Und er nutzt es doch

Steinmeier Website

Frank-Walter Steinmeier, Sie wissen schon, hat eine neue Website kreiert bekommen. Und was befindet sich links unten in der Ecke? Genau. Da hat meine Glaskugel aber ziemlich versagt.

Wie schon beim Relaunch der SPD-Website ist auch für diesen neuen Auftritt A&B FACE2NET verantwortlich.

Wie finden die dt-Leser denn den neuen Auftritt?

Ergebnis anzeigen

Loading ... Loading ...

47 Kommentare zu “Und er nutzt es doch

  1. Für den Auftritt eines (deutschen) Politikers finde ich die Seite wirklich sehr gelungen.
    Einzig fehlt mir ein wenig der Kontrast, was andererseits das Logo deutlich hervor hebt.
    Es läßt sich sicher darüber streiten, ob das Logo dadurch vielleicht zu sehr ins Auge springt und eher ablenkend wirkt.

    Interessant finde ich, dass der Inhaltsbereich eher rechts von der Mitte steht … ist das nur ein Designelement oder steckt da mehr dahinter? ;-)

  2. Klasse. SPD.de, die persönlichen Seiten der Protagonisten und die Umsetzung der 2.0-Channel Seiten sind für meinen Geschmack sehr gut aufeinander abgestimmt und bilden (auch gestalterisch) ein stimmiges großes Ganzes.
    Was mich auf fws.de aber richtig stört ist die nicht sichtbare man-muß-erst-drauf-klicken-Hauptnavigation. Diese Methode hindert (mich) am durch die Seite stöbern. Userzeit ist kostbar und ich könnte mir vorstellen, dass sich eine größere Anzahl der Besucher nicht die Zeit nimmt für Zielen, Klicken und nochmal Klicken.

    Cheers Volker

  3. Die Startseite gefällt mir gestalterisch ausgesprochen gut. Allerdings ist das Verstecken der Hauptnavigation eine gefährliche Angelegenheit, da sicherlich eine Menge Besucher diese gar nicht bemerken werden. Es wirkt ein bisschen als hätte man eine fertige stimmige Gestaltung gehabt und dann gemerkt, dass man die Navigation vergessen hat. Wenn man Javascript deaktiviert ist die Navi zwar automatisch ausgeklappt, aber deckt dann schön Steinmeiers halbes Gesicht ab. Leicht irritierend finde ich auch noch, dass die blaue Fläche unter »Frank-Walter Steinmeier« nicht ganz links an den Browserrand geht. Ist das jetzt mit dieser Lücke gewollt oder nicht?

    Die Innenseiten gefallen mir auch, nur ist mir hier die Headline-Schrift einen Hauch zu gross (siehe z.B. »Meine Ziele«). Ausserdem werden leider konsequent in den Headlines Zollzeichen statt Anführungsstrichen verwendet.

    Unter »Mein Weg« befindet sich noch eine kleine Flash-Anwendung, die ich hier allerdings übertrieben finde. Das hätte man alles auch klarer in einer HTML-Seite kommunizieren können. Die Polaroid-Foto-Flash-Effekte wirken auf mich hier nur wie Effekthascherei. Das man hier dann auch eine andere Navigation benutzt, macht die Sache auch nicht gerade besser.

    Die blaue Grundstimmung der Seite finde ich irgendwie erfrischend. Die SPD hat natürlich auch das Problem, dass Rot als Hauptfarbe sehr extrem wirken würde (wie eine Warnmeldung). Nur bei der Farbfläche unter »Frank-Walter Steinmeier« hätte ich glaube ich das Rot belassen, um eine klare Verbindung zur SPD herzustellen. Dann hätte aber das Logo nicht mehr so gut gewirkt. Obwohl mir dieser Logo-Entwurf nicht sehr gut gefällt, wirkt er auf diesem Webdesign gut. Der Button-Charakter wird noch mehr unterstützt, so dass es mich wundern würde wenn davon keine Ansteck-Buttons produziert werden würden.

    Trotzdem: Alles in allem eine solide Arbeit. Jetzt bin ich gespannt mit was für einem Auftritt die CDU in den Wahlkampf zieht.

