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	<title>Kommentare zu: Universität Freiburg mit neuem Corporate Design</title>
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		<title>Von: Guido Kühn</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/universitaet-freiburg-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-201729</link>
		<dc:creator>Guido Kühn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:54:50 +0000</pubDate>
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		<description>Die Rezeption eines Corporate Design hat im wesentlichen zwei Seiten: eine Emotionale einerseits und eine Formale andererseits. In sofern sind Äusserungen &quot;persönlichen Gefallens&quot; zunächst durchaus valide. Diese Seite ist allerdings stark wandelbar insofern imaterielle Eigenschaften des Trägers sich auf das Zeichen übertragen, selten umgekehrt. Es ist also durchaus üblich, das Zeichen erst im Gebrauch Bedeutung finden, und das diese Bedeutung sich bisweilen konträr wandelt. Insofern betrachte ich Aussagen wie beispielsweise &quot;Blau ist out&quot; allenfalls als situativ-subjektive Einschätzung, denn als allgemein tragfähige Aussage.

In der formalen Analyse hingegen lassen sich allgemein nachvollziehbare, dauerhaft belegbare Aussagen die Qualität eines Zeichens betreffend herausarbeiten.

Rot als Farbe ist zeiten- und gesellschaftenübergreifend eine Warn- und aggressive Hinweisfarbe. Die Verwendung dieser Farbe wird also immer als trennend wahrgenommen. &quot;Bis hierhin und nicht weiter&quot;, &quot;Wir und Ihr&quot;, &quot;Achtung: ab hier kommt was anderes&quot; etc. 

Hier trennt eine rote Linie, welche das menschliche Gehirn dem Gesetz der einfachen Form folgend trotz Ihrer strukturellen und farblichen Unterbrechungen im Bereich der blauen Versalen die Wortmarke in oben und unten. Nun setzt die Ratio ein, die automatisch die zunächst unterbewusst wahrgenomme Komposition zu entschlüsseln sucht. Was wird getrennt, und warum? Also versucht man zu lesend zu verstehen. Unten steht solange die Linie noch als Linie akzeptiert wird UN FRE. Oben BURG. Also &quot;UNFREI&quot; und &quot;BURG&quot;.

Ich bin mir ziehmlich sicher bin, dass entsprechenden Test mit geeigneten Methoden (Eyetracking, Form/Kontrastanalyse, etc) diese erste Einschätzung &quot;aus der Hüfte&quot; untermauern werden. Aber für mich wiegt im formalen Ansatz schwerer, dass die Verwendung von Schrift im Zeichen neben ihrer formal-ästhetischen Bedeutung als Form auch immer eine kognitive hat. Dies setzt bei aller begrüßenswerten Spiellust immer immer auch deren intuitive Lesbarkeit voraus. Die ist, wie ich eben ausführte nicht gegeben. Die sich präsentierende Institution verschleiert den Zugang durch ein Vexierspiel. Auch darin sehe ich zunächst keinen Fehler. Ein Fehler wird es, wenn es mißinterpretierbar ist. Und eben das habe ich soeben bewiesen. 

Weiter oben wurde das Logo der Unversität Kassel als Vergleichsbeispiel angeführt. Dort ist man mit der selben Herausforderung unter ähnlichen gedanklichen Voraussetzungen konfrontiert. Auch dort bezog man sich erstmal auf die umgangsspracheliche Verkürzung UNI, um diese mit dem Ort, Kassel in Verbindung zu setzen. Soweit so nachvollziehbar, aber was bitte ist eine VERSITÄT?

&lt;img src=&quot;http://www.uni-kassel.de/icons/cms/unilogo.jpg&quot;&gt;

Kurzum, man muss mit Herz und Verstand an die Gestaltung herangehen. Einfach ein wenig à la mode mit Farben, Fonts und Formen hantieren geht oft schief. 

