Design Tagebuch

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Design oder Geld?

Design oder Geld

Beitrag von Marco Wilhelm Linke

Als kreativer Mensch ist man geneigt, sich voller Eifer den Herausforderungen neuer Projekte zu stellen: Bereits beim ersten Kundengespräch sprudeln tausende Ideen aus dem schier unerschöpflichen Quell der Kreativität – und dann trifft einen mitten im Fluss der Ereignisse die profane Frage: „Und was kostet das jetzt alles?“ Diese Frechheit trifft den Designer mitten ins Mark. Dort, wo es am meisten schmerzt: im Reich der Zahlen und mathematischen Berechnungen. Da wollte man die innovativsten Einfälle zu Papier bringen und der Kunde interessiert sich nur für das Geld?

In der “wirklichen Berufswelt” des Designers ist es natürlich so, dass Designer durchaus Geld für ihre Arbeit haben möchten. Nur eben nicht sehr viel. Wer sich heutzutage für den Beruf des Kommunikationsdesigners entscheidet, wird in den meisten Fällen nicht reich von seiner Arbeit. In dem letzten Gehaltsreport des Berufsverbandes Deutscher Kommunikationsdesigner BDG hieß es, dass mehr als die Hälfte der Designer weniger als 2.500 € brutto verdienen. Rund 80% der Designer verdienen weniger als 3.300 € brutto. Und die Luft nach noch weiter oben wird sehr schnell sehr dünn. » weiterlesen

abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Marco Wilhelm Linke am 19.01.2012 | 08:15
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BDG-Gehaltsreport 2010

BDG Gehaltsreport 2010

Anfang November hatte ich bereits auf ihn aufmerksam gemacht, nun hat der Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner (BDG) den „Gehaltsreport 2010“ veröffentlicht. Hier ist er:

Ein spannendes Thema – klasse aufbereitet. Dennoch bin ich persönlich von dem Report etwas enttäuscht. Bereits im September 2010 wurde im dt eine ganz ähnliche Umfrage zum Thema Gehalt eines Designers durchgeführt. Damals beteiligten sich 1.401 Designer bei der Umfrage. Während in diesem Ergebnis das Gehalt in drei unterschiedliche Gruppen unterteilt ist (Praktikanten, geringe Berufserfahrung und große Berufserfahrung), was die Einordnung des eigenen Gehalts erleichtert, unterscheidet der BDG-Report hier nicht. Da jedoch die unterschiedlichen Gruppen sehr wohl bei der Befragung erfasst wurden, wäre eine Aufschlüsselung der Gehälter nach eben diesen Gruppen unbedingt hilfreich und sinnvoll gewesen. Ich vermisse sie jedenfalls. Ebenfalls schwierig ist die Einordnung des eigenen Gehalts aufgrund der Tatsache, dass keine Aussage in Bezug auf den Durchschnittsverdienst gemacht wird. Hier hatte ich einfach gehofft, dass meine im September ermittelte Pi-mal-Daumen-Berechnung etwas „Handfestes“ zur Seite gestellt bekommt. Gehofft hatte ich ebenfalls, dass der Report auf Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern eingeht. Ein Ost-West- oder Süd-Nord-Vergleich wäre sicherlich aufschlussreich gewesen.

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abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 01.02.2011 | 07:07
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dt-Umfrage: Designer und ihre Arbeit

Im September ging es hier im Blog um die Frage, Wie viel verdienen Designer und Designpraktikanten? Geld ist wichtig – zweifellos. Aber Geld ist nicht alles. Für Designer sind andere Faktoren viel entscheidender. Kreative, die regelmäßig Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren, und/oder die sich ihre Arbeit frei einteilen können, für die spielt das Finanzielle keine sonderlich große Rolle. Das behaupte ich jedenfalls.

