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The Third & The Seventh

Tatsächlich gefällt mir der von orö eingeworfene Film von Alex Roman dermaßen gut, dass ich ihn in einem eigenen Beitrag vorstellen möchte, ja muss. Wer, wie ich, nicht glauben mag, dass es sich bei dem Film um eine künstliche Welt, eine Pseudorealität handelt, der schaut sich im Anschluss das Making of an. Die Entwicklungszeit für den 15-minütigen Film lag bei über 7 Monaten. Natur von Menschenhand erschaffen. Diesmal kommen die Freunde der Architektur und der Fotografie auf ihre Kosten. Aber seht selbst (Fullscreen).

The Third & The Seventh from Alex Roman on Vimeo.

abgelegt in Motion Design, erstellt von Achim Schaffrinna am 05.01.2010 | 23:13
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35 Kommentare zu 'The Third & The Seventh'

  1. am 05. Januar 2010 um 23:44 Uhr

    Was zudem aber noch unglaublicher ist….

    …das hat EINE Person gemacht! – 3D Modeling, Lightning, Texturing, Rendering, Animation, Compositing und auch noch die Musik :)))

    …Ich werde Blumengärtner!

    Gruss
    Olli

  2. Michael
    am 06. Januar 2010 um 01:24 Uhr

    Ich muss sagen es ist ein absoluter Genuss diesen Film zu sehen. Diese Liebe zum Detail begeistert mich besonders. Auch das feingefühl der Inszenierung der Sequenzen ist eine Wohltat für das Auge. Die Stimmung der Szenerie mit der Musik ist künstlerisch hochwertig.

    Sieben Monate ist für eine Person absolut realistisch und hoch anzusehen. Soviel Geduld verdient meinen absoluten Respeckt. Besonders da so eine brilliante Arbeit meist nicht so Honoriert wird mit Hochachtung, dass man oft die Kraft für so ein Projekt verliert.

    Ich selbst weiss, wieviel Zeit und Erfahrung für eine so gelungene Inszenierung benötigt wird. Ich selbst habe aber nie eine vergleichbare Arbeit umsetzten können/dürfen.

    Hätte ich diesen Film in einem Kino, und mit dem Hintergrundwissen gesehen dass es eine einzige Person realisiert hat, würde ich stehend Applaudieren.

    Diese Leistung und dieses Können hat meinen höchsten Respekt.

    Ich selbst werde meine kreative Energie eher in der klassischen Fotografie und der modernen Bildbearbeitung/Retusche weiterstreben.

    Danke Achim für diese hochwertige Präsentation, einer absolut gelungenen Arbeit!

  3. am 06. Januar 2010 um 02:36 Uhr

    [...] (via »Design Tagebuch«) [...]

  4. am 06. Januar 2010 um 08:31 Uhr

    [...] gefunden im Designtagebuch. [...]

  5. am 06. Januar 2010 um 09:55 Uhr

    Hammer. Stehender Applaus!

  6. Tilo
    am 06. Januar 2010 um 10:27 Uhr

    ich musste kurz Schlucken … NACH dem Auftauchen aus dem “kurzfilm” … Full-CG … dabei dachte ich nur die fliegenden Gegenstände wären hineinmontiert worden …

    in aller Konsequenz muss ich heute meinen Grundsatz der Fotowelt in die Filmwelt übertragen: Traue keinem “Foto”, das du nicht selbst erschaffen hast.

    Meine Hochachtung!

  7. am 06. Januar 2010 um 10:50 Uhr

    Jetzt sind meine Brötchen im Ofen schwarz geworden, so gebannt saß ich vor dem Film, dass ich die Zeit kurzerhand vergessen habe. Klasse!!

  8. marks
    am 06. Januar 2010 um 10:56 Uhr

    einfach unglaublich, jede einzelne sekunde. ich sah das video zuerst ohne zu wissen, dass es sich NICHT um reale aufnahmen handelt. sprachlos.

    nachtrag: aber drehen sich die flügel der windräder falsch herum?

  9. am 06. Januar 2010 um 11:09 Uhr

    Fantastisch. Ich bin begeistert. Tolle Arbeit. Einfach unglaublich.

  10. am 06. Januar 2010 um 11:37 Uhr

    Danke für diesen tollen Tipp, Achim. Ein Augen- und Ohrenschmaus sondergleichen. Sagenhaft.

  11. Steffen
    am 06. Januar 2010 um 11:38 Uhr

    Dieser Clip wirkt photorealistischer als jede Hollywood-Produktion die ich mir bisher angesehen habe! Unglaublich, ich bin baff!

  12. Alex
    am 06. Januar 2010 um 12:10 Uhr

    WOW!!!! WAHNSINN!!! HEFTIG!!!! …….

  13. erich
    am 06. Januar 2010 um 12:17 Uhr

    Als Designliebhaber und ein Freund der Architektur kann ich nur echtes Lob an Alex Roman ansprechen. Zu mal er den Film selbst gemacht hat: Drehen, Schneiden, Musik,… , einfach alles. Genial.

