Start Relaunch

SPD.de Relaunch

59

SPD Relaunch

Die SPD setzt im Superwahljahr 2009 verstärkt auf die Präsenz im Internet. Soeben wurde eine neue Website freigeschaltet, die Akzente setzen soll. Gegenüber Focus-Online sagte Kajo Wasserhövel, Bundesgeschäftsführer der SPD: „Die Online-Kampagne wird das Herzstück der Kampagne der SPD sein. Das Internet steht an der Schwelle zum neuen Leitmedium für die politische Kommunikation“.

In der Pressemeldung heißt es: “Mit dem neuen Seitendesign entwickelt sich spd.de zum Vorreiter nutzerfreundlicher Politik-Angebote im Internet. Die SPD integriert hier die bestehenden Kommunikationskanäle und Anwendungen des Web 2.0 und legt gleichzeitig den Grundstein für die dynamische Erweiterung der Startseite um neue Formate im „Social Web“. Die neue Startseite von spd.de als prominenteste und wichtigste Seite des Portals revolutioniert die klassische Seitenstruktur bestehender politischer Websites durch eine völlig neue Konzeption. Zentrales Element der neuen Startseite ist die Multi-Content-Box: In ihr kann der Besucher über eine horizontale und eine vertikale Auswahlleiste navigieren und sich anhand von Audio-, Video-, Bild- und Text-Inhalten informieren.”

Derzeit beschäftige ich mich selbst mit dem Entwurf für den Relaunch des Niedersächsischen Landesverbandes, deswegen bin ich zugegebenermaßen nicht ganz unbefangen. Die neue Gestaltung des SPD-Auftritts lag mir schon seit einigen Wochen vor und wird mich auch die kommenden Wochen und Monate begleiten. Das neue Design und die blaue Farbgebung des SPD.de-Aufttritts sind eine Adaption der Designlinie für Printmedien, die im Hause Butter entwickelt wurde. Ich kann mir vorstellen, dass das Logo in Würfelform polarisieren wird. Ich mags persönlich eher klassisch, vor allem in Bezug auf die Aufbereitung politischer Inhalte. Ich meine, auch in der zweidimensionalen roten Kachel kann man die “Ecken und Kanten” der Partei ablesen, wie es Wasserhövel dem neuen SPD-Würfel augenzwinkernd attestiert. Ich bin gespannt, wie die Leser des dt’s das neue Design des Auftritts empfinden und einschätzen.

Gerade mit Blick auf den US-amerikanischen Wahlkampf, in dem das Obama-Team auch und vor allem im Medium Internet eine bemerkenswerte Aktivität an den Tag legte, sind die Parteien hierzulande noch dabei die Rolle von Webauftritten, Blogs, YouTube-Kanälen, Flickr-Accounts und Twitter-Meldungen zu sondieren und zu definieren. Der Werbeetat für die digitalen Medien fällt bislang noch im Gesamtbudget eher bescheiden aus. Ich glaube, dass die Wirkung eines einzigen guten Blogartikels unweit schlagkräftiger ist, als alle Kugelschreiber, Aufkleber und Sticker zusammen. Das sage ich gewiss als jemand, der noch nie eine Minute unter einem Wahlkampfsonnenschirm vor einem Supermarkt oder der Fußgängerzone verweilt hat, hingegen lange Abende damit verbracht hat im Internet die Programme der einzelnen Parteien ausfindig zu machen.

Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung ist sicherlich eines der besten Webangebote, die es überhaupt gibt. Darüber hinaus waren umfassende Informationen noch nie so schnell und so leicht zugänglich wie heutzutage. Das sollte man nutzen, gerade in einem Wahljahr. “Anpacken. Für unser Land.” ist übrigens der neue Claim der Bundes-SPD. Na denn mal Ärmel hoch und los.

Für den Auftritt verantwortlich zeichnet die Agentur A&B FACE2NET, die schon zahlreiche Projekte der SPD realisieren durfte und auch den Vorgänger-Relaunch im Sommer/Herbst 2006 gestemmt hatte.

Ähnliche Beiträge

33

59 Kommentare

  1. Ich bin begeistert!
    Auch wenn ich noch nicht so ganz weiss, was ich über das Blau zum rot denken soll. Rein optisch finde ich es gelungen, aber passt es zur SPD?

    Wie dem auch sei – Die Multi-Content-Box als zentrales Element auf der Startseite finde ich grandios. Endlich mal eine Technik, die es schafft den ganzen Quatsch Inhalt gut strukturiert zu präsentieren ohne die Seite in Form und Umfang zu überladen, wie es bei der alten spd.de war…

    Nur die Navigation zum ausfahren stört, da hier jedesmal der Scrollbalken erscheinen muss und die Seite somit “springt”.

    Viele Grüße aus Bonn, Oliver

  2. Also eigentlich lese ich hier nur und versuche zu vergleichen, ob es Parallelen zwischen den Gedanken der “Pro’s” in der Leserschaft von dt und denen von mir gibt.

