Runter vom Gas – Kampagne
Just in diesem Moment stellt Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee die Runter-vom-Gas-Kampagne in einer Pressekonferenz in Berlin vor. Die Kampagne setzt bewusst auf die Angst, um Menschen dazu zu bewegen langsamer zu fahren. Jährlich sterben in Deutschland rund 5.000 Menschen bei Verkehrsunfällen. Die Informationskampagne von BMVBS und DVR soll vor diesem Hintergrund die Menschen in Deutschland aufrütteln und für eine breite gesellschaftliche Diskussion zum Thema Verkehrssicherheit sorgen.
Sei Berlin! – Erste Motive der Kampagne

Die ersten Motive der neuen Berlin-Kampagne – so sehen sie aus. „Ein ungeschminktes, aber faszinierendes Bild Berlins“ soll auf diese Weise gezeichnet werden, so Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit. Ich frage mich nur… wenn man Authentizität vermitteln möchte… warum nur wirkt der Koch in der Küche wie aus einem anderen Bild ausgeschnitten und künstlich draufgeklebt?
Ganz interessant in dem Zusammenhang ist auch der folgende Artikel
Hertha BSC Kampagne – Aus Berlin. Für Berlin.

Unter dem Slogan “Aus Berlin. Für Berlin.” wurde dieser Tage eine neue Kampagne vorgestellt, die das Profil von Hertha BSC schärfen soll. Die Verbindung zur Hauptstadt steht dabei im Vordergrund. Spielern wie Arne Friedrich werden dabei Aussagen in den Mund gelegt, die die Diskussion über problematisch Stadtteile aufgreift und in einen Kontext zum Fußball bringt. “In Berlin hab ich noch jede Mauer überwunden” lautet ein weiterer Spruch, der zusammen mit Patrick Eberts auf einem weiteren Plakat abgebildet ist.
Saturn und Technik – Eine kurze Liebe

Eben sprach Saturn noch von der “Liebe zur Technik” und nun hats schon wieder ausgeschnackelt. In den neusten TV- und Radio-Spots heißt es nur noch “Wir hassen teuer”. Auf den ersten Teil des Werbespruchs hat man nun mehr verzichtet. Wie schon angenommen, ist die Preisthematik in der Media-Saturn-Holding wesentlich prägender, als jede Liebesbekundung. Der Preis ist halt immer noch heiß.
Entdecke Opel – Neue Kampagne gestartet

Die neue Opel-Image-Kampagne ist gestartet. Ein erster neuer TV-Spot ist angelaufen, bei dem nun oberhalb des Opel-Blitzes in Kleinbuchstaben “entdecke” positioniert ist. So lautet denn auch der neue Slogan kurz und bündig “entdecke Opel”. Zwar ist das “Entdecken-Thema” wahrlich nicht einzigartig (IKEA – “Entdecke die Möglichkeiten”, Schweiz – “Entdecke das Plus”, etc.). In Zeiten wo jeder gleich von Liebe spricht, erscheint die Aufforderung aber weniger aufdringlich.
Wir lieben pixelig!
Große Kampagnen wollen uns immer auch zu verstehen geben, sie wären ein Spiegel der Gesellschaft. “Geiz ist geil” hat also nach 5 Jahren ausgedient. Die Verbraucher sind zwar immer noch preisbewusst unterwegs aber sie setzen zunehmend wieder auf Qualität. So in etwa lautet jedenfalls der “Werberbeipackzettel” zur neuen Saturn-Kampagne aus dem Hause Scholz & Friends.

“Wir lieben Technik – Wir hassen teuer” wird uns nun als neuer Werbeslogan der Elektromarktkette die nächsten Jahre begleiten. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass nicht die beste Slogan-Idee den Vorzug erhalten hat, sondern eine politische Kompromisslösung. “Wir lieben Technik” wäre prägnanter und hätte es auch getan. Drei Wörter, die sich jeder merken kann. Aber das Thema Tiefpreis scheint immer noch bestimmender zu sein, als es uns das Führungspersonal der Media-Saturn-Holding glauben machen möchte. Das Thema Geiz wurde quasi als Slogan-Anhängsel mit in die neue Kampagne rüber gerettet. Tarraaaa! Da haben wir den Werbespruchsalatspagat.
Schnick Schnack

Es geht doch. Sag noch einer das Londoner-Olympia-Mitmach-Logo würde niemanden begeistern. Die Kreativen der aktuellen Hornbach-Kampagne haben sich jedenfalls inspirieren lassen. Schrill und überdreht. Kunterbunt. Die Screendesigner durften mal richtig in die Farbpalette greifen und haben sich offenbar vom quietschigen Scherenschnitt-Look des Olympischen Signets anstecken lassen. Selbst wenn dem nicht so ist, muss einem die Ähnlichkeit der Stilelemente auffallen. Die einen wollen damit bahnbrechend neue Wege gehen und basisdemokratisches Design in die Welt streuen und die anderen nutzen den “Trash-Stil” um auf die wesentlichen Dinge in Sachen Bauen aufmerksam zu machen. Ich glaube nur eins kann funktionieren. Aus meiner Sicht ist dies die Schnick-Schnack-Kampagne. Vielleicht werden Schnick und Schnack ja die Maskottchen der Olympischen Spiele 2012.

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