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44 Kommentare

  1. Beliebig, leblos, wenig überzeugend. Wer mit einer tradierten und eingeführten Marke arbeitet, muss sich fragen lassen, was denn nun besser ist. Nur einfach etwas anders oder subjektiv “schicker” zu machen ist kein ausreichend professionelles Motiv.

  2. Vielleicht habe ich keine Ahnung von Typographie aber rein visuell finde ich das Logo schlechter als vorher. Vor allem das S sieht grausam aus. Der Rest geht ja, wenn man von dem fast kitschigen L absieht, aber beim S schüttelt’s mich.

    Der Gesamteindruck ist zwar immernoch technisch, aber nicht mehr so prägnant wie vorher. Aus irgendwelchen Gründen ist das S in diesem Zusammenhang und für den Eindruck sehr wichtig – ich denke, weil es den Wortabschluss bildet, ist es (siehe die Studie mit den verdrehten Buchstaben innerhalb trotzdem lesbarer Wörter) wichtiger für das Erkennen des Wortes als die mittleren Buchstaben und fällt daher stärker in’s Gewicht.

    Und für Philips, die ja nun eindeutig im technischen Sektor angesiedelt sind, wirkt mir die neue Typo einfach nicht technisch genug. Die Typo zu modernisieren, ok, die Marke vielleicht emotionaler machen wollen, naja, aber ob es dieses Ergebnis sein muss?

    Ich weiß nicht…

  3. Hmm, fast gelungen finde ich. Beim S würde der Schriftgestalter in mir jetzt instinktiv noch rumfummeln und es schmaler machen.

    Als *notwendig* empfinde ich die Neugestaltung nicht. Die alte Version funktioniert auch noch 2008, da ist nichts altmodisches dran zu finden.

  4. Ich fühlte mich beim Anblick der neuen Typo spontan an Sharp erinnert. Seltsam, denn als ich mir das Sharp-Logo noch einmal ansah, stellte ich fest, dass es doch ganz anders ist. Aber ich denke, es sind der “Hüftschwung” des S und das breitere H dafür verantwortlich.

    Ich perönlich finde, der Schriftzug PHILIPS gewinnt zwar Schwung, aber verliert gleichzeitig ein wenig Solidität und Klarheit. Mir hat das alte Logo besser gefallen.

  5. Sehe das genauso. Sollte es sich um ein reines Logo-Redesign handeln, halte ich es für unnötig. 98% der Konsumenten sehen die Veränderung nicht einmal.
    Selbst im direkten Vergleich muss man mehrfach von links nach rechts und zurück schauen, um die Änderungen zu erkennen…
    Wenn hier allerdings noch ein ganzer Relaunch dranhängt, dann mag es Sinn haben.

    Viele Grüße aus Bonn, Oliver

  6. P, L & S sehen irgendwie ‘billig’ aus… passen nicht so ganz rein in den Rest. Ich weiß auch nicht… hätte man auch – da es bisher die einigze Änderung scheint – sein lassen können.

  7. ist es nur hier so, oder haben sie auch den blauton leicht geändert.

    das logo wirkt dynamischer. und da technik heute eher nebenbei benutzt wird, passt es schon. nötig wäre es aber nicht gewesen.

  8. Gut, dass es sich zurückhält mit der Dynamik, die bei dieser Traditionsmarke und dem eher kalten, kühlen Charakter der Produkte aufstösst und billig wirkt. Es ist meiner Meinung nach gelungen, wenn auch nicht notwendig.

    Das S wird aber irgendwie zu einem Fremdkörper.

  9. Der alte Schriftzug gefällt mir auch um einiges besser, auch wenn die Unterschiede nur marginal sind. Das “S” in der neuen Version sondert sich einfach viel zu sehr von den klaren Linien der anderen Buchstaben ab. Der schräg angeschnittene Fuß des “L” sorgt ebenfalls viel zu sehr für Unruhe, ganz zu schweigen von der verlorenen Geradlinigkeit der Oberlänge.
    Insgesamt eher ein Rückschritt in die vermeintliche Modernität :-(

  10. Ich sehe hier eine Überarbeitung, die den Wiedererkennungswert ganz klar garantiert und trotzdem einige Vorteile mit sich bringt: Waren alle Buchstaben bis auf das S vorher eher von Vertikalen und Horizontalen dominiert, tauchen die runden Formen des S jetzt deutlicher auch in den beiden P´s auf und geben der Marke meines Erachtens mehr Zusammenhalt. Die vergrößerten Punzen verbessern die Lesbarkeit gerade bei kleineren Abbildungen und das schräg angeschnittene L sorgt dafür, das der Weißraum zwischen den Buchstaben harmonischer wirkt.