    Aber hier und jetzt kann ichs mir nicht verkneifen was zu tippen – vielleicht bin ich auch zu doof und habe aktuelle Trends noch nicht mitbekommen – aber beim Startbildschirm gleich mal an allen 4 Seiten Navigationselemente setzen finde ich schon sehr gewagt. Auch finde ich den Sprung von Startseite zu Inhaltsseite komisch.
    Also ich weiß nicht so recht. Auch das hellblau im Hintergrund – irgendwie assoziier ich das nicht mit der SPD.

    Entschuldigt – aber ich bin gerade verstört.

  3. Ich finde auch, dass der Blauton nicht zur SPD passt. Für mich wirkt das Ganze zu kühl. Und da in letzter Zeit ja so oft von “sozialer Kälte” die Rede ist, passt das nicht imho nicht unbedingt zum angestrebten Image der SPD.

  4. Im Gegensatz zum alten Auftritt ist das natürlich ein Fortschritt, trotzdem hab ich natürlich was zu meckern: Die Zahlreichen Navigationsmöglihckiten machen das ganze nicht gerade Übersichtlich, die Verwirrung des unbedarften Users dürfte noch gesteigert werden wenn man die Startseite verlässt um z.B. “weiter zu lesen”: Der aprupte Wechsel des Layouts wirkt als hätte man den Web auftritt der SPD verlassen und wäre woanders gelandet. Ich hab nicht alles durchgeklickt aber die Gestaltung der “unterseiten” ist in sich auch nicht wirklich konsistent. Bei meinen ersten besuch wirkt das ganze extrem chaotisch.

    EIn Sache die weniger den Webauftritt betrifft ist die Logogestaltung: Es will mir nicht in den Kopf wieso man freiwillig ein so starkes und etabliertes Zeichen wie das der SPD gegen so einen beliebigen und ungeschickt gestalteten Pseudo-3D Würfel eintauschen kann. Eine Partei ist doch kein Milchprodukt, ich hätte da beim besten Willen keinen Handlungsbedarf gesehen. Das der Claim (unser Land) sich auch noch auf dem absteigenden Ast befindet belegt nur das fehlen jeglichen Feingefühls bei allen Beteiligten (oder hat man sich da die Umfragewerte als Vorbild genommen?)

  5. Ecken und Kanten gibts nicht nur im Würfel, auch die Umsetzung hat einige. Dennoch – Der Auftritt ist mit Abstand der beste unter den deutschen Parteien, auch im europäischen Umland findet man kaum vergleichbares (wobei Labour sicher bald nachrücken wird).

  6. Der erste Eindruck – gelungen.Sieht nett aus. Auf dem Screenshot in klein noch viel mehr als in groß. Der erste Eindruck gut – danach Ernüchterung. Mir fallen so viele Sachen auf – angefangen von der verwaschenen Schrift unter dem Würfel, über das einblenden der Navigation bis zu den unglaublichen Linien um die Footer-Links. Ja ein Anfang – aber in meinen Augen auch nicht viel mehr.

  7. Die Startseite ist ganz okay, habe aber erstmal die Navigation gesucht. Auf der Unterseite habe ich dann gesehen, warum sie die auf der Homepage verstecken mussten. Hihihi. Das is nicht gut.
    Den “ALTERNATIVE STARTSEITE”-Link find ich auch albern – entweder eine Homepage funktioniert oder eben nicht. Irgendwie passen da einige Sachen nicht zusammen, es wirkt nicht wie aus einem Guss.

    Das Pfadmodul auf der Unterseite geht garnicht und das Blau passt m.E. auch nicht wirklich zur SPD. Da finde ich Hessen farblich passender.
    Und dass die Bundes-Seite derartig lahm ist, wird besonders die CDU freuen ;-)

  8. Der neue Auftritt gefällt – rein optisch – sehr gut. Salopp gesagt schaut es für eine Partei einfach cool aus. Mit dem hellen blau kann ich gut leben. Assoziationen wie “soziale Kälte” bilden sich hier denke ich nicht so schnell. Allerdings erinnert es mich irgendwie an die CSU. Zumindest in deren kommunalen Wahlkampf letztes Jahr gab’s oftmals das helle blau zu sehen.
    Ein großes Minus gibt’s aber für die bereits angesprochen Navigationen an allen möglichen Seiten. Übersicht fehlt hier…
    Und dieser Würfel? Hilfe!

    Unterm Strich dennoch ein Schritt nach vorne.

  9. SPD.de Relaunch…

    SPD.de erscheint in einem neuen Gewand. Aufgrund der hohen Besucherzahlen lahmt die Seite gerade etwas.
    Die neue Gestaltung scheint einen ersten Einblick auf die Corporate Identity für den Bundestagwahlkampf im Herbst zu liefern. Blue is Back! Vor…

  10. also der flickr-account ist schonmal gut gefüllt :)
    macht was her
    und wenn jetzt Münte und Steinmeier noch twittern :D

    Die Seite geht, geht mal nicht. liegt aber auch daran das sie erst heute online ging,oder?
    (zeit-online hat auch schon was zu geschrieben…)

    Ich finde es schick, mit ohne viel Effekten.

