Mozilla Concept Logos

Phase 2 beim Mozilla Open Design: 7 Logos stehen zur Diskussion

Mozilla Concept Logos

Dass man bei Mozilla nach dem Open-Source-Prinzip einen neuen Markenauftritt auf den Weg bringt, darüber wurde im dt bereits berichtet. Vor wenigen Tagen nun wurden sieben Finalisten vorgestellt, über die sich, so die Intention seitens des Mozilla-Teams, in aller Breite und öffentlich vortrefflich diskutieren lässt. Ein in diesem Umfang bis dato einzigartiger Vorgang.

Für die allermeisten Unternehmen, Marken und Institutionen ist schwer vorstellbar, dass ihre Kunden/Nutzer den eigenen Markenauftritt mitbestimmen. Was derzeit bei Mozilla vor den Augen aller und unter Beteiligung der kreativen Community geschieht, ist im Kommunikationsdesign bislang einzigartig. Noch ist nicht klar, ob dieser Prozess erfolgreich sein wird, ob er zu einem gestalterisch überzeugenden Ergebnis führen wird. Denn natürlich ist auch die Mozilla-Community hin und hergerissen was die Qualität der 7 Finalisten betrifft. So soll es sein. Die Kontroverse ist gewünscht. Eine solche Herangehensweise, wie es Mozilla praktiziert, bestimmt das Branding vielleicht sogar stärker als es ein visuelles Erscheinungsbild zu leisten vermag. Den schließlich ist dies die vielleicht wichtigste Botschaft: Wir (Mozilla) zählen auf euch, die Community, und beziehen euch mit ein! Eine Lachnummer, wie es ein CHIP-Redakteur betitelt, ist das Projekt schon allein deshalb nicht.

Die dt-Leser sind jedenfalls mehrheitlich der Meinung: „Wir sollten auch im Design grundsätzlich mehr Demokratie wagen“, so das Ergebnis der Umfrage. Die Diskussion über die sieben Entwürfe im öffentlichen Raum zu führen, ist mutig. Tim Murray, der das Kreativteam bei Mozilla leitet, beweist sich bislang als erstklassiger Moderator. Es ist dies übrigens eine Fähigkeit, denn davon bin ich überzeugt, die das zukünftige Berufsbild des Designers entscheidend mitprägen wird: Begleiten, statt selbst gestalten. Beraten, statt ausführen. Vermitteln, statt entscheiden.

Nicht nur der ungewöhnliche Prozess ist spannend, auch die ersten, sehr unterschiedlichen Ergebnisse sind es. Sieben völlig verschiedene Entwürfe, die jeweils ein eigenes Konzept und eine eigene Idee verfolgen. Zu sehen sind die Entwürfe unter: Now for the fun part

Und noch einmal zum Verständnis, weil Medien wie CHIP und andere hier etwas vermischen: Es geht bei diesem Projekt um den neuen Markenauftritt der Mozilla Foundation, der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation, die unter anderem den Webbrowser Firefox entwickelt. Es geht also nicht darum, ein neues Firefox-Logo zu finden!

Am Ende des Artikels können dt-Leser ihren Favoriten wählen.

[Update 24.08.2016: Das Kreativteam bei Mozilla arbeitet bei diesem Projekt mit der Agentur Johnson Banks (London) zusammen. Alle Entwürfe kommen direkt von Johnson Banks., siehe auch mein Kommentar. In einem Interview in der Designweek gibt der Agenturgründer Einblick in den gesamten Prozess.]

Die sieben Finalisten

The Eye

Mozilla Concept Logo – The Eye

Flik Flak

Mozilla Concept Logo – Flik Flak

The Impossible M

Mozilla Concept Logo – The Impossible M

Protocol

Mozilla Concept Logo – Protocol

Wireframe World

Mozilla Concept Logo – Wireframe World

The Connector

Mozilla Concept Logo – The Connector

Open Button

Mozilla Concept Logo – Open Button

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79 Kommentare zu “Phase 2 beim Mozilla Open Design: 7 Logos stehen zur Diskussion

  1. Ich bin enttäuscht über diese Auswahl. Ich finde die passen alle nicht zu Mozilla. »The Eye« ist zu klobig und erinnert eher an Godzilla als an Mozilla ;) »Flik Flak«, damit kann ich nichts anfangen. Zuviel 3D und wo ist der Schriftzug? »Impossible M« sieht billig aus« und irgendwie wie aus den 80ern entlaufen. »Protocol« sieht noch am vernünftigsten aus, ist für mich aber zu einfach gestrickt. »Wireframe World« ist speziell. Passt eher zu nem 3D-Druck-Unternehmen. Die Schrift ist nicht gut ins Gesamtbild integriert. »The Connector« ist zu abstrakt und zu verspielt. Der »Open Button« ginge noch eventuell, aber dann andere Farben. Aber der Buttono erinnert zu sehr an Play/Pause, also mehr an was mit Audio, eine Streamingplattform o.ä.

