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The Third & The Seventh

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Tatsächlich gefällt mir der von orö eingeworfene Film von Alex Roman dermaßen gut, dass ich ihn in einem eigenen Beitrag vorstellen möchte, ja muss. Wer, wie ich, nicht glauben mag, dass es sich bei dem Film um eine künstliche Welt, eine Pseudorealität handelt, der schaut sich im Anschluss das Making of an. Die Entwicklungszeit für den 15-minütigen Film lag bei über 7 Monaten. Natur von Menschenhand erschaffen. Diesmal kommen die Freunde der Architektur und der Fotografie auf ihre Kosten. Aber seht selbst (Fullscreen).

The Third & The Seventh from Alex Roman on Vimeo.

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35 Kommentare

  1. Was zudem aber noch unglaublicher ist….

    …das hat EINE Person gemacht! – 3D Modeling, Lightning, Texturing, Rendering, Animation, Compositing und auch noch die Musik :)))

    …Ich werde Blumengärtner!

    Gruss
    Olli

  2. Ich muss sagen es ist ein absoluter Genuss diesen Film zu sehen. Diese Liebe zum Detail begeistert mich besonders. Auch das feingefühl der Inszenierung der Sequenzen ist eine Wohltat für das Auge. Die Stimmung der Szenerie mit der Musik ist künstlerisch hochwertig.

    Sieben Monate ist für eine Person absolut realistisch und hoch anzusehen. Soviel Geduld verdient meinen absoluten Respeckt. Besonders da so eine brilliante Arbeit meist nicht so Honoriert wird mit Hochachtung, dass man oft die Kraft für so ein Projekt verliert.

    Ich selbst weiss, wieviel Zeit und Erfahrung für eine so gelungene Inszenierung benötigt wird. Ich selbst habe aber nie eine vergleichbare Arbeit umsetzten können/dürfen.

    Hätte ich diesen Film in einem Kino, und mit dem Hintergrundwissen gesehen dass es eine einzige Person realisiert hat, würde ich stehend Applaudieren.

    Diese Leistung und dieses Können hat meinen höchsten Respekt.

    Ich selbst werde meine kreative Energie eher in der klassischen Fotografie und der modernen Bildbearbeitung/Retusche weiterstreben.

    Danke Achim für diese hochwertige Präsentation, einer absolut gelungenen Arbeit!

  3. ich musste kurz Schlucken … NACH dem Auftauchen aus dem “kurzfilm” … Full-CG … dabei dachte ich nur die fliegenden Gegenstände wären hineinmontiert worden …

    in aller Konsequenz muss ich heute meinen Grundsatz der Fotowelt in die Filmwelt übertragen: Traue keinem “Foto”, das du nicht selbst erschaffen hast.

    Meine Hochachtung!

  4. einfach unglaublich, jede einzelne sekunde. ich sah das video zuerst ohne zu wissen, dass es sich NICHT um reale aufnahmen handelt. sprachlos.

    nachtrag: aber drehen sich die flügel der windräder falsch herum?

  5. Als Designliebhaber und ein Freund der Architektur kann ich nur echtes Lob an Alex Roman ansprechen. Zu mal er den Film selbst gemacht hat: Drehen, Schneiden, Musik,… , einfach alles. Genial.

    Der Film deckt ein weites Spektrum für Designer, Photographen, Architekten und Filmliebhaber ab. Die Musik macht die “Handlung” ergreifend, sodass “Emotionen freigesetzt werden können”.

  6. … man fühlt sich, wie ein Fussballprofi, der zum ersten mal in seinem Leben von Ribery stehen gelassen wurde. Mehr am Staunen, als am Ärgern über die Deklassierung. Ähnliche Vergleiche lassen sich wahrscheinlich für viele Disziplinen finden.

    Sicher würde man Einiges mit vieeeeel Zeit und Ausdauer ähnlich umsetzen können. Gebt mir einige Jahre auf einer einsamen Insel mit der nötigen Hard – und Software und es würden am Ende höchstwahrscheinlich sogar einige Sekunden brauchbares Material herauskommen … aber im Alltag mit einer solchen Versessenheit an über 10 Minuten Material zu arbeiten!

    Respekt für diesen Wahnsinnigen! Ich hoffe, man hört nicht das letzte Mal von ihm!

  7. @marks
    “nachtrag: aber drehen sich die flügel der windräder falsch herum?”

    Das ist mir auch aufgefallen. Kleiner Wermutstropfen in einer sonst sehr beeindruckenden Arbeit. OK, die schrecklich eng unterschnittene Times ab 06:29 mit dem Schreibfehler “arquitecture” hätte auch nicht sein müssen.

