Verlosung: 2 Tickets für die TYPO 2017

Wie bereits im Dezember letzten Jahres berichtet, findet die diesjährige TYPO Berlin vom 25. bis 27. Mai im Haus der Kulturen statt. Zwei dt-Leser dürfen sich nun auf Gratis-Tickets freuen.

Noch bis Ende Februar, der mittlerweile zweiten „early bird phase“, sind Tickets zu vergünstigten Preisen erhältlich. Alle Infos zur Typo 2017 gibt es unter: typotalks.com/berlin.

Für all jene, die die Typo noch nicht kennen: Seit 20 Jahren findet jedes Jahr im Mai die TYPO Berlin statt. Mit rund 1.500 Teilnehmern und über 60 Sprechern – die an 3 Tagen auf 5 Bühnen Vorträge, Workshops und Panels abhalten – gehört sie zu den weltweit wichtigsten Kreativ-Events.

Zwei Tickets zu gewinnen

Um eines von zwei TYPO-Tickets zu gewinnen, hinterlasse bis zum 08. Februar 2017 einen Kommentar. Und zwar bitte nicht einfach nur ein „will haben“.

Wie du vielleicht mitbekommen hast, steht die diesjährige TYPO unter dem Metathema Wandlungsprozesse, Stichwort Flexibilität, Agilität und Diversität. Ich möchte wissen: fühlst du dich gewappnet für die beruflichen Herausforderungen? Wie groß ist deine „Lust“ auf Wandel und Veränderung? Wie beweglich bist du? Auch Kreativschaffende tun sich, insbesondere wenn es die eigenen Arbeitsprozesse betrifft, mit Veränderungen mitunter schwer, so zumindest mein Eindruck. Vielleicht geht es dir aber auch ganz anders. Bist du gut vernetzt und kannst im Grunde von überall aus in der Welt arbeiten? Fällt es dir leicht, mit einem neuen Bildbearbeitungsprogramm / mit neuen Kollegen zu arbeiten?

Wer in wenigen Zeilen die eigenen Gedanken hierzu teilen mag, bekundet damit echtes Interesse an der diesjährigen TYPO und nimmt an der Verlosung der Tickets teil.

 

50 Kommentare zu “Verlosung: 2 Tickets für die TYPO 2017

  1. Für mich gehört es zur Arbeitsweise und zum -prozess dazu, dass man seine Methoden ständig hinterfragt und seine Abläufe anpasst. Wenn ich mich in einen Trott begebe, wird sich das früher oder später auf meine Arbeit auswirken.

    Genauso gehört es dazu, die Arbeitsmittel zu überdenken und neue Helferlein (Soft- und Hardware) zu testen und am Ende auch sinnvoll in die Prozesse einzubinden.

  2. Als Designer, die keine Künstler sondern Problemlöser sind, ist man im Geschäft darauf angewiesen flexibel zu sein und sich unterschiedlichsten Umständen anpassen zu können. Natürlich herrscht momentan eine Informationsflut und eine schier unüberschaubare Anzahl an Möglichkeiten. Die Kunst ist es die Nadel im Heuhaufen zu finden und die richtigen Tools für sich auszunutzen.

    Ich freue mich immer wieder auf verschiedenste Aktualisierungen und Innovationen, filtere aber bewusst heraus, welche ich wirklich für meine Anforderungen brauche ohne die ständige Neugier nach Neuem zu unterdrücken.

  3. Wanderlust habe ich vielleicht zu wörtlich genommen – bin seit 08 mindestens alle zwei Jahre umgezogen. Und ja, das war meist wegen beruflichem Interesse und einigem Wandel.
    Design war, ist und bleibt immer zeitbezogen und milieuabhängig, somit ist der Wandel eine Grundessenz von Design.

  4. Seit der Geburt befinden wir uns im Wandel. Wir entwickeln uns unentwegt fort. Diesen Drang der Weiterentwicklung und des Wandels sollten wir auch in unser Arbeitswelt und in bestehenden Arbeitsprozessen nicht verlieren. Zumindest sehe ich das so. Natürlich sollte man nicht jedem Trend hinterher laufen, doch bietet die Technik heutzutage immer wieder neue Arbeitsmittel oder Möglichkeiten Arbeitsprozesse zu verbessern.
    Natürlich sollte dadurch nicht die Qualität leider und Projekte ohne Reifeprozess einfach nur abgearbeitet werden, ohne Sinn und Verstand. Aber dies würde die Arbeitsprozesse nur verschlimmbessern.

    Grundsätzlich ist der Mensch aber nunmal ein Gewohnheitstier und tut sich oft mit Veränderungen (sei es technischer oder menschlicher) sehr schwer. Aber desto trotz sollte man sich zunächst damit beschäftigen (hier auch wieder nicht nur mit der Technik, sondern auch mit den Menschen) bevor man ein Urteil fällt.

    Gerade im Zeitalter des Donald Trump sollte jeder Mensch merken, mit wie viel Dummheit und Sturheit man konfrontiert wird. Sodass man sich keines Wegs neuen Dingen verschließen sollte! Offenheit für Neues. Was kann schließlich im schlimmsten Fall passieren? Dass man es nicht für Gut befindet. Etwas auszuprobieren, auch wenn man Dingen gegenüber skeptisch ist sollte man sie doch erstmal ausprobiert haben.

    Lange Rede gar kein Sinn. Trotz Skepsis bin ich gerne bereit mich mit Neuem zu beschäftigen. Viele Menschen verlieren durch Trott die Neugier und den Spaß an den kleinen Dingen. Wandel oder Fortschritt muss nicht immer Berge versetzen. Oft sind es die kleinen Dinge, die einem das Leben erleichtern. (Z. B. mein Grafik Tablet. Einige halten es für unnütz, mir hat es aber einige Prozesse enorm erleichtert.)

    Neue Empulse finde ich immer äußert spannend. Von daher „will haben“.