    • Vielleicht ist es Ihnen ja nicht aufgefallen: Bei der Version Flik-Flak bilden die Ebenen mal von links, mal von rechts gelesen das Wort „Mozilla“ von oben nach unten. ;)

  2. Alle Vorurteile zu OpenSource werden bedient. Genauso wie die Linux-Oberflächen immer gruselig aussehen, ist es bei diesen Logos.
    Sieht aus, als wären mit Absicht extrem schlechte Entwürfe eingereicht worden, um die ganze Aktion zu trollen. Aber dann muß ich daran denken, dass es wirklich solche Geschmäcker gibt und eine Trollung negieren.

  3. Ich dachte auch erst, wie schrecklich all die Logos sind, als ich die Übersicht über dem Artikel gesehen habe. Aber beim näheren detaillierten Betrachten fand ich sie gar nicht so schlecht. Aber man muss sich für alle Logovorschläge Zeit nehmen, sie zu verstehen. Am besten finde ich eigentlich das „Impossible M“, weil es die Botschaft mit sich bringen könnte, dass Mozilla das Unmöglich möglich macht. Ich würde mir jedoch dringend andere Farben und etwas anstatt der Punkte ausdenken, dann könnte es ein gutes Logo werden. Außerdem finde ich „Protocol“ noch ziemlich gut, weil es sowohl eine lange, als auch eine kurze Verison gibt!

    • „Aber man muss sich für alle Logovorschläge Zeit nehmen, sie zu verstehen.“

      Äh nein. Ein Logo sollte klar erkennbar sein. Ich musste bei allen mehr oder weniger lange rätseln. Aus dem Kontext (diese Artikels) genommen funktionieren die meisten nicht.

      Mal ehrlich: Wer legt den Kopf zur Seite um eine grafische Figur zu „entschlüsseln“? Die zudem 4 (!) Logofarben hat?

      Mein Fazit: Zu „verkopft“ gedacht, zu kompliziert, handwerklich nicht gut.

      Bei anderen Produkten von Mozilla klappt die Wiedererkennbarkeit sofort (Firefox, Thunderbird), warum nicht auch beim Hauptlogo?

  4. Wenn man einen Image-Wechsel herbeiführen will, dann muss das Logo nun einmal Abstand nehmen von dem Alten — deswegen finde ich die Auswahl vor allem richtig mutig! Ob es jetzt dem Gestalter zu grob, verspielt oder unpassend ist, ist der Marke ziemlich egal. Hier geht es eher um einen Schnitt und einen Neuanfang. Dazu passt „the connector“ sehr gut wie ich finde. Hochmodern, verspielt, ästhetisch. Gefällt mir sehr. Die Idee von the protocol mag ich auch, die Umsetzung allerdings nicht.

  5. Erster Blick:

    – Bei Protocol / Moz://a sehe ich einen bedrückten Smiley.
    – Bei Flik-Flak braucht man zu lange, um MOZILLA lesen zu können, außerdem ist mir nicht klar, welche Version wann zum Einsatz kommt
    – Open Button sieht mir zu sehr nach Allianz aus – vielleicht wäre eine andere Farbwahl besser.
    – Bei Wireframe World haben die 2000er angerufen. Schlecht wäre die Wahl nicht, aber einen wirklichen Wert von Mozilla transportiert das Logo für mich nicht.
    – The Impossible M wirkt auf mich zu sehr konstruiert, zu sehr gewollt. Eine tolle Idee, die vielleicht noch 1-2 Iterationen benötigt.

    – The Connector finde ich clever und einzigartig. Hat etwas sehr eigenwilliges, wie einst das Yahoo!-Logo, bevor es glattgebügelt wurde. In meinen Augen sind das verschiedene Bausteine, die ein großes Ganzes formen, so, wie man die Funktion der Community für Mozilla begreifen kann.

    – The Eye orientiert sich ein wenig am bisherigen auftreten der Mozilla Foundation. Auch, was den Namen angeht, reflektiert The Eye das am besten.

    Und, was man ja in den Entwürfen nicht sieht: Wie soll das Logo später in ein Gesamt-Erscheinungsbild integriert werden? Da bietet The Eye in meinen Augen die besten Voraussetzungen.