Allegemein: Universitäten sind überkulturelle Verbindungselemente, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Kulturübergreifend in sich bergen. Dies bedingt neben vielen anderen Facetten sicherlich: Offenheit und Verständlichkeit.  Was von beiden Entwürfen bleibt ist UNFREI - BURG und eine VERSITÄT.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rezeption eines Corporate Design hat im wesentlichen zwei Seiten: eine Emotionale einerseits und eine Formale andererseits. In sofern sind Äusserungen &#8220;persönlichen Gefallens&#8221; zunächst durchaus valide. Diese Seite ist allerdings stark wandelbar insofern imaterielle Eigenschaften des Trägers sich auf das Zeichen übertragen, selten umgekehrt. Es ist also durchaus üblich, das Zeichen erst im Gebrauch Bedeutung finden, und das diese Bedeutung sich bisweilen konträr wandelt. Insofern betrachte ich Aussagen wie beispielsweise &#8220;Blau ist out&#8221; allenfalls als situativ-subjektive Einschätzung, denn als allgemein tragfähige Aussage.</p>
<p>In der formalen Analyse hingegen lassen sich allgemein nachvollziehbare, dauerhaft belegbare Aussagen die Qualität eines Zeichens betreffend herausarbeiten.</p>
<p>Rot als Farbe ist zeiten- und gesellschaftenübergreifend eine Warn- und aggressive Hinweisfarbe. Die Verwendung dieser Farbe wird also immer als trennend wahrgenommen. &#8220;Bis hierhin und nicht weiter&#8221;, &#8220;Wir und Ihr&#8221;, &#8220;Achtung: ab hier kommt was anderes&#8221; etc. </p>
<p>Hier trennt eine rote Linie, welche das menschliche Gehirn dem Gesetz der einfachen Form folgend trotz Ihrer strukturellen und farblichen Unterbrechungen im Bereich der blauen Versalen die Wortmarke in oben und unten. Nun setzt die Ratio ein, die automatisch die zunächst unterbewusst wahrgenomme Komposition zu entschlüsseln sucht. Was wird getrennt, und warum? Also versucht man zu lesend zu verstehen. Unten steht solange die Linie noch als Linie akzeptiert wird UN FRE. Oben BURG. Also &#8220;UNFREI&#8221; und &#8220;BURG&#8221;.</p>
<p>Ich bin mir ziehmlich sicher bin, dass entsprechenden Test mit geeigneten Methoden (Eyetracking, Form/Kontrastanalyse, etc) diese erste Einschätzung &#8220;aus der Hüfte&#8221; untermauern werden. Aber für mich wiegt im formalen Ansatz schwerer, dass die Verwendung von Schrift im Zeichen neben ihrer formal-ästhetischen Bedeutung als Form auch immer eine kognitive hat. Dies setzt bei aller begrüßenswerten Spiellust immer immer auch deren intuitive Lesbarkeit voraus. Die ist, wie ich eben ausführte nicht gegeben. Die sich präsentierende Institution verschleiert den Zugang durch ein Vexierspiel. Auch darin sehe ich zunächst keinen Fehler. Ein Fehler wird es, wenn es mißinterpretierbar ist. Und eben das habe ich soeben bewiesen. </p>
<p>Weiter oben wurde das Logo der Unversität Kassel als Vergleichsbeispiel angeführt. Dort ist man mit der selben Herausforderung unter ähnlichen gedanklichen Voraussetzungen konfrontiert. Auch dort bezog man sich erstmal auf die umgangsspracheliche Verkürzung UNI, um diese mit dem Ort, Kassel in Verbindung zu setzen. Soweit so nachvollziehbar, aber was bitte ist eine VERSITÄT?</p>
<p><img src="http://www.uni-kassel.de/icons/cms/unilogo.jpg"/></p>
<p>Kurzum, man muss mit Herz und Verstand an die Gestaltung herangehen. Einfach ein wenig à la mode mit Farben, Fonts und Formen hantieren geht oft schief. </p>
<p>Allegemein: Universitäten sind überkulturelle Verbindungselemente, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Kulturübergreifend in sich bergen. Dies bedingt neben vielen anderen Facetten sicherlich: Offenheit und Verständlichkeit.  Was von beiden Entwürfen bleibt ist UNFREI &#8211; BURG und eine VERSITÄT.</p>
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		<title>Von: Till</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/universitaet-freiburg-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-201697</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 00:16:10 +0000</pubDate>
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		<description>Schön, dass das as Redesign der Uni Freiburg hier aufgegriffen wurde. Emotional finde ich es durchaus gelungen (sprich: mir gefällt&#039;s). Die beiden roten Striche sind dazu da, aus den beiden &quot;i&quot;s eine Linie zu machen, die dann (siehe Website) halt gibt.