      • Liebe Juli Gudehus,
        schön? Weniger neu, sondern eher falsch. Das umgangssprachliche Adverb heißt nichtsdestotrotz. „Aber desto trotz“ funktioniert nicht wirklich. Mit gutem Grund führt der Duden nichtsdestotrotz in der Liste „rechtschreiblich schwieriger Wörter“. Das Grimm’sche Wörterbuch kannte auch noch „nichtsdestominder“ und zitiert Goethe:
        „der meister eines baues gräbt den grund
        nur desto tiefer als er hoch und höher
        die mauern führen will“
        Anstonsten kann man mit „desto“ in verschiedensten Kombinationen viel anfangen. Oder wie der Duden vermerkt: „desto besser, größer, mehr, weniger; aber nichtsdestoweniger“.
        Herzliche Grüße, T.E.

  5. Mich würde interessieren, in wieweit die Thematik „Digitale Typographie“ behandelt wird und/oder gar mit in die Veranstaltung aufgenommen wird? Meines Erachtens besteht sehr stark Nachholbedarf, den technische Trend im Design scheinen „viele“ verpennt…

  6. Die TYPO ist ein toller Einblick in die Szene. Und ein Wandel ist in dem Fall wenn man das als Topic so interpretieren will noch dazu stellvertretend passend wie nie!. Kommunikationsdesign unterstellt sich dem Wandel – Gestaltung ist tragendes Mittel, und ist teil meiner täglichen Arbeit!

  7. Für mich ist der ständige Wandel und die Veränderung teil des Berufes. Insbesondere finde ich es aber spannend was für neue Anforderungen es an Schriften gibt in Hinblick zum Responsive Design von Print bis Digital. Des weiteren bringen immer wieder neue Endgeräte neue Möglichkeiten mit sich kreativ mit Schriften umzugehen.

  8. Je älter ich werde, desto mehr scheint sich in meinem Leben zu verfestigen. Das ist gut, denn es ist das Resultat vieler früherer Auseinandersetzungen und Erkenntnisse. Die so gewonnene innere Sicherheit fühlt sich gut an. Leider wird meine gefühlte Stabilität mit schöner Regelmäßigkeit ins Wanken gebracht. Durch gesellschaftliche oder technische Veränderungen, durch eigene Beobachtungen, durch Austausch mit anderen. Das finde ich fast immer reflexhaft gemein und doof. Dann folgt doch oft die Reflexion und der immer wieder anstrengende Akt, mich neu zu orientieren. Vielleicht am anstrengendsten ist dabei, es selbst zu wollen. Und ich will wollen, weil ich weiß, dass ich unter Druck und Zwang nichts Gutes zu Wege bringe. Mir gefällt die Metapher des Weges und des Wanderns. Des Wandelns. Während ich also versuche, mich in einer sich ständig wandelnden Welt zu orientieren, versuche ich, diesen Weg, das Wandern und Wandeln zu genießen. Oft ist der Pfad steinig, beschwerlich, manchmal noch gar nicht vorhanden. Aber ebenso oft staune ich über die Schönheit rechts und links meines Wegs und fühle mich in dieser Bewegung wunderbar lebendig. Und ich bin glücklich, wenn ich solche Erfahrungen mit anderen teilen kann. Und ich glaube, es ist meine Bereitschaft, mich immer wieder auf den Wandel einzulassen, die meine Arbeit gut macht.

  9. Sind wir ehrlich: Wandel fällt nicht immer leicht, als älteres Semester unter den Kreativschaffenden zumal. Versionsnummern der Software rauschen unaufhaltsam vorbei.

    Kein Jahr in dem nicht ein neuer Trend den vorangegangenen Lügen straft. Und gerade weil sich so viel – nach Aufmerksamkeit heischend – verwandelt ist es so wichtig, auszuloten, wo der Wandel verkaufsfördernde Oberfläche oder arbeitserleichternde Folge sinnvoller Entwicklungen ist.

    Daraus begründet sich meinerseitige Skepsis gegenüber lauten Heilsversprechen, insbesondere wenn Sie auf neuen Technologien beruhen. Grundsätze der Gestaltung ändern sich durch veränderte technolgische Werkzeuge nicht zwingend zum Positiven. Weil die Technologie es immer einfacher macht Dinge zu gestalten, sind die Ergebnisse nicht unbedingt besser. Vielmehr bergen sie die Gefahr, dass sich Sehgewohnheiten und Beurteilungsparameter verschieben. Gestaltung wird effektvoller und unterhaltender … aber bleibt sie adäquat, funktional, richtungweisend?

    Meine Devise: Wandel? Ja bitte!
    Aber besser sollte es damit schon werden.

  10. ES klingt nach einer youtube-weisheit, ich rufe mir aber oft Bruce-Lee ins Gedächtnis, der da appellierte: be water, be formless. Wer, wenn nicht Kreative, sollte sich eine Flexibilität beibehalten, die nicht auf eingefahrenen Abläufen und Prozessen beruht, sondern sich darin begründet, mit Freude die stets gefragte Kernaufgabe zu erkennen und diese mit welchen Mitteln auch immer zu lösen. Wer agil und flexibel sein will, sollte flexibel und agil sein. Am Schreibtisch sitzen macht die Muskeln kurz. Leute, „entspannt“ euch! Trainiert euren Muskeln Kraft und Beweglichkeit an – auch eurem Denkmuskel. So bleibt jeder Flexibel genug, um die neue Software zu verstehen und jedem bleibt genügend Muße, um sich damit auch zu beschäftigen. :)

  11. Als Angestellter in einer Designagentur ist man mitunter an Prozesse gebunden, die man selbst auch manchmal als ineffizient empfindet. Mitunter kann es daran liegen, dass ab einer Gewissen Größe eine solche Arbeitsweise erforderlich ist.

    Zunehmend fällt mir auf, dass ein Workflow, der bis jetzt gut funktioniert hat, mittlerweile nicht mehr aktuell zu sein scheint. Dabei geht es weniger um Trends als um neue technische Anforderungen, die dazugekommen sind und die Ausgangsbedingungen deutlich verändern.