  6. Ein paar haben mich dann bei der Detailbeschreibung schon positiv überrascht, ist natürlich dann die Frage ob es überhaupt gute Logos sein können, wenn man sie erst erklären muss. Das unmögliche M hat ne interessante Idee, die Umsetzung ist aber eher Augenkrebs. Flik Flak wird kein normaler Mensch verstehen. Und The Eye erinnert mich eher an ne Firma, die Bagger etc. herstellen würde. Wäre auch am ehesten für Protocol oder Wireframe.

  7. Wer hat denn bittschön diese Vorauswahl getroffen? Das sind ja einige Totalausfälle dabei!

    The Eye: globig, hässlich, unpassende Farben.

    Flik Flak: HÄ??? Erschließt sich mir überhaupt nicht – eine Ansammlung von irgendwas als Logo?

    The Impossible M: unförmig und Farben aus der 4Bit-Tabelle? Augenkrebs!

    Protocol: zumindest nachvollziehbar, so in dieser Form aber nicht besonders schick.

    The Connector: noch am sympathischsten, weil Farben und Form irgendwie zu Mozilla passen. Die horizontale Variante wirkt schief, die Elemente würden ich an eine Grundlinie anordnen, dann passt’s denk ich.

    Open Button: macht für mich keinen Sinn, habe ich keinerlei Assoziationen zu?

  8. Einzig bei „The Connector“ sehe ich eine Chance, wenn mit einer Wortmarke kombiniert, einen ansprechenden Auftritt zu erstellen.

  9. Die Entwürfe sind alle stümperhaft und scheußlich, warum gibt man das nicht an eine renommierte Designagentur wie EdenSpiekermann oder Wolff-Ohlins.

  10. Der Ansatz, eine Community teilhaben zu lassen ist ja nett gemeint, aber was hier zu sehen ist wirkt alles nicht professionell. Da hat der Typograf Erik Spiekermann die wunderschöne Schriftenfamilie ‚Fira‘ für Mozilla gestaltet und nun das. Überlasst die Sache den Profis, euer Dach oder eure Automotoren repariert ihr ja auch nicht selbst.

  11. Hmm, meine Favoriten sind derzeit Wireframe und Protocol, wobei Wireframe sicher spannendere Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

    Finde übrigens lustig wie überheblich hier einige Leute reagieren. Ich finde, dass man allen Logos ansieht, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat, der Ahnung von Gestaltung hat. Da gab es schon weitaus schlimmere Wettbewerbs-Vorauswahlen. Und ich finde auch gut, dass die Auswahl so komplett unterschiedlich ist. Bin gespannt wer das Rennen macht.

    • Ich finde, dass man allen Logos ansieht, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat, der Ahnung von Gestaltung hat.

      Dem kann ich nur beipflichten. Über die jeweilige Ästhetik kann man sicherlich bestens streiten, so ist es gewollt, aber den verantwortlichen Gestaltern ihre Kompetenz abzusprechen, geht auch meiner Ansicht übers Ziel hinaus. Offenbar wird dabei übersehen, dass es sich hier nicht um ein zahlungskräftiges Unternehmen als Auftraggeber handelt, sondern um eine Non-Profit-Organisation, die es sich nicht wird leisten können, 100.000 Euro und mehr in die Hand zu nehmen.

  12. Die Ideen ansich sind sehr unterschiedlich und sicher auch nicht herabzuwerten. Jeder Entwurt hat sein gewisses Etwas, aber es geht hier ja um die persönliche Meinung. Mich hat zuerst der „Wireframe“ angesprochen, auch wenn es vielleicht ebenso zu einem Grafik- oder CAD-Programm passen könnte. Die Schrift müsste aber definitiv korrigiert werden. „Protocol“ ist auch noch okay, erinnert aber auch an einen Anbieter von Domains oder HTML-Programmierung. „Connector“ ist recht farbenfroh, aber etwas zu abstrakt, so dass man schon genau hinschauen oder es wissen muss, um Mozilla zu lesen; dies gilt besonders für „Flik Flak“, bei dem es keinerlei Bezug zum Namen gibt. Nach weiterer Überlegung finde ich auch das Monster-„Auge“ irgendwie passend, aber vielleicht einen Hauch zu klobig.

    Abschrecken fand ich vorallem das „impossible M“ und den „Button“, nicht wegen der Form, die ansich in Ordnung ist, sondern wegen der Farbauswahl, die an die Standard-Farbpalette von „Paint“ erinnert. Entwurf hin oder her, aber man kann sich neben der Form auch gleich Gedanken über ansehnliche Farbgebung machen.

    Unterm Strich ist irgendwie nichts dabei, wo ich jetzt sagen würde: „DAS ist es!“.

  13. Finde es doch erstaunlich, dass manche und (vor allem die „Profis“ mit den eher harschen Kommentaren) den Schriftzug im „Flik Flak“ nicht erkennen. Ist ganz klar auch nicht mein Favorit, aber das zeigt mir, dass da „mal eben drübergeschaut“ wird um dann eine Idee abzustempeln.

