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Schöne Baulücken entzücken

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Lichtkunst-Initiative - Lücken entzücken

Mal ein Blick über den Tellerrand hinweg hin zum Thema Lichtinstallation und passend zum weihnachtlichen Lebkuchengebäck, das es schon jetzt in den Supermärkten gibt.

Noch bis morgen gibt es in der Bavariastraße 25 in München diese formschöne Skulptur zu sehen. Dort wurde eine Baulücke zur Schaulücke. Unter dem Motto „Lücken entzücken“ installierte DESEO, Agentur für Gestaltung zusammen mit der Lichtconcept GmbH dieses Lichtobjekt. Auf der Agenturseite gibt es weitere Infos.

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10 Kommentare

  1. Aha, so sieht das also nachts aus. Bisher bin ich nur am Tag vorbeigekommen, und da erschließt sich die Installation dam geneigten Betrachter nur sehr eingeschränkt. Aber lieber so, als das Ding unvermittelt vor dem eigenen Schlafzimmerfenster zu finden, Stichwort Lichtverschmutzung.

  2. Gut das wir ja so gaaaaarkeine Probleme mit dem Klima haben. Schnell noch mal Resourcen verschleudern:-)
    Naja das Bäumchen sieht ganz nett aus, ne Idee wie man etwas beleuchtet ohne allerdings die eh schon knappen Energiereserven auszubeuten fände ich wesentlich geiler. Gerade in der heutigen Zeit!
    Der Video-Installationskünstler Erik van Lieshout ist da sehr vorbildlich und bringt zu jeder Videoinstallation direkt seine Solaranlage…das fand ich mal innovativ.

  3. Also mir gefällt das. Kunst im öffentlichen Raum finde ich persönlich ja viel besser als Kunst in Museen.

    Was die Energie angeht, kann ich meinen Vorreitern nicht zustimmen: Natürlich ist Energie eine wertvolle Ressource, die nicht ohne Nachzudenken verschwendet werden darf. Aber ich denke nicht, dass die Kunst damit anfangen muss (durchaus aber kann, keine Frage). Ich finde, die Wirtschaft sollte hier umdenken und umlenken und auch vom Staat verpflichtet werden, genauso wie wir alle in unserem Alltag auch. Die Kunst hingegen sollte meiner Meinung nach frei sein dürfen.

  4. Sind ja LED’s. (zumindest sieht’s so aus -> grelles Licht) Da dürfte sich der Stromverbrauch in Grenzen halten.
    Weihnachten Anfang Oktober? Warum nicht, und nächstes Jahr dann gleich im Februar. Ich finde das leicht übertrieben. Aber in der Kunst ist (fast) alles erlaubt.

  5. Ich versteh’ euch nicht, ich finde, es sieht toll aus, mal was anderes und überraschend, wenn man daran vorbeikommt. Ihr Meckerköppe – Stromverschwendung? Pff – braucht wahrscheinlich soviel Strom wie eine Ampelkreuzung. Aber ihr denkt wahrscheinlich auch, dass ihr mit eurem neuen Kühlschrank das Klima retten könnt (und fahrt ihr Elektroautos? Mit Naturstrom?)…
    Ich bin auch Stromsparer – für mich keine Frage – aber in der Kunst muss ich nicht anfangen, dass Klima zu retten, da gebe ich Corinn recht – anfangen müssen die Staaten, die das Gefühl Klimazerstörer zu sein auf die Bürger abwelzen. Pfui, allen voran Vattenfall und RWE, die sich ein grünes Image erkaufen müssen.
    Ich bin für mehr Nachtkunst – und wenn es so viel Strom braucht wie zehn Kühlschränke!

  6. Also.. ich finde das mal wieder typisch. Die Frage ist, ob das Objekt gefällt, ob es Sinn macht, ob es als KUNST schön ist. Das Einzige, was kommt, ist diese unerträgliche Umweltdiskussion, immer und immer wieder. Solange Staaten wie China und USA, Russland, aber auch Italien etc. milliardenweise Tonnen Kohle verbrennen, brauchen wir über dieses Bäumchen gar nicht erst nachdenken. Nicht mal ansatzweise. Ist aber typisch, die meisten Umweltschützer werden derart fanatisch, daß ihnen die Verhältnismäßigkeiten abhanden kommen, das beobachtet man oft.

    Zum Kunstwerk: ich finde es nicht gut, weil es mich einfach zu sehr an Weihnachten erinnert, und Weihnachtsbeleuchtungen – in fast jeder Form – einfach völlig inflationär geworden sind. Solche Bäume sieht man überall, man kann sie schon nicht mehr ertragen. Deswegen ist das Kunstobjekt für mich völlig langweilig.

  7. Stromsparen ist toll, keine Frage. Aber Kunst auch, und das hier ist – finde ich – wirklich drin. Zumal nachts sowieso Strom “übrig” ist. Und Leute, die “seit” mit “d” schreiben, kann ich sowieso nicht ernst nehmen.. :)

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