  4. Wow. Heisse Diskussion hier, so hätte ich das nicht erwartet.

    Und ich bin da ähnlicher Meinung wie Achim. Das mutige Einstampfen der roten CI wird dem Wahlprogramm der SPD meiner Meinung nach ganz gut gerecht, der Populismus sei der Linken überlassen. Erfreulich anders. Eben kein Obama-Klon. Die uneinige Geometrie der Icons sticht schon ein wenig, Doc Oc übertreibt aber Maßlos, mir war das erst nach Erwähnung aufgefallen. Dass das Menü jedes Mal eingerollt ist, hat mich auch erst genervt. Der übliche Besucher der Seite will sich aber sicher nicht nur schnell mal einen Gesamteindruck über alle Seiten verschaffen, sondern navigiert gemütlicher, der eine zusätzliche Klick stört da nicht wirklich. Die Accessibility der Seite ist mir dabei etwas suspekt. Das Menü wird ausgeblendet, in dem display: none; gesetzt wird. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber ist das nicht ein ziemliches Problem für Screenreader? Auch beim Print-Layout hätte ich mir etwas mehr Liebe zum Detail gewünscht.

    Insgesamt aber eine schöne, stimmige Aufmachung, technisch solide umgesetzt. Was mir beim Inhalt der Seite allerdings viel zu kurz kommt, ist das eigentliche Wahlprogramm. Als Download gibts ein 60-Seiten-PDF-Dokument, in dem man neben Selbstverständlichkeiten recht lange nach Zielen suchen muss.

    Interessant ist, dass die Seite der CDU das totale Gegenteil ist: Hier wird man zunächst von einem Layout begrüßt, das scheinbar für 640*480px optimiert wurde, und und gleich auf der ersten Seite grinsen einem der hosenanzugtragende Sprechblasenautomat Merkel, die personifizierte Medieninkompetenz von der Leyen und der realitätsfremde Kauder in seinem Kampf gegen die demokratische Trennung von Religion und Staat entgegen. Genau das falsche Wahlprogramm für mich, aber einfach besser vermittelt.

  5. Mir schein die SPD will dieses Jahr vermehrt auf Jüngere und Nichtwähler bauen.
    Ganz persönlich gefällt mir der Mix aus 2- und 3D Icons auf den beiden Seiten ganz und gar nicht. Wie schon von Dir in einigen Beiträgen erwähnt gehr der Trend zu 1-dimensionalen Signets. Auch das vergewaltigen des SPD Quadrates zu einen 3D Würfel ist echt scheußlich geworden und dann noch den Slogan in 3 D ist wirklich zu viel des Guten.

    Darüber läßt sich wie hier schon oft geschrieben nicht streiten, es ist einfach nicht harmonisch genug um eine positive Wirkung zu erzielen.

  6. Die Startseite ist zu schwach.

    Die Aktuelles-Ecke links oben gefällt mir nicht. Nichtsagende Aussagen sind als wichtigste oben platziert. Optisch ist eine gerollte Zeitung als Icon unpassend zu den studivz/meinvz-Logos: das »Holzmedium« steht nicht für Aktuelles und Vernetztes, sondern bestenfalls für kritisch-reflektierende Berichterstattung). Die Kombination wirkt bürgerlich anbiedernd.

    Der Text ist einfach dumm:

    Frank-Walter Steinmeier ist stark
    – was bedeutet »stark«?
    in den sozialen Online-Netzwerken vertreten.
    – er oder seine Organisation? Ist die Menge der Beiträge gemeint?
    Nach facebook
    – »dem Eintrag bei …«
    hat SPD-Kanzlerkandidat
    – »der«
    jetzt auch ein Profil in studiVZ und meinVZ. Damit kann sich Jede und Jeder mit ihm vernetzen – und ihn unterstützen.
    – wie, durch vernetzen?

    Ansonsten ist die leicht collagenhafte Anordnung von Teaserelementen recht locker (Steinmeier hingegen nicht mit seinen verschränkten Armen). Da muss noch einiges mutiger und frecher werden. Traut sichs keiner? Gibt es keine starken Themen?

    Die Unterseiten sind hingegen super geworden. Sehr klare Strukturen, sehr kräftiger Auftritt. So sollte es auf der Startseite zugehen.

Pingbacks

Kommentar verfassen

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="meineurl"> <a> <blockquote>