    Mich würde es auch interessieren, wie in den Kommentaren auf die Logos reagiert würde, wenn es nicht bekannt wäre, dass sie von der Community und nicht von einer angesehene Designagentur kommen.

    Ich denke, „Wireframe“ und „Protocol“ bieten gute Möglichkeiten, sich schön in ein Design-Konzept einzupassen. „The Connector“ halte ich auch für machbar, entspricht lediglich nicht meinem persönlichen Geschmack.

    „The Eye“ und „Open Source“ leiden meiner Meinung nach unter Farbwahl und Aussage. Bei „The impossible M“ kämpfe ich auch etwas mit Struktur und Farbe. Könnte aber ebenso sein, dass es einfarbig/zweifarbig in „humaneren“ Farben und ohne Pünktchen sehr langweilig aussieht.

  14. Bei diesem Wettbewerb frage ich mich ein bisschen, was daran besser sein soll als an irgendwelchen (meist unbezahlten) Pitches von anderen Unternehmen. Auch hier setzen sich Menschen hin und entwickeln Entwürfe in mühsamer Arbeit und mit viel Zeitaufwand. Bezahlt werden sie dafür auch nicht. Da sich das ganze in diesem Fall aber Open Source nennt, scheint es hier in Ordnung zu sein. Das verstehe ich nicht.

    • Ein berechtigter Einwurf Simon, auch weil ich eine wesentliche Information bislang vorenthalten habe. Das Kreativteam bei Mozilla arbeitet bei diesem Projekt mit der Agentur Johnson Banks (London) zusammen. Alle Entwürfe kommen direkt von Johnson Banks. In diesem Fall zielt der OpenDesign-Ansatz darauf ab, von Seiten der Community Kritik einzuholen, positive wie negative. Die Community ist dazu aufgerufen, sich über eigene Gedanken und Anmerkungen hinsichtlich der von Agenturseite erstellten Entwürfe einzubringen. In einem Interview in der Designweek gibt der Agenturgründer Einblick in den gesamten Prozess.

      Diese Info habe ich soeben nachträglich in den Artikel eingepflegt.

      • Der Link ist sehr hilfreich um die Designs besser beurteilen zu können. Auch wenn es nur grobe erste Ansätze sind, zeigen sie doch eher die „Welt“ hinter den Logos und wertet diese meiner Ansicht nach deutlich auf.

  15. Diese Entwürfe sind zwar recht vielfältig (beabsichtigt, ja), doch alle recht kühl, recht abstrakt und drücken „nur“ die Vernetzung aus. Ich halte mich in der Gesamtschau jetzt nicht mit Bemerkungen über Abstände auf oder ob die Schrift dazu gut ins Gesamtbild integriert ist, sonden beschäftige mich nur mit der Idee, den Ideen.

    Wenn man sich deren Mission Statement (wofür sie brennen) – vor allem das Video anschaut auf:
    https://www.mozilla.org/de/mission/
    dann merkt man, dass den Logos etwas fehlt. Wärme, Emotion.

    Man merkt auch recht schön, dass deutlichst der Entwurf „Wireframe World“ eine direkte Adaption ist aus Elementen aus dem Video. Mir aber zu „wired“ und zu wenig emotional. Auch viel zu düster, kühl, wie einige andere auch.

    Ob Profi oder nicht: Wer das definitive Logo macht/auswählt, sollte nicht den Fehler machen, ein zu kühles, abstraktes Ding zu erschaffen (ja, auch Profis machen das, und oft und gern).

    • Habe für die Idee „Connector“ gestimmt.
      Dabe ist die kleine Ausarbeitung unten rechts die bessere. Mit dem großen Ding kann ich gar nichts anfangen. Farben: sind zu kühl, modisch. Das ist kein Modelabel.

  16. Die 7 Logos sind im Trend der Zeit, die Idee eine Marke so zu entwickeln auch, Demokratie bei der Auswahl geht nicht so richtig, und die Masse entscheidet immer mit dem gemeinsamen Nenner und damit nicht dem Außergewöhnlichem, starkem und jetzt kommt es: nach dem eigenartigen und der Idee. Dies aber verlangt das Urheberschutzgesetz.

    • Urheberrechtsschutz

      Aus Wikipedia (deutsches Recht)
      „Nur sehr einfache Firmenlogos dürften daher auch weiterhin urheberrechtlich nicht geschützt sein. Dies betrifft insbesondere Logos, die eine typografische Gestaltung in Form eines Schriftzugs aufweisen, die nur durch wenige einfache Gestaltungsmittel ergänzt wird.“

      Das träfe dann voll und ganz auf die Lösung „Protocoll“ zu.