Ein paar Hintergrundinfos gibt es im Blog der &lt;a href=&quot;http://blog.mw.uni-freiburg.de/tag/corporate-design/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Stabstelle Marketing und Wissensmanagement&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass das as Redesign der Uni Freiburg hier aufgegriffen wurde. Emotional finde ich es durchaus gelungen (sprich: mir gefällt&#8217;s). Die beiden roten Striche sind dazu da, aus den beiden &#8220;i&#8221;s eine Linie zu machen, die dann (siehe Website) halt gibt.</p>
<p>Ein paar Hintergrundinfos gibt es im Blog der <a href="http://blog.mw.uni-freiburg.de/tag/corporate-design/" rel="nofollow">Stabstelle Marketing und Wissensmanagement</a>.</p>
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		<title>Von: fitzefanselo</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/universitaet-freiburg-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-201547</link>
		<dc:creator>fitzefanselo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 11:14:52 +0000</pubDate>
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		<description>Erstaunlich was hier vor sich geht. Das Design scheint irgendwie doch emotional zu sein.

Ich finde das Erscheinungsbild durchaus gelungen. Das Logo ist O.K. Aber O.K. reicht auch. Was erwarten eigentlich die Leute von einem Logo? Wiedererkennbarkeit und Prägnanz. Die ist doch durchaus gegeben. Die traditionelle Bildmarke harmoniert auf diese weise mit der Typo. Die 90Grad Neigung ist toll. Es ergibt ein interessanten Layout. Die Kritik, dass die Lesbarkeit erschwert wird ist völliger Schwachsinn. Als geistig normal entwickelter Mensch hätte ich auch keine Probleme die Schrift zu lesen, selbst wenn sie auf dem Kopf steht. 

Im Moment bekommen so viele Hochschulen ein neues Erscheinungsbild. Alle machen sich fit für den Wettbewerb um die geburtenschwachen Jahrgänge. Dabei sehe ich eine große grafische Vielfalt aber wenig inhaltliche Differenzierung. Da gibt es nur wenige Ausnahmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstaunlich was hier vor sich geht. Das Design scheint irgendwie doch emotional zu sein.</p>
<p>Ich finde das Erscheinungsbild durchaus gelungen. Das Logo ist O.K. Aber O.K. reicht auch. Was erwarten eigentlich die Leute von einem Logo? Wiedererkennbarkeit und Prägnanz. Die ist doch durchaus gegeben. Die traditionelle Bildmarke harmoniert auf diese weise mit der Typo. Die 90Grad Neigung ist toll. Es ergibt ein interessanten Layout. Die Kritik, dass die Lesbarkeit erschwert wird ist völliger Schwachsinn. Als geistig normal entwickelter Mensch hätte ich auch keine Probleme die Schrift zu lesen, selbst wenn sie auf dem Kopf steht. </p>
<p>Im Moment bekommen so viele Hochschulen ein neues Erscheinungsbild. Alle machen sich fit für den Wettbewerb um die geburtenschwachen Jahrgänge. Dabei sehe ich eine große grafische Vielfalt aber wenig inhaltliche Differenzierung. Da gibt es nur wenige Ausnahmen.</p>
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	<item>
		<title>Von: lm</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/universitaet-freiburg-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-201542</link>
		<dc:creator>lm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 08:40:54 +0000</pubDate>
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		<description>Da kann ich meinem Vorredner &#039;CL&#039; nur zustimmen. Gerade von einer Universität erwarte ich (als Student) doch Wahrheiten von langewährender Gültigkeit und keine Emotionalität. Leider scheint man in Freiburg eher bestrebt zu sein, dem Zeitgeist hinterherzulaufen und bleibt dabei zurück. Statt Beharrungsvermögen und eine gewisse Würde auszustrahlen, wirken Auftritt und Logo beliebig. Warum sollte ich &quot;Leben, Campus, Begegnung&quot; also &quot;Friede Freude, Eierkuchen&quot; gerade in Freiburg finden, und könnte das nicht das Motto eines beliebigen Studentenclubs sein, oder (ohne den &quot;Campus&quot;) der Claim eines Tourismusanbieters oder Wellnesshotels?