    Ich halte es für falsch Buchstaben hier einzeln nach Schönheit zu beurteilen. Die Marke ist jetzt in sich schlüssiger, besser lesbar und durch die organischeren Formen ein wenig freundlicher geworden.

    Für mich eine Verbesserung.

  11. Je länger ich mir das neue ansehe, desto weniger Positives kann ich daran finden. Das alte war schlichter und passte besser zu Elektroprodukten. Das neue wirkt irgendwie US-amerikanisch plüschig.
    Warum sollte man keine einzelnen Buchstaben nach Schönheit beurteilen? Das “L” ist nunmal die unschöne Krönung des ganzen.

  12. Ein schönes Beispiel, mit wieviel Feingefühl man eine Wortmarke weiterentwickeln kann, finde ich. Die Änderungen im Detail mögen minimal sein, wenn man sie einzeln zu erkennen versucht, aber im Gesamtbild ergibt sich ein merklich anderer Eindruck.
    Gewiss wirkt es nun weniger technisch (da pflichte ich den Vorrednern bei), aber ich vermute, genau das war die Absicht dahinter. Der Philips Unternehmensclaim „sense and simplicity” zielt nämlich auf eine zunehmend emotionalere, intuitive Produkt- und Technikphilosophie à la Apple – jenseits von Hardware, Elektronik, Chips und Leiterbahnen. Das alte Logo mit seiner konstanten Strichstärke wirkte wesentlich statischer, kühler und konstruierter. Das neue hat durch feine, bewusste „Ausbrecher” im P, S und L sowie die variablen Strichstärken m.E. einen insgesamt organischeren Touch.
    Auch ich vermute, dass den meisten Verbrauchern die Veränderung nicht sofort ins Auge springen wird, aber unterschwellig dürfte sie durchaus eine Wirkung zeigen. Ich vergleiche das mal mit einem schlicht eingerichteten Zimmer, das durch eine unscheinbare Grünpflanze oder ein Bild an der Wand plötzlich an Gemütlichkeit gewinnt. Subtil und sympathisch.

  13. mich interessiert in diesem zusammenhang in erster linie, wer eigentlich die in allen bereichen der gestaltung zur phrasenhaft benutzten behauptung verkommene theorie zu verantworten hat, dass etwas “dynamisch” sei, sobald linien durch radien ersetzt werden.

    es ist erschreckend und zugleich entlarvend, dass für das hier vorliegende redesign kein anderes als dieses pseudo-merkmal zu finden ist, das ausschliesslich irgendwo zwischen entwurf und marketing als solches wahrgenommen wird. ein deutlicher hinweis, wie überflüssig dieses redesign tatsächlich ist. das sind tolle buchstaben, wirklich schön, jeder für sich. man sollte sie bloss besser nicht zu wörtern zusammenfügen, jedenfalls nicht zu wörtern wie bspw. “PHILIPS”. denn dann wird aus einem einzelnen, durchaus dynamischen bogen eine zwar unsichtbare, jedoch deutlich wahrzunehmende schleuderfahrt mit offenem ende/ausgang. drei sehr dynamische buchstaben, drei gänzlich undynamische und einer irgendwo in der mitte. so etwas muss zwangsläufig mit einem s enden, das mich endgültig aus der spur schmeisst. hoffentlich muss die wortmarke niemals in irgendeiner form eingerahmt werden. denn dann lässt sich die (“unentschlossene”? oweiah…) schlangenlinie nicht mehr verstecken.