    Ärgerlich wird es dann, wenn die Bereitschaft was zu ändern nicht da ist, oder in den Mühlen von Arbeitsgruppen, die große Veränderungen und Verbesserungen anpreisen, stecken bleibt. Das Ergebnis ist meist nicht so revolutionär, wie man gehofft hat.

    Ich hinterfrage mich regelmäßig selbst, ob ich etwas an meiner Haltung, meinem Handeln oder meinen Sichtweisen verändern kann. Dabei tausche ich mich auch gerne mit Kollegen und gleich gesinnten aus.

    Die Typo 2017 wäre sicherlich eine gute Gelegenheit um seinen eigenen Horizont zu erweitern, die Themen auch kritisch zu hinterfragen und darüber zu diskutieren.
    Ich würde mich daher sehr über ein Ticket freuen.

  12. Guten Tag,

    ich halte die Fragestellung schon seit ein paar Jahren für extrem wichtig und begrüße diese Diskussion.
    Zunächst einmal ist es ja klar, dass wir in einer Welt leben (und Jobs haben), die sich permantent ändern — damit muss man klar kommen. Ausserdem hat man bestimmt auch mehr Spaß im Leben, wenn man ein bisschen spontan, flexibel und vor allem aufgeschlossen Neuem gegenüber ist. Ich halte mich selbst auch für so eine Person.

    Aber (und das ist echt ein fettes Aber): Ich bemerke seit einiger Zeit, dass das vermeintlich Neue, dass da so durch die Filterbubble wandert, nur sehr wenig innovativ ist und „neu“ lediglich bedeutet, dass es neu veröffentlicht ist, eine andere Farbe/Benutzeroberfläche hat und evt. ein, zwei neue features, die man eigentlich nicht benötigt. Bestes Beispiel sind da natürlich die letzten Apple-Produkte — das wurde auch schon zur Genüge besprochen und ist auch gar nicht worauf ich hinaus möchte.
    Mich stört aber wirklich ein bisschen, dass viele Leute (besonders Designer, die ja gerne so genannte early adopter sind) überhaupt nicht mehr zu hinterfragen scheinen, welchen Mehrwert das neue Tool/Update/App/etc ihnen bringt — es gehört anscheinend zum laufenden Prozess, dass man sich selbst immer und sofort updatet. Nicht nur, dass das viel Zeit kostet, die dann der eigentlichen Arbeit fehlt … Es widerspricht zum einem dem oft stilisierten Selbstbild von Designern, die ja so gerne ganzheitlich denken und Prozesse hinterfragen und versehen wollen, und zum anderen entsteht dadurch eine starke Abhängigkeit von äußeren Faktoren.
    Ich lese regelmäßig auf twitter Beschwerden von Designern z.B. an AdobeCC oder AppleOS, dass nach dem Update tagelang nichts mehr funktioniert oder das „plötzlich“ die Musiksammlung in der Cloud „verschwunden” ist usw. — natürlich ist das dann von Seiten der Hersteller verkackt, aber die Frage ist doch, warum sich intelligente Menschen dem freiwillig aussetzen. Wenn es einen großen Mehrwert bringen würde, würde ich das ja noch verstehen, aber den sehe ich, wie gesagt, immer weniger.
    Es werden immer schneller, immer mehr neue Produkte auf den Markt geworfen, weil … naja Kapitalismus und so. Es liegt aber nun mal an jedem Einzelnen zu verstehen, dass „neuer“ nicht gleichbedeutend mit „besser“ ist. Ich habe sogar den Eindruck, dass oftmals genau das Gegenteil der Fall ist.
    Wenn das in einem großen Maße mal durchsickern würde, würde sich vielleicht auch diesbezügich die Mentalität der Hersteller ändern.
    Meine Hoffnungen dahingehend sind aber eher bescheiden :)

  13. Wandel und Entwicklung sind völlig natürliche Prozesse. In einer Zeit, in der sich der Fortschritt überschlägt, in der man sich neuen Impulsen, Ideen und Meinungen kaum entziehen kann, ist es jedoch schwierig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Mit der Zeit zu gehen, ist zweifellos wichtig. Dass der Takt dieser Zeit aber vorgegeben ist, finde ich problematisch, gerade weil er nicht unserer Natur entspricht. Wer wünscht sich denn nicht, mal einen Gang runterschalten zu können, sich eine Auszeit nehmen zu dürfen, Zeit zu finden, um das Leben aus einer anderen Perspektive betrachten und sich um Dinge kümmern zu können, die im Alltag viel zu oft viel zu kurz kommen?! Ich glaube, das Geheimnis liegt darin, zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden, Unbekanntem gegenüber offen, neugierig, aber auch skeptisch zu sein. Was steckt hinte einer Sache? Will ich das? Kann ich das? Brauch ich das? Wenn ja, nehme ich Veränderungen gern an. Wenn nein, mach ich lieber Feierabend!

  14. Design lebt vom Wandel. Insbesondere die Aufgabe den technologischen Fortschritt Menschen zugänglich zu machen finde ich essenziell. Die Wahre Kunst liegt meiner Meinung nach aber darin, diesen so unaufdringlich wie Möglich zu machen. So kommt es einem in der Entwicklung einer Marke oder auch eines Produktes doch oft so vor, als würde sich mit der Zeit sehr wenig ändern. Erst ein Blick zurück zeigt einem dann die im Nachhinein großen Schritte. Dass gerade das eine große Kunst ist wird oft übersehen.

    Was mich persönlich betrifft ist eine Änderung des Workflows oft nur dann nervig, wenn dabei grundlegende Konzepte über Board geworfen werden. Das ist grundsätzlich nichts schlechtes, aber dann ist es wichtig, die Vorteile gut zu kommunizieren. Gerade erst gesehen beim neuen Importdialog von Lightroom. Für ein Refinement von Bestehendem bin ich allerdings immer zu haben.

