Greenwashing – zeitgemäß schönfärben

Grün ist die Zukunft, jedenfalls suggeriert dies nicht nur das kürzlich vollzogene Redesign bei McDonald’s, das für viel Diskussionsstoff gesorgt hat, und zwar deshalb, weil Viele dem Burger-Hersteller Etikettenschwindel vorwerfen. Der Trend, hin zu einem grünen Erscheinungsbild ist allenthalben spürbar. Im Fall der Fastfood-Kette ist es der Wunsch, die Produkte leichter, frischer und kalorienärmer zu positionieren. Die Werbewelt platz in dieser Hinsicht aus allen Nähten. Botschaften wie „gesunder Genuss“, „figurbewusste Ernährung“ oder „fettreduzierte Rezeptur“ buhlen um Aufmerksamkeit. Selbst Coca-Cola lief zur Fußball-EM 2008 in grün auf und machte auf diese Weise deutlich: Grün ist heißer denn je.
Präsentieren mit Prezi
Prezi ist eine (Web)Anwendung, die es einem im Gegensatz zu Keynote oder Powerpoint erlaubt, non-lineare Präsentationen anzulegen. Der gesamte Inhalt wird auf einer großen Fläche abgelegt, arrangiert und geordnet. Die einzelnen Themen können linear, aber eben halt auch non-linear angesteuert werden und zwar mit Hilfe der zentralen Zoom-Funktion, wie man sie etwa auch von Sites wie Whitevoid und Schematic her kennt. Wer sich vor dem Weiterlesen die Präsentation anschauen möchte, klickt am besten rechts unten “More” > “Fullscreen”.
Die Logotrends 2009

Bill Gardner hat wieder einmal eine ganze Menge Logos gesichtet und sie für seine jährlich erscheinende Trendsammlung geordnet. Wie jedes Jahr sehr inspirierend.
Basiskoffer für die Reise durchs Netz

Ich komme viel herum. Als passionierter Globetrotter habe ich eine ganze Menge Länder bereist. Mal hatte ich während einer Reise ein klares Ziel vor Augen, das es zu entdecken galt und mal lies ich mich treiben. Ähnlich bewege ich mich auch im Web. Als Designer und Blogger durchstreife ich Woche für Woche mehrere hundert Seiten. Angefangen von der Recherche für eigene Projekte oder Blogartikel, über Besuche der einschlägigen Nachrichtenportale, die man vermutlich als Trampelpfade bezeichnen könnte, bis hin zu ausgiebigen Einkaufstouren, bei denen man niemals Schlange stehen muss, was ich sehr schätze. Zahlreiche Linktipps meiner Leser führen mich zu Orten, die ich vermutlich aus eigenem Antrieb heraus niemals entdeckt hätte. Von kurios, über informativ oder gar essentiell wichtig, bis erheiternd ist alles dabei.
Web Trend Map 4

Die “Web Trend Map” ist nun in der vierten Auflage erschienen. Jährlich werden die 50 einflussreichsten Domains von Information Architects Zürich dargestellt und illustrativ aufbereitet.
Das Designphrasenschwein

So. Nun habe ich es aufgestellt – das Schwein für Designphrasen. Wer regelmäßig hier vorbeischaut und die Diskussionen verfolgt und sich daran beteiligt, dem wird schon aufgefallen sein, dass regelmäßig Platitüden bemüht werden. Jeder kennt sie, ob im Gespräch mit dem Kunden oder beim Kaffeetrinken mit einem Kollegen oder Kommilitonen. Im Artikel Die Web2.0-Schublade habe ich mir ja schon einmal etwas Luft verschaffen können. Diesmal dachte ich, jeder nennt einfach kurz seine Lieblingsphrase und packt sie in das Schwein. Auf dass das Ding rund und prall wird.
Die Web2.0-Schublade
Hört das denn nie auf mit dieser Web2.0-Schublade? Kaum erscheint ein Logo mit einem Verlauf, kommen wie aus der Pistole geschossen diese vage formulierten Vorwürfe das Logo wäre deshalb schlecht, weil es “Web2.0-mäßig” ausschaut. Was bitteschön hat dieses Logo und viele andere Firmenzeichen der zurückliegenden Monate denn mit dem Marketingbegriff “Web2.0″ zu tun? Rein gar nichts!
Ja, das Logo hat einen Verlauf. Hey… sagen da Einige, es hat einen Verlauf! Dann ist es Web2.0 und damit zum In-die-Tonne-Werfen. Ich sags mal wie es ist: Das ist Unfug. Verläufe gibt es, seitdem es Farben gibt. Auch in Logos werden sie seit mindestens einem Jahrzehnt verstärkt eingesetzt. Das bringen die Zeit, die Möglichkeiten und auch die Erfordernisse nun einmal mit sich. Wer bei einem Motorradhersteller, wie zuletzt bei Ducati nicht den Zusammenhang zwischen den Produkten und eines in 3D angelegten Emblems erkennt, das gleichzeitig als Markenzeichen fungiert, sollte mal auf einen Shopper steigen und sich das Hirn freipusten. Es ist doch albern in solchen Fällen, wie auch jüngst beim Beispiel Turkish Airlines, auf den “Ich-habs-als-Web2.0-Logo erkannt-Zug” aufzuspringen. Der Zug ist bereits seit langem proppenvoll. Er quillt über. Es ist weder schick dort mitzureisen, noch wird man durch solch eine Kritik erreichen, dass die Nichtgestalter auf den gleichen Zug aufspringen.









