Neue Töne bei Giga.de

Die zentrale Anlaufstelle der Daddelgemeinde hat einen neuen Anstrich bekommen. Das Wort Anstrich ist dabei sogar wörtlich zu nehmen.
Weiß und nicht mehr Anthrazit prägt nun den neuen Auftritt, was das Lesen schon einmal deutlich angenehmer macht. Der “futuristische TecLook” ist einem rockigeren Erscheinungsbild gewichen. Es wird nun Grunge gespielt und nicht mehr Techno. Farbspritzer und -flecke sorgen für etwas Härte, was durch starke Kontraste unterstützt wird. Grün, Weiß und Schwarz werden abwechselnd als Gestaltungselement und als Navigation eingesetzt. Viele unterschiedliche Pfeilgrafiken müssen beheben, was durch ein gutes Farb- und Navigationskonzept auch hätte erreicht werden können, nämlich Links erkennbar zu machen. Schade, dass der 820 Pixel in der Breite messende Auftritt nun wieder am linken Fensterrand klebt, wo doch der Vorgänger zentriert war. Ansonsten mag ich die neuen rockigeren Klänge.
Aber nicht nur das Design ändert sich, sondern auch zahlreiche Fernsehformate. Wer will kann im Giga Forum zum Thema Neues Giga mitdiskutieren.
Danke an Martin für den Hinweis.
ZDF.de sendet im neuen Design

Es scheint die Zeit der Wechsel. Nachdem die große Nachrichtenportale Welt und Focus sich einen Relaunch gegönnt haben, ist nun das Zweite Deutsche Fernsehen an der Reihe. Im Vorfeld war im Gegensatz zu den Onlineausgaben der Zeitschriften davon nichts in den einschlägigen Blogs zu lesen, weshalb der Wechsel überraschend ist. Man wollte anscheinend nun endlich live gehen, denn innerhalb der Unternehmensinformationen wird noch gebaut.
Was alles möglich ist, wenn man keine Skyscraper und Wallpaper schalten muss, sieht man am Aufbau. Imposante 955 px in der Breite kann man nun vorzeigen. Fast 200px breiter als der Vorgänger. Eine wahre Freude für die Augen und eine Medien gerechte, weil zeitgemäße Anpassung.
Der neue Focus-Online-Auftritt ist live

Soeben beim Stöbern im Netz entdeckt. Focus Online erscheint ab sofort im neuen Design, mit einer horizontalen Navigation und einem neuen Aufbau.
Kurz die Fakten
Statt in drei Spalten können die Inhalte dank Verlagerung der Navigation in den Kopfbereich nun großzügiger dargestellt werden. Die Breite wurde auf 815 Pixel und damit um 50px erweitert. Klar, Platz für Werbung ist immer noch reichlich vorhanden. Der wird auch genutzt. Anders als zuletzt beim Relaunch der Welt, werde ich auf das Thema Werbung nicht weiter eingehen. Dank AdblockPlus macht das Lesen vor allem auf den News-Portalen wieder Spaß.
Langenscheidt mit neuem Internetauftritt