      Die anderen Schöpfer dürften in D Urheberrecht beanspruchen können, falls deren Entwurfsideen – und Ausarbeitungen nicht bereits woanders existierten. Beim schwarzen „Wired“ ist das der Fall; das ist nur ein Remake aus dem Video von Mozilla (siehe mein Link weiter oben), in D dafür vermutl. kein Urheberrecht beanspruchbar

      Mozilla.org ist ein US-amerikanisches Non-Profit-Unternehmen. Die Rechtsauffassung in den Staaten bezügl. ab wann ist ein Logo urheberrechtsgeschützt kenne ich nicht.

    • Jo, danke.
      Eben gelesen, den Link.

      Dieses Problem …:
      „Currently, the majority of the world’s population couldn’t give two hoots about who is watching their searches, why those ads keep following them and what a walled garden means, let alone who waters it. But, just as hundreds of thousands choose to read The Guardian on paper and millions in pixels, there’s clearly a segment of the world that does care how they use the Internet, and how the Internet uses them. In simple terms – there’s an audience out there who cares about this stuff, and in a world slowly waking up to online issues, it’s a growing one.“

      … zu lösen kann jedoch ein Logo nicht leisten, never. Man überfordert Logos ständig mit solchen Überfrachtungen.

      Ein Erscheinungsbild auch nicht wirklich, schätze ich.

      Die Imagebildung muss in mühsamer, unermüdlicher Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden, ein Erscheinungsbild kann das lediglich unterstützen.

  17. Der Entwurf Connector ist klasse, sowohl als kompakte Quadratversion wie auch in der horizontalen Wortmarken-Variante! Daraus läßt sich ein Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten in der Anwendung und Entwicklung weiterer Medien ableiten. Der spielerische Charakter paßt auch gut, zudem ist dieser auch sehr einprägsam.

    In der Summe macht die Auswahl Spaß und zeigt ein breites Spektrum.

  18. Herrlich, wie hier rumgeteufelt wird, wie scheusslich alle Entwürfe seien, wie stümperhaft entwickelt und überhaupt und grundsätzlich unpassend! Wer macht denn sowas?! Einer verlangt sogar nach einer professionellen Agentur, EdenSpiekermann richtet das!

    Ach ne, moment, da machen das ja auch nur die Praktikanten. Und dann kostet das ja auch wieder viel zu viel, 50.000 für ein Logo? Neeee, so nu auch wieder nicht!

    Quo vadis, liebe Kollegen?

    Ein bisschen mehr Offenheit für „Anderes“, ein bisschen mehr Selbstreflektion und ein bisschen mehr Respekt für fremde Arbeit, unabhängig davon wer den Bleistift gehalten hat. Das Wünsche ich mir für unsere Zunft. Denn diese Kommentarspalte zeigt eindrücklich, wie wir viel zu beschäftigt damit sind unsere eigene Passion durch Besserwisserei und Missgunst in der öffentlichen Wahrnehmung noch weiter zu malträtieren, als es Kostendruck, „Gratis-Kultur“ und andere Faktoren ohnehin schon täglich tun.

    • Jo. Trotzdem sind die alle irgendwie unförmig und/oder komisch gefärbt. Traurige Auswahl irgendwie.

      Zum Thema Praktikanten, das hier immer gern heraufbeschworen wird wenn etwas nicht gefällt:
      Ich habe Praktikanten gesehen, die sicherlich besser sind als 80% aller „professionellen“ Kommentatoren hier. Just sayin‘

      • Gebe ich dir Recht mit, ich fand die Auswahl im ersten Moment auch etwas „ungewöhnlich“. Einige Ansätze sind sicherlich auch kritikwürdig, andere dagegen finde ich auf den zweiten Blick äußerst spannend.

        Leider sieht man die Kritik nur vereinzelt wirklich fundiert formuliert und begründet. Dabei ist doch gerade das ein unverzichtbarer Aufgabenbereich von Designern, eben nicht nur machen, sondern auch darlegen können, analysieren, konzipieren, strukturieren, erläutern, vermitteln und begründen. Da frage ich mich, ob mit Adjektiven wie „hässlich“, „scheußlich“ oder „stümperhaft“ auch in der Kundenkommunikation oder in der Diskussion von Entwürfen der Kollegen gearbeitet wird. Oder wir das nur in der anonymem Online-Welt rausgehauen? Sicher, eine Diskussion kann leidenschaftlich geführt werden, aber insbesondere in letzter Zeit scheint es, als ob die „1-Blick-1-Satz“-Kritiken zunehmen.