  15. Ohne Wandel & Veränderung wäre es als Designer echt boring. Ich persönlich würde in der Branche nur schwer überleben, wenn sich Prozesse und Ansichten nicht stetig weiterentwickeln und ändern würden. Es hält lebendig und frisch. Man verliert nie den Spirit, vielleicht aber manchmal den Fokus. Und ich denke, darum wird es in Zukunft gehen. Aus dem Dschungel der möglichen perfekten Tools, Software/Hardware und Trends genau die zu fokussieren, die einen weiterbringen. Das ist aber ein sehr individueller Prozess, der für jeden Kreativen, Kunden etc. anders aussieht.
    Es kostet oft viel Energie und natürlich auch Geld altbewährte Methoden abzulegen und Neues zu probieren. Wenn man es aber nicht macht, folgt gähnende Stagnation. Gerade jetzt sind wir alle angehalten Veränderungen zuzulassen. Alte Strukturen wie 9-to-5, 40 Stunden Woche etc. gilt es zu überdenken (s. Schweden). Veränderung bedeutet auch Chancen erkennen. Ich bin in der Lage mir mein Arbeitsumfeld so gestalten zu können, wie ich es gerne hätte. Selbstreflexion ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. Bin ich noch happy? Entwickeln sich Dinge zu schnell? Möchte ich so arbeiten? Wenn ja, weitermachen. Wenn nicht, woanders weitermachen. Vor allem aber MACHEN!

  16. I am rooted, but I flow…dieser Satz stammt von Virginia Woolf und beschreibt perfekt den Zustand sich selbst weiter zu entwickeln, Einflüsse und Veränderungen, Wandel in seinem Umfeld und in der welt aufzusaugen und zu adaptieren ohne seine Identität und Persönlichkeit zu verlieren oder zu verraten. Und bei aller Wanderlust helfen unsere Wurzeln alle Erfahrungen in einen sehr individuellen Kontext zu setzen der jede Erfahrung so einzigartig macht.

  17. Als junger Grafik Design Student blicke ich dem Wandel gespannt entgegen.
    Zu wissen, dass sein Beruf spannend bleibt, ist etwas schönes, auch, wenn man sich dafür ständig weiterentwickeln muss. Das wird eine große Herausforderung im Berufsalltag darstellen.

  18. Hat sich Typographie in den letzten Jahren oder gar Jahrzehnten wirklich gewandelt? Die Entstehungsprozesse gewiss, getrieben durch den immer einfacheren Zugang zu Werkzeugen, Informationen und den Möglichkeiten gemeinsam zu schaffen, egal wo man ist. Der Wandel findet meiner Meinung nach in den Prozessen der Entstehung von Typographie statt, nicht jedoch in seinem Produkt. Doch genau dieser Wandel ist spannend, wenngleich diese Vereinfachung des Kreierens zu immer mehr fragwürdigen Ergebnissen führt.

  19. „Die einzige Konstante ist die Veränderung“
    Ich wollte immer nach Ausland. Zuerst habe ich nur in Österreich gelernt und später hatte ich ein Erasmussemester in Deutschland gehabt. Jetzt ziehe mich nach eine andere Stadt im Ausland wegen einem neuen Job um. Meiner Meinung nach Wandlung ruft Kreativität hervor, es wirkt inspirierend.

  20. Typografie war immer mal wieder präsent. im unterricht, in Projektarbeiten. Fand es immer sehr interessant; Projekt war zu ende und die Typo nebensächlich, da andere Projekte in den Vordergrund rücken mussten. Heute konfrontiert mich Typografie jeden Tag. Im Job. Typografisch bin ich mehr im Wandel als je zuvor und Bildmotive werden für mich zunehmend nebensächlich.

    Viele Menschen haben – vorallem in der Werbebrance – ihre persönlichen Favouriten die oft nicht nur in einer Arbeit Verwendung finden. Mittlerweile kann ich manche Schriftarten einfach nicht mehr sehen. Ebenso wie „schon wieder Arial“.

    Ich finde abgedroschensten Schriften durchziehen den Wandel und können immer wieder überzeugen und neu eingesetzt werden! Um jedoch nicht nur Klassiker „neu zu erfinden“ suche ich voller Lust neue schöne, schlichte, aufregende, elegante, dezente, aggressive, intensive typografische Schriftinszenierungen und im Austausch mit interessanten, kreativen, oft so herrlich normalen Menschen, findet man die Besten! Mensch und Typo!
    I lieb’s einfach!

  21. Hey zusammen!
    Witzig. Gerade dieses Thema beschäftigt mich gerade selbst. Ich bin momentan am Abschluss meines Design-Studiums und habe es mir selbst in den Kopf gesetzt, mir eine Position zu erarbeiten, in der ich möglichst flexibel von überall aus der Welt arbeiten kann. Nein, meine Bachelorarbeit basiert nicht darauf – die bezieht sich auf einen personalisierbaren Ratgeber für Design-Absolventen. Das ist allerdings Offtopic. Jedenfalls befasse ich mich seit letztem Frühling persönlich damit, vom Ausland aus arbeiten zu können. Damit meine ich kein Auslandssemester, eine Anstellung in einer Agentur in London oder ähnliche Szenarien mit festem Standort. Stattdessen interessiert mich der komplett flexible, freie Weg der Selbstständigkeit und des Country-Hoppings inkl. selbst gemanagten Arbeitszeiten. Das erfordert sicherlich einiges an Vorarbeit, Kontakten für eine kontinuierliche Auftragslage und einem ungemeinen Willen zu Disziplin und dem eigenen Anspruch die Qualität der Arbeit nicht zu vernachlässigen. Dennoch fasziniert mich die Vorstellung so sehr, dass ich mich nach meinem Bachelor in diese Thematik weiter vertiefe und mir einen privaten Businessplan erarbeiten werde. Jetzt konzentriere ich mich allerdings erst einmal auf mein Kolloquium am Montag. Jeder der einen Daumen entbehren kann, ist gerne eingeladen, diesen zu drücken. :)
    Um noch ein bisschen auf die formulierten Fragen einzugehen. Ich habe mir zuletzt die beiden Affinity Programme zugelegt, in welche ich mich auch nach meiner Bachelorarbeit einarbeite. Grundsätzlich gehöre ich doch eher zu den Personen, die Programme oder eine Logik schnell erlernen und anwenden können. Die Vernetzung fehlt mir leider noch, aber das wird mit meiner anschließenden Festanstellung und durch das Kontakten mit anderen freiberuflichen Designern ins Visier genommen. :)
    Ein wunderschönes Wochenende euch allen zusammen!

