Flughafen Frankfurt Hahn hat ein neues Logo

Auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin letzte Woche hat der Flughafen Frankfurt Hahn hat ein neues Erscheinungsbild vorgestellt. Damit erhält der fünftgrößte Frachtflughafen Deutschlands, vier Jahre nach der letzten CD-Änderung, erneut ein neues Logo. Die veränderte Gesellschafterstruktur ermöglichtet eine Loslösung vom Corporate Design des früheren Hauptgesellschafters Fraport. » weiterlesen
sei welt sei meister

In zwei Wochen startet in Berlin die IAAF Leichtathletik-WM. Neben dem Plakatmotiv „Bolt gegen Gay“, mit dem das WM-Organisationskomitee derzeit für die Großveranstaltung wirbt, kommt auch das Maskottchen Berlino zum Einsatz, das in Verbindung mit einen Slogan der Hauptstadtkampagne Sei Berlin auftritt: “sei welt, sei meister, sei berlin”.
Erscheinungsbild der Winterspiele Vancouver 2010

Es ist noch eine Weile hin aber wer möchte kann sich schon einmal anschauen, was die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver aus Sicht der Gestaltung so mit sich bringen werden. Seit Mitte September steht die visuelle Identität der sportlichen Großveranstaltung. » weiterlesen
Expo-Logos 2010 und 2012
Nachdem wir gesehen habe, wie das Logo der Expo Zaragoza und das dazugehörige Maskottchen aussehen, hier der Ausblick auf die zukünftigen visuellen Aushängeschilder der Großveranstaltung Expo im Jahr 2010 und 2012.
Expo 2010 in Shanghai / China

Das chinesische Maskottchen namens “Haibao” hätte auch gute Chancen als frecher Sympathieträger einer Zahnarztpraxis durchzugehen, oder?
Expo 2012 in Yeosu / Korea

Das kleine Tintenkleckspärchen hört auf den Namen “Yeosulang” und “Badalang”.
Egal was die Zukunft in Sachen Expo-Maskottchen bringen wird – an die Hässlichkeit von Twipsy, dem Maskottchen der Expo 2000 in Hannover wird wohl keines herankommen.
Logo der Expo 2008 in Zaragoza

Am Wochenende wurde im Spanischen Zaragoza (deutsch: Saragossa) die Weltausstellung 2008 eröffnet, die sich nun bis 14. September dem Motto Wasser und nachhaltige Entwicklung verschrieben hat. Die Veranstalter rechnen mit 4 Millionen Besuchern. Zur Erinnerung: Zur Expo 2000 erwartete man seinerzeit in Hannover 40 Millionen Gäste. Tatsächlich kamen schließlich 18 Millionen.
Das offizielle Logo besteht aus dem untereinander gesetzten Schriftzug und dem Buchstaben “Z”, das mit einer Wassertextur versehenen wurde. Das Maskottchen heißt Fluvi und scheint eine Mischung aus Wassertropfen und Hammerhai zu sein.
Schnick Schnack

Es geht doch. Sag noch einer das Londoner-Olympia-Mitmach-Logo würde niemanden begeistern. Die Kreativen der aktuellen Hornbach-Kampagne haben sich jedenfalls inspirieren lassen. Schrill und überdreht. Kunterbunt. Die Screendesigner durften mal richtig in die Farbpalette greifen und haben sich offenbar vom quietschigen Scherenschnitt-Look des Olympischen Signets anstecken lassen. Selbst wenn dem nicht so ist, muss einem die Ähnlichkeit der Stilelemente auffallen. Die einen wollen damit bahnbrechend neue Wege gehen und basisdemokratisches Design in die Welt streuen und die anderen nutzen den “Trash-Stil” um auf die wesentlichen Dinge in Sachen Bauen aufmerksam zu machen. Ich glaube nur eins kann funktionieren. Aus meiner Sicht ist dies die Schnick-Schnack-Kampagne. Vielleicht werden Schnick und Schnack ja die Maskottchen der Olympischen Spiele 2012.
Die Logos der Olympiastädte als Kandidat und als Ausrichter

Es ist ein ganz weiter Weg für eine Stadt von der Kandidatur bis zur Ausrichtung der olympischen Spiele. Nicht selten spiegelt sich dieser Prozess auch in den Logos der Kandidaten wieder. Die zukünftigen Austragungsorte haben sich nämlich mit Ausnahme von London während der Kandidatur mit einem gänzlich anderem Logo präsentiert.
Im Emblem “Beijing 2008″ erkennt man in beiden Bildmarken die zu Grunde liegende Idee. “Dancing Beijing” heißt das finale Logo, das aus 1.985 Einreichungen ausgewählt wurde. Entwickelt wurde das Logo von Beijing Armstrong Visual Identity Corp (AVIC). Das Thema Tanz wird auch in der Variante sichtbar, das während der Kandidatur zum Einsatz kam. Es zeigt eine Form, wie sie von einer Bodenturnerin mit einem Band erzeugt werden könnte. Auch im finalen Logo ist Tanz und Bewegung die treibende Idee. Eine kalligrafische Form tanzt mit offenen Armen, umgeben von einer roten Fläche. Sehr gelungen, wie ich finde. Der Schriftzug “Beijing 2008″ hingegen erscheint einen Tick zu fett und der kalligrafische Ausdruck ist ein wenig plakativ vorgetragen. Insgesamt aber sicherlich mit das Beste, was in den letzten Jahrzehnten für Großveranstaltungen im Bereich Sport geschaffen wurde. Übrigens diente als Vorlage ein Stein, der Teil einer privaten Kunstsammlung ist.
Vancouver 2010
Das finale Logo des Ausrichters der Winterspiele 2010 Vancouver unterscheidet sich ebenfalls ganz erheblich von der zuerst präsentierten Bildmarke. Statt einer winterlichen Landschaft und dem landestypischen Ahornblatt, ist nun ein indianischer Totem abgebildet. Irgendwo zwischen Gigant aus dem All und dem Michelin-Männchen positioniert, wirkt die Form jedoch ziemlich schwerfällig. Im ersten Eindruck durchaus gefällig, aber ich hoffe die Sportler präsentieren sich etwas beweglicher. Peinlich finde ich den geöffneten Mund a la Pacman, der vermutlich die Freundlichkeit der ausrichtenden Stadt zum Ausdruck bringen soll und mit Sicherheit eine Kompromisslösung darstellt. Tssss, diese Politiker. Nach dem Motto.”Wenn wir schon diese Form nehmen, dann sollte sie zumindest freundlich aussehen”. Nun gut. Das Lächeln ist mindestens genauso peinlich, wie das der unter Drogenkonsum stehenden Smileys des Fußball-WM-Logos 2006. Warum soll es den Kanadiern besser gehen, als uns in dieser Hinsicht? Ich meine, dass ein Totem kein guter Sympathieträger ist. Ob mit oder ohne Grinsen. Warum nicht gleich ein Tomahawk oder ein Skalp?
London 2012
Das Logo der Ausrichterstadt London kommt arg bescheiden und ohne echte Bildmarke daher. Die Bänder, die durch die Großbuchstaben verlaufen, haben die Farben der Kontinente und sollen, wie es bei Olympia und Weltmeisterschaften üblich ist, das verbindende Element symbolisieren. Schön und gut aber muss das auf Kosten der Lesbarkeit erfolgen? Typografie und das Gestaltungselement der Bänder werden in dieser Form nicht betont sondern eher zu einer unausgewogenen Masse vermengt. Der Schriftzug ist so relativ schlecht lesbar. Die Idee Bildmarke und Schriftzug miteinander zu verflechten, anstatt sie wie üblich zu trennen, finde ich vom Ansatz her gut und lobenswert. Die Umsetzung allerdings überzeugt mich zumindest nicht so ganz. Verantwortlich zeichnet die Agentur Kino Design, die aus 1.100 Einreichungen als Gewinner hervor ging.
Wie man sieht gehen die zukünftigen Olympiastädte recht unterschiedliche Wege in Sachen visuelles Aushängeschild. Auf die Spiele in Peking im nächsten Jahr kann man sich schon allein deshalb freuen, weil das Erkennungszeichen von ausgesprochen hoher Qualität ist. Die Tatsache, dass der Entwickler des Logos gerade einmal umgerechnet 10 Cent für seine Arbeit bekommen hat, spottet jeder Beschreibung (siehe Link-Liste unten).
Übrigens wird für die Spiele in Vancouver 2010 noch ein Designer für das Maskottchen gesucht.
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