    Der Film deckt ein weites Spektrum für Designer, Photographen, Architekten und Filmliebhaber ab. Die Musik macht die “Handlung” ergreifend, sodass “Emotionen freigesetzt werden können”.

  14. Maik
    am 06. Januar 2010 um 16:08 Uhr

    … man fühlt sich, wie ein Fussballprofi, der zum ersten mal in seinem Leben von Ribery stehen gelassen wurde. Mehr am Staunen, als am Ärgern über die Deklassierung. Ähnliche Vergleiche lassen sich wahrscheinlich für viele Disziplinen finden.

    Sicher würde man Einiges mit vieeeeel Zeit und Ausdauer ähnlich umsetzen können. Gebt mir einige Jahre auf einer einsamen Insel mit der nötigen Hard – und Software und es würden am Ende höchstwahrscheinlich sogar einige Sekunden brauchbares Material herauskommen … aber im Alltag mit einer solchen Versessenheit an über 10 Minuten Material zu arbeiten!

    Respekt für diesen Wahnsinnigen! Ich hoffe, man hört nicht das letzte Mal von ihm!

  15. Jan
    am 06. Januar 2010 um 16:22 Uhr

    Sehr genial! Ich bewundere nicht nur das Ergebnis, sondern auch den langen Atem, das Auge+Ohr und das Fachwissen – einer einzelnen Person. Respekt.

  16. Daniel
    am 06. Januar 2010 um 20:20 Uhr

    Klasse, so kommt man zu einem tollen Rundgang des Barcelona Pavillon zur Expo 1929.

    Einfach nur schön.

  17. am 06. Januar 2010 um 22:08 Uhr

    [...] (Vimeo Direktaestheticore, via Design Tagebuch) [...]

  18. Martin
    am 06. Januar 2010 um 22:25 Uhr

    @marks
    “nachtrag: aber drehen sich die flügel der windräder falsch herum?”

    Das ist mir auch aufgefallen. Kleiner Wermutstropfen in einer sonst sehr beeindruckenden Arbeit. OK, die schrecklich eng unterschnittene Times ab 06:29 mit dem Schreibfehler “arquitecture” hätte auch nicht sein müssen.

    Besonders schön fand ich dagegen (neben vielem anderen) die sehr realistisch bewegten Schattenrisse der Menschen.

  19. Alex
    am 06. Januar 2010 um 22:42 Uhr

    Absolut pervers geil.

    Ziemlich müde ist aber das Making-Of, da schläft man ja ein, und die wirklich interessanten Sachen sieht man da auch nicht. :)

  20. Alex
    am 06. Januar 2010 um 22:51 Uhr

    Ich nehm alles zurück, es gibt noch ein richtiges Making-Of, das zeigt alles was ich sehen wollte:

    http://vimeo.com/8200251

  21. am 06. Januar 2010 um 22:56 Uhr

    wollte gerade sagen – da sieht man doch eine Menge!

    AE Plug In für Farbkorrektur von Red Giant:

    http://www.redgiantsoftware.com/products/categories/color-correction/magic-bullet-looks/

    DoF von Frischluft:

    http://www.frischluft.com/lenscare/index.php

    Texturen von CG Textures:

    http://www.cgtextures.com/

    und natürlich, welche Passes er einzeln rausgerendert hat.

    Was aber nicht heißt, dass man das dann genauso kann :)))

    Gruss
    Olli

  22. paul
    am 07. Januar 2010 um 05:13 Uhr

    Der Alex braucht ‘ne Freundin oder ‘n Haustier.

  23. Lara
    am 07. Januar 2010 um 10:05 Uhr

    Ich weiß das sehr wohl zu schätzen wie toll das gemacht ist und welches Können dahintersteckt und traue mich deshalb auch kaum zu äußern, was mir bei all dem Lob hier im Kopf herumflattert…

    Wieso etwas so natürlich nachbilden, dass man den Unterschied nicht sieht?

    Da denke ich an photorealistische Zeichner – alle Laien rufen ‘Wooooow! Hab erst gedacht es wär ein Foto!!’ – und manch einer wird sich fragen, was daran so spannend sein kann, einem Foto nachzueifern, statt einfach ein Foto zu machen?
    Ich weiß nicht ob der Vergleich hier wirklich passend ist – manche Teile des Films lassen sich ohne die viele Computerarbeit garantiert nicht umsetzen, ich bin ja auch nicht dagegen. Aber muss man denn alles künstlich nachbilden, wenn man es auch hätte filmen können? Oder geht es hier darum, unglaubliches Können zu demonstrieren?

    Ich möchte nichts niedermachen (v.a. nicht die positiven Resonanzen), nur vielleicht den ein oder anderen zum Nachdenken anregen.

  24. am 07. Januar 2010 um 10:07 Uhr

    [...] designtagebuch [...]

  25. Alex
    am 07. Januar 2010 um 11:53 Uhr

    @Lara:

    In gewisser Weise hast du natürlich recht. Aber die realitätsgetreue Darstellung von Objekten, bzw. eben auch das “Nachstellen” eines Fotos war eben schon immer das Ziel von 3D-Grafik, oder?