Das Ziel, ein &quot;emotionales Markenbild&quot;, mag man so erreichen, aber genau das halte ich für falsch. Es scheint mir nicht Zweck einer Universität (die vielleicht nicht nur eine Institution sein will, deshalb aber trotzdem eine bleibt) zu sein, eine Emotion zu liefern, die kurzfristig begeistert, aber nur so lange, bis sie von der nächsten verdrängt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da kann ich meinem Vorredner &#8216;CL&#8217; nur zustimmen. Gerade von einer Universität erwarte ich (als Student) doch Wahrheiten von langewährender Gültigkeit und keine Emotionalität. Leider scheint man in Freiburg eher bestrebt zu sein, dem Zeitgeist hinterherzulaufen und bleibt dabei zurück. Statt Beharrungsvermögen und eine gewisse Würde auszustrahlen, wirken Auftritt und Logo beliebig. Warum sollte ich &#8220;Leben, Campus, Begegnung&#8221; also &#8220;Friede Freude, Eierkuchen&#8221; gerade in Freiburg finden, und könnte das nicht das Motto eines beliebigen Studentenclubs sein, oder (ohne den &#8220;Campus&#8221;) der Claim eines Tourismusanbieters oder Wellnesshotels?</p>
<p>Das Ziel, ein &#8220;emotionales Markenbild&#8221;, mag man so erreichen, aber genau das halte ich für falsch. Es scheint mir nicht Zweck einer Universität (die vielleicht nicht nur eine Institution sein will, deshalb aber trotzdem eine bleibt) zu sein, eine Emotion zu liefern, die kurzfristig begeistert, aber nur so lange, bis sie von der nächsten verdrängt wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: CL</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/universitaet-freiburg-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-201499</link>
		<dc:creator>CL</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:14:28 +0000</pubDate>
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		<description>Egal ob gedreht oder nicht - das Logo hat einfach keinen &quot;universitären Geist&quot;. zero.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Egal ob gedreht oder nicht &#8211; das Logo hat einfach keinen &#8220;universitären Geist&#8221;. zero.</p>
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	<item>
		<title>Von: kirsten</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/universitaet-freiburg-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-201498</link>
		<dc:creator>kirsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 17:11:17 +0000</pubDate>
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		<description>Warum machen eigentlich immer die Werbeagenturen die Erscheinungsbilder?
Logo kann anscheinend jeder.

Ich finde das Logo schwach. Die Ideen darin überzeugen mich nicht, sie wirken auf mich oberflächlich und mau. Klar ist eine Universität eine Uni – aber muss man das ins Logo schreiben? 
Die Übertragungsleistung kriegen die Leute gerade noch hin. Eine Idee von besonderem Nährwert ist das nicht.
Die Montage aus altem Siegel mit reduzierter Deckkraft im Hintergrund und &quot;was Modernem&quot; obendrauf überzeugt mich auch nicht. Wäre der Schriftzug nicht 90° gekippt, es wäre nicht mehr viel dran.
Die Umsetzungen sind deutlich besser als das Logo selbst. Da kriegt es auf einmal so etwas wie Leben. Verkehrte Welt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum machen eigentlich immer die Werbeagenturen die Erscheinungsbilder?<br />
Logo kann anscheinend jeder.</p>
<p>Ich finde das Logo schwach. Die Ideen darin überzeugen mich nicht, sie wirken auf mich oberflächlich und mau. Klar ist eine Universität eine Uni – aber muss man das ins Logo schreiben?<br />
Die Übertragungsleistung kriegen die Leute gerade noch hin. Eine Idee von besonderem Nährwert ist das nicht.<br />
Die Montage aus altem Siegel mit reduzierter Deckkraft im Hintergrund und &#8220;was Modernem&#8221; obendrauf überzeugt mich auch nicht. Wäre der Schriftzug nicht 90° gekippt, es wäre nicht mehr viel dran.<br />
Die Umsetzungen sind deutlich besser als das Logo selbst. Da kriegt es auf einmal so etwas wie Leben. Verkehrte Welt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/universitaet-freiburg-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-201497</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:17:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde das sehr peinlich und provinziell. 