    Was mich stört sind irgendwie so oben die beiden Button “+ Navigation anzeigen” und “Alternative Startseite”
    Ist das nicht irgendwie das selbe? Mal abgesehen das keine Alternative Startseite auftaucht.

    Und der Sprung zu den inhaltlichen Seiten ist mal mehr als unschön. geht besser.

    Das blau find ich jetzt nicht soo schlim, auch wenn ein weiß/grau teil auch gereicht hätt.
    Was mir aber auffällt das kaum Grafiken,Bilder oder so auftauchen
    Und wieso hat die Deutschlandkarte(bei “SPD vor Ort”) einen Verlauf, da ist man nicht konsequent genug, wenn ohne Verlauf, dann auch alles.

    Ach und die Niedersachsen bloggen, twittern ,flickrn ,facebooken ja schon, warst du das etwa? :D

  11. Ich finde das ist ziemlich fake. Man sieht daran dass die SPD nicht mehr weiss, wer sie ist. Als Visualisierung natürlich ok. ;-)

    Ich greife mal ein Detail raus, um das zu erläutern. Diese komischen roten Sterne, die mir Anzeigen wieviel Neues eine Kategorie auf der Startseite enthält, sind natürlich eine Kopie von Apples Dock-Icons. Das wäre nicht weiter dramatisch, aber sie funktionieren eben nicht so. Eigentlich müssten die Zahlen kleiner werden, sobald ich mir die Sachen angeschaut habe, das passiert aber nicht. Dadurch entsteht eine Statik, die eigentlich genau das Gegenteil von dem darstellt, was die ach so zweinullige Seite gerne vortäuschen möchte.

    Der rote SPD-Block mit dem Slogan drunter sieht aus wie das Comic-10t-Gewicht, das in diesem Fall auf unser Land stürzt, was man eigentlich nicht möchte. Die Bilder bei flickr sind ein Maximum an SPD-Selbstbeschäftigung, wen interessieren denn Parteitagsbildchen ?

    Ich verstehe auch nicht warum man die Basis einer eigenen Webseite nicht inhaltlich wirklich nutzt, sondern einen Schaukasten für eitle Selbstdarstellung draus macht. Steinmeier vor einer Marmorwand lächelnd rumstehend und auf Kompromisse hoffend ist jedenfalls nicht grad das was eine linke Volkspartei sein könnte.

  12. Bei näherem Hinsehen wird es leider auch nicht besser: Die Farbwahl mag Geschmacksache sein, das sich diese aber bei der wohl prominentesten Fotografie auf der Startseite so unglücklich in Steinmeiers Haaren und der Marmorwand wiederholt sieht einfach fürchterlich triste aus – die Farbe dieser Aufnahme unterstützt das kühle Image des Kandidaten…

    Die zahlreichen Icons die die Navigation offensichtlich erleichtern sollen sind eine Katastrophe – Die sind ja völlig kunterbunt und zusammenhangslos zusammengewürfelt (Farbschema Rot Grau, Bunt und Freigestellt, Fotos im Rahmen, Typo im rahmen und was weis sich noch…) Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen… Man konnte sich offentsichtlich auch bei der Gewichtung der Navigationsteile nicht entscheiden welche Prioritäten gelten sollen – hier steht alles irgendwie konkurrierend neben und untereinander und versucht sich in die Aufmerksamkeit des Users zu drängeln…
    Das ist weder schön noch funktional gestaltet.

    Am meisten stört mich nach wie vor das der dominante Contentrahmen der Startseite sich nach Klick auf eine Inhaltsseite nur als Fassade entpuppt und man auf einen völlig anders strukturierten Unterbau geleitet wird – Was soll das denn?

    Die fehlende Struktur (sowohl gestalterisch als auch inhaltlich) macht selbst das Herummeckern schwer, man weiss gar nicht wo man ansetzen soll

  13. Der Obama Vergleich is doch lächerlich (die Seiten von Benjamin Netanjahu und Jürgen Rüttgers hingegen sind Plagiate). Über Gestaltungsähnlichkeiten lohnt es sich gar nicht erst zu schreiben, und dass auch eine deutsche Partei Flickr nutzt ist jetzt wahrlich keinen Vergleich Wert. Obama hat übrigens auch TV-Spots geschaltet, wie VW, oder Ratiopharm…

  14. Das 3D Logo ist ebenso dabeben wie 4 verschiedene Blautöne.
    Vom Konzept passt da gar nichts. Von den Inhalten will ich erst gar nicht reden.
    Aber schön blau ist die Seite und erinnert irgendwie an Kinder-Computer für die Vorschule.

    Nachdem sie das Bildungssystem platt gemacht haben, muss Information möglichst simpel und einfach sein. Und bunt natürlich.

  15. Ich will’s gerade mal ausprobieren und was bekomme ich als Text präsentiert?

    “The service is not available. Please try again later.”

