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sei welt sei meister

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IAAF Plakat Berlin

In zwei Wochen startet in Berlin die IAAF Leichtathletik-WM. Neben dem Plakatmotiv „Bolt gegen Gay“, mit dem das WM-Organisationskomitee derzeit für die Großveranstaltung wirbt, kommt auch das Maskottchen Berlino zum Einsatz, das in Verbindung mit einen Slogan der Hauptstadtkampagne Sei Berlin auftritt: “sei welt, sei meister, sei berlin”.

Nun ja, das Arbeiten mit Maskottchen ist sicherlich eher eine undankbare Aufgabe für Gestalter.

33 Kommentare

  1. Hilfe! Wie kann man ein so schönes Thema nur so schlimm umsetzen! 100 Extra-Runden im Stadion zur Strafe für die “Gestalter”.

  2. Leute! Das ist die Kekspackung für Kinder, die bei der Leichtathletik-WM am Eingang verteilt wird. Oder die Müslipackung? Jedenfalls wird jeder Packung so ein Billig-Plastik-Bär aus Fernost beiliegen…

  3. ich kann mir gut erklären wie so ein “murks” an die öffentlichkeit kommt:

    da sitzt irgendeiner der beim senat leider überhaupt keine ahnung von gestaltung hat aber auf einem stuhl sitzt, wo er meint sich profilieren zu müssen. aus meiner agentur-erfahrug heraus muss es billig sein, dem geldgeber gefallen (und nicht der öffentlichkeit) und meist dauert die entscheidungsphase mehrer monate. da könnte man viel, viel mehr draus machen. aber die meisten guten Vorschläge sind “zu modern”, “zu stylisch” usw.

    das berlin die “DESIGNMETROPOLE” ist – scheint im senat noch nicht angekommen zu sein.

    dafür sitzen noch zu viele aus der “alten garde” an den hebeln. leider

    be anders, dave

  4. Würde zu gern den Gestalter zu jedem einzelnen Element befragen. Ich erkenne nicht eine einzige richtige Komponente.

    Welche Motivation steckt hinter einer solchen Gestaltung?

  5. Die Sportler dürften weder Welt, noch Meister oder Berlin sein wollen. Sie möchten Weltmeister werden. Diese Kampagne ist einfach nur unterirdisch und wird einem solchen Anlass nicht gerecht.

  6. Ich glaube, dass selbst der Bär die Nase voll hat und aus dem Plakat verschwinden möchte! Deshalb läuft er auch nicht in der Bahn, sondern quer rüber.

    Ich kenne nun auch die seltsamsten Kundenwünsche und Ansichten, wo ich mir zum Teil sage, hoffentlich sieht es keiner. Aber Kundenwunsch geht vor und wenn tausend Worte nichts ändern können, kann so ein Plakat schon dabei raus kommen. Daher gehe ich davon aus, dass es nicht am Ersteller lag, sondern der Kunde ankam und sagte, wir brauchen morgen ein Plakat und es soll so aussehen.
    Ich denke das sind die schlimmsten Aufträge, die man sich nicht wünscht.

    Gut dass ich nicht aus Berlin komme, sondern von der Nordseeküste, da kommt man mit diesem Anblick eher nicht so schnell in Kontakt.

  7. Irgendwie kommt mir der Bär bekannt vor – 70er, DDR – finde den gar nicht so schlecht(immerhin hat er Hosen an). Seine Seite ist dagegen eine Zumutung, das Umblättern wird zur Nervenprobe.

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