Design Tagebuch

Vanity Fair immer noch im Werden

Vanity Fair Titelseite

Nachdem auf der Titelseite der Ausgabe Nr. 13 der Vanity Fair erstmalig eine Serifenschrift in den Überschriften zum Einsatz kam (hier der Beitrag dazu) hat man sich in der neuen Ausgabe wieder auf die alten Tugenden besonnen. Die VF Sans wurde gewissermaßen reaktiviert. Vor allem in Kombination mit Bruce als Titelhelden wirken die Großbuchstaben auf dem Cover sehr markant. Zudem ein sehr gelungenes Farb-Composing. Ich fand die Ausgabe im Vorbeigehen so ansprechend, dass ich sie nicht liegen lassen konnte. Auch inhaltlich hat man sich nach einer echten Knut-Mania wieder auf Artikel mit mehr Tiefe konzentriert. Es gibt sogar mehrere Artikel über kreative Persönlichkeiten darunter der japanische Designer Naoto Fukasawa. Also doch wieder weniger Fashion-Blatt und mehr Avantgarde? Ich bin positiv überrascht.

abgelegt in Typographie, erstellt von Achim Schaffrinna am 24.06.2007 | 16:06
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Vanity Fair zeigt sich wandlungsfreudig

Vanity Fair Typografie

Weniger Avantgarde mehr Fashion. So könnte man den Typowechsel auf der Titelseite der Vanity Fair beschreiben. Gerade die fette Futura VF Sans fand ich allerdings ausgesprochen angenehm. Die neue Serifenschrift eckt weniger an. Nicht nur das. Sie positioniert das Magazin auch deutlicher im Bereich der Mode. Das breiter aufgestellte Spektrum im Vergleich zu typischen Modeblättern wird so allerdings nicht visualisiert. Ich hoffe man verzichtet wenigstens darauf Prinz William oder Tatjana Gsell auf der Titelseite darzustellen. Im Innenteil gab es weniger auffällige Veränderungen.

abgelegt in Fundstücke, Typographie, erstellt von Achim Schaffrinna am 26.03.2007 | 07:16
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