    Vielleicht schon ein Omen für die nahende Bundestagswahl?

  16. Mir kommt es so vor, als ob einige hier nur nachplappern und sich selber keine Gedanken machen. Der Vergleich mir der Obama-Seite ist ja wohl ein Witz. Was haben die denn bitte gemeinsam?
    Das eine Partei einen Flickr-Account und ein Online-Spendenkonto besitzt und dazu eine Community bereitstellt ist ja wohl nicht unbedingt nachgemacht sondern eher fortschrittlich für die heutige Zeit.
    Ok, das Blau ist für meine Begriffe echt ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber wären sie bei grau geblieben, hätte hier wahrscheinlich jeder nach mehr Farbe geschrien.
    Ich finde die Seite durchaus gelungen, auch die Navigation ist ok, bei der Vielfalt an Themen.
    Das Logo, naja ein Würfel hätte es nicht sein müssen, aber ansonsten ist das Redesign gelungen und sicher besser als alles andere, was an deutschen Politik-Seiten so im Netz herumschwirrt.

  17. Spiegel Online über den neunen Auftritt
    Die Roten sind jetzt blau

    Fazit “Frank Patalong”
    Das Fazit des Ganzen? Nett gestaltet, klar strukturiert, farblich gewagt. Und inhaltlich? Nichts Neues, nur frisch verpackt. Vielleicht muss man eine Weile abwarten, wie sich das alles entwickelt, bis jetzt aber sind Deutschlands Parteien von einem offenen, nicht zuletzt über die Communitys des Web geführten Wahlkampf noch Lichtjahre entfernt.

    Der Punkt, der bisher in keiner hiesigen Parteizentrale begriffen wurde: Ein wirklich erfolgreicher Polit-Auftritt im Web ist nicht abhängig von Design oder Features. Sondern von der Auffassung, mit der er serviert wird.

    Viele Grüße
    Till

  18. “Soziale Kälte” …

    … die Kommentare werden auch immer besser :D Das schöne an den Meinungen der ganzen Designtheoretiker hier: Die jeweiligen Zielgruppen interessieren sich nicht die Bohne dafür, auch nicht unterschwellig. Wohl dem, der diesen Beruf ausübt und trotzdem noch wie ein normaler Mensch denken kann: Es muss gut aussehen, dann ist es auch gut. Niemand assoziiert Farben, Formen, wasauchimmer mit irgendwelchen Sachen, auf die auch nur studierte Dipl. Designer kommen können :D

  19. O.K. – hab jetzt die SPD-Seite länger auf mich wirken lassen und ich vermute, ich habe herausgefunden, was an dieser Seite irritiert.

    Die Gestaltung macht einen sehr werblichen Eindruck – es fehlt irgendwie nur noch ein Schnäppchenpreis und ein Bestellbutton 8)

    Ich finde das Design deshalb aber nicht unbedingt schlecht – sondern gewöhnungsbedürftig.

    Das “Apple-Mail-like” Userinterface auf der Startseite finde ich gelungen – es animiert zum Stöbern. Allerdings sollte meiner Meinung nach das strukturierte Hauptmenü in der Standardkonfiguration nicht ausgeblendet sein. Das Menü ist für ein gezieltes Navigieren unabdingbar.

    Fazit: Die Webseite greift momentane “Trends” auf – wohl auch im Hinblick auf die Zielgruppe. Dass es sich hierbei um ein Design handelt, das vermutlich keine lange Halbwertzeit hat, ist klar. Ich denke, dessen ist man sich aber auch bewusst.

  20. @toni: Wenn es “nur” um das “gut aussehen” gehen würde, dann wäre die ganze Umstellung imo sowieso hinfällig. Was ich für bemerkenswert halte, ist, dass sich offenbar die Zielguppe geändert hat, die die SPD ansprechen möchte.

  21. Hm.. Apple, Obama… Ich finde das kindisch, muss man den versuchen jeden “Trend” mitnehmen? Das endet dann in eher peinlichen Auftritten, wie Hubertus Heil das beim SPD Zukunftskongress in Nürnberg vorgemacht hat. Es funktioniert nicht, eine irgendwo erfolgreiche Kampagne 1:1 zu übernehmen. Deutschland tickt nunmal anders, als die USA.
    Mich interessiert bei einer Partei nun weniger, ob ich mir auf flickr Parteifotos angucken kann und toll, Heiko Maas hat einen lustig bunten Comicwerbefilm auf Youtube.
    Ich finde, dass man damit die SPD nun nicht mehr wirklich ernst nehmen kann. Und jetzt kommt der Clou: Ich gehöre mit 20 vielleicht gerade noch so in die Zielgruppe junger Menschen, die damit angesprochen werden soll.
    Den Vorwurf, dass der Webauftritt von der Obamaseite abgekupfert ist, halte ich auch für kompletten Unsinn. Da könnte man genausogut behaupten, das Farbschema wär von der Webseite der NPD übernommen worden.
    Dem Kommentar von Wolfgang Keim muss ich aber zustimmen, der SPD Auftritt hat wirklich etwas von einem Online Shop, warum also nicht gleich mit einem Spendenaufruf starten, wie “Die Linke”?
    Und wo wir schonmal beim Geld sind: Ich kann doch nicht auf der einen Seite “Anpacken für unser Land” schreiben und auf der anderen Seite Steinmeier abbilden, wie er grinsend an eine Marmorwand gelehnt steht und mit verschränkten Armen darauf wartet, dass jemand “anpackt”. Nichts gegen den Fotografen, das ist ein wirklich gutes Portrait, doch nie sieht man mal jemanden arbeiten und auch mit der Gestik das umsetzen, für was er einsteht.