Sind Angestellte oder sind Selbstständige die glücklicheren Designer? Was ist der Antrieb, die Motivation hinter dem Designersein? Wo fühlen sich Designer am wohlsten? Wo werden die meisten Überstunden geschoben und wo die wenigsten Urlaubstage genommen? Welche Designdisziplin produziert den meisten Stress? Ist die Kommunikation zum Kunden in großen, oder in kleinen Agenturen besser? In welchem Maße erfahren Designer für ihre Arbeit Wertschätzung? Und wie wichtig sind Karriere oder ein hohes Einkommen?

Diesen und weiteren Fragen wird in der nachfolgenden Umfrage nachgegangen. Das sich daraus ableitende Ergebnis – so zumindest meine Motivation – wird das Arbeitsumfeld von Designern beleuchten und Einblick in eine Branche geben, die wie kaum eine andere, ihre Wandlungsfähigkeit immer wieder aufs Neue unter Beweis stellt. Die Veränderungen der letzten Jahre – Stichwort: Internet, Mobilität, Kommunikationsformen –, sind Segen und Fluch zugleich und haben großen Einfluss auf unsere Arbeitswelt. Wie erleben Designer ihre Arbeit unter den aktuellen Bedingungen? » weiterlesen

abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 05.11.2010 | 07:44
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Wahl – Poster zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft

Eben trudelt die folgende Pressemeldung bei mir ein: „Voting für offizielles Poster der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011 gestartet“.

Schön schaun’ sie aus, die fünf Entwürfe, die aus nahezu 300 Einsendungen von einer achtköpfigen Jury ausgewählt wurden. Kein Vergleich zum einfallslosen Nachthimmel-Motiv zur WM 2006. Und nun stehen sie zur Wahl.

An der Jury waren seitens des DFB die Präsidentin des Organisationskomitees der FIFA Frauen WM Steffi Jones, die Trainerin der Nationalmannschaft der Frauen Silvia Neid, die Managerin der Mannschaft Doris Fitschen sowie das Kuratoriumsmitglied der FIFA Frauen-WM Joachim Fuchsberger beteiligt. Für die Fachjury konnten die Designerin Verena Gerlach, der BDG-Präsident Henning Krause, der Professor für Kommunikationsdesign Florian Pfeffer sowie die Professorin für Typografie Mariko Takagi verpflichtet werden.

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abgelegt in Design, erstellt von Achim Schaffrinna am 29.10.2010 | 12:53
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Was verdient man als Designer?

Gehalt Designer

… mit dieser Frage hat sich nicht nur im Februar 2010 der BDG beschäftigt und eine Blitzumfrage durchgeführt, deren Ergebnis man mit „sexy und arm“ zusammenfassen kann, sondern aktuell auch Prof. Robert Paulmann vom corporate identity institut. Wie steht es um das Gehalt von Jungdesignern?

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abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 05.09.2010 | 18:15
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Becks it or boycott it?

Im Dezember hatte ich in einem Beitrag über den Designwettbewerb berichtet, den die Firma Beck’s initiiert hat. Nun vermeldet der Bund Deutscher Grafik-Designer alle Kreativen sollten darauf verzichten am Wettbewerb teilzunehmen. Stattdessen wird dazu aufgerufen die unakzeptablen Teilnahmebedingungen zu kommentieren und der Firma Beck’s zuzusenden. Hierfür steht ein eigenes PDF zur Verfügung. Im Mittelpunkt der Kritik steht, dass “sämtliche Rechte an allen eingereichten Arbeiten an Beck’s übergehen – unentgeltlich, versteht sich”. Und weiter: “Bis auf drei Personen arbeiten alle Beteiligten für lau – und verschenken zudem die Verfügung über ihre Entwürfe. Dürfen, dem ausschließlichen Nutzungsrecht gemäß, ihre eingereichten Entwürfe noch nicht einmal Freunden und Kollegen zeigen.” (Quelle: bdg)

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abgelegt in Wettbewerbe & Veranstaltungen, erstellt von Achim Schaffrinna am 22.02.2007 | 08:05
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