Design Tagebuch

kurz gesagt (23)

  • Werder Bremen muss in der Rückrunde angreifen, sofern die selbst gesteckten Ziele noch erreicht werden sollen. Vielleicht tröstet die Fans ja der frisch relaunchte Webauftritt über die derzeit wenig schmeichelnde Platzierung in der Bundesligatabelle hinweg. Der Auftritt macht insgesamt einen guten Eindruck. Die grüne Hauptnavigationsleiste samt Aufklappmenü ist sehr nutzerfreundlich. Das Design ist ansprechend. Bei Aufruf der Multimedia-Widgets wird derzeit noch eine 404-Seite produziert. Aber selbst die sieht schön aus ;-) Die Hintergrundfotos hätte man sicherlich auch mit einer fixen Position ausstatten können. So sah Werder.de bisher aus: Screenshot. BTD Newmedia, die auch für Bundesliga.de und den Webauftritt der Münchner Bayern verantwortlich zeichnen, wurden mit dem Relaunch beauftragt.
  • Die KfW vollzog ebenfalls kurz vor Weihnachten einen Relaunch. Ein sehenswerter Corporate-Auftritt, den Fork Unstable Media ins Netz gestellt hat, in dem als Webfont die Meta Condensed Web Pro zum Einsatz kommt. Nach ein paar Klicks fällt negativ auf, dass die Bereiche Nachhaltigkeit und Exportfinanzierung jeweils eigenständige Webauftritte darstellen, sodass ein Wechsel zwischen diesen Anwendungen immer auch gleich eine Veränderung des Designs vollzieht. Dem Gesamterscheinungsbild der KfW ist dies nicht gerade förderlich, weswegen idealerweise eine Gestaltungslinie eingehalten werden sollte (Diagonalen + eckig).

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abgelegt in Netzbewegung, erstellt von Achim Schaffrinna am 03.01.2011 | 14:22
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kurz gesagt (15)

Einige namhafte Websites wurden dieser Tage relauncht.

Urlaubsbedingt komme ich leider nicht dazu, die Sites im Detail vorzustellen. Nochmals herzlichen Dank für die zahlreichen E-Mails! Jede kommt an.

abgelegt in Netzbewegung, erstellt von Achim Schaffrinna am 28.07.2010 | 08:20
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1. FC Kaiserslautern – der Tradition verpflichtet

1 FC Kaiserslautern Wappen

Während der Ball bei der WM in Südafrika noch rollt, bereiten sich hierzulande die Vereine auf die Bundesliga-Saison 2010/2011 vor. Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern wirft sich besonders in Schale, wie es scheint, und präsentiert sich mit neuem altem Vereinswappen. Zunächst ist der Wechsel als Kampagne konzipiert. Findet die Idee und das Traditionswappen Anklang bei der Fangemeinde, bleibt es wohl auch darüber hinaus das offizielle Wappen des Vereins.

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abgelegt in Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 05.07.2010 | 10:07
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Modifiziertes Logo für Beko Basketball Bundesliga

Logo Beko Basketball Bundesliga

Die Basketball Bundesliga – seit September 2009 trägt sie den Namen des Sponsors Beko – verändert seinen Markenauftritt. Im überarbeiteten Logo erscheint das Spielgerät, der Ball nun mit einer Herzfrequenz-Kurve.

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abgelegt in Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 17.06.2010 | 11:13
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Alemannia Aachen kehrt zum traditionellen Wappen zurück

Alemannia Aachen Wappen

Alemannia Aachen führt mit Beginn der kommenden Bundesliga-Saison ein modifiziertes Vereinswappen ein. Die Form erinnert an das ursprüngliche Wappen (siehe Wikipedia) und so definiert sich die Neugestaltung auch als „Bekenntnis zur Tradition“, wie Sportdirektor Erik Meijer es in der Pressemeldung zur Vorstellung der neuen Form formuliert.

