Frisch im Netz – August 08

Kellogg’s | Lebensmittel
Kelloggs hat seinen Auftritt aufgefrischt. Der macht soweit auch einen sehr guten Eindruck. Einzig die zahlreich erscheinenden Fenster bzw. Tabs bei Klick auf Content-Elemente stören ein wenig den Genuss der Site. Als CMS kommt Riot zum Einsatz. Zubereitet hat den Auftritt artundweise. |
Vanity Fair immer noch im Werden

Nachdem auf der Titelseite der Ausgabe Nr. 13 der Vanity Fair erstmalig eine Serifenschrift in den Überschriften zum Einsatz kam (hier der Beitrag dazu) hat man sich in der neuen Ausgabe wieder auf die alten Tugenden besonnen. Die VF Sans wurde gewissermaßen reaktiviert. Vor allem in Kombination mit Bruce als Titelhelden wirken die Großbuchstaben auf dem Cover sehr markant. Zudem ein sehr gelungenes Farb-Composing. Ich fand die Ausgabe im Vorbeigehen so ansprechend, dass ich sie nicht liegen lassen konnte. Auch inhaltlich hat man sich nach einer echten Knut-Mania wieder auf Artikel mit mehr Tiefe konzentriert. Es gibt sogar mehrere Artikel über kreative Persönlichkeiten darunter der japanische Designer Naoto Fukasawa. Also doch wieder weniger Fashion-Blatt und mehr Avantgarde? Ich bin positiv überrascht.
Neu im Netz – Vanity Fair

Seit gestern frisch im Netz. Der neue Auftritt der Vanity Fair Deutschland.
Dinge, die mir spontan auffallen. Wo ist die Hauptnavigation? Warum ist die mittlere Spalte nur zu 20% gefüllt? Zumindest auf der Startseite ist es so. Muss eine Wortwolke auch noch wabern?
Nachdem man Knut im Zoo besucht hat, wird in der neuen Print-Ausgabe nun der Bär von Sarah Connor abgelichtet. Sorry, dass ich mir diesen Schenkelklopfer genehmige. Aber die ambitionierten selbst gesteckten Ziele der Macher bröckeln immer mehr. Der Webauftritt wird’s vermutlich auch nicht rausreißen. Kennt jemand vielleicht die aktuellen Verkaufszahlen des Magazins? (Ausgabe 1 = 265.000, Ausgabe 2 = 220.000)
Vanity Fair zeigt sich wandlungsfreudig

Weniger Avantgarde mehr Fashion. So könnte man den Typowechsel auf der Titelseite der Vanity Fair beschreiben. Gerade die fette Futura VF Sans fand ich allerdings ausgesprochen angenehm. Die neue Serifenschrift eckt weniger an. Nicht nur das. Sie positioniert das Magazin auch deutlicher im Bereich der Mode. Das breiter aufgestellte Spektrum im Vergleich zu typischen Modeblättern wird so allerdings nicht visualisiert. Ich hoffe man verzichtet wenigstens darauf Prinz William oder Tatjana Gsell auf der Titelseite darzustellen. Im Innenteil gab es weniger auffällige Veränderungen.
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