Ja oder Nein? Die Kampagnenmotive zur Volksabstimmung „Stuttgart 21“ im Vergleich

Am 27. November 2011 findet in Baden-Württemberg die Volksabstimmung bezüglich „Stuttgarter 21“ statt, der Neuordnung des Eisenbahnknotens Stuttgart. Es ist dies erste Volksabstimmung in der Geschichte des Landes. Argumente für und gegen Stuttgart 21 wurden wieder und wieder ausgeführt, alles wurde gesagt, was zu sagen ist. Mit der Bürgerbefragung erreicht das von unzähligen Protesten begleitete Projekt seinen vorläufigen Höhepunkt, nun soll abgestimmt werden. Seit einigen Tagen hängen landesweit die Wahlplakate von S21-Befürwortern und -Gegnern. Wie sehen die Plakate aus, mit denen beide Lager auf Stimmenfang gehen? Im dt werden die Kampagnen vorgestellt und es kann schon heute abgestimmt werden. » weiterlesen
Duden.de Relaunch 2011

Umdenken beim Bibliographischen Institut. Jahrelang verfolgte man hier die Strategie: Worthäppchen gibt es gratis (im Netz), umfassende Unterstützung nur gegen Bezahlung (Software). Dank Online-Wörterbüchern und -Nachschlagewerken wie Canoo.net, DWDS oder auch pons.eu (seit 2009) gab es eigentlich keinen Grund, einen „echtes“ Duden-Nachschlagewerk im Internet zu vermissen. Der Relaunch von Duden.de schließt also keinesfalls eine Lücke, wie es etwa auf Meedia nachzulesen ist. Vielmehr gilt es, verlorenen Boden wieder gut zu machen. Der Verlag verfolgt mit der Öffnung des Wörterbuchs das Ziel, das Online-Medium stärker als Image-Träger für sich zu nutzen, um dadurch den Verkauf von Produkten anzukurbeln. Spät, aber nicht zu spät, kommentiert basicthinking. Die verlegerische Geschäftsführerin des Dudenverlags Marion Winkenbach sagt in Bezug auf die Markenführung: „Für unsere Markenpolitik ist es wichtig, dass wir auch online die Nummer eins sind in Sachen deutsche Sprache“. » weiterlesen
Duden reformiert Webauftritt

Pünktlich zum 180. Geburtstag von Konrad Duden wurde dieser Tage die Webpräsenz duden.de auf einen neuen Aufbau und ein neues Design umgestellt. Den Nutzer erwartet nun auf der Startseite ein Interface im Look einer Bibliothek, welche Lust zur Interaktion machen soll. » weiterlesen
Das große Eszett ist da

Im Zusammenhang mit der Frage: Was ist typisch deutsches Design? ist sicherlich auch der folgende Artikel und nachfolgende Link-Tipp interessant, die sich mit dem Eszett beschäftigen, DEM typisch deutschen Buchstaben. Der Großbuchstabe wurde nun in die internationalen Zeichensätze ISO-10646 und Unicode 5.1 aufgenommen.
Alle lieben Liebe

Hallo liebe Liebenden!
Ihr* habt es geschafft. Ihr habt ein bedeutungsvolles Wort unserer Sprache zur banalen Allerweltsphrase degradiert. Während Pro7 mit “We love to entertain you” aufgrund der Verwendung der englischen Sprache wenigstens noch erkennbar macht, dass die Liebe oberflächlicher Natur ist – quasi eine Höflichkeitsfloskel – ist in immer mehr Slogans der ungleich stärkere deutsche Begriff “Liebe” eingeflossen. Eine schleichende Form von Anglizismus? 2 Wochen vor dem “Fest der Liebe” ein Kommentar zur viralen Verbreitung von Liebesbezeugungen in der Werbung. » weiterlesen
Chinglish – Das chinesische Pendant zu Denglisch
Wieder einmal etwas aus dem Reich der Mitte. In einem Artikel der VIEW 08/2007 bin ich auf “Chinglish” aufmerksam geworden. Oliver Radtke sammelt in seinem Blog Bilder von Schildern, die neben einem chinesischen Schriftzug auch eine Übersetzung in Englisch zeigen. Die meisten dieser “Übersetzungen” sind ganz offensichtlich mit Hilfe von Sprach-Tools entstanden. Manchmal ist dem chinesischen Schildermacher aber auch einfach nicht bewusst, dass die Leserichtung im Englischen von Links nach Rechts ist.
Wer statt im Blog zu blättern lieber echte Seiten umschlägt kann dies auch tun. Seit Anfang des Jahres gibt es das Buch “Welcome to presence”- Abenteuer Alltag in China.”

Die Sprache im Webauftritt

Ich sammle heute einmal Begriffe, die im Zusammenhang mit Internetauftritten im Einsatz sind. Oft sind dies englische Begriffe, die sich im Laufe der Zeit durchgesetzt haben und als “gelernte” Wörter gelten dürfen. Manchmal finden sich aber auch üble denglische Begriffe darunter, also scheinbar englische Wörter, die von irgendeinem denkfaulen Journalisten in die Welt gesetzt wurden und so weit weg von der englischen Sprache sind, wie Russland von der Meinungsfreiheit. Angeregt durch Gerrit van Aaken, der eine Sammlung von Berufsbezeichnungen zusammengetragen hat möchte ich an dieser Stelle die aus meiner Sicht gängigsten und besten Wörter aufführen, die innerhalb oder im Zusammenhang mit einem Internetauftritt Verwendung finden. Eure Anregungen und Kritiken sind sehr willkommen.
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