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abgelegt in Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 15.06.2010 | 09:28
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Bundesliga frischt Markenauftritt auf

Bundesliga Logo

Zum Ende der Bundesliga-Saison 2009/2010 gibt der DFB bekannt, dass mit der Saison 2010/2011 das Markenzeichen in überarbeiteter Form eingeführt wird. “Das modernisierte Logo ist wesentlicher Bestandteil bei der Weiterentwicklung des Bundesliga-Designs. Die Bundesliga präsentiert sich dem Fan künftig noch frischer und zeitgemäßer”, so DFL-Geschäftsführer Tom Bender.

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abgelegt in Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 07.05.2010 | 09:52
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Die Fußball-Bundesliga-Logo-Tabelle

Mit der Gestaltung des Logos für die Ligaexperten habe ich ja schon einmal meine Begeisterung für den Fußball zum Ausdruck gebracht. Schauen wir uns doch einmal die Vereine der 1.Bundesliga aus gestalterischer Perspektive an. Welche Mannschaft hat eigentlich das beste Logo? Ich hab’ sie mir mal etwas genauer angeschaut und muss feststellen: Das Niveau ist zuweilen erschreckend niedrig.

Kurzfazit

Die meisten Logos wirken sehr bieder, antiquiert, verstaubt und wenig zeitgemäß. Einige Clubs darunter Hertha BSC, Hannover 96 und 1.FC Nürnberg zeigen zwar in ihren Webauftritten modifizierte und mit Verläufen versehene Logos, die Grundform bleibt aber jeweils erhalten. Es gibt so gut wie kein Logo, in dem das eigentliche Thema “Sport” an sich visualisiert wird. Assoziationen wie Dynamik und Bewegung greifen bei keiner der Bildmarken. Die oft verwendete Kreisform transportiert Werte wie Einheit und Mannschaftsgeist und kommt auch gleich bei 12 der aktuell 18 Vereinen zum Einsatz. Außerdem sehr beliebt bei unseren Fußballvereinen ist die Rautenform. Dieses Symbol mit charakteristischer Betonung der Spitzen kommt bei drei Vereinen zum Einsatz. Wie man aktuell sieht, bedeutet dies jedoch nicht gleichzeitig ein Spitzenplatz aus sportlicher Sicht.

Die Logos werden tausendfach auf Trikots, Schals, Fahnen, Tassen, Schlüsselanhängern und vielem mehr eingesetzt. Umso ernüchternder, was sich die Fans so alles um den Hals wickeln und auf den Kopf setzen. Es ist ja nicht neu, dass man als Fußballfan zwar die Fouls der gegnerischen Mannschaft sieht, nicht aber die des eigenen Teams. Ein Fan besitzt quasi von Hause aus die Fähigkeit Dinge NICHT zu sehen. Wenn man sich die Logos der Bundesligavereine anschaut wird man schnell erkennen, dass die Merchandising-Abteilungen der Vereine genau auf diese Fähigkeit bei Ihren Fans setzen. Ich finde es faszinierend, dass Fans sich mit Signets und Logos schmücken, die aus gestalterischer Hinsicht fast alles Absteiger sind. Menschen, die Bettwäsche von Borussia Dortmund kaufen, scheint der Sehsinn in besonderer Weise ein Schnippchen zu schlagen.

