Skip to content

Analyse der Wahlplakate zur OB-Wahl in Stuttgart

Analyse Wahlplakate OB-Wahl Stuttgart

Analyse Wahlplakate OB-Wahl Stuttgart

Für die Stuttgarter Zeitung habe ich dieser Tage die Wahlplakate zur diesjährigen Wahl des Oberbürgermeisters von Stuttgart (7. Oktober) gesichtet und bewertet. Vier Kandidaten stehen zur Wahl: Bettina Wilhelm, Fritz Kuhn, Hannes Rockenbauch und Sebastian Turner. Der Artikel ist sehr ausführlich. Die Plakate sind zudem mit Hotspots versehen sind, sodass bei Rollover die entsprechenden Texte ausgegeben werden. Die interessantesten Feststellungen aus meiner Sicht: Sebastian Turner zeigt seine zwei Gesichter und Hannes Rockenbauch tritt im Stile der Piratenpartei auf.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 23 Kommentare

  1. sorry, aber meiner meinung nach sollte man für eine inhaltliche(!) analyse von wahlplakaten zumindest einen politikwissenschaftlichen, publizistischen oder zumindest soziologischen background haben (oder am besten szeneinsider sein), sonst besteht alles eigentlich nur aus persönlichen eindrücken

    als designer kannst du im grunde nur über schriften, farben und fotos eine professionelle meinung abgeben

    klingt jetzt fies, ist aber meine meinung!

  2. als designer kannst du im grunde nur über schriften, farben und fotos eine professionelle meinung abgeben

    Genau diese Themen hat die Analyse zum Inhalt. Bild- und Formensprache, Stilistik, Typographie, Farben und Farbwirkung, Konsistenz der Gestaltung vor dem Hintergrund bestehender Erscheinungsbilder der jeweiligen Partei » Corporate Design, Kampagnenkreation und -konzeption, Wording – all das eingebettet in den Kontext der politischen Inszenierung. Zumindest auf den publizistischen Hintergrund kann ich mittlerweile ja durchaus verweisen (siehe Wahlplakatanalyse).

    Szeneinsider möchte ich hingegen lieber nicht sein, schon allein, weil ich mir bei jeder Analyse dann vermutlich den Vorwurf gefallen lassen müsste, befangen zu sein. Wenn ich mir den politischen Betrieb anschaue, fallen mir noch ein paar andere Gründe ein.

  3. @achim

    die findung von inhalten und die gestaltung von wahlplakaten in diesen grössenordnungen sind meist erstaunlich dilletantisch, hektisch und unkontrolliert.

    als aussenstehender neigt man dazu, viel rein zu interpretieren, als insider kann man sicher die unglaublichsten geschichten dazu erzählen ;-)

  4. @matt
    da es sich bei Wählern nicht um Politologen, Publizisten oder Soziologen handelt, ist es um so wichtiger, dass die visuellen Signale bewusst gesetzt sind.

  5. @matthias: experten mit solchem wissen können uns über die hintergründe der entstehung aufklären. handwerklich gute, ästhetische oder gar künstlerische ansprüche wird man hier ohnehin vergeblich suchen und dem normalen wähler ist das auch ziemlich egal.

    hier könnte man ewig über den sinn von wahlplakaten diskutieren, aber das gehört meiner meinung nicht in so einen blog

    ps.: als szeneinsider muss man kein parteimitglied sein, man kann auch journalist, beobachter oder berater sein.

Schreibe einen Kommentar

Die Netiquette ist zu beachten. Vor dem Hintergrund einer transparenten, sachlich-fairen Debatte wird die Nutzung eines Klarnamens empfohlen.

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="bildurl"> <a> <blockquote>

An den Anfang scrollen