Das Logo des G8-Gipfels in Heiligendamm

Ein Ort und ein Logo stehen diese Woche im Mittelpunkt der weltweiten Berichterstattung. Heiligendamm und das von MetaDesign entworfene Signet. Eine wirklich schöne Form. Wesentlich harmonischer und gelungener als das Zeichen für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, das im Fontblog bei der Veröffentlichung heiß diskutiert wurde. Zu hoffen bleibt nur, dass die in der oben dargestellten Form zum Ausdruck gebrachte Bewegung und Dynamik sich auf die Gipfelteilnehmer überträgt. Martin war so gut und hat die bisherigen Logos der G8-Gipfel zusammengetragen. Wahrlich eine kostbare Sammlung.
Premiere nun doch bald mit neuem Logo
“Der Bezahlsender ist ja immer für eine Überraschung gut. Noch im Dezember 2006 wurde seitens eines Unternehmenssprechers verneint, dass das “PREMIERE Flex” Signet auch das neue Premiere-Logo sein wird. Nun ändert man es also doch. MetaDesign hat die kursiven Buchstaben gerade gerückt und rot eingefärbt. Der goldene “Alles-Nichts-oder?-Bogen” entfällt zukünftig. Die Spationierung wurde soweit angepasst, dass einige Buchstaben sich nun berühren. Man könnte meinen, man besinnt sich auf die Tugenden der Neunziger, denn Neville Brody hat damals schon eine ähnliche (und bessere) Wortmarke gestaltet. Die vielen Rundungen der Kleinbuchstaben wirkten einfach sympathischer, als die eckige und sehr technische neue Wortmarke. Ist das nun schmeichelhaft für Brody oder sollte er sich ärgern, dass man seine Schöpfung seinerzeit gekippt hatte, um nun wieder ein ähnliches Logo vorzustellen? Wie dem auch sei. Ist vielleicht auch Geschmacksache. Festellen lässt sich jedenfalls, dass auch Premiere nun ein Logo ohne Verläufe und Reflexe hat. Ich bin schon auf den Relaunch gespannt. Ich vermute mal der Rotton im Hintergrund wird zugunsten eines höheren Anteils an Weiß zurückgefahren. Sobald der neue Auftritt live ist, wird an dieser Stelle darüber berichtet.
Das neue Corporate Design des Volkswagen Konzerns

Bei der Volkswagen AG tut sich was. Das Erscheinungsbild des Konzerns ändert sich. Die Markenauftritte bleiben davon wohlgemerkt unberührt. Neue Schriften, neue Farben und ein neuer Aufbau sind die Eckpunkte des neuen Corporate Designs. Die Hausschrift VW Headline wird durch die Thesis abgelöst. Ebenfalls neu ins Schriftenportfolio aufgenommen werden die Cellini im Schriftschnitt Medium sowie die Verdana für den Einsatz in digitalen Medien, wo sie die Arial ablöst. Verantwortlich für das neue Design ist MetaDesign. Sukzessive werden nun alle Medien umgestellt. Volkswagen Leasing ist mit der erste Internetauftritt, in dem das neue CD angewandt wurde. Der eigentliche Auftritt des Konzerns ist aktuell noch im alten Design zu sehen. So hat man einen schönen Vergleich.
Die Bedeutung von Schrift für die Identität
Es gibt Schriften, die so häufig im Einsatz sind, dass sie zu reinen Textübermittlern verkommen sind. Dazu zählen vor allem die Standardschriften im Web Verdana und Arial. Im Print-Bereich kann man das von der Helvetica, Frutiger und früher auch von der Futura behaupten. Es liegt allerdings nicht zwangsläufig an dem fehlenden Charakter einer Schriftart, denn vielmehr an der Häufigkeit der Verwendung, wenn ein Font wenig individuell erscheint. Wie soll man aus der Masse hervorstechen, wenn die Masse die Helvetica verwendet? Ganz einfach, ein neuer Font muss her.
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