Die Logos im Einzelnen

Platz 1. HSV – Eine Kombination aus Rechteck und Rauten bilden ein tolles Zeichen. Einfach, klar und mit starker Wiedererkennung. So sehen jedenfalls keine Absteiger aus.
Platz 2. Hannover 96 – Die Form der “96″ verströmt im Vergleich zu allen anderen Signets zumindest einen kleinen Hauch von Dynamik. Eine Variante mit Verläufen zeigt, dass man versucht mit der Zeit zu gehen. (Anmerkung: sollte bei der Platzierung eventuell ein Heimvorteil zum Tragen gekommen sein ;)
Platz 3. Werder Bremen – Nicht grandios aber gut. Etwas seltsam sind die einander zugewandten Spitzen im “W”. Könnte auch ein Boxverein sein.
Platz 4. Eintracht Frankfurt – Also Adler hin oder her… am stilisierten Vogel mit Krone ist wenig zu Mäkeln. Die Form und Abstände stimmen. Einfarbig und klassisch.
Platz 5. FC Schalke – Interessant ist sicherlich, die auffällige Nähe zu Gazprom, dem neuen Hauptsponsor. Das “G” für Gelsenkirchen sieht man erst, wenn man’s weiß. Insgesamt leicht schrullig aber irgendwie auch ein wenig kultig.
Platz 6. FC Bayern – Die Bayern schaffen es als einziges Logo, dass der Vereinsname auch in Visitenkartengröße lesbar ist. Das muss belohnt werden.
Platz 7. Borussia Mönchengladbach – Schöne Raute mit Zebrastreifen. Würde auch gut zu Duisburg passen. Das “B” suppt allerdings ein bisschen weg vor dem gestreiften Hintergrund.
Platz 8. VFL Bochum – Die schönste Wappenform bringt dem Verein aus dem Revier einen guten Platz im Mittelfeld ein.
Platz 9. VFL Wolfsburg – Das einzige halbwegs modern anmutende Logo. Im Gegensatz zu allen anderen Logos eine offene Form. Dennoch irgendwie künstlich.
Platz 10. Bayer 04 Leverkusen – Sieht so ein “Plastik-Club” aus? Also wirklich nicht. Das symmetrisch angeordnete Logo mit Löwen zu beiden Seiten verströmt eine Historie wie Real Madrid, die sie 2002 im Endspiel der Championsleague fast geschlagen hätten. Aber auch nur fast.
Platz 11. Arminia Bielefeld – Fähnchen im Wind und Lorbeerkranz wirken, wie das Signet eines Pfadfinderbundes. Ziemlich brav und extrem altbacken.
Platz 12. FSV Mainz – Ein höchst eigenwilliges Buchstabenkonstrukt irgendwo zwischen Zwille(Steinschleuder) und Adlerschwingen. Das zur Kreisform gekrümmte “M” sieht eher, wie ein “Y” aus. Kurzzeitig auf einem Abstiegsplatz und nur durch Skurrilität vor dem Abstieg gerettet.
Platz 13. Hertha BSC – Ein Kreis, im Kreis, im Kreis. Zweimal ist der Vereinsname bis zu Unkenntlichkeit integriert. Da benötigt man schon ein ganz besonders großes Transparent, um die Schriftzüge lesen zu können.
Platz 14. VFB Stuttgart – Auch wenn Tradition durchaus eine wichtige Rolle spielt, halte ich die Fraktur-Schrift für völlig Fehl am Platz. Die Wappenform ist wenig originär. (Historie des VFB-Stuttgart-Wappens).
Platz 15. 1.FC Nürnberg – Wohl das langweiligste Logo überhaupt der 18 Teams. Selbst in der “3D-Variante” hochgradig abstiegsgefährdet.
Platz 16. Energie Cottbus – Rotes Wappen im roten Kreis, dazu gelber Lorbeerkranz auf weißem Grund! In dieser Form immer nur zweite Liga.
Platz 17. Alemannia Aachen – Was bitte ist das denn? Die abgerundete Dreiecksform, lässt eher auf ein Vogelschutzgebiet in der Eifel schließen, denn auf einen Fußballverein. Leider nur Kreisklassenniveau.
Platz 18. Borussia Dortmund – Ich bin sicher, würde man heutzutage so eine Form einem Auftraggeber vorlegen, würde man die Präsentationsmappe links und rechts um die Ohren kriegen. Liebloser kann Formsprache nicht sein und können Buchstaben nicht angeordnet werden. So etwas halten nur echte Fans aus.

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abgelegt in Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 14.12.2006 | 11:27
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