        Die Kritik an Praktikanten finde ich insbesondere so hinterhältig, weil meine Erfahrung ist, dass Praktikanten in der Regel vielfältige Kompetenzen haben und hart arbeiten, ohne dass das auf Seiten der Agenturen für Anerkennung sorgt, weder finanziell, noch im persönlichen Umgang. Die großen Agenturen profitieren in meinen Augen erheblich vom Talent, dass direkt von der Uni kommt und quasi jede Arbeitssituation mitmacht. Auf der anderen Seite aber lässt man sie ausbluten und schimpft über sie.

      • Ich weiß auch nie, was das mit dem Praktikanten-Bashing soll. In meinen Augen wird nur jungen Leute pauschal die Kompetenz abgesprochen. Gute Praktikanten haben meistens gute Vorbilder – wer keine guten Praktikanten erlebt hat, sollte sich mal über sich selbst Gedanken machen.

  19. Der „Flik Flak“ Entwurf erschließt sich, wenn man die letzte Version von oben nach unten ließt. Da steht wirklich MOZILLA, auch wenn man länger dafür braucht. Das Logo oder das Logosystem erinnert mich an Möbel und Gebäude des Architekten Rietveld. Der mit einfachen Flächenelementen seine Entwürfe realisiert hat. Diesen Stil ein ein Logo-Schriftzug zu bringen ist nicht leicht zu lesen. Natürlich ist da ein Entwurf wie „Protocol“ gefälliger da er noch am ehesten nach einem klassischen Schriftzug aussieht. Ich denke die meisten ignorieren beim zweiten Hinschauen einfach den Doppelpunkt und Schrägstriche und gut ist. Flik Flak ist für mich mehr ein System, ein Bausatz mit dem u.a. MOZILLA geschrieben werden kann. Aber auch spielerisch andere Formen annehmen kann. Die Wiedererkennung ist hoch, wie man bei den Produktanwendungen von Johnson Banks sieht. Es ist auch nett, verspielt, zwar etwas eigen, aber man bekommt nicht gleich Kopfschmerzen wie bei einigen anderen Konzepten.

  20. Protocol ist mir definitiv zu nerdig, zu sehr „ja, wir sind ein Haufen Informatik-Geeks. Und in der Schule haben wir schon ESEL mit dem Taschenrechner geschrieben“. Oder weniger platt formuliert: Das Spielchen mit Sonderzeichen hat sich überlebt und assoziiert zu sehr und in negativer Form die Nische der Informatik.
    Nachher heißt es auch noch FIR3FOX – groovy!

    Flik Flak ist superlustig, weil man echt bisschen denken muss. Ich höre da schon die Dialoge „Hä, und was soll das?“ – „hmm, ah, ha, haha! Wie cool!“ – „Hä, was, wie?“ -“ Ay, siehste nicht?“ -“ Nee, was denn?“
    Wo ja öfters und zu Recht das flat- und generische Design kritisiert wird, ist das doch mal eine total frische, neue Idee. Nur das Risiko, dass das eben kein Logo ist, dass jeder im Vorbeigehen im Kopf behält und halt auch ‚liest‘, ist groß. Ein zusätzlicher Schriftzug wäre definitiv nicht verkehrt. Auf jeden Fall würde sich ein Börsenunternehmen niemals ein solches Logo zulegen.

    Trotzdem finde ich connect am besten! Man muss ebenfalls etwas grübeln, bis man’s rausliest, aber es ist nicht ganz so heftig wie flik flak.

    Ich kann diese lasst-die-Community-entscheiden-Vorgehensweise allerdings nicht so befürworten. Zu vielen Mitentscheidern traue ich zu, nicht ganz ernst bei der Sache zu sein und eher nach ‚Witz‘ als nach Eignung zu gehen. Gäbe es ein Logo in Penisform, würde es garantiert gewinnen – und die Institution würde die ganze demokratische Ideenfindung bitter bereuen.
    Meiner Meinung nach funktioniert Demokratie im Sinne von jeder-Trottel-entscheidet-mit einfach nicht überall, nicht im OP-Saal, nicht im Straßenverkehr und auch nicht bei so was.

  21. The Connector bietet m.E. schöne Möglichkeiten, dennoch finde bzw. fand ich – ohne groß die jeweiligen Gestaltungskonzepte zu kennen – alle recht schwach. Größtenteils sehen die Logos sogar recht stümperhaft und mit der heißen Nadel gestrickt aus. Erinnert mich alles so an Logoentwürfe von 99designers u.ä. Plattformen.
    Was ich immer noch nicht wirklich verstanden habe: Sind das jetzt wirklich eingesandte Entwürfe oder abgestimmte von dem o.g. Designer bzw. der Design-Agentur (Johnson Banks o.ä.) – was nämlich nicht für die Qualität der Agentur sprechen würde?!?!?!?

