Turkish Airlines variiert Logo

Turkish Airlines Logo

Nach dem Beitritt zur Star Alliance im Frühjahr 2008 hat sich die Turkish Airlines nun herausgeputzt und ihr Erscheinungsbild modifiziert. Schriftzug und Logo wurden aufgefrischt und auch die Website erscheint in neuem Gewand.

Dies ist wieder einmal ein schönes Beispiel, dass optische Mitte nicht gleich geometrischer Mitte ist. Die Mitte der Bildmarke und die des Schriftzugs sitzen exakt auf der gleichen horizontalen Achse. Dies bewirkt allerdings ein „Herunterfallen“ des Kreises. Es wirkt, als würde die Bildmarke tiefer hängen als der Schriftzug. Die Anordnung bedarf also noch eines optischen Ausgleichs, damit das Logo als harmonische Einheit wahrgenommen wird.

Turkish Airlines wächst übrigens gegen den Trend und setzt ihre Expansion fort. Kürzlich wurde der Kauf von 35 Langstrecken-, sowie 70 Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen beschlossen (Quelle: fliegerweb.com).

20 Kommentare zu “Turkish Airlines variiert Logo

  1. @enzo:

    Ja, das habe ich mich als halb-este auch gefragt, was denn das besondere am estnischen Empfinden ist^^

    Auch ich hab zuerst (wie Thorsten) gedacht, dass endlich mal jemand den Mut bzw. Verstand hatte weg vom 3D-Hype zu gehen. Leider ist dem nicht so. Ansonsten ist da ja nicht viel dran gemacht worden. Und das find ich ja eigentlich gut….Evolution statt Revolution ;)

    PS: Nichtnur Mercedes ist „back to flat“ gegangen. Auch das Apple Logo ist ja seit einigerzeit wieder schön einfarbig und flach :)

  2. Allein die Schrift und deren dezenter Verlauf ist m.E. eine Verbesserung. Das Logo verliert, wie Thorsten schon sagte, die Leichtigkeit und erinnert nun eher an einen Warnknopf (nicht die beste Assoziation bei Airlines/Flugzeugen).

    vorher – ein eleganter Vogel / futuristisches Flugzeug
    nacher – dicker Rand und eingequetschter Vogel

  3. Die Modifikation von TA ist gelungen. Keine Frage. Allerdings muss ich bei diesem und anderen Logo-Relaunches unweigerlich an das Arbeitsamt-Logo denken, bei dem man ebenfalls die „Farben getauscht“ hat. Vielleicht ist die derzeitige Entwicklung bei den Logos auch eine Art Nachwehe davon. Viele Grafiker schrammen ja immer wieder persönlich an diesem Logo vorbei… ;o)

  4. Insgesamt finde ich das Redsign sehr gelungen.
    Auch wenn ich kein großer Fan von Drei dimensional wirkenden Logos bin, wirkt das Gesamtbild inklusive der Typo viel stimmiger als vorher, vieleicht auch weil Schriftzug und Logo nun dieselbe Mittelachse haben.
    Die Typo ist aufgrund der verringerten Spationierung, im Vergleich zu vorher, kompakter und ansehnlicher ohne dabei zuzulaufen.

    P.S.: Man sollte vieleicht nicht gleich jedes Logo welches beispielsweise rot/weiss ist und einen 3D-Effekt aufweist in eine Schublade stecken.

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