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300 Jahre Karlsruhe

Karlsruhe wird zwar erst in zwei Jahren sein 300-jähriges Stadtjubiläum feiern, hat allerdings jetzt schon ein entsprechendes Logo, das im Zuge der Feierlichkeiten zum Einsatz kommen wird. Der Grund für die gesteigerte Aufmerksamkeit zu so einem frühen Zeitpunkt: Das Jubiläum wird als Chance verstanden, Karlsruhe neu zu präsentieren / positionieren. Mit Hilfe eines groß angelegten Masterplans mit zahlreichen Projekten und einem neuen visuellen Erscheinungsbild soll dies gelingen.

Verantwortlich für die Kreation des Logos wie auch für das Gestaltungs- und Kommunikationskonzept, das bereits beim Stadtgeburtstag 2011 erstmalig Verwendung fand, zeichnet JUNG:Kommunikation.

 

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 33 Kommentare

  1. Ich rechne es dem Stadtmarketing Karlsruhe hoch an, sich für ein Logo entschieden zu haben, das man als “schön” und “gefällig” bezeichnen kann, und das sogar “modern” ist – und trotzdem noch irgendwie authetisch wirkt. Diese Stilsicherheit war in der Vergangenheit nicht immer zu finden. Das Logo ist für hiesige Verhältnisse wirklich eine sehr gute Wahl.

  2. Als Einwohner von KA kann ich mich mit dem Logo nicht identifizieren. Es ist ohne Aussagekraft, nur bunt und die Typografie wird als unsympathisch empfunden. Ob es an irgend ein schon vorhandenes Logo erinnert ist weniger wichtig, alles war in Variationen schon mal da.

    Viel wichtiger erscheint mir aus der Sicht eines Grafikers: was will man erreichen, wie sieht so ein Logo in kleinem Maßstab oder gar schwarzweiß aus. Hat man bedacht, was es bedeutet, dieses Logo auf verschiedene Dinge zu drucken wie z.B. Souvenirartikel ect. (Kosten!). Komisch, dass solche Sachen immer wieder hier in KA passieren (erinnert sei an den Slogan)

  3. Ich kann die Gestaltung des Logos nicht ganz nachvollziehen. Beim Anklicken des Beitrages hatte ich ehrlich gesagt, eine plumpe Abstraktion des Stadtgrundrisses erwartet. Aber warum bildet man zu dem allseits bekannten Stadtgrundriss von Karlruhe mit diesem Wirrwarr im Logo einen deartigen Kontrast? Wollten die Gestalter dem strigenten und kompromislosen kurfürstlichen Städtebau Karlsruhes ein Abbild der unsteuerbaren und vielfältigen Großstadt entgegensetzen?

    Ich frage mich, ob das Logo einfach nur geil aussehen sollte, oder ob da wirklich etwas dahintersteckt?

  4. yep. ich stimme philipp da vollkommen zu. sieht für mich nach k(eine) a(hnung) 2015 aus.

    Dessa800, KeineAhnung2015 beide Logos als Stand Alone finde ich wenig überzeugend noch wirklich ansprechend. Ich würde mir ein wenig mehr Mut wünschen in Bezug auf Geschichte, Tradition > Neuzeit/Gegenwart. Die Städte gab es schon da hat man “Brandings” in der Regel noch mit nem heißem Eisen gemacht. So viel Zeit sollte sein.

  5. In Bezug auf diese Arbeit Designkritik zu üben finde ich deplatziert. Der Schöpfer hat ganz klar eine sehr verwaschene Vorstellung vom Unterschied zwischen Inspiration und Kopie. Ein bisschen mehr Kreativität darf man erwarten.

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