  22. Ich bin (leider) nur so beweglich/Fluid wie es mein Umfeld ist. Die Lust auf Impulse und Veränderung ist IMMER da, es ist nur die Frage in wie weit ich mich von meinem temporärern ideal wegbewegen will – da ist man mal ehrlicher und mal weniger ehrlich. Vielleicht weil die auferlegte/selbst auferlegte Fassade/Etikette/Gewohnheit/Alltag fluider ist als wir wahrhaben wollen.

  23. Ich bin freiberuflich, arbeite deshalb oft allein an Projekten – ohne eine große Agentur die mir meine Arbeitsweise diktiert. Wobei ich hinzufügen muss, dass ich noch nicht sehr lang im Geschäft bin. Ich interessiere mich zwar schon längst für Design und die Technik drum herum, doch komme im Grunde frisch aus der Ausbildung – bzw. befinde mich noch mitten darin.

    Oft werde ich gefragt warum ich denn nicht Kunst studiere – ich antworte meist nur damit, dass ich eben kein Künstler bin. Ich sehe mich als Problemlöser der künstlerische Mittel für seine Zwecke nutzt. Schon allein deshalb bin ich immer auf der Suche nach den besten Lösungen. Das bedeutet auch, dass ich oft „out of the box“ denken muss und mich nicht an Software und Hardware binden darf.
    Das fällt mir aber wahrscheinlich auch durch mein Alter etwas leichter als vielen anderen Designkollegen.

    Was die Zukunft und die Herausforderungen angeht, bin ich sehr gespannt. Man sollte sich, denke ich, auf jeden Fall vornehmen mit offenen Augen und mit einem offenen „Mind“ durch die Welt zu gehen.

    Grüße Gustav

  24. Design ist der Stoff, der mich bewegt, der mich an- und umtreibt in der Welt. So habe ich bereits viele Länder bereist und dabei Menschen, Kulturen und Arbeitswelten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachten können. Für mich stehen dabei ein offener Blick und das Erfassen von Neuem im Vordergrund. Ich habe bereits in Indien gearbeitet und liebäugele damit mit meinem amerikanischen Mann in die USA zu ziehen und dort als freischaffende Designerin zu arbeiten. Ich lerne für mein Leben gern – leicht ist es deshalb trotzdem nicht immer. Bei aller Offenheit stimmt es auch, dass man gerne an Arbeitsprozesse festhält sobald man eine gewisse Routine erlangt hat.

  25. Bei »Wanderlust« muß ich ehrlich gesagt zuerst an einen wunderbaren Song von R.E.M. denken (https://www.youtube.com/watch?v=VOqKkbu5up0) und an einen ebenso feinen von Wild Beasts (https://youtu.be/9IIbbFIQTKI)…
    Aber ganz im Ernst: ist das Wandern nicht nur des Müllers, sondern auch des Designers Lust? Ist der Entwurfsprozess, die Konzeption, das Abwägen von Lösungen und Varianten nicht das pure Wandern in Gedanken, in Skizzen und Entwürfen? Ich meine ja – und wenn ich heute von Techniken und Tools wie z. B. Design Thinking oder ähnlichem höre, denke ich oft, dass das genau das ist was die Arbeit eines Designers von jeher gekennzeichnet hat.

  26. „Niemand weiss wie euer Beruf als Industrial Designer in der Zukunft aussehen wird.“
    Statement eines Dozenten am ersten Tag an der Kunsthochschule. Irgendwie spannend, dachte ich, was wird man uns dann beibringen, wenn niemand weiss wie unser Arbeitsalltag aussehen wird? Und es ist relativ simpel. Wir werden zu Autodidakten erzogen. Wir lernen zu denken. Alles zu hinterfragen. Methoden, Abläufe, Gewohnheiten. Illusionen der Sicherheit und Gemütlichkeit werden zerstört. Und so lern ich mich in der Ungewissheit und Veränderung flexibelwohl zu fühlen.

  27. Meine Flexibilität hab ich unter anderem schon mal damit unter Beweis gestellt, dass ich mit Mitte 20 alles über den Haufen geworfen habe und eine neue Richtung eingeschlagen habe. Ich bin nun noch mitten im Grafikdesign-Studium und stehe somit noch ganz am Anfang. Festgefahren bin ich daher noch lange nicht. Dafür bin ich sehr offen für neue Ideen und Erfahrungen und entdecke gerne ein neues Umfeld auf eigener Faust.

  28. Der Wandel macht Lust auf neues, macht Lust auf entdecken und Lust über seine eigenen Grenzen zu gehen. Wir Menschen und Gestalter haben uns durch den digitalen Fortschritt enorm entwickeln müssen, wir müssen sehr viel mehr crossmedialer denken und verstehen was der Trend von Morgen sein könnte um nicht den Anschluss zu verlieren. Auch wenn ich jung bin und Inspiration mir überall aufsauge wo es nur geht, egal ob Fachzeitschriften, Zeitung, im Alltag, auf einer Feier, in der Bar oder Zuhause bei einer Tasse Kaffee, ist mir aufgefallen, dass unsere Arbeit doch noch sehr vom Menschen abhängt. Was passiert wenn wir endlich unsere Maschine vor der wir sogut wie jeden Tag sitzen als unseren aktiven Helfer nehmen für kreative, zielgruppenorientierte Lösungen? Bislang liefert nur der Mensch echte Ideen und Lösungen, das will ich mit meiner Bachelor-Arbeit ändern. Ich habe Lust auf einen Wandel, auf etwas neues zu entdecken, vielleicht gelingt er mir ja bald.

