18 Kommentare zu “Stadt Oelde – Würfel statt Silhouette

  1. @ ylly

    machst du das eigentlich immer so? Wenn du eine Gestaltungsarbeit kommentierst, versuchst du dabei auch etwas sachlicher zu werden?
    Würde gerne wissen, wieso du beide Logos eher für einen schlechten Witz hältst? Sollte dabei was zu lachen gewesen sein oder habe ich da was verpasst?

  2. Wenn dieser Landmark-Würfel an der Autobahn das Beste und Typischste und Außergewöhnlichste ist, das Oelde zu bieten hat – wenn also ausgerechnet dieses Ding Oelde repräsentieren soll – dann gute Nacht.

    Das mag grafisch stimmig und homogen sein, womöglich auch sympathischer (?) als das alte Logo. Aber unter inhaltlichen Gesichtspunkten und für das Stadtmarketing eine Katastrophe. Eine komplett austauschbare Marke ohne Erinnerungs- oder Aufmerksamkeitswert, die man beliebig jeder anderen Stadt anheften könnte. Das gilt für den Claim genauso.

    Oelde hat eine sehr ungewöhnliche Kirche im Stadtbild. Oelde hat eine überregional beachtete Landesgartenschau veranstaltet. Oelde hat als Wirtschaftsstandort eine lange und erfolgreiche Tradition im Maschinenbau.

    Und das Symbol, das ihnen dazu einfällt, ist… ein Würfel mit Farbflächen.

    „Ach ja, Oelde! Das war doch die Stadt mit dem Würfel an der Autobahn!“

    Die bemühten, weit hergeholten Erklärungen – „soll Dynamik und Bewegung ausstrahlen“, „ist ein Symbol für die stetig neuen Seiten“ – machen alles nur noch schlimmer. So weit abstrahiert, dass am Ende nur noch heiße Luft übrig bleibt.

    P.S.: Oelde hat übrigens ein sehr einprägsames und poetisches Stadtwappen. Ist natürlich nicht vielseitig, ideenreich und echt genug.

  3. Ich finde das neue Logo ist eine deutliche Verbesserung. Verhältnis Wortmarke-Bildmarke ist noch nicht ideal, und der Würfel scheint nach rechts zu kippen.
    Die Herleitung der Würfelform ist jedoch verständlich. Ich frage mich nur, ob die Aufteilung und Form der einzelnen Elemente eine besonere Bedeutung hat – Stadtgrenzen etc?
    Die Verwendung des Claims ist tatsächlich problematisch.

    Allgemein möchte ich gern fragen, ob wir Aussagen, wie „sieht aus wie die Bastelgruppe im Altersheim“ nicht bereits hinter uns gelassen haben?
    Und ylly hätte sicherlich viel lieber ein schönes „Web2.0-Logo“ gehabt, was? – Sorry Achim, ein kleiner Montagmorgen-Scherz :)

  4. Ich finde auch, der Claim ist separat/abseits des Logos besser aufgehoben, zumal die Helvetica nicht so richtig zur Meta der Wortmarke passen will.

    Die Bildmarke jedoch finde ich sehr gelungen, die Version mit weißer Schrift und nachtblauem Hintergrund auf der Imagebroschüre sieht richtig edel aus und auch der Würfel wirkt etwas plastischer, wenn die Binnenräume zwischen den Farbflächen dunkel statt weiß ausgefüllt sind. Ich mag an dem Symbol die Offenheit, das Symbol hängt sich eben bewusst nicht an Bauwerke, Ausstellungen und Branchentraditionen aus der Vergangenheit, sondern lässt es zu, auch mit künftigen Merkmalen und Leistungen von Stadt und Region assoziiert zu werden.

    Das Stadtwappen hat sicher grafisch auch seinen Reiz, aber ein daraus abgeleitetes Logo würde mit ziemlicher Sicherheit irreführende Assoziationen wecken, weil die darin verwendeten Symbole sechszackiger Stern und Halbmond eher aus dem jüdischen und arabischen Kulturkreis bekannt sind. Da halte ich die jetzige Lösung für besser.

  5. Ich bin in der Nähe von Oelde aufgewachsen….

    Die Stadt identifiziert sich sehr mit ihrer Landesgartenshow, dessen Logo von Otmar Alt entworfen wurden. Und das ist auch gut so. Finde ich eine schöne Idee, dieses übernommen zu haben.

    Das alte Logo sieht zu sehr nach EKG aus….

    Der Spruch ist absolut austauschbar und könnte für jede ländliche Mittelstadt gelten.

    Übrigens:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Oelder_Wind
    Was zum Schmunzeln

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