medium-Interface

„Medium“ ist das neue Minimum

Was das hier ist? Nun … es ist dies die Weboberfläche eines Redaktionssystems (Abb. oben). Medium, so der Name des Magazins, bei dem nicht nur das zugehörige Redaktionssystem minimalistisch ist, hat bei den diesjährigen Webby Awards in der Kategorie „Best User Experience“ gewonnen. Ein Minimum an Interface.

Multiscreen Experience Design

Buchvorstellung: Multiscreen Experience Design

Immer mehr Menschen nutzen immer mehr Bildschirme, nicht selten tun sie dies gleichzeitig. Die „Schirmherrschaft“ ist für viele von uns gelebter Alltag, in der Freizeit wie im Beruf. Digitale Anwendungen sind keine Insellösungen, sondern in der Regel Teil eines Ökosystems, Bestandteil eines ganzheitlichen Konzeptes, zumindest sollten sie. Neuland ist „Multiscreen“ nur insofern, als dass es noch viele Jahre dauern wird, bis tatsächlich Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen sich mehrheitlich auf die zunehmende Fragmentierung im Bereich der Endgeräte sowie auf das damit einhergehende veränderte Nutzungsverhalten der Menschen eingestellt haben.

Genau mit dieser Thematik haben sich die beiden Autoren Wolfram Nagel und Valentin Fischer eingehend und über viele Jahre beschäftigt. In dem seit Mai vorliegenden Buch „Multiscreen Experience Design“ beschreiben sie Methoden, Prinzipien und Ansätze zur Strategieentwicklung digitaler Services. Im dt stelle ich das Buch vor – zudem steht ein Exemplar im Rahmen einer Verlosung für dt-Leser bereit.

Stern.de – 1996

Als das WWW laufen lernte

Statt eines Jahresrückblicks gibts an dieser Stelle einmal eine etwas weiter gefasste Rückschau. Beim Anblick der Homepages, mit denen wir es vor 15 bis 20 Jahren zu tun hatten, weht einem der Hauch der Geschichte entgegen. Die Neunziger sind die Jungsteinzeit des Internets, eine Zeit des Übergangs. Noch war nicht abzusehen, dass sich das Internet einmal zum Leitmedium unserer Gesellschaft entwickeln werden wird.