Design Tagebuch

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Chinglish – Das chinesische Pendant zu Denglisch

Wieder einmal etwas aus dem Reich der Mitte. In einem Artikel der VIEW 08/2007 bin ich auf “Chinglish” aufmerksam geworden. Oliver Radtke sammelt in seinem Blog Bilder von Schildern, die neben einem chinesischen Schriftzug auch eine Übersetzung in Englisch zeigen. Die meisten dieser “Übersetzungen” sind ganz offensichtlich mit Hilfe von Sprach-Tools entstanden. Manchmal ist dem chinesischen Schildermacher aber auch einfach nicht bewusst, dass die Leserichtung im Englischen von Links nach Rechts ist.

Wer statt im Blog zu blättern lieber echte Seiten umschlägt kann dies auch tun. Seit Anfang des Jahres gibt es das Buch “Welcome to presence”- Abenteuer Alltag in China.”

Chinglish

abgelegt in Über den Tellerrand, Typographie, erstellt von Achim Schaffrinna am 20.08.2007 | 06:25
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Die Sprache im Webauftritt

Sprache im Webauftritt

Ich sammle heute einmal Begriffe, die im Zusammenhang mit Internetauftritten im Einsatz sind. Oft sind dies englische Begriffe, die sich im Laufe der Zeit durchgesetzt haben und als “gelernte” Wörter gelten dürfen. Manchmal finden sich aber auch üble denglische Begriffe darunter, also scheinbar englische Wörter, die von irgendeinem denkfaulen Journalisten in die Welt gesetzt wurden und so weit weg von der englischen Sprache sind, wie Russland von der Meinungsfreiheit. Angeregt durch Gerrit van Aaken, der eine Sammlung von Berufsbezeichnungen zusammengetragen hat möchte ich an dieser Stelle die aus meiner Sicht gängigsten und besten Wörter aufführen, die innerhalb oder im Zusammenhang mit einem Internetauftritt Verwendung finden. Eure Anregungen und Kritiken sind sehr willkommen. » weiterlesen

abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 07.07.2007 | 06:04
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Metaphern im Netz

Metapher Surfen

Das Medium Internet ist reich an Metaphern. Schon allein, wenn wir über das Netz sprechen bedienen wir uns einer Metapher. Jedem ist klar, dass nicht etwa ein Fischernetz gemeint ist, sondern das World Wide Web. Ok, in Küstennähe kann es hin und wieder zu Missverständnissen kommen. » weiterlesen

abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 07.05.2007 | 07:29
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Langenscheidt mit neuem Internetauftritt

Langenscheidt Relaunch

Seit vorgestern erscheint die Webpräsenz der Langenscheidt Verlagsgruppe im neuen Gewand.

Zum Design

Was ich als erstes vermisse, ist die wohltuende Funktion der blauen Akzentfarbe. Mehr Gelb hat nur noch Yellostrom. Man ist tatsächlich zeitgleich mit dem Start der dritten Stromberg-Staffel live gegangen, um die Verkaufszahlen einer kleinen Lektüre anzukurbeln. Strombergs Glatze tröstet alle, die das Langenscheidt-Logo vielleicht einmal in einem Web2.0-Look gesehen hätten, denn sie glänzt in Bestform.

Navigation

Im oberen Drittel wird man von einer 4-stufigen Treppe begrüßt, die über die gesamte Horizontale im Content verläuft. Erster Eindruck hierzu: ganz schön viel Platz verschenkt. Mit jedem Klick erschließt sich dann aber die Logik, denn jede Stufe steht für eine Ebene. Im aufgeklappten Zustand stellt diese Navigation das Optimum an Nutzerfreundlichkeit dar, denn die Position innerhalb der Website kann besser nicht abgelesen werden. Blaue Highlights, eine dezent aber gekonnt gesetzte Reiter-Optik gepaart mit den 4 Stufen bilden eine optimale, weil intuitive Hauptnavigation. Allein der “verschenkte” bzw. reservierte Platz für die Navigation vor allem auf der Startseite ist eine Sache, die vielleicht nicht jeder bereit wäre in Kauf zu nehmen.

Was ist sonst anders?

Aus “Aktuelles” wird “Presse” und den Begriff “Produkte” sucht man vergeblich, was zur Folge hat, dass man kurz zögert bevor man im horizontalen Menü z.B. auf “Spanisch” klickt, in der Hoffnung dort fündig zu werden. Standardmäßig würde man hier eher eine Sprachumschaltung vermuten, als das Aufklappen einer zweiten Produktebene. Wer sich “traut” wird mit einer gut funktionierenden Navigation belohnt. Die ehemals zentral positionierten alternativen Einstiegsmöglichkeiten wurden gestrichen, was ich ebenfalls schade finde. Auch die Online-Wörterbücher sucht man (bislang) vergebens :( Dafür wurden die Shop-Funktionalitäten verbessert. So gibt es nun PDF- und “300dpi-Ansichten”.

Fazit

Punkten kann der neue Auftritt mit einem guten Navigationskonzept und dem sehr klaren und einfachen Bestellprozess. Weniger gut gefallen die lieblosen Banner samt “Ticker-Effekt” und die Tatsache, dass das Gelb ohne echte Akzentfarbe auskommen muss.

Verantwortlich für den neuen Auftritt ist Wirt & Horn Informationssysteme.

Danke an Sebastian für den Hinweis.

abgelegt in Relaunch, erstellt von Achim Schaffrinna am 07.03.2007 | 07:19
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