    Kontroverse um Qualität und Auswahl hin oder her: Es sorgt für Aufmerksamkeit.
    Allerdings sehe ich das Problem eher da, dass – ähnlich wie bei dieser Abstimmung hier – 36%/382 Menschen glücklich und 64%/694 Menschen (eindeutig die Mehrheit) unglücklich mit der Entscheidung seien werden, oder sehe ich das verkehrt?

    • Für alle Entwürfe zeichnet, wie im Artikel zu lesen ist, die Agentur Johnson Banks verantwortlich.

      Davon abgesehen bin ich völlig anderer Meinung als viele, die anmerken, in den Entwürfen Professionalität zu vermissen. Ich sehe diese Professionalität sehr wohl. Meines Erachtens zeugt die große Bandbreite der konzeptionellen Ideen wie auch der gestalterischen Umsetzungen von großer Kreativität innerhalb der Agentur. Dass lediglich EINE Agentur ein solches Spektrum an Designs abliefert, finde ich tatsächlich bemerkenswert. Eine Handschrift, wie man sie oftmals bei Agenturen sieht, kann ich hier nicht ausmachen. Und genau das ist beeindruckend.

      • Ich denke, jede Agentur kann unterschiedliche Stile abliefern. Eine gestalterische Handschrift kann wohl eher EINEM Gestalter zugeschrieben werden, als EINER Agentur. So viele Logos/Entwürfe darzustellen zeugt doch eher von Konzeptlosigkeit – auch wenn das hier im Ansatz das Konzept ist. (Wobei eher Werbe-Konzept, als Design-Konzept)
        Aber einfach nur Quantität statt Qualität abzuliefern spricht nicht für den Ästhetik-Sinn der Agentur.
        M.E. ist ein Logo das Ergebnis eines Prozesses, der die Identität eines Labels visualisiert und i.d.R. möchten doch Agenturen/Kreative zeigen, dass sie befähigt sind, die EINE, die RICHTIGE Diagnose zu stellen.

        Es wird an allen Fronten darüber gesprochen – von daher passt das Marketing.

        Meiner Erfahrung nach hemmt zu viel Diplomatie den Kreativ-Prozess und am Ende kommt stets etwas weichgespültes heraus, dass irgendwie keinem passt aber auch keinem weh tut und somit die Gestaltung selten gut und niemals bahnbrechend wird…

  22. Als gelernte Grafikerin stellen sich bei den Logos bei mir alle Haare auf. Keins davon sieht professionell oder „schön“ aus. Als hätte sich ein Mediengestalter-Azubi im 1. Jahr hingesetzt und seine ersten Gehversuche in Illustrator absolviert. Gruselig…. Einfach gruselig…

    • Alore, das Atttribut „schön“ ist ein sehr subjektives.
      Taugt zur Logobeurteilung wenig bis kaum.

      [Bis dato sind in meiner rumreichen grafischen Laufbahn – die ich auch nur deswegen einschlug, weil ich aus der Balsamierungsschule rausflog – immer nur kleine, unertragreiche Auftraggeber darauf herumgeritten, die sprachlich über wenig Mittel aus dem Argumentbaukasten verfügen. Meist welche, denen ich heimlich, stumm und fassungslos das Schimpfwort „NageldesignerIn“ hinterherrief … scnr]

      Und huch: Der Mediengestalterazubi ist der neue Praktikant. ;-)

      Ich sage hier in diesem Forum jetzt hier lieber:
      Das kann ja mein mühsam von mir gezüchteter Praktikant besser!!einself!
      ;-))

    • @Lea

      dt-Hinweis*************
      Der Kommentar wurde entfernt. Diskussionen dürfen/sollen gerne kontrovers geführt werden. Abwertende Äußerungen, die auf einzelne Personen bzw. deren Arbeiten, Referenzen und dergleichen zielen, gilt es jedoch bitte zu vermeiden. Herzlichen Dank für das Verständnis.

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      • dt-Hinweis***********************

        Um die Persönlichkeitsrechte von dt-Leserin „Lea“ zu wahren, habe ich ihren Nachnamen entfernt. Diskussionen dürfen/sollen gerne kontrovers geführt werden. Kritik, die jedoch auf die Person zielt, gilt es jedoch bitte zu vermeiden. Herzlichen Dank für das Verständnis.

        ***********************

        • @ Achim
          Dann müsstest du konsequenterweise den Post kürzen oder editieren.
          Denn der ist immer noch sehr negativ persönlich – und steht jetzt so dumm rum.