  29. Diversität durch Veränderung <- das ist für mich persönlich der Schlüssel.

    Ich erinnere mich noch gut an die Anfangszeit von Unicode und die an meiner Uni nicht vorhandene Darstellung von nichtlateinischen Texten auf den Rechnern des HRZs. Durch meine Initiative wurde dann für die gesamte Hochschule die Schriftart Bitstream Cyberbit installiert, damit möglichst viele Studierende Texte am PC schreiben und lesen konnten, die nicht durch den westlichen Zeichensatz dargestellt wurden.

    Das fühlt sich rückblickend wie eine Ewigkeit an, wenn man bedenkt, was sich inzwischen in der Typo-Branche getan hat und was es mittlerweile standardmässig an Fortbildungsangeboten gibt, um alle möglichen Schriftsysteme kennen zu lernen und für sie Schriften zu gestalten (exemplarisch dafür sei nur das Typo-Masterprogramm der Uni Reading genannt) oder wie einfach es ist, auf einem Android-Mobilfon Nachrichten in allen möglichen Sprachen zu tippen.

    Die Veränderung/Entwicklung von Schrift als einer der Grundlagen von Kommunikation und Interaktion zwecks Ermöglichung von Vernetzung und Diversität, das hat mich an der Typografie immer besonders interessiert und fasziniert.

  30. „will haben“

    Ich als junger aufstrebender „Jungdesigner“ bin ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, um meinen Horizont zu erweitern. Da leider im Moment mein ganzes Geld für Bücher rund um das Thema Design draufgeht, würde ich mich riesig freuen ein Ticket zu ergattern. Auch glaube ich, dass ich sehr viel von der Typo für mein bevorstehendes Kommunikationsdesignstudium mitnehmen kann. Lust auf Wandel und Veränderung? Wenn ein 19- jähriges Dorfkind Lust hat sich in die Metropole Berlin zu begeben, um seine Zukunft zu gestalten und zu wandeln spricht das glaube ich für sich.

  31. Ich schaue gerne und oft über den Tellerrand, bilde mich in vielen Bereichen fort, bin neugierig und stehe einem Wandel grundsätzlich keineswegs negativ gegenüber. Insofern denke ich, dass ich auf der persönlichen Ebene ganz gut gewappnet bin für die beruflichen Herausforderungen der Zukunft.
    Allerdings befürchte ich eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen für die Arbeit von (Kommunikations-) Designern: Es drängt immer mehr Nachwuchs auf den Markt, der berufswirtschaftlich so gut wie nicht ausgebildet ist und mit zu niedrigen Preisen kalkuliert. Dazu kommen viele DIY-Angebote von Druckereien und Webspace-Anbietern, die suggerieren, dass unsere Arbeit nichts oder nur wenig wert ist. Die Gruppe möglicher Auftraggeber, die den Mehrwert durch durchdachtes Design sehen und bereit sind, dafür auch angemessen zu bezahlen, wird meiner Meinung nach kleiner – für immer mehr Designer, wodurch eine weitere Preisspirale einsetzt.

  32. Klar wäre es toll, so ein Ticket zu bekommen. ;-) Aber vor allem das Thema Wandel trifft bei mir gerade wie die Faust aufs Auge. Ich denke, dass jede Einheit mit Anspruch, sei es eine Organisation oder eine Person, die Pflicht dazu hat, immer dann einen Wandel einzuleiten, wenn ansonsten zu viele Potenziale ungenutzt blieben. Das ist bei mir der Fall. Ich werde mein aktuelles Unternehmen verlassen und mir in diesem Frühjahr eine eigene berufliche Existenz aufbauen, weil ich davon überzeugt bin, nur so meine Potenziale angemessen nutzen zu können. Und damit es auch wirklich ein lupenreiner Wandel wird, verlagere ich in diesem Zuge gleich auch noch meinen Lebensmittelpunkt. Zur Typo hätte ich es dann gar nicht mehr weit ;-)

  33. Design beedingt Wandel. Wandel bedingt Design. Design, als Ausdruck der sich ständig verändernden Gegenwart, ist wie kaum ein anderes Berufsfeld größeren Veränderungen ausgesetzt. Da ich am Anfang stehe meinen Weg mit Design als Karriere zu bestreiten, würde für mich die TYPO viel bedeuten. Kaum eine andere Konferenz erlaubt mehr Weitsicht und Umsicht.

  34. Ich fühle mich aktuell sehr gut in meinem neuen Job und sehe jeder Herausforderung positiv entgegen! :-) Auch meine neuen Kollegen haben mich super aufgenommen, sodass mir das einarbeiten und eingewöhnen gar nicht schwer fiel. Sonst sind mir solch Situationen sehr unangenehm und ich bin nicht unendlich flexibel, aber die Kollegen haben es mir sehr einfach gemacht. Ich bin daher auch gerade sehr wandelbar, sauge viele neue Dinge auf und werde mir im Jahr 2017 auch einige neue Skills aneignen und meine eigenen Denkweisen und Routinen hinterfragen + ggf. optimieren.
    Ich denke, dass ist in dieser Branche auch unerlässlich. Daher würde ich mich mega freuen, ein Ticket für mich zu gewinnen. Ich würde mit meinem Freund auf die TYPO 2017 gehen, damit wir uns neue Denkanstöße und Inspirationen holen können, die wir dann natürlich auch an unsere Freunde, Kollegen und an jeden, der es wissen möchte weitergeben können.