Dass das Logo um 90 Grad gedreht ist, ist schon merkwürdig genug. 

Aber noch viel weniger verstehe ich die Verkürzung der &quot;Universität&quot; zu &quot;Uni&quot;. 

Die &quot;Uni&quot; selbst spricht ja vollmundig von der &quot;auch unabhängig bestätigten&quot; &quot;Exzellenz in Forschung und Lehre&quot;. Unabhängig bestätigt bedeutet wahrscheinlich in internationalen Rankings oder Veröffentlichungen. Und was soll jemand außerhalb des deutschen Sprachraums damit anfangen, dass die &quot;Universität Freiburg&quot; nun zur &quot;Uni&quot; geworden ist? Heißt das, dass man nur noch &quot;uni&quot;, also keine gestreiften Klamotten mehr trägt? Oder dass man sich selbst nicht mehr so ernst nimmt. Merkwürdig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das sehr peinlich und provinziell. </p>
<p>Dass das Logo um 90 Grad gedreht ist, ist schon merkwürdig genug. </p>
<p>Aber noch viel weniger verstehe ich die Verkürzung der &#8220;Universität&#8221; zu &#8220;Uni&#8221;. </p>
<p>Die &#8220;Uni&#8221; selbst spricht ja vollmundig von der &#8220;auch unabhängig bestätigten&#8221; &#8220;Exzellenz in Forschung und Lehre&#8221;. Unabhängig bestätigt bedeutet wahrscheinlich in internationalen Rankings oder Veröffentlichungen. Und was soll jemand außerhalb des deutschen Sprachraums damit anfangen, dass die &#8220;Universität Freiburg&#8221; nun zur &#8220;Uni&#8221; geworden ist? Heißt das, dass man nur noch &#8220;uni&#8221;, also keine gestreiften Klamotten mehr trägt? Oder dass man sich selbst nicht mehr so ernst nimmt. Merkwürdig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: B52</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/universitaet-freiburg-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-201495</link>
		<dc:creator>B52</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:01:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.designtagebuch.de/?p=4330#comment-201495</guid>
		<description>Michael, muß jetzt doch nochmal was los werden. Super kreativ ist es, was auf den Kopf zu stellen? Sicher, in der Kunst macht uns der Baselitz seit Jahren mit seinen Bildern erfolgreich vor, dass das funktioniert. (Nur umdrehen darfst Du die Dinger nicht, wenn Du verstehst was ich meine!) 
Aber Kunst hat ja mit Design recht wenig zu tun.
Und daher ist so ein umgedrehtes Logo wie für Freiburg z.B. einfach Krampf, denn Design soll die Dinge letztlich vereinfachen, klar und signifikant kommunizieren. Gutes Design ist doch, wenn man es als solches gar nicht wahrnimmt, sondern einen Inhalt signifikant sprechen lässt. Im vorliegenden Ergebnis wird ja ein Inhalt zerstückelt und versteckt, alles erscheint kompliziert. Weshalb? 
Ludwig spricht von &quot;modern&quot;: Modern ist etwas, das modern wirkt aus sich (sinnfällig z.B. immer noch in der Bauhaus-Typo, aber auch bei Sagemeister) und nicht, wenn man es einem Etwas hinzuschreiben muß, damit die Absicht erkennbar wird. An dieser Stelle sei mal wieder die Lektüre von Georg Bense oder auch Roland Barthes empfohlen.