  22. @Tony: Freilich analysiert Otto Normaluser nicht was er im Web geboten bekommt, das soll er ja auch gar nicht, ihm soll es nur gefallen, es soll eben “gut aussehen”. Der Designer der allerdings die Aufgabe hat genau das zu erreichen kommt mit ein wenig Analyse vielleicht schneller zu seinem Ziel, etwas Gefälliges für eben jenen User zu kreieren. Immerhin muss der Designer entscheiden ob nun alles rot oder blau wird – auch wenn es sich viele Laien nicht vorstellen können, aber viele Designer (nicht immer und lange nicht alle ;-) fällen Entscheidungen ob z.B. etwas rot oder besser doch grün werden soll nicht per Zufall oder Laune sondern nutzen ihr Wissen um die Wirkung visueller Reize. Und daher spielen genau diese Überlegungen, auf die der normale User wenn überhaupt nur unterbewusst kommt eine nicht allzu unwichtige Rolle beim Gestalten einer solchen Seite (Wenn es nicht so wäre dann hätte den Auftritt ja auch der Neffe vom Hubertus Heil bauen können, der hat da so ein programm aufm PC mit dem das total easy geht…)

  23. > Hier eine weitere SPD-Seite: http://www.spd.org/

    Die Seite ist aber um einiges besser :D

    Achja ist wem aufgefallen das wenn auf der Sartseite das Foto umblendet sich unten die die Leiste mit “Impressum” und so auch einmal kurz verfärbt? :D Das es oben in der Box passiert, stört nicht so, aber da unten(?) dachte grade schon die blinken…

  24. @Tony: Hier sitzen keine Design-Theoretiker. Die Seite sieht einfach nix aus, je länger ich sie mir ansehe, desto schwächer finde ich sie im Detail. Der Vergleich mit Obama ist lächerlich, die Seite ist 10x besser und professioneller. Und dass die SPD jetzt überwiegend blau ist, ist ein Problem – denn SPD sind halt seit 100 Jahren die “Roten”. Wenn die Grünen plötzlich ein gelbes CD/CI hätten fändest du dann auch passend, nur weil es besser aussieht als das hässliche Grün ??

    Übrigens finde ich das Foto von Schäfer-Gümbel bei Facebooksuper. Wie Obama? Lächerlich.

  25. Niemand assoziiert Farben, Formen, wasauchimmer mit irgendwelchen Sachen, auf die auch nur studierte Dipl. Designer kommen können :D

    Gewagte, weil leicht zu widerlegende Behauptung. Ich sage Dir als “studierter Diplom-Designer”: Nahezu JEDER MENSCH assoziiert Farben und Formen mit bestimmten Dingen. Der Mensch und sein Gehirn können gar nicht anders. Mach einen Tintenklecks und Du siehst einen Schmetterling, schau in den Himmel und die wirst einen Pudel sehen, Betritt einen Raum, der blau gestrichen ist und Du wirst eine kühlere Atmosphäre wahrnehmen. Sicherlich geschieht das bei “sensitivierten Personen” bewusster als bei “Unbedarften”. Deswegen gibt es ja den “Hausmeistercheck”, um herauszufinden, wie Nichtdesigner ein Design empfinden.
    Welcher Mensch, welche Assoziationen hat, ist zudem individuell verschieden und wird durch unsere Umgebung, unsere Mitmenschen – und allgemeiner – durch unsere Kultur geprägt. Menschen in südlichen Ländern winken anders als mitteleuropäische, um jemanden zu sich zu rufen. Kinder interpretieren Formen und die Dinge, die sich in ihrem Umfeld befinden vollkommen anders und wertfreier, als wir es tun. Das sind nur wenige Beispiele, die zeigen, dass Du mit der Aussage nicht so ganz richtig liegst ;-)

    @Tommy
    Die Text-Bild-Schere ist tatsächlich gegeben. Toll bemerkt! Erst nach Deinem Hinweis empfinde ich ebenfalls, dass der Claim wie übergestülpt wirkt und vor dem Hintergrund des zwar handwerklich gelungenen, aber so gar nicht mit dem Motto vereinbarenden Bildmaterial zusammengehen will. Ein “Anpacken” oder “Zupacken” sieht anders aus.