    Besonders schön fand ich dagegen (neben vielem anderen) die sehr realistisch bewegten Schattenrisse der Menschen.

  8. Ich weiß das sehr wohl zu schätzen wie toll das gemacht ist und welches Können dahintersteckt und traue mich deshalb auch kaum zu äußern, was mir bei all dem Lob hier im Kopf herumflattert…

    Wieso etwas so natürlich nachbilden, dass man den Unterschied nicht sieht?

    Da denke ich an photorealistische Zeichner – alle Laien rufen ‘Wooooow! Hab erst gedacht es wär ein Foto!!’ – und manch einer wird sich fragen, was daran so spannend sein kann, einem Foto nachzueifern, statt einfach ein Foto zu machen?
    Ich weiß nicht ob der Vergleich hier wirklich passend ist – manche Teile des Films lassen sich ohne die viele Computerarbeit garantiert nicht umsetzen, ich bin ja auch nicht dagegen. Aber muss man denn alles künstlich nachbilden, wenn man es auch hätte filmen können? Oder geht es hier darum, unglaubliches Können zu demonstrieren?

    Ich möchte nichts niedermachen (v.a. nicht die positiven Resonanzen), nur vielleicht den ein oder anderen zum Nachdenken anregen.

  9. @Lara:

    In gewisser Weise hast du natürlich recht. Aber die realitätsgetreue Darstellung von Objekten, bzw. eben auch das “Nachstellen” eines Fotos war eben schon immer das Ziel von 3D-Grafik, oder?

    Meiner Meinung nach geht es bei diesem Video auch um das Gezeigte, also um beeindruckende Architektur, aber trotzdem viel mehr um die Art wie es gezeigt wird, also eben um möglichst fotorealistische Nachbildung der Realität. Bei der Modelleisenbahn versucht man ja auch, die Realität “im Wohnzimmer” nachzubauen, anstatt sich einfach auf einen Bahnhof zu stellen, das gleiche passiert hier.

    Und, wie du bereits richtig vermutet hast, ist die Demonstration von außergewöhnlichem Können gilt wahrscheinlich auch das meiste Lob hier, zumindest meinerseits.

  10. ebenfalls @Lara

    Ich empfinde diese Arbeit hier ähnlich wie die von Gollum ein Meilenstein des Machbaren in 3D.
    Die sehr subtile Verschmelzung von Realität und Fantasie macht den Charme dieser Arbeit aus.

    Man sieht gewohntes aber dann doch nicht gewohntes – eine SEHR schwierige Gradwanderung die hier PERFEKT gelungen ist.

    Gruss
    Olli

  11. @Lara
    Witzigerweise habe ich heute Morgen etwas ganz ähnliches überlegt und an photorealistische Malerei gedacht, die ihren Reiz eigentlich verloren hat, seitdem ein gewisser Grad an Perfektion erreicht wurde. Wahrscheinlich werden wir uns in nicht allzu ferner Zukunft an perfekte 3D-Bilder gewöhnt haben und nichts Besonderes mehr darin sehen.

    Aber: Dieser Film lebt vor allem von seiner tollen Inszenierung. Dass er derart naturalistisch wirkt, hat einen großen Reiz, vor allem, wenn man weiß, wieviel Arbeit und Geduld so etwas erfordert, aber ohne die gekonnte Lichtsetzung, den gezielten Einsatz von Kamerabewegung, die passende Musikuntermalung, den feinfühligen Schnitt und das geschickte Sounddesign wäre die Arbeit sicherlich nicht ansatzweise so beeindruckend.

    Mich ärgert deshalb ein wenig die vordergründige Zeit- und Technikfragerei (z.B. auf Vimeo), da sie den Blickwinkel auf nur einen kleinen Aspekt eines gelungenen Gesamtkunstwerks verengt.

  12. sowas hab ich bis jetzt auch noch nicht gesehen, chapeau!
    aber was mich extrem gestört hat waren die überhaupt anfangs oft vorgekommenen fokussierungen. schrecklich, da denkt man, man bekommt augenkrebs.
    und ja, die windräder drehen sich tatsächlich falsch herum, hab aber extra nochmal nachsehen müssen.

    kennt irgendjemand die gebäude in dem film, bzw. welche es wirklich gibt?
    mir ist nur das barcelona pavillon von mies van der rohe aufgefallen( 05:14 bis 05:46).

  13. uuaahh.. Mund offen und verstarrt. Habe den Film auch ohne das Wissen um eine Animation gesehen. Das war der absoluter Schock im positiven Sinne.

    Grandios, ein Meisterwerk, unglaublich, …

    Was soll ich sagen: tiefste Verbeugung vor so viel Disziplin, Beobachtungsgabe und Durchhaltevermögen.

    Danke für diesen hochgenuss.

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