Wir sind doch hier unter uns Designern: Was auf den Kopf zu stellen war in den 70igern mal hipp, heute ist das kalter Kaffee. Wenn man vor Laien originell sein will und einem nix Besseres einfällt, stellt man eben was auf den Kopf. Fertig. So ist das und das wissen wir hier doch alle. 
Es geht auch nicht um Futterneid oder sowas. Ein Uni-CD zu entwickeln - das ist zweifellos eine super Aufgabe nach der sich jeder Designer die Finger leckt! Wenn das auch noch eine sog. Exzellents-Uni wie Freiburg ist, die eine Menge Steuergelder bekommt, na um so besser. Wäre nun das Ergebnis aus diesem Projekt ebenfalls exzellent, prima, würde ja hier niemand was dagegen sagen. Aber mit dem Gekrampfe was wir hier sehen, na, da ist man doch einfach enttäuscht und der Schluß liegt selbstverständlich nahe, Fritz59 richtig, dass hier die günstigste Lösung gewählt wurde. Oder anders gesagt, man wollte sich halt keine Agentur wie, sagen wir mal Metadesign o.ä., leisten. Aber dann soll man das auch so sagen, fertig und nicht schönreden. 
In diesem zusammenhang hätte mich die Liste dieser 80 (!!!) Agenturen interessiert. Und auch, in welcher Form diese Agenturen Vorleistungen erbracht haben, vermutlich unentgeltlich. Eine Menge Holz, das da geschlagen wurde. Für den Betrachter aus der Ferne war jedenfalls alles scheinbar von vornherein klar und man hat sich durch eine große Ausschreibung nur einen Persilschein geholt, um den bereits fokussierten Partner zu positionieren. 
Zum Schluß: Du kannst mir doch nicht sagen, dass die 79 anderen Agenturen der Meinung sind, dass die entwickelte Darstellung die beste Lösung ist, auf die sie niemals gekommen wären und mit der sie einverstanden sind nach dem Motto: Wir geben uns geschlagen, wäre uns nie eingefallen, ist in Ordnung, dass wir bei dieser Ausschreibung mit Zitronen gehandelt haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Michael, muß jetzt doch nochmal was los werden. Super kreativ ist es, was auf den Kopf zu stellen? Sicher, in der Kunst macht uns der Baselitz seit Jahren mit seinen Bildern erfolgreich vor, dass das funktioniert. (Nur umdrehen darfst Du die Dinger nicht, wenn Du verstehst was ich meine!)<br />
Aber Kunst hat ja mit Design recht wenig zu tun.<br />
Und daher ist so ein umgedrehtes Logo wie für Freiburg z.B. einfach Krampf, denn Design soll die Dinge letztlich vereinfachen, klar und signifikant kommunizieren. Gutes Design ist doch, wenn man es als solches gar nicht wahrnimmt, sondern einen Inhalt signifikant sprechen lässt. Im vorliegenden Ergebnis wird ja ein Inhalt zerstückelt und versteckt, alles erscheint kompliziert. Weshalb?<br />
Ludwig spricht von &#8220;modern&#8221;: Modern ist etwas, das modern wirkt aus sich (sinnfällig z.B. immer noch in der Bauhaus-Typo, aber auch bei Sagemeister) und nicht, wenn man es einem Etwas hinzuschreiben muß, damit die Absicht erkennbar wird. An dieser Stelle sei mal wieder die Lektüre von Georg Bense oder auch Roland Barthes empfohlen.</p>
<p>Wir sind doch hier unter uns Designern: Was auf den Kopf zu stellen war in den 70igern mal hipp, heute ist das kalter Kaffee. Wenn man vor Laien originell sein will und einem nix Besseres einfällt, stellt man eben was auf den Kopf. Fertig. So ist das und das wissen wir hier doch alle.<br />
Es geht auch nicht um Futterneid oder sowas. Ein Uni-CD zu entwickeln &#8211; das ist zweifellos eine super Aufgabe nach der sich jeder Designer die Finger leckt! Wenn das auch noch eine sog. Exzellents-Uni wie Freiburg ist, die eine Menge Steuergelder bekommt, na um so besser. Wäre nun das Ergebnis aus diesem Projekt ebenfalls exzellent, prima, würde ja hier niemand was dagegen sagen. Aber mit dem Gekrampfe was wir hier sehen, na, da ist man doch einfach enttäuscht und der Schluß liegt selbstverständlich nahe, Fritz59 richtig, dass hier die günstigste Lösung gewählt wurde. Oder anders gesagt, man wollte sich halt keine Agentur wie, sagen wir mal Metadesign o.ä., leisten. Aber dann soll man das auch so sagen, fertig und nicht schönreden.<br />
In diesem zusammenhang hätte mich die Liste dieser 80 (!!!) Agenturen interessiert. Und auch, in welcher Form diese Agenturen Vorleistungen erbracht haben, vermutlich unentgeltlich. Eine Menge Holz, das da geschlagen wurde. Für den Betrachter aus der Ferne war jedenfalls alles scheinbar von vornherein klar und man hat sich durch eine große Ausschreibung nur einen Persilschein geholt, um den bereits fokussierten Partner zu positionieren.<br />
Zum Schluß: Du kannst mir doch nicht sagen, dass die 79 anderen Agenturen der Meinung sind, dass die entwickelte Darstellung die beste Lösung ist, auf die sie niemals gekommen wären und mit der sie einverstanden sind nach dem Motto: Wir geben uns geschlagen, wäre uns nie eingefallen, ist in Ordnung, dass wir bei dieser Ausschreibung mit Zitronen gehandelt haben!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/universitaet-freiburg-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-201493</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 10:52:45 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht haben es manche aktuell nicht mitbekommen, aber die Unis (u.a. auch die Uni Freiburg) stehen aktuell in der Tat Kopf … 