  26. Hallo

    die Seite wurde bei mir einmal aufgerufen, dann kam auch “temporaily unavailable”. Ein einfacher Reload half nicht – die Seite ist nicht aufrufbar oder lädt ewig. Also rein technisch irgendwie unausgegoren…

    Inhaltlich wird mir nicht klar, warum man auf Blau/Türkis als Zweit-/Stimmungsfarbe setzt, anstatt auf Rottöne oder schlichtes weiß (Blau=Seriosität?).

    Interessant finde ich dem Zusammenhang, sich mal die Seiten der “Konkurrenz” anzusehen: Gerade das Farbspiel bei der CDU verstehe ich immer noch nicht so wirklich.

    http://www.cdu.de/
    (–> siehe auch:
    http://www.cdu-nrw.de/
    http://cdu-thueringen.de/
    http://fraktion.cdu-bw.de/
    http://www.cdu.org/)
    http://www.fdp.de/
    http://www.fdp-bayern.de/
    http://www.gruene.de/
    http://www.die-linke.de/
    http://www.csu.de/
    http://bayernspd.de/

    Und irgendwie machen alle diese Seiten wenig Laune (ausser bei den Grünen, die dürften aber auch keine Probleme bei der Farbgebung gehabt haben :-)).
    Wenn ich mir jetzt überlege, dass junge werbe-, multimedia- / internet-affine Menschen angesprochen werden sollen…

    Lustig, bedenklich, cool, irre finde ich auch noch manche dieser Webauftritte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

    http://www.guenther-oettinger.de/
    http://www.guido-westerwelle.de/
    http://www.angela-merkel.de/
    http://www.oezdemir.de/
    http://www.roland-koch.de/
    http://www.andrea-ypsilanti.de/
    http://www.frank-walter-steinmeier.de/
    http://www.franz-muentefering.de/
    http://www.klaus-wowereit.de/
    http://www.jens-boehrnsen.de/
    http://cduhamburg.de/ (im Winterlook, wie süüüüüüüß)
    http://www.christianwulff.de/
    http://www.juergen-ruettgers.de/

    Man kann daran erkennen, wie (in)konsequent die Webauftritte der Parteien hinsichtlich Design/Optik/Sprachwahl (noch) sind. Gut gefiel mir hier die Seite der CSU, die ihre Mitglieder einfach in der Parteiseite einbindet (und somit immer einen stimmigen Eindruck hinterlässt).

    Beim Schreiben des Beitrags merke ich, dass sich die Obamaseite aber nicht vergleichen lässt mit den Parteiseiten in Deutschland. Die Politische Struktur hier und die “Vielköpfigkeit” innerhalb der Parteien macht das m.M. sehr schwer bis unmöglich.

    Dennoch zeigt sich, wer den Wert einer einheitlichen Aussenwirkung schon erkannt hat (und umsetzt) und wer nicht…

  27. Pau,
    nein ich bin irritiert über den positiven Tenor hier und an anderen Stellen Web. Weil ich in meinem eigenen Blog die Seite schon genug zerissen hab, wiederhole ich es hier nicht.
    Erwähnen muss ich an dieser Stelle (fiel mir erst jetzt auf), den Fehlgriff mit dem Slogan. Diesen nach rechts kippen zu lassen ist ein denkbar ungünstiger Fauxpas. Ohne Psychologiestudium kann fast jeder Laie herleiten, welcher Eindruck dadurch entsteht. Die Assoziationen werden in keinem Fall in Richtung Erfolg, Kompetenz, Durchsetzungskraft und Mut gehen…

    Schade SPD, ich mag dich…dein Kleid ist aber nicht mal provinziell und dorfdiscotauglich.
    Cornelius H.

  28. Bin verwundert über die Vielzahl positiver Kommentare. Ich finde diesen Relaunch leider absolut unangemessen für eine große Volkspartei. Ich finde ihn sogar, ohne hier jemandem auf die Füße treten zu wollen, sehr unprofessionell.

    Erster Eindruck:
    Bauchladen. Das Design fällt optisch viel zu sehr auseinander. Ich kann nicht erkennen, dass sich hier ein Gestalter Gedanken darüber gemacht hätte, Informationseinheiten zu strukturieren, zu gewichten und hierarchisch zu organisieren. Nicht dass es nicht versucht worden wäre, das erkennt man ja an der Vielzahl von Rähmchen und Rahmen, wechselnden Hintergrundfarben (Rahmen sind ja leider allzu oft ein Indiz für gestalterische Hilflosigkeit). Leider ist dieser Versuch gescheitert und trägt im Gegenteil dazu bei, den Eindruck von Wahllosigleit und Unordnung noch zu verstärken. Als wäre das nicht genug, schreit dann auch noch ein Haufen unzusammenhängender bunter Icons laut “klick mich!” um die Wette. Der Nutzer wird sich fragen: sind die so chaotisch wie ihre Homepage? Und die wollen meine Stimme?