Seit vorgestern erscheint die Webpräsenz der Langenscheidt Verlagsgruppe im neuen Gewand.
Zum Design
Was ich als erstes vermisse, ist die wohltuende Funktion der blauen Akzentfarbe. Mehr Gelb hat nur noch Yellostrom. Man ist tatsächlich zeitgleich mit dem Start der dritten Stromberg-Staffel live gegangen, um die Verkaufszahlen einer kleinen Lektüre anzukurbeln. Strombergs Glatze tröstet alle, die das Langenscheidt-Logo vielleicht einmal in einem Web2.0-Look gesehen hätten, denn sie glänzt in Bestform.
Navigation
Im oberen Drittel wird man von einer 4-stufigen Treppe begrüßt, die über die gesamte Horizontale im Content verläuft. Erster Eindruck hierzu: ganz schön viel Platz verschenkt. Mit jedem Klick erschließt sich dann aber die Logik, denn jede Stufe steht für eine Ebene. Im aufgeklappten Zustand stellt diese Navigation das Optimum an Nutzerfreundlichkeit dar, denn die Position innerhalb der Website kann besser nicht abgelesen werden. Blaue Highlights, eine dezent aber gekonnt gesetzte Reiter-Optik gepaart mit den 4 Stufen bilden eine optimale, weil intuitive Hauptnavigation. Allein der “verschenkte” bzw. reservierte Platz für die Navigation vor allem auf der Startseite ist eine Sache, die vielleicht nicht jeder bereit wäre in Kauf zu nehmen.
Was ist sonst anders?
Aus “Aktuelles” wird “Presse” und den Begriff “Produkte” sucht man vergeblich, was zur Folge hat, dass man kurz zögert bevor man im horizontalen Menü z.B. auf “Spanisch” klickt, in der Hoffnung dort fündig zu werden. Standardmäßig würde man hier eher eine Sprachumschaltung vermuten, als das Aufklappen einer zweiten Produktebene. Wer sich “traut” wird mit einer gut funktionierenden Navigation belohnt. Die ehemals zentral positionierten alternativen Einstiegsmöglichkeiten wurden gestrichen, was ich ebenfalls schade finde. Auch die Online-Wörterbücher sucht man (bislang) vergebens :( Dafür wurden die Shop-Funktionalitäten verbessert. So gibt es nun PDF- und “300dpi-Ansichten”.
Fazit
Punkten kann der neue Auftritt mit einem guten Navigationskonzept und dem sehr klaren und einfachen Bestellprozess. Weniger gut gefallen die lieblosen Banner samt “Ticker-Effekt” und die Tatsache, dass das Gelb ohne echte Akzentfarbe auskommen muss.
Verantwortlich für den neuen Auftritt ist Wirt & Horn Informationssysteme.
Danke an Sebastian für den Hinweis.
Der Relaunch von RTL.de

Da der Relaunch von RTL ja bereits einige Tage zurückliegt und zudem in einigen Blogs stark diskutiert wurde, stelle ich der Vollständigkeit halber nur kurz die beiden Ansichten vor.
Auch wenn der erste Eindruck des neuen Designs vielleicht positiv erscheint, zeigen sich die Tücken je öfter man irgendwo hinklickt. Die Unsitte neue Fenster aufzumachen, obwohl offenkundig eigene Inhalte aufgerufen werden, zieht sich durch den gesamten Auftritt. Das fängt bereits in der zweiten Ebene der Hauptnavigation an! Bezeichnend dabei ist, dass die für den Relaunch verantwortliche Tochter RTL Interactive ebenfalls nur in einem neuen Fenster geöffnet werden kann. Vielleicht sollte man mal eine externe Agentur mit ins Boot holen, um wieder den Blick für die einfachen aber wesentlichen Dinge zu schärfen.
Relaunch bei Brocade

