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Rama in neuer Aufmachung

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Rama Logo – Unwiderstehlich!

Die zu Unilever gehörende Lebensmittelmarke Rama vollzieht ein produktübergreifendes Redesign. Das neue Verpackungsdesign verspricht „Unwiderstehlich“ zu sein, so zumindest die neue Tagline. Florales Design bestimmt das neue Erscheinungsbild, in dessen Zentrum auch ein neu gesetzter Schriftzug steht. Damit verabschiedet sich das legendäre „Rama-Mädchen“, das über viele Jahrzehnte hinweg in zahlreichen Darstellungen und Variationen das Gesicht dieser Marke geprägt hat.

Rama Logo

Auf den Verpackungen werden stilisierte Blumen von einer grünen Wiesen-Darstellung ergänzt. Die Gestaltung unterstreicht damit stärker als bisher, dass es sich bei dem Produkt um einen pflanzlichen Brotaufstrich handelt. Die vier Blumen symbolisieren zudem die Familie. Jede Blume steht für ein Mitglied mit unterschiedlichem Alter und Charakter, so die Idee. Der Schriftzug wurde zwar neu gesetzt, Farbgebung und Charakter bleiben aber weitestgehend die gleichen.

Verpackung Rama

Rama Verpackung

Vereinheitlichung des Verpackungsdesigns

Im Zuge des Redesigns wurde gleichzeitig ein Harmonisierungsprozess eingeleitet. Unterschiedliche Schriften, Farben und Gestaltungsansätze wurden gegen eine einheitliche Gestaltungslinie ausgetauscht.

Rama Verpackung

DesignBridge ist für die global angelegte Markenführung und die Kreation verantwortlich. Lokalen Adaptionen für Deutschland, Österreich und die Schweiz wurden von Rama in Zusammenarbeit mit dem Bereich Brand Development durchgeführt.

Markenhistorie Rama

Rama Werbung

33 Kommentare

  1. Gefällt mir gar nicht!
    Zum einen der Farbverlauf in der Schrift. Die Font ist mir schon fast zu weich. Ist die eigentlich auch heller? Irgendwie kommt mir das blau auf der alten Packung kräftiger vor, was mir dann doch besser gefällt. Und das Mädel wegzulassen geht ja gar nicht! “Sie” war doch DAS Markenzeichen.

    Wenn ich mir die rechteckigen Packungen anschaue fehlt mir – abgesehen vom grünen Deckel – doch erheblich die Unterscheidbarkeit zwischen Rama und Planta (zumindest wenn ich etwas zurück gehe und die Augen zusammenkneif)

  2. Ich habe gerade das Bedürfnis, die Nachher-Bilder Verpackungen zu nehmen, die Markennamen wegzuretouchieren und das ganze meinen Eltern zu zeigen. Gerade mein heimwerkender Vater wird es ohne Maßstab noch schwerer haben, sich gegen meinen ersten Eindruck zu wehren: Wandfarbe.
    Der Feld-Himmel-Hintergrund nutzt die Natur nur noch als Zitat eines sowieso immer ökologischer werdenden Lebensgefühls – Natürlichkeit wird allgemeines Thema und kommt nicht mehr als Produkteigenschaft rüber, wie es bei der Sonnenblume zuvor noch der Fall war. Die abstrakten Blumen taugen eher dazu, weibliche Kundschaft zum Heimwerken zu inspirieren.

    Gerade bei einem “Familien-Produkt” (so ja auch die Bedeutung der Kunstblumen) sollte man behutsamer vorgehen, und die Unilever-Markenvereinheitlichungsstrategie nicht mit der Brechstange durchsetzen.