    Inhaltlich:
    Wird die Startseite dazu genutzt nennenswerte Inhalte zu vermitteln? Sorry, ich fühle mich hier als Besucher, Bürger und Wähler nicht ernstgenommen. Riesenfotos von jubelnden Politikern sind nunmal keine Information sondern Propaganda. Wieso wird die Startseite nicht genutzt, dem Besucher hier schon eine Einstiegsmöglichkeit in aktuelle Themen zu bieten? Habe mal als UseCase versucht, was zum Wahlkampf in Hessen zu finden. Sollte ja eigentlich für die SPD derzeit nicht unbedingt unbedeutendes Thema sein. Habe dann aber nach diversen Klicks aufgegeben. Natürlich kann man die Seite vom Hessener Landesverband suchen und wird dort auch Infos finden. Aber sind alle Besucher so schlau? Weiss jeder, dass jeder Landesverband noch eine Eigene HP hat?

    Navigation:
    Erster Eindruck: wo ist denn die Navigation überhaupt?Dann die Erkennntis: Hauptnavigation wird defaultmäßig verborgen und muss erst durch Klicken eingeblendet werden. Das ganze völlig ohne Not, der Platz für die Navi ist schließlich vorhanden, aber leer. Hammer! Da hat also ein ganz kreativer in den späten nuller Jahren das Rad neu erfunden! Soll das vielleicht revolutionär sein? Aus einer Vielzahl von Usability Studien weiss man, dass Besucher einer Website durch Scannen der Hauptnavigation eine unbewusste Sitemap erstellen, die sie nutzen, um sich ein Bild von der Inhaltlichen Struktur einer Site zu machen. Diese Option wird ihnen hier mal so eben im Vorbeigehen aus der Hand geschlagen. Wenn ich die Hauptnavi dann ausfahre, bekomm ich unvermittelt das direkte Gegenteil: einen schicken Overkill in Form einer Sitemap, die ja nach Auflösung bis zu 50% meines Bildschirmes frisst. Auf meinem Netbook seh ich außer Navi jedenfalls nichts anderes mehr.

    Völlig unverständlich für mich: zweiter Link neben “Navigation Anzeigen” ist ein Link mit der kryptischen Bezeichnung “Alternative Startseite”. Ob irgendein Besucher eine Idee davon hat, wohin dieser Link wohl führt? Ist dieser Link, der ja offenbar als zweiter Link auf dieser Seite eine hohe Wichtigkeit haben muss, wirklich hilfreich bei der Bedienung der Site oder verwirrt er nicht eher? Traut der Seitenbetreiber seiner Seite nicht, weil er an so prominenter Stelle direkt einen Einstieg zu einer anderen Seite anbietet? Was erwartet mich auf der “alternativen” Seite? Andere Texte? Schönere Bilder?

    Problematisch auch die Navigation in der Slideshow. Habe ich nicht kapiert, ehrlich. Mag ja an mir liegen, aber habe tatsächlich erwartet, wenn ich auf “Aktuelles” klicke, komme ich, wie auf jeder anderen Internetseite auf der es einen Button “Aktuelles” gibt, zu einer News-Seite. Passierte aber nicht. Zuerst dachte ich, es sein ein Bug, fehlender Link, javascript, Browser etc, bis ich bemerkt habe dass, hier zu einem Punkt in der Slideshow gesprungen wird, nicht zu einer anderen Seite (Dumm, wenn genau dieser Punkt ohnehin gerdade aktiv ist, wenn ich klicke).

    Iconographie:
    wie vorhin kurz angerissen. Es gibt im Grunde kein wirkliches Ikonographisches Konzept, wenn überhaupt, könnte man dieses unter “wir machen neben jeden Link ein winziges Bild und wenn uns nix einfällt gerne auch mal einen winzigen Text, hauptsache irgendwas” zusammenfassen. Entsprechend unzusammenhängend kommen diese Icons daher. Sie unterstützen nicht bei der Navigation sondern lenken ab. Weil sie keinem einheitlichen Gestaltungsschema folgen, verhindern sie, dass eine nachvollziehbare visuelle Gliederung entstehen kann, die es dem Nutzer ermöglicht, Hierarchien in der Navigationsstruktur zu erkennen. Stattdessen schreit jedes der Icons ganz laut “hier!” um die Wette mit den anderen, so dass die Seite am Ende die Wirkung des Mediamarkt-Prospektes in der Montagsausgabe meiner Tagsezeitung erzielt.

    Es gibt übrigens ein Beispiel dafür, wie gekonnt ein gelungener Parteiauftritt daherkommen kann: http://www.cdu.de (Nein, ich bin KEIN Wähler dieser Partei).

  29. Bezüglich der Trends sei angemerkt, dass sich die Seite dadruch auszuzeichnen scheint, dass sie keinen Trend außen vor lässt. Trends müssen nichts Schlechtes sein, mies ist es nur, wenn der Einsatz von Trend-Technologien keinen Sinn macht – die Navigation auf der Startseite ist meiens Erachatens nach das beste Beispiel dafür. Ich bin mir sicher, dass viele User diesen Button übersehen. (Profis haben einen anderen Blick als Normaluser, meine Mutter zum Beispiel.) Die Einbindung von YouTube, FlickR etc. wäre ja ganz nett, wenn die Parteitagsfotos nicht so sehr an die Applausorgien vergangener Zeiten erinnern würden (mein Favorit: “Kurt Beck, Heidemarie Wieczoreck-Zeul und Ulla Schmidt applaudieren Martin Schulz”).

    Es wäre interessant, die Startseiteseite mit Lynx oder einem anderen Textbrowser auf Barrierefreiheit zu prüfen. Ich denke, gerade um Barrierefreiheit zu gewährleisten wurde die Ajax-freie “Alternative Startseite” eingerichtet.

    Die Gestaltung wurde ausführtlich besprochen; mir ist sie zu bunt, die Informationen sind mir zu ungeordnet. Auf den Unterseiten sind die Elemente wahlweise freischwebend oder nicht bündig mit anderen Inhalten; es wirkt auf mich lieblos.

    Die Website der Konkurrenz ist gestalterisch inzwischen etwas angestaubt und durch 800px Breite inhaltlich überfrachtet, dennoch glaube ich, dass der normale Internetuser (meine Mutter) mit dieser Seite besser zurechtkommen würde (obwohl sie meines Wissens nach politisch eher links von der Mitte zu Hause ist).

  30. @dirk: Ich stimme in allen Punkten mit dir völlig überein. Wieso du aber nach dieser Argumentation ausgerechnet den CDU-auftritt als gelungen anpreist ist mir nicht ganz verständlich. Strukturell scheint mir der neuen SPD Seite klar überlegen, aber aufgrund des gestalterischen Chaos im Look eines Anzeigenblättchens geht einiges dieser Ordnung verloren, ganz abgesehen davon das dieses Pseudo-Zeitungs-Layout mit den gefühlt 300 unterschiedlichen Rubriken bei mir Augenkrebs verursacht…
    Ich würde als gelungenes Beispiel eher die Seite der Grünen verweisen. Das ganze kommt recht “ungestaltet” daher und ist grafisch sicher bis an die Schmerzgrenze reduziert – aber gerade diese Reduktion und stringente Ordnung führt dazu das ich (subjektive Einschätzung:-) sehr schnell das finde was ich suche. Gerade die Navigation ist hier m.E. sehr gut gelöst, ohne SchnickSchnack, gerade zu langweilig, aber insgesamt funktional und 1000x besser als bei der SPD bei der man gar nicht erst weiss wo man überhaupt suchen soll… Vielleicht bn ich da allerdings auch Opfer der persönlichen Präferenz (nicht unbedingt politisch gemeint): ich finde Parteien sollten in erster Linie trocken informieren und weniger werben…(und genau das ist wohl der unterschiedliche Ansatz zwischen den Beispielen Grün und SPD)

  31. Also die CDU als positives Gegenbeispiel zum SPD-Auftritt aufzuführen finde ich auch etwas vermessen – da ist die bayerische Schwester imo schon eher einen Vergleich wert.

    Ich habe übrigens auch mal ne Umfrage gestartet, wie die Seite von der potentiellen Wählerschaft bewertet wird. Bin mal gespannt, was dabei rauskommt – derzeit zeichnet sich noch kein klares Ergebnis ab. 8)

  32. Layout: das frischeste im Vergleich zu allen anderen deutschen Parteiseiten,
    aber konzeptionell: auf halber Strecke liegen geblieben
    - endlose Linklisten auf PDF-Dokumente? http://www.spd.de/de/politik/beschluesse/index.html
    - Icons mit der Button-Optik drunter, die dann doch nicht klickbar sind? http://www.spd.de/de/partei/mitmachen/index.html
    - Ein fetter “Online spenden”-Link mit einer Textwarteseite dazwischen, die dann einen ganz versteckten weiterführenden Link aufs Spendenformular enthält, das auf ein Popup führt? http://www.spd.de/de/partei/mitmachen/onlinespenden/index.html
    - Indexseiten, die in der Navigation offenkundig keine Heimat mehr bekommen haben und im Nirvana schweben, nur über einen Teaser anzusteuern sind? http://www.spd.de/de/aktuell/veranstaltungen/081208_europa-delegiertenkonferenz/index.html
    - fies reingeklebte alte Formulare in anderen CSS-Styles? http://www.spd.de/de/aktuell/pressemitteilungsservice/index.html

    Da geht noch was, würd ich sagen.

  33. Es gibt so viele Dinge, die ich an dieser Seite einfach nicht verstehe, z.B. die Bannergrößen im Download-Bereich: u.a. 150×79, 544×104 oder 191×100. Ein Wunder, dass sich das normale Fullbanner auch dorthin verirrt hat! Auch unverständlich: Warum darf man die Bilder nur nach der “vorherigen Genehmigung des SPD-Parteivorstands” nutzen. Ja, das ist wirklich Web 2.0!

Kommentieren

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src> <a> <blockquote>