          • Dein Einwand ist berechtigt Moritz. Dank dir. Ich habe den von Jens verfassten Text gelöscht, belasse seinen Kommentar jedoch als solchen, um anderen dt-Lesern zu verdeutlichen, dass ich mir hier eine sachbezogene Diskussion wünsche.

  23. Ein Logo soll doch die Summe aus allem auf den Punkt bringen – Den Kern treffen, die Botschaft unmissverständlich transportieren und vor allem funktionieren. So lange es immer ein ABER oder etwas in Richtung AUF DEN ZWEITEN BLICK usw. gibt, hat es in meinen Augen die Aufgabe nicht erfüllt. Es muss sofort greifbar sein und verstanden werden. Wenn dann noch das gewisse Etwas dazu kommt – umso besser. Ich feier‘ es, wenn in einem Logo, bzw. Gesamtkonzept immer auch das MEHR zu entdecken ist, welches Raum für (stimmige und funktionierende) Variationen gibt. In erster Linie aber, geht es nicht um „witzige“ Ideen, sondern um Funktion und Nutzbarkeit. Wenn ein Logo erst erklärt werden muss und einer gewisse Zeit braucht, bis es sich erschliesst, ist die Aufgabe meiner Meinung nicht gelöst. mmmh … Basics …
    Mich überzeugt keine der gezeigten Vorschläge, eben weil alle dieses ABER in sich tragen. Ich bin nicht gegen „Haken und Ösen“ und neue, andere Ansätze. Diese sollten sich aber trotzdem stimmig im Ergebnis auflösen, und ich glaube nicht, dass dieses Auflösen mit den gezeigten Ansätzen möglich ist. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen und bin gespannt, wie es weitergeht.
    Euch allen einen guten Wochenendspurt :)

    • Zusatz, um mich nicht falsch zu verstehen: Ich bin SEHR für neue/andere Ansätze und Ideen. Diese zu finden und umzusetzen, macht die kreative Arbeit ja überhaupt erst aus ;) Sie sollten aber nicht um jeden Preis verfolgt werden, wenn an irgendeiner Stelle im Prozess deutlich wird, dass sie nicht eindeutig umgesetzt werden können. Einer der schwierigsten Teile der kreativen Arbeit ist es, diese Umstimmigkeiten zu erkennen, bzw. sich diese einzugestehen. Und dann entsprechend damit umzugehen … ich schweife ab – also: Punkt :)

  24. Etwas, was ich noch aktuell vermisse bei den Entwürfen, um sie wirkich beurteilen und auch die Diskussion objektiver führen zu können, ist die Anwendbarkeit in verschiedenen Medien. Auch wenn es sich hier um Entwürfe und Konzepte in einer relativ frühen Phase handelt, so darf man doch nicht vergessen, dass es sich bei Mozilla um eine Marke handelt, die vornehmlich digital verwendet werden wird. So wie die Entwürfe jetzt präsentiert werden, kommt es eher einer klassischen Printpräsentation gleich. Später aber muss die neue Identität auf mobilen Applikationen und als Icon/Favicon funktionieren und irgendwie sehe ich bei den meisten der vorgestellten Konzepte, dass deren Erscheinung vor allem Platz benötigt, aber schwer miniaturisiert werden kann, ohne dass dort Kompromisse eingegangen werden müssen.

    Wenn jeder der Entwürfe bspw. in einem vorgegebenen Raster in verschiedenen Anwendungen gezeigt werden könnte, würden sich vielleicht die Ideen dahinter eher erschliessen und gleichzeitig könnte man sie besser vergleichen. Vielleicht steht ja hinter dem ein oder anderen momentan abwegig erscheinenden Vorschlag ein Multichannel Konzept, was dann ganz anders zur Geltung kommt.

  25. Wer mal auf diesen Link klickt (http://johnsonbanks.co.uk/thoughtfortheweek/our-first-design-routes-for-mozilla/) wird erkennen, dass in den meisten Entwürfen wirklich Potenzial steckt!

    Ich weiß garnicht, was das für eine schräge Designerkrankheit ist, pauschal erstmal alles sch**ße zu finden, ohne sich wirklich mit etwas zu beschäftigen und dann Kommentare wie „billig“, „Augenkrebs“, „Totalausfall“ abzulassen. Wie Martin oben schon geschrieben hat – „1-Blick-1-Satz“-Kritiken.

    • Der Link zeigt auf jeden Fall das Potenzial aller Ideen und (teilweise – die „Monster-AG“-Tasse HOT könnte auch Merchandise für eine ganz andere Branche sein ;) klasse Umsetzungen. Da steckt viel und gute Arbeit drin. Trotzdem muss die Idee am Ende dort, wo sie auf einen Punkt zusammengeführt wird (Logo) funktionieren (Aussage, Nutzbarkeit in