    Meiner Meinung nach geht es bei diesem Video auch um das Gezeigte, also um beeindruckende Architektur, aber trotzdem viel mehr um die Art wie es gezeigt wird, also eben um möglichst fotorealistische Nachbildung der Realität. Bei der Modelleisenbahn versucht man ja auch, die Realität “im Wohnzimmer” nachzubauen, anstatt sich einfach auf einen Bahnhof zu stellen, das gleiche passiert hier.

    Und, wie du bereits richtig vermutet hast, ist die Demonstration von außergewöhnlichem Können gilt wahrscheinlich auch das meiste Lob hier, zumindest meinerseits.

  26. am 07. Januar 2010 um 12:04 Uhr

    ebenfalls @Lara

    Ich empfinde diese Arbeit hier ähnlich wie die von Gollum ein Meilenstein des Machbaren in 3D.
    Die sehr subtile Verschmelzung von Realität und Fantasie macht den Charme dieser Arbeit aus.

    Man sieht gewohntes aber dann doch nicht gewohntes – eine SEHR schwierige Gradwanderung die hier PERFEKT gelungen ist.

    Gruss
    Olli

  27. am 07. Januar 2010 um 16:27 Uhr

    @Lara
    Witzigerweise habe ich heute Morgen etwas ganz ähnliches überlegt und an photorealistische Malerei gedacht, die ihren Reiz eigentlich verloren hat, seitdem ein gewisser Grad an Perfektion erreicht wurde. Wahrscheinlich werden wir uns in nicht allzu ferner Zukunft an perfekte 3D-Bilder gewöhnt haben und nichts Besonderes mehr darin sehen.

    Aber: Dieser Film lebt vor allem von seiner tollen Inszenierung. Dass er derart naturalistisch wirkt, hat einen großen Reiz, vor allem, wenn man weiß, wieviel Arbeit und Geduld so etwas erfordert, aber ohne die gekonnte Lichtsetzung, den gezielten Einsatz von Kamerabewegung, die passende Musikuntermalung, den feinfühligen Schnitt und das geschickte Sounddesign wäre die Arbeit sicherlich nicht ansatzweise so beeindruckend.

    Mich ärgert deshalb ein wenig die vordergründige Zeit- und Technikfragerei (z.B. auf Vimeo), da sie den Blickwinkel auf nur einen kleinen Aspekt eines gelungenen Gesamtkunstwerks verengt.

  28. am 07. Januar 2010 um 18:05 Uhr

    Auch die anderen Animationen von Alex Roman sind spektakulär, etwa die Kahn’s Library an der Phillips Exeter Academy:

    http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=24330

  29. am 07. Januar 2010 um 19:35 Uhr

    [...] Exeter Shot — Making Of from Alex Roman on Vimeo. (via) [...]

  30. sonny
    am 08. Januar 2010 um 23:17 Uhr

    sowas hab ich bis jetzt auch noch nicht gesehen, chapeau!
    aber was mich extrem gestört hat waren die überhaupt anfangs oft vorgekommenen fokussierungen. schrecklich, da denkt man, man bekommt augenkrebs.
    und ja, die windräder drehen sich tatsächlich falsch herum, hab aber extra nochmal nachsehen müssen.

    kennt irgendjemand die gebäude in dem film, bzw. welche es wirklich gibt?
    mir ist nur das barcelona pavillon von mies van der rohe aufgefallen( 05:14 bis 05:46).

  31. Marcus Sommer
    am 11. Januar 2010 um 14:18 Uhr

    Langweilig.
    Das muss als Kommentarlänge reichen.

  32. mimon
    am 12. Januar 2010 um 17:44 Uhr

    uuaahh.. Mund offen und verstarrt. Habe den Film auch ohne das Wissen um eine Animation gesehen. Das war der absoluter Schock im positiven Sinne.

    Grandios, ein Meisterwerk, unglaublich, …

    Was soll ich sagen: tiefste Verbeugung vor so viel Disziplin, Beobachtungsgabe und Durchhaltevermögen.

    Danke für diesen hochgenuss.

  33. Liz
    am 18. Januar 2010 um 10:38 Uhr

    Madonna, wie toll!

    Kann man hiervon eine DVD erwerben und falls ja: wo???? Will ich unbedingt haben.

    Kann mir jemand ‘nen Tipp geben?

    Danke im voraus

  34. am 27. Januar 2010 um 18:25 Uhr

    Ich habe das Video einem Freund geschickt, der Kamera studiert hat und als im Filmbereich arbeitet. Er hat mich fast verflucht :-)

    Die Animation, deren Machart und Realismus sind echt faszinierend. Was besonders beeindruckt ist das Macking-Of, das man bei Vimeo anschauen kann…

  35. am 01. Februar 2012 um 10:41 Uhr

    In diesem Zusammenhang noch interessant ist das Interview mit dem Macher des Videos Jorge Seva. Alex Roman ist lediglich der Künstlername.



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