hmm, die Schrift ist auf jeden Fall besser. Aber die Bildmarke ist mir zu filigran. Und die »menschenähnliche Gestalt« zu weit hergeholt. Wer soll das denn erkennen? Hier hätte ich glaube ich entweder die Idee mit der »Gestalt« klarer ausgearbeitet (in einem Linien-Flächen-Style), so dass einem das nicht erklärt werden muss, oder sie ganz fallen gelassen und mich ganz auf das Auge konzentriert.

  5. Die Schrift finde ich ok, aber das Logo ist zu störend für das Auge (und das bei nem Optiker). Wirkt fast wie so ein Rot-Grün-Schwäche Test.

  6. Ich finde das das alte Apollo-Logo treffender: Dynamik und „Schärfe“, auch wenn man sich über die übertriebene Neigung der Wortmarke streiten konnte
    Die Punkte der GrandVision-Bildmarke sind ganz sicher dem Rot-Grün-Schwäche-Test entlehnt, aber genau deshalb wirkt das Ganze auf Entfernung unscharf und ohne Zentrum. Das mit dem Männchen ist klassischer Agentursprech – hätte ich ohne Erklärung niemals erkannt. Und der „Smile“ fällt meiner Orange-Weiß-Schwäche zum Opfer.
    Das Logo des Mutterkonzern zu übernehmen ist ein logischer Schritt, aber in diesem Fall leider kein Schritt nach vorne.

  7. Je kleiner das Logo wird, desto mehr verschwimmen die einzelnen Punkte. Es wird immer unschärfer. So gesehen keine gute Assoziation für einen Optiker.

    • Die einzelnen Punkte verschwimmen, ja. Aber die Konturen des Auges werden dafür immer deutlicher. So gesehen eine gute Assoziation für einen Optiker. ;)

    • „So gesehen keine gute Assoziation für einen Optiker.“.

      Doch doch. Das passt wie Faust auf Auge.
      Als ich angesichts der flimmernden Punkte dachte, ich hätte Sehstörungen, war mir klar: Ich brauche schnellstens eine Brille! Und zwar von diesem Laden mit dem Raketennamen, my dear. Ha.

      • Gutes Argument. Macht aber noch kein gutes Logo. Das Problem mit Bildmarken, die auf optische Effekte setzen: sie sind schwer universal einsetzbar. Groß betrachtet erscheint das Logo zu dicht und überladen, im kleinen kommt zwar der optische Effekt zum Tragen, allerdings verliert es im Vergleich zur Typo sehr stark an Präsenz. der Größenbereich, wo es gut wirkt ist nicht sehr groß. Wahrscheinlich bräuchte es verschiedene Varianten für den unterschiedlichen Größeneinsatz.

        Besseres Beispiel: Sonos

      • @ Stanislaus,
        zuhülf: „Faust auf Auge“ war Ironie!

        Das Logo passt natürlich … nicht.
        Was die Metapher „Faust auf Auge“ entsprechend ausdrückt: Faust auf Auge geht gar nicht.
        Oder sehen Sie das anders. ;-)

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