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Wikipedia: ich bin dann mal kurz weg

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Ob es die US-Senatoren kümmert? Der Zugang zur englischsprachigen Wikipedia-Ausgabe ist heute für 24 Stunden gesperrt. Die Startseite zeigt lediglich eine Protestnote. Mit diesem Schritt will Wikipedia gegen die im US-Kongress derzeit verhandelten Gesetzesinitiativen „Stop Online Piracy Act“ (Sopa) und der„ Protect IP Act“ (Pipa) protestieren. Auf allen anderen Sprachausgaben der Online-Enzyklopädie werden Banner geschaltet, die auf den Protest hinweisen.

17 Kommentare zu “Wikipedia: ich bin dann mal kurz weg

  1. Die haben da aber vorher ordentlich Rückspache mit google gehalten, wie sie eine Solche Aktion machen können, ohne dabei abgestuft zu werden. Zack! – Layer drüber. Inhalt bleibt da.

    Schön finde ich gemacht, dass alle Artikel den Layer auch bekommen, die in der Suche auftauchen. Bis auf den über SOPA.

    Ich hoffe wirklich dass aus dieser Debatte ein anderes, besseres Internet entsteht, indem alle, die heute nur konsumieren, partizipieren und ihr eigenes Konsumverhalten überdenken.

  2. Sopa würde Suchmaschienen wir uns, FindFiles.net, das Leben fast unmöglich machen. Wenn man Daten und Informationen im Internet automatisiert sammelt und zur Verfügung stellt ist eine systematische Überprüfung der Urheberrechte technisch unmöglich.

  3. Eine schöne Aktion, wie ich finde. Schade, dass die deutsche (und generell anders-, also nicht-englischsprachige) Angebote sich nicht so konsequent an dem Protest beteiligen. „Das Netz“ hält doch sonst auch immer so schön zusammen, wenn es um seine Freiheit geht.

    Ob’s in der Politik tatsächlich zu einem Umdenken führt, ist fraglich bei einer Politik, die sich immer mehr an wirtschaftlichen und weniger an gesellschaftlichen Bedürfnissen orientiert. Jedoch wäre es für die Myriaden von Internetnutzern mal sehr plakativ zu sehen: Was passiert eigentlich mit mir, meinem Alltag und meinem Leben, wenn „das Netz“ (respektive wichtige, tagtäglich genutzte Angebote) mal für einen Tag weg ist.

  4. Auch die US-Senatoren werden das mitkriegen. Es wurde ja nicht ohne Grund die Farbe schwarz für den Layer gewählt. Dadurch werden nämlich die Druckerpatronen der ganzen Internet-Ausdrucker Ruck Zuck leergepumpt!

  5. Der Layer funktioniert aber nur mit aktivierten JavaScript. Man wird wohl viele mit der Aktion erreichen, aber das ist dann doch nicht ganz durchdacht oder wie schon erwähnt Google und Co. geschuldet.

  6. @ThL:
    Stimmt, da hast du vollkommen Recht. Wichtige Entscheidungen, die in den Staaten getroffen werden, haben ja tatsächlich nur sehr selten Konsequenzen für den Rest der Welt.

    Lass die Amis ihr Netz doch zensieren, wir machen hier einfach lustig weiter.

  7. @ThL:

    Außerdem ist es ein dummer Trend: Was die Amis haben, haben wir zwei Jahre später auch. Wenn die Amis ihre neuen Internetgesetze durchkriegen, kriegen die deutschen Politiker, die das Internet ebenfalls in welcher Form auch immer „kontrollieren“ oder zumindest „reglementieren“ wollen, neuen Wind auf ihre Flügel.

  8. Es ist total irrelevant, ob das sie Senatoren interessiert. Viel wichtiger ist es, dass es alle anderen mitbekommen. Das ist ja auch das primäre Ziel der Aktion: Aufklärung.

    Ich find es toll und wichtig.

  9. Eine megastarke Aktion!

    Ich sammle den ganzen Tag schon Websites, die mitmachen. Man hat wirklich den Eindruck es werden immer mehr. Heute morgen war es „nur“ Wikipedia.

    Allerdings finde ich es schade, dass Riesen wie Facebook und Twitter scheinbar noch nicht zum Protest aufgerufen haben. Facebook könnte wirklich noch einen ganzen Haufen Leute erreichen…vllt auch die Senatoren ;)

    Auf jeden Fall: Stop Sopa!

  10. Ciao, wäre toll wenn das Thema nach einer Entscheidung noch mal aktualisiert wird.
    Man bekommt ja ständig irgendwas mit, aber selten wie es ausging.

    Danke

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