Ludwig aufgrund seiner etwas sachlicheren oder weniger polemischen Diskussionsweise gleich zum Rektor-Schwager zu machen, finde ich wirklich kindisch. Oder darf man bei dir, werter &quot;Fritz&quot; wiederum annehmen, dass du Teil einer dieser kleinkrämerischen, südbadischen Agenturen bist, die beim Pitch (was es wohl sicher war) eben nicht &quot;gewonnen&quot; haben ;) ? Vermutungen über Vermutungen …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht haben es manche aktuell nicht mitbekommen, aber die Unis (u.a. auch die Uni Freiburg) stehen aktuell in der Tat Kopf … </p>
<p>Ludwig aufgrund seiner etwas sachlicheren oder weniger polemischen Diskussionsweise gleich zum Rektor-Schwager zu machen, finde ich wirklich kindisch. Oder darf man bei dir, werter &#8220;Fritz&#8221; wiederum annehmen, dass du Teil einer dieser kleinkrämerischen, südbadischen Agenturen bist, die beim Pitch (was es wohl sicher war) eben nicht &#8220;gewonnen&#8221; haben ;) ? Vermutungen über Vermutungen …</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fritz59</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/universitaet-freiburg-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-201491</link>
		<dc:creator>Fritz59</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 00:46:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.designtagebuch.de/?p=4330#comment-201491</guid>
		<description>Uni steht Kopf!
Mag das wirklich sinnvoll sein?
Wohl kaum.
Eine junge lokale Agentur &#039;gewann&#039;, die Uni sparte mutmaßlich Geld, wo bleibt der exzellente, nationale Anspruch?
Eher südbadische Kleinkrämerei, gepaart mit Elfenbeinturm-Attitüde aus dem Herzen der Alma Mater.
Das Resultat ist jedenfalls nicht konkurrenzfähig.
Und : &quot;Ludwig&quot;, Du steter Verteidiger des Bloß-Nicht-Modernen, gib doch Dich als Pressesprecher oder jedenfalls Angehöriger des beauftragenden Rektorats zu erkennen!
Dann wäre die Sache klar - und wir könnten Dich immerhin ein wenig verstehen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Uni steht Kopf!<br />
Mag das wirklich sinnvoll sein?<br />
Wohl kaum.<br />
Eine junge lokale Agentur &#8216;gewann&#8217;, die Uni sparte mutmaßlich Geld, wo bleibt der exzellente, nationale Anspruch?<br />
Eher südbadische Kleinkrämerei, gepaart mit Elfenbeinturm-Attitüde aus dem Herzen der Alma Mater.<br />
Das Resultat ist jedenfalls nicht konkurrenzfähig.<br />
Und : &#8220;Ludwig&#8221;, Du steter Verteidiger des Bloß-Nicht-Modernen, gib doch Dich als Pressesprecher oder jedenfalls Angehöriger des beauftragenden Rektorats zu erkennen!<br />
Dann wäre die Sache klar &#8211; und wir könnten Dich immerhin ein wenig verstehen&#8230;</p>
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