Start Trend & Wissen

Web Trend Map 4

11

Web Trend Map

Die “Web Trend Map” ist nun in der vierten Auflage erschienen. Jährlich werden die 50 einflussreichsten Domains von Information Architects Zürich dargestellt und illustrativ aufbereitet.

Die Karte liegt als hochaufgelöste PNG-Version und auch als skalierbare Ansicht vor.  Die einflussreichste de-Domain folgt (erst) auf Platz 50 und heißt SPIEGEL ONLINE. Weitere deutsche Vertreter sind ZEIT Online und Heise, allerdings ohne Platzierung.

Solch eine Darstellung führt einem noch einmal vor Augen, wie stark die Dominanz us-amerikanischer Angebote im Internet nach wie vor ist. The Pirate Bay – dieses Jahr waren “die Schweden” noch auf Platz 10 – wird dann im nächsten Jahr wohl fehlen.

11 Kommentare

  1. Da die Macher nur in erster Instanz verurteilt wurden, Berufung eingelegt haben und sich das Verfahren daher noch, wie die verlinkte Quelle auch angibt, Jahre hinziehen wird, ist Pirate Bay bestimmt auch im nächsten Jahr wieder dabei. Wurde der verlinkte Text von Ihnen überhaupt gelesen?

  2. Das glaub ich diesmal auch nicht. Die Verurteilung ist ungefähr damit gleichzusetzen das der Nachbar gesagt hat: “Das ist doch nicht erlaubt”. Jetzt müssen erst mal ganz viele andere Instanzen durchlaufen werden. Und das der “Verurteiler” Mitglied bei einem Verein zum Schutz des Urheberrechts ist spricht wohl auch dafür das diese “Verurteilung” nur Humbug ist.

  3. Ich finde diese Übersicht sehr toll, weil es mal wieder meine Vermutungen bestätigt: Google und Apple dominieren.
    Schön, dass hier die Grundlage das Netz der U-Bahn von Tokio ist.
    (Zumal ich ein großer U-Bahn-Fan bin :-) )
    Das einzige Problem ist: Die Grafik ist so groß, dass ich bestimmte Websites wie ebay darin nicht finde.

  4. Ich dachte ja der Ursprung wäre http://informationarchitects.jp/ – da als Vorlage auch das U-Bahn Netz von Tokyo dient. Die “Schweizer Abteilung” ist doch erst hinzugekommen, oder täusche ich mich?

    “Dominanz US-amerikanischer Angebote” würde ich auch nicht unbedingt sagen, eher englischsprachiger, die sind entgegen den eher im Internet provinziell wirkenden deutschen Angeboten auch einfach zugänglicher. Und ich finde das passt schon, fernab von den großen Presseorganen ist kein vermeintlicher Dienst, keine Plattform, keine abenteuerliche Web2.0 zu sehen, die in diese Elite eindringt. Die copycats wie studiVZ oder sevenload verdrängen halt niemanden vom Markt und das ist auch gut so.

Kommentieren


7 + 2 =

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src> <a> <blockquote>

ÄHNLICHE BEITRÄGE