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SPD Wahlplakate zur Europawahl

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SPD Wahlplakat

So sehen sie aus, die Plakate, die die Agentur Butter im Auftrag der SPD für die im Juni stattfindende Europawahl kreiert hat. Anders als gemein hin üblich, finden sich keine Kandidaten auf den Plakaten, die mehr oder weniger natürlich lächeln und uns eine Botschaft mitteilen möchten, sondern poppige Illustrationen, denen eine provokante Behauptung zur Seite gestellt wurde.


SPD Wahlplakate

Hier in Hannover hängen die Plakate schon. Zwischen den anderen Motiven ragt der Illustrationsstil deutlich hervor. Die Kampagne möchte offenbar provozieren und soll der Europawahl Auftrieb verschaffen und die Menschen an die Wahlurnen locken (Wahlbeteiligung 2004: 43%). Gemeinnützig ist der plakative Ansatz dann aber wohl doch nicht. Natürlich möchte sich die SPD gegenüber ihrer Konkurrenz positionieren und – interpretiert man die Motive – distanzieren. Gestalterisch gelingt ihr das jedenfalls. Auch die Provokation ist, wie man liest, auf fruchtbaren Boden gefallen…

100 Kommentare

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  1. Ich glaube für viele ist das Thema Politik nach wie vor zu ernst, um solche Wahlplakate zu mögen. Zudem ist es ein schlechter Stil immer auf andere einzuschlagen als seine eigenen Stärken herauszustellen. Leider ein weit verbreitetes Phänomen in der Politik.

    Der Finanzhai erinnert mich zudem immer wieder an das Antlitz von Thorsten Schäfer-Gümbel himself. Ich weiß nicht ob die Agentur sich damit einen Gefallen getan hat.

  2. Es ist schon ein starkes Stück mit solchen Wahlplakate die Wirklichkeit zu verdrehen! Schließlich waren es SPD und die Grünen die während ihrer Regierungszeit durch Deregulierung globale Wirtschaftskriminalität durch Finanzhaie erst möglich gemacht haben. Auch der eigene vorgeschlagene Mindestlohn wurde im Bundestag 2007 bis auf 4 Abegeordnete von der SPD abgelehnt! Scheinheiliger geht es wohl nicht?

  3. Ich finde die Plakate sind gut gelungen,was aber schade ist, die SPD sagt nichts über sich aus
    und zieht die Anderen nur runter

    -aber das mit den Plakaten ist eine witzige Idee

  4. In der SPD ist seit Herrn Schröder nicht mehr das drin, was draufsteht.
    Sozialdemokratie, nee wirklich nicht. Hartz-Partei sollte man sie nennen.

    Zum Thema: Wenn ich den Finanzhai auf dem Plakat sehe, drängt es mich immer
    ihm einen Namen zu geben, nämlich “Hartz”.

    Der SPD-Hai ist ihr eigenes Spiegelbild und das der Grünen!

    Es ist zum heulen, seit dreißig Jahren gehe regelmäßig zur Wahl.
    Jetzt weiß ich nicht mehr, wen ich wählen soll.
    Am besten eine eigene Partei gründen?

  5. Schöne Plakate mit fragwürdigem Inhalt, wie schon oft geschrieben hier.

    Zum Thema Inhalt: eines der wenigen starken Wahlplakate waren die der cdu zur letzten Bundestagswahl. Dort stand relativ formlos (sinngemäß): “Wir erhöhen die Mehrwertsteuer auf …” eine mutige Aussage und für den politisch Interessierten nachvollziehbar.

    Von den Gegenplakaten der SPD will ich nicht schreiben, ebensowenig von der Erhöhung der Mehrwertsteuer in der großen Koalition.

    PS: diesen seltsamen Würfel empfinde ich als platte Zeitgeistgrafik.

  6. Niveaulos.
    Ich wäre auch sofort dafür, dass Parteien keine Werbung mehr machen dürfen.
    Rausgeschmissenes Geld!
    Taten statt Werbung, TV-Shows und TV-Talks –
    sie hängen mir zum Hals raus.

  7. Zugegeben, kein einfaches Thema, aber es kann doch nicht sein, daß diese Kampagne als OK bis Gut hier bewertet wird, nur weil es keine “grinsenden Köpfen” der Kandidaten abbildet… Gibt es denn keine Alternativen zu dem 0815 Wahlplakat ala Claus Hipp: ” ….dafür stehe ich mit meinem Namen… ” ???

  8. Wer hat die zwei Jahresregelung gekippt für Zeitarbeiter?
    Wer hatte Hartz eingeführt?
    Ein Euro Jobs und NEUE ARBEIT?
    Richtig
    die SPD

    Nein ich wähle keinen dieser oben aufgeführten, und Ihr?

  9. Fehlt nur noch “Vollpfosten würden SPD” wählen, seit schlau und wählt doch einfach alle wäre das richtige Plakat !!
    Und ganz nebenbei: Besser heisse Luft, als feuchter Furz; besser Finanzhai, als Menschenfresser; auch Räub.. äh Politiker brauchen Mindestlöhne

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