  14. find ich recht gelungen, sanft und nicht gleich optisch/typografisch das Genick gebrochen.Ob’s notwendig war, weiss ich nicht – wird der Konzern schon wissen …

  15. Habe einige Zeit gebraucht um mich zu entscheiden. Aber ich bin zu Auffassung gekommen das es eine VERSCHLECHTERUNG ist.
    Das L und das S gefällt mir nicht. Außerdem finde ich die “dynamische” Schriftstärke im Bogen vom P nicht schön.

  16. Ich bin ja bekennender Fan von Evolution statt Revolution. Die Wiederkennung ist bei dieser Weiterentwicklung des Logos zweifellos gesichert. Soweit so gut. Hier ist die Evolutionsstufe aber so marginal, dass ich mich frage, was überhaupt das Ziel/Motiv der Änderung war?

    Insgesamt gefällt mir die alte, kompaktere Version bei genauerem Hinsehen besser – die ist stimmiger. Wie Axel finde ich das neue S gruselig. Und das neue H ist mir auch etwas zu wuchtig/breitbeinig.

  17. Ganz abgesehen von der schon diskutierten Wortmarke, aber was ist mit dem von mir als “eigentliches” Logo bezeichneten Philips-Wappen (Kreis, Sterne, Wellen)? Gibts das noch oder wir das schon länger nicht mehr verwendet?

  18. Bisher hat noch keiner danach gefragt, was mit der Logomodifikation erreicht werden sollte.

    Falls es das Ziel ist, die Marke sympathischer wirken zu lassen, ist es nach meiner Meinung ein gelungener Ansatz.

    Ob das Ergebnis jetzt gleichzeitig morderner aussieht (ich denke das ist auch gar nicht noetig), moechte ich bezweifeln.

    Jedenfalls hat die Schrift jetzt einen organischeren Touch und wirkt nicht mehr so technisch unterkuehlt.

  19. Das S gefällt mir im neuen wie im alten nicht. Von daher ist es konsequent. :o)

    Das neue L ist merkwürdig. Ist das in der Schrift wirklich so?

  20. @ Henrik:

    Also das Philips-Wappen war auf jeden Fall bis in die späten 80-er auf jedem Produkt abgebildet. Denke mal, dass dies in den 90-ern abgenommen hat.

    Als ich vor kurzem ein MP3-Spieler von Philips gekauft habe, war das Wappen nur auf der Verpackung drauf – und das eher dezent.
    Finde ich eigentlich schade, denn gerade auf hochwertigen Audio-/Videoprodukten kann so ein Wappen doch ganz schick aussehen.
    Auch wenn das Wappen ein bisschen altbacken aussehen mag.

  21. Ich denke das Redesign folgt einfach der Produktpalette. Niemand baut mehr eckige und klobige Elektrogeräte. Design ist längst zum Verkaufsargument geworden und bestimmt das Image der Produkte und der Firma. Das Logo geht diesen Schritt mit. Finde ich auch logisch und richtig , denn auf einen durchgestylten Gerät mit weichen Kanten und fließenden Formen macht das neue Logo mehr her.
    Das alte Logo ist in den 80ern stehen geblieben und ist daher nicht mehr zeitgemäß. Ich finde es eine gelungene Arbeit.

  22. @ formschub: Dito :)

    Ich denke auch, dass sich das neue Logo nun mehr an die Botschaft anpasst, die das Unternehmen im Slogan vermittelt. Es wirkt bedienerfreundlicher und Dank der neuen, etwas dunkleren Farbe verliert es dennoch nicht seine Seriösität.

  23. Tut mir Leid, da muß ich aber als Holländer mal ran. Die jungens in Eindhoven haben ua so unwichtige Sachen erfunden wie die Audio Cassette und die CD. Wie auch immer. Philips war meine Ersatzmama. Naja, das Radio und der Plattenspieler mit 78er Platten. Und das Logo, die Schrift Tom, ist aus den 30ern (sowie das alte Logo von Siemens 1936 -danke Andreas für den Hinweis-) Siemens bekam anfang der 90ern seine jetzige Form und das war eindeutig ein richtige Verbesserung. Das sollte Typomann und Frau mal vergleichen. Alex, Sebastian und Markus (ua) haben recht. Suche bei worldbestlogos.blogspot.com und werde fundig. Und fröhlich. Zielgruppe und Kunde stehen häufig gute, richtige Lösungen im Wege, aber Such is Life. also… back to Business.

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