Design Tagebuch

Design Tagebuch

Start / Kommunikation

Websprech – die Sprache im Umgang mit Webanwendungen

websprech-logo

Sprache spielt im Berufsalltag der meisten Kreativen eine zentrale Rolle, gerade im Kommunikationsdesign, zu dem auch das Webdesign zählt. Ist die Sprache zu unpräzise und sind Begrifflichkeiten ungenau, vermag auch das beste Design nicht, diese Defizite etwa im Bereich der Usability auszugleichen. Bei der Gestaltung von Webanwendungen greifen Design und Sprache Hand in Hand, zumindest sollten sie es wünschenswerterweise.

Wohl jeder, der es mit dem Erstellen von Webanwendungen zu tun hat, seien es Konzepter, Designer oder Entwickler, dürfte das kennen. Beim Anlegen der Navigation oder bei der Benennung von sensitiven wie nicht-sensitiven Elementen gerät man ins Stocken, weil man sich fragt: Welches ist der beste Begriff, der eine für Smartphones optimierte Website beschreibt? „Mobile Website“, „Mobile Version“ oder „Mobil-Portal“? Und was ist mit „Sitemap“? Ist diese Bezeichnung für die hierarchisch strukturierte Darstellung aller Webseiten die erste Wahl oder kann man auch „Inhalt“ oder „Übersicht“ verwenden? Um diese und viele weitere Begrifflichkeiten einmal in Bezug rein auf ihren sprachlichen Gehalt hin zu überprüfen, habe ich die Website Websprech initiiert. » weiterlesen

abgelegt in Netzbewegung, erstellt von Achim Schaffrinna am 20.03.2013 | 09:58
Stichwörter: , ,

Kommunikationsdesign in der (lokalen) Berichterstattung

Im Zusammenhang mit der Vorstellung des neuen Corporate Designs der Stadt Kassel erscheint es mir sinnvoll, ein paar allgemeine Dinge anzusprechen. Wieder einmal wird deutlich, dass Kommunikationsdesign außerhalb der Kreativbranche zum Teil schwer(st) vermittelbar ist, vor allem die Notwendigkeit für Kommunikationsdesign. Seit vielen Jahren beobachte ich das im Umfeld zumeist lokaler Nachrichtenorgane stets sich auf die gleiche Weise abspielende Prozedere. Auch der Fall Kassel macht hier keine große Ausnahme.

Eine Stadt erhält ein komplett neues Erscheinungsbild. Ein Lokalredakteur nimmt sich der Sache an und berichtet: „Neues Logo der Stadt hat 50.000 Euro gekostet!“ (oder ähnlich). Was schon allein deshalb grober Unfug ist, da das Erscheinungsbild weit mehr umfasst als lediglich ein Logo. Schon allein die Überschrift samt Ausrufezeichen verdeutlicht, dass es dem Verfasser nicht um eine faire geschweige denn fundierte Berichterstattung geht, sondern um Meinungsmache. Der besagte Artikel wird durch eine tendenziell populistisch gefärbte Onlineabstimmung ergänzt, bei der sich schließlich mindestens 80% der Leser gegen das neue Logo aussprechen. In Folge des Artikels entsteht eine feurige, meist unsachlich geführte, weil kaum die eigentliche Gestaltung des Erscheinungsbildes betreffende Diskussion, die letztendlich aber doch den Artikel zum meistgelesenen Beitrag des Tages macht. Ziel erreicht? Wohl kaum.

» weiterlesen

abgelegt in Design, erstellt von Achim Schaffrinna am 11.01.2013 | 09:05
Stichwörter: , ,

Communication on Design

Am 10. Dezember 2012 findet an der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen die Konferenz „Communication on Design“ statt. Bis einschließlich Freitag den 07. Dezember 2012 können sich Interessenten noch registrieren. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. » weiterlesen

abgelegt in Wettbewerbe & Veranstaltungen, erstellt von Achim Schaffrinna am 05.12.2012 | 11:25
Stichwörter: , ,