  35. Für mich gehört es zum Selbstverständnis eines Designer, sich ständig weiter entwickeln zu wollen und kreatives Neuland zu erkunden. Ich versuche permanent mein Auge zu schulen, den Zeitgeist zu erforschen und in die Komplexität und Vielfalt des Lebens einzutauchen. Kein Thema ist zu abwegig oder eigenartig, dass ich darin nicht eine Bereicherung für mein Leben finden kann. Schön oder hässlich, richtig oder falsch – alles eine Frage der Perspektive. Und ob eine neue Technologie eine Erleichterung oder keine Verbesserung für mich darstellen, weiß ich erst wenn ich sie ausprobiert habe. Deswegen gebe ich allem eine Chance mich für sich zu gewinnen.

    Um ein besseres Verständnis für etwas zu bekommen, hilft es mir, den Untersuchungsgegenstand mental zu sezieren und dann die Einzelteile vor dem geistigen Auge auszubreiten. Anschließend nehme ich die Einzelteile unter die Lupe und versuche ihnen auf den Grund zu gehen. Dabei kommen die faszinierendsten Fragen und Gedanken zutage, die anschließend in den Schaffungsprozess einfließen. Erfahrungsgemäß wissen Menschen diese Hingabe zu schätzen und fühlen sich dann verstanden und gut aufgehoben.

    Ich versuche offen für nahezu alles und jeden zu sein und kann mich immer noch für absolut alles begeistern. Diese kindliche Neugier und Begeisterungsfähigkeit helfen mir dabei, in fremde Welten einzutauchen und eine neue Realität zu erleben. So bekomme ich tiefgründige Insights in besagten Kosmos und bereichere mein Leben mit neuen Erfahrungen.

    Im wesentlichen lässt es sich auf zwei wesentliche Fragen reduzieren, die ich mir jedes Mal stelle: Warum? Warum eigentlich nicht?

    In diesem Sinne beherzige ich jede Form von Veränderung und Blickwechsel in meiner schöpferischen Arbeit, da sie mich zwingen, gewohnte Prozesse zu hinterfragen und ggf. aufzubrechen.

  36. Wir sind als menschliche Gestalter der kulturellen Evolution verfallen, die nicht nur daraus besteht, Erlerntes fortzuführen, sondern auch zu revolutionieren und damit zu verändern.
    Wir gestalten jeden einzelnen Tag anders und passen uns durchgehend Wandlungsprozesse an.
    Dadurch existiert die Angst vor dem Wandel in der Berufswelt bei mir persönlich nicht.
    Wenn man sein eigenes Fundament an Skills geschaffen hat, kann man Dinge darauf beliebig verschieben. Der rote Faden sollte dabei aber nicht verloren gehen.
    Da ich in den letzten Jahren für mich festgestellt habe, mein Leben dem Design und der damit verbundenen immer verändernden Branche widmen zu wollen, würde ein Besuch der Typo 2017 mir sehr viel bedeuten.

  37. Wandel ist für mich immer ein Schritt nach vorn und bedeutet immer eine spannende Reise in etwas neues und schönes.

    Ich bin der Meinung das es nicht schwer sein muss sich persönlich weiterzuentwickeln und es ist denke auch eine Grundeinstellung wie sehr es einem „am Herzen liegt“. Ist es vielleicht nur ein „Job“ oder ist es Leidenschaft. Ich denke wenn jemand wirkliche Leidenschaft für seine Arbeit hat, dann kann man auch jeden Wandel und jede Veränderung miterleben. Ein Beispiel dafür sind die gelernten Schriftsetzer die sich dann an die Computer setzen mussten, als die Zeit dafür gekommen ist. Die mit Leidenschaft sind dabei geblieben.

    Und um am „Ball“ zu bleiben reicht es meiner Meinung nach auch nicht nur seinen Job auszuüben, man muss in unserer Branche mehr tun. Sei es sich regelmäßig über designtagebuch.de zu informieren, verschiedene Magazine zu lesen oder einfach nur sich immer wieder inspirieren zu lassen duch Bilder, Musik und anderen Menschen aus der Branche. Was aber meiner Meinung nach am wichtigsten ist, ist es sich fortzubilden. Dazu zählt neben der grafischen, sowie technischen Weiterentwicklung auch immer wieder die persönliche Weiterentwicklung.

    Auch sollte man stets seinen Workflow reflektieren ob man hier optimieren kann und auch immer wieder die neuen Funktionen in den Programmen austesten und für sich entdecken.

    Und wenn man diese grundlegenden Dinge beherzigt, dann bin ich der festen Überzeugung das man beim Wandel wunderbar mitkommt und auch immer offen sein kann für neues.

    Habt Spaß dabei kreativ zu sein und keine Scheu davor das etwas neues kommt. Neues kann im ersten Moment abschrecken, weil die geliebte Funktion aufeinmal weg ist, aber letztenendes ist es doch viel wichtiger wie ihr damit umgeht.

    Über ein Ticket für die Typo würde ich mich sehr freuen, da ich sehr hungrig bin auf das Wissen was dort vermittelt wird und mir dies auch weriterhelfen wird noch besser in meiner Arbeit zu werden und dieses Wissen auch gerne mit meinen Mitmenschen teile.

    Liebe Grüße,
    Damian

  38. Flexibiltät und Mut zur Veränderung ist Teil des Jobs. Man muss immer am Puls der Zeit sein. Mindestens ;) Meine Kollegin und ich wären auf der Typo dieses Jahr sehr gut aufgehoben. Wir sind Teil des Creative-Teams bei einem Hamburger Startup Unternehmen und könnten bestimmt einigen Input von der Typo mit in die Firma nehmen. 🤓

    Lieben Gruß, Karina

  39. Bei uns fällt immer häufiger das Wort „Digitale Transformation“, doch leider beherrsche ich die Grundlagen des Webdesigns (noch) nicht :(

    Diesen Rückstand möchte ich sehr gern aufholen. Doch leider ist das im Berufsalltag nicht so leicht umzusetzen. Manchmal ist man vom vielen arbeiten schon ganz leer im Kopf und neue Kreativität uns Inspiration zu finden ist nicht immer einfach.

    Mein letzter Besuch der Typo (Roots) hat mich jedoch wieder bestärkt und motiviert. Wie sehen andere Menschen die Dinge in Designkreisen. Was haben sie für Ansätze? Ich habe viel Neues mitgenommen. Also lasst mich und einen Kollegen meiner Wahl doch noch mal hin? :)

    LG
    Jule

  40. Eigentlich ist es einfach zu beantworten. Arbeiten ist für mich kein einfacher Prozess, sondern ein „Flow“. Die Tätigkeiten sind vielleicht stets mit gleichem Ziel, doch der Weg ist eine sich stetig ändernde Bewegung an die mich immer wieder neu anpassen muss und wenn ich mich vorausschauend anstelle kann ich diese sogar beeinflussen und steuern. Damit ist jeder neue Weg eine Herausforderung und um so spannender ihn zu beschreiten. Arbeit ins Bewegung, Bewegung ist Aktion und Aktion ist Leben. Nur Stillstand ist der Tod.

  41. Ich entdecke zurzeit viele neue Möglichkeiten, Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Ich studiere jetzt im dritten Semester, fange an mein Studium ernst zu nehmen und habe im letzten halben Jahr mehr gelernt als im ganzen Jahr davor. Und wenn man Neues lernt, verändert sich dadurch auch der Arbeitsprozess. Neue Programme die ich beherrsche, neue Methoden, ganz neue Ansätze.
    Schon meine ersten Fähigkeiten mit After Effects machten mir Dinge möglich, von den ich nicht wirklich gedacht hätte, sie je zu können. Zurzeit ist der Wandel für mich vor allem die Eröffnung immer neuer Möglichkeiten, ob es Programme, Werkstätten oder Kurse sind, die meinen Blick auf Gestaltung und Bedienung erweitern und verändern.
    Das ist eine ziemlich erfreuliche Sache. Aber erst durch dieses Lernen erfährt man auch, wie viel man eigentlich noch nicht weiß. Da ist die große Herausforderung, nicht irgendwann mit dem Lernen aufzuhören. Und, dass das wohl das einzige ist was sich in nächster Zeit nicht ändern wird.

  42. das Jahr 2017 steht bei mir auch ganz klar im Wandel.
    Ich war 10 Jahre im Angestelltenverhältnis tätig – dann wurde ich Mutter – und jetzt habe ich im Jänner den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

    Viel Mut, Zuversicht und etwas Waghalsigkeit, da die Fülle an Agenturen durchaus schon beängstigend ist.

    Die Typo Berlin wäre der richtig Ort um zu netzwerken, Wissenswertes und Neues zu erlernen und einfach mit offenen Mund dastehen und staunen.

  43. *********************************************

    Das sind wirklich viele interessante, und wie ich finde, auch inspirierende Gedankengänge zum Thema Wandel/Design. Dafür einmal ein herzliches Dankeschön!

    Ich habe soeben die Verlosung durchgeführt. Den ein oder anderen Kommentar, in dem leider gar nicht auf das vorgegebene Thema eingegangen worden ist, habe ich zuvor noch entfernt. So wanderten schließlich 45 Kommentare in die Lostrommel. Über je ein Ticket für die TYPO 2017 freuen dürfen sich…
    Lisa
    und …
    Rainer

    Herzlichen Glückwunsch!
    Die beiden Ticket-Codes bringe ich gleich per E-Mail auf den Weg. Wünsche Euch dann eine gute Zeit in Berlin!

    Allen anderen dt-Lesern herzlichen Dank fürs Mitmachen!
    Wünsche allen eine entspannte und kreative Restwoche.

    *********************************************

  44. Schafft Integrität, Kreativität durch Flexibilität? Klingt spießig ist es aber nicht.
    Ich habe mich vor 2 Jahren in eine neue Stadt getraut aus Liebe zu einem anderen Menschen und meiner sprühenden Neugier. Liebe, wohl die größte Antriebskraft die Kreativität pulsieren lassen kann.
    Es hat mich damit genau die Stadt angezogen die mit Ihrem Herzstück Autobauer ist, Arbeiterstadt oder auch die „hässlichste Stadt Deutschlands“, wie mir viele im Voraus sagten. Na „herzlich Willkommen“. Dieses starke Unternehmen hat sich zum neuen Motto „Integrität“ gemacht. Es ist viel wert sich als Bewohner in diese starke Kraft des Umdenkens einzubeziehen. Entgegen vieler Meinungen habe ich die Stadt lieben gelernt. Ich mag ich sie. Sie hat ihren eigenen Zauber, schafft neue Impulse und Räume für neues Erwachen. Warum können das viele nicht erkennen? Warum sind viele so unzufrieden?, habe ich mich oft gefragt. Und woher hab ich die Kraft genommen, entgegen dieser Meinungen „mein Ding zu machen“. Ich denke Zufriedenheit leistet einen großen Beitrag, echte Zufriedenheit wurzelt in Liebe zu den Dingen, die man tut und findet. Augen offen für neue Wege, um effizienter zu sein und stets bereit den Blickwinkel zu ändern. Auf meinem Weg als Kreativschaffende begebe ich mich ab März in eine neue spannende berufliche Herausforderungen, für welche die Impulse der „Wanderlust“ wertvoll für mich sind. Die Wanderlust hat ihren stolzen Preis, deshalb versuch ich hiermit einfach mal mein Glück. Alles Liebe!

  45. Wirklich interessant. In den Kommentaren wird meistens nur Kritik an den hier veröffentlichten Bildern, Logos etc. geübt. Kommt aber ein Gewinnspiel hinzu sind Sie alle ruhig und wollen gewinnen. Erstaunlich handzahm auf einmal.

    Das obige Bild ist aus meiner Sicht eine Katastrophe in der Zusammenstellung. Und dann dieser Button, der mal eben aus dem Jahre 1995 angereist ist.

    PS: Ich will nix gewinnen.

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