Nach der Übernahme des ehemaligen Konkurrenten McData ist Brocade nun der weltweit größte Anbieter im Bereich von Netzwerk- und Administrationsprodukten für das Speicherumfeld.
Die neue Größe wird nun durch ein verändertes Erscheinungsbild zum Ausdruck gebracht. Die neue Website wurde sehr zeitnah realisiert. Statt ein “geklöppeltes B” zieren nun rote Flügelschwingen das neue Firmenlogo. Man kommt nicht umhin zu denken: “Die Bildmarke liegt auf der Seite”. Klar, man wollte auch weiterhin nicht auf das “B” verzichten, das so immer noch interpretiert werden kann. So heißt das neue Signet offiziell “Brocade B-wing”. Davon abgesehen ist das neue Logo ohne jeden Zweifel prägnanter, als sein Vorgänger. Es ist tatsächlich eine Erwähnung wert, dass es zudem ohne Verläufe, Reflexe, Spiegelungen etc. auskommt. Schon deshalb ist es mir sympathisch. Ich frag’ mich allerdings ob Flügelschwingen ein passendes Motiv für ein Unternehmen sind, das Netzwerkprodukte herstellt? Meine ersten Assoziationen waren jedenfalls “Buch, Buchhandlung, Verlag, Eule…”. Was soll’s. Wer kann es den Entscheidern verdenken, dass sie sich kurz nach einer entscheidenen Übernahme mit einem Zeichen schmücken, dass die großen neuen Ziele versinnbildlichen soll.
Sportscheck mit Relaunch
“Sportscheck goes Otto” hätte die Überschrift auch lauten können, denn das neu aufgelegte Design und der neue Aufbau ist ein Schritt in Richtung Mutterkonzern bzw. Otto.de. Deutlicher als vor dem Relaunch erkennt man nun die vielen Gemeinsamkeiten, die da wären: INTERSHOP-Lösung, 3-Spaltigkeit im Aufbau und eine gewisse Flächigkeit der einzelnen Module. Was früher frei vor weißem Hintergrund stand hat nun einen Rahmen oder wird grau oder aprikosefarben hinterlegt.
Der orangefarbene Header ist weiterhin betont ruhig aufgebaut und ein “weit sichtbares” Erkennungsmerkmal in der Shopping-Welt. Dennoch nähert sich die nun deutlich umfangreichere horizontale Navigationsleiste bedenklich den Großen in der Branche wie Otto.de, Neckermann.de oder Quelle.de. Das graue Rollover-Menü für die zweite Ebene hat den Charme einer Website von 1994.
Die aufwendigen Flash-Hauptbühnen für Produkt-Highlights wurden komplett raus genommen. Ähnlich wie zuletzt auch beim Relaunch von Opodo, wurden die Abrundungen für Reiter zurückgenommen. Auch die Flammen- oder Sternchen-Icons wurden komplett geopfert. Zielvorgabe war ganz offensichtlich weniger jugendlich wirken zu wollen. Aber genau die Frische des alten Auftritts vermisst man nun. Aber womit zumindest ich nie gerechnet hätte ist die Tatsache, dass man nun stilistisch ein Stück weit näher an eine der gruseligsten Seiten im Netz rückt – Discount24. Oder was soll man sonst zu den 08/15-Prozentzeichen sagen?
Etwas fraglich ist außerdem der Weg den einzelnen Modulen im Content Hintergrundbilder zu verpassen, die bei vergrößerter Ansicht im Browser wilde Dopplungen verursachen (siehe rechtes Bild). Kann man ja prinzipiell machen, nur sollten die Bilder darauf vorbereitet sein.
Gleichzeitig mit dem Relauch tritt Sportscheck im Otto.de-Auftritt als Partner-Shop auf, jedoch weniger namentlich, sondern rein über die Produktpalette. Hier wird der gleiche Farbcode gespielt.
Fazit
Aus dem Trendsetter wird ein Mitläufer. Sicherlich immer noch ein übersichtlicher, ansprechender und sehr gut strukturierter Shop, in dem Produkte bestmöglich präsentiert werden. Wär’s ein Launch würde man sagen “optimal”. Wer aber den alten Auftritt kennt wird feststellen, dass die Frische und Jugendlichkeit fehlt, die diesen Shop zu etwas Besonderem gemacht hatte. Nun ist Sportscheck näher an den bekannten Flaggschiffen der Branche, was nicht gerade einer Wiedererkennbarkeit förderlich ist.
Folgen

Empfehlungen
- Präsentationsmappen
- Fotobuch selbst gestalten
- Printweb Digitaldruck
- Lizenzfreie Bilder
- Digitaldruck Fabrik
- Foto op Plexiglas
- Designagentur für Werbung
In eigener Sache



Reklamelinks
- Hotels nahe München
- Hotel München nähe Messe
- T-Shirts bedrucken
- günstig Urlaub buchen
- lieferant4me.de
Design Tagebuch
- Beiträge: 1.682 Beiträge
- Stichwörter: 1251
- Kommentare: 47.800