Kommunikation verkaufen

Kommunikation verkaufen

Dreh- und Angelpunkt im Arbeitsleben eines Designers und vieler Kreativen ist Kommunikation. Kommunikationsdesigner sind Übersetzer, die die Vorgaben und Wünsche ihrer Kunden in eine Formsprache überführen. Vor dem Designprozess steht allerdings stets die Kommunikation selbst. Nicht jeder Kommunikationsdesigner oder Kreative ist im Verkaufen, im Anpreisen der eigenen Leistungen ähnlich talentiert wie beim Gestalten. Dabei bietet einem das Netz vielfältigste Möglichkeiten, auch wenn es darum geht, Neukunden zu gewinnen . » weiterlesen

abgelegt in Lektüre, erstellt von Achim Schaffrinna am 30.05.2012 | 14:55
Stichwörter: , , ,

Eine neue Schrift für den Central Park

Central Park Typographie

Schriftdesigner David Berlow von Font Bureau erfuhr relativ lapidar per E-Mail, dass die von ihm gestaltete „Titling Gothic“ nun das Gesicht des Central Parks in New York prägt. Peu à peu wurde und wird auch weiterhin die Beschilderung im Park auf die neue Schrift und den neuen Stil umgestellt. » weiterlesen

abgelegt in Typographie, erstellt von Achim Schaffrinna am 30.08.2011 | 11:55
Stichwörter: , , , ,

Linktipp am Sonntag – Mediamessung

Vor dem Hintergrund des veränderten Medienkonsums stellt die webguerillas GmbH 12 Thesen zur zukünftigen Mediamessung vor.

abgelegt in Über den Tellerrand, erstellt von Achim Schaffrinna am 13.06.2010 | 08:39
Stichwörter: ,

Kommunikation in Zeiten des Mitmachwebs

Unternehmen stehen vor einer riesigen Herausforderung. Nicht nur die Folgen der Wirtschaftskrise beschäftigen sie, sondern sie fragen sich auch: „Was zum Himmel machen wir mit diesen sozialen Netzwerken und was es da sonst noch so alles gibt?“ Inspiriert durch den Besuch des Marken-Workshops bei Mercedes möchte ich einmal das Thema Kommunikation etwas näher beleuchten. Ich bin kein PR-Profi. Der Denkanstoß erfolgt aus der Perspektive als Blogger und Designer, so wie ich es aus dem Alltag heraus erlebe. Was ist heutzutage eigentlich gute Kommunikation?

Unbekanntes Land betreten

Fast schon bedeutender als die Frage, warum Mercedes Blogger zu sich einlädt, ist aus meiner Sicht der Umstand, dass der Automobilhersteller genau diesen Schritt gewagt hat. “Gewagt” schreibe ich deshalb, weil der Schritt ja durchaus als ergebnisoffen betrachtete werden kann. Die Intention seitens des Unternehmens ist klar, zumindest in Teilen. Die Marke möge in Regionen getragen werden, die in ganz vielen Branchen immer noch als „Terra incognita“, als unbekanntes Land gilt. Neue Wege gehen, heißt bewährte und sichere Pfade verlassen, und das bereitet vielen Unternehmen Kopfschmerzen. Der Wunsch nach Sicherheit ist enorm und hemmt einen offenen Austausch, mit gestandenen Journalisten und schon gar mit quer denkenden Bloggern, die manchmal über alles mögliche berichten, nur nicht über das vermeintlich Beabsichtigte.

Dennoch erkennt man eine gewisse Aufbruchstimmung. Hierzulande öffnen sich immer mehr Unternehmen dem Dialog mit dem Konsumenten. Blogger, können oder sollen dabei als Vermittler fungieren, so sind sie eine Art Seismometer. Vor zwei Jahren spürte man die Bereitschaft neue Kommunikationswege einzuschlagen bei General Motors und der Marke Opel. Und auch das Handelsblatt lud im letzten Herbst Blogger zu sich ins Haus, um den Markenrelaunch vorzustellen und ihn zu diskutieren. Wer heutzutage die digitalen Medienkanäle bespielen möchte, muss wissen, wie die Menschen, die sich in Blogs und auf Facebook tummeln oder sich per Twitter auf den neusten Stand bringen, ticken. Da hilft es, wenn man gute Beobachter und Zuhörer in den eigenen Reihen hat; wenn schon nicht in-house dann aber im Dienste der Agentur des Vertrauens. Firmen, die die Social Media-Klaviatur ganz selbstverständlich spielen sind noch rar.

» weiterlesen

abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 12.04.2010 | 09:41
Stichwörter: , , ,
Anzeige