  3. @Tim
    Unilever hatte vor einigen Jahren etwa anderthalb tausend nationale Marken und damals das Ziel formuliert, sie auf ein Viertel einzudampfen. Es geht also nicht darum, dass die Leute Planta und Rama unterscheiden können – es geht darum, dass man irgendwann die Produkte eines Tages unter einem Namen und einem Design in vielen Ländern vermarkten kann. Weniger Werbeaufwand, internationales Sportsponsoring (Heartbrand ohne Langnese-Schriftzug), gemeinsame Abfüllanlagen für mehrere Länder.
    Und wenn es bei Procter &Gamble schief geht und keiner Dawn kaufen will, heißt es in Deutschland eben wieder Fairy Ultra – auch wenn man im englischsprachigen Raum keinen Mann mit diesem Namen ans Spülbecken locken würde – und Villariba und Villabajo können der Scherbenhaufen aufkehren ;)

  4. Übers Design lässt sich bekanntlich streiten (wo steht hier eigentlich das Phrasenschwein?), aber
    “Unwiderstehlich” – der Claim geht gar nicht. Zumindest nicht für ein Lebensmittel. Ein Wort das “Un” “wider” und “lich” enthält, hätte man mir bei schon als Textpraktikant um die Ohren gehauen.

    Vielleicht taucht deshalb auch das traurige Clipart-Banner nicht auf den Verpackungen auf…

  5. Nun ja – das Rama-Mädchen ist verschwunden. Ich persönlich bedauere das sehr und frage mich: Warum? Wurde sie am Ende auch das Opfer dieses unsäglichen Vorstoßes des Europa-Parlaments, welches in der Darstellung von Frauen in “typischen Frauentätigkeiten” (am Herd, vor der Waschmaschine) in der Werbung eine Diskriminierung sieht? Als wenn Hausarbeit etwas “Minderwertiges” sei! Einfach absurd! Ob wohl auch unser Rama-Mädchen der “political correctness” geopfert wurde? Man wagt es sich kaum vorzustellen…

  6. Ich finde das Design relativ gelungen. Die Typo sowieso. Dass die Packung die Leichtigkeit verliert glaube ich nicht. Sie sieht meines Erachtens nach auf jeden fall leckerer und bekömmlicher aus als die alte, bei der alles in Gelb ertrinkt, was auf mich einfach nur fettig wirkt. Bei dem neuen Design mit Naturdarstellungen würde ich schon eher zugreifen.

    Gut, die Blumen sind ein wenig verloren auf der Typo. Und der Banner.. kein Kommentar. Aber im großen und Ganzen ist es besser als vorher. Und dass jemand ernsthaft einer Frauenkopfillustration nachtrauert, der sich nicht mit der Gestaltung von sowas beschäftigt, wage ich mal zu bezweifeln.

  7. Das neue Logo passt gut zum Frühlingsstart und ich glaube das Ramamädel wird in ein paar Wochen auch keiner mehr vermissen.
    Gut gelungene Arbeit, gefällt mir!

  8. Die Vereinheitlichung des Verpackungsdesigns erscheint mir sinnvoll, außerdem gut durchgeführt.
    Die neue Typo an sich gefällt mir recht gut, aber mit den Blumen kann ich mich noch nicht so recht anfreunden. Auch wenn man sich daran gewöhnen wird, dass das Rama-Mädchen fehlt (das einzige, was die Marke optisch von anderen Pflanzenaufstrichen unterschied), wirkt die Verpackung auf den ersten Blick – für mich – weniger wertig.
    Wenn die Blumen außerdem für verschiedene Charaktere in einer Familie stehen sollen, frage ich mich wie die Gesichter dazu wohl aussehen sollen, beispielsweise in einem TV-Spot… ich lasse mich überraschen.

  9. RAMA ohne das Mädel – da kaufe ich doch gleich die billige Margarine vom Discounter. Wo ist da noch der Unterschied? Der Kundenservice klärte mich übrigens auf, dass das Mädchen auch einen Namen hat:

    “Wir wollen mit dem neuen Rama Look eine neue fröhliche, natürliche Familienwelt kommunizieren. Daher haben wir uns von der Rama-Jule verabschiedet.”

  10. Rama sieht für mich im Regeln nun aus wie jede andere Packung. Ich finde das schon seltsam, wenn jemand eine derart bekannte )Bild-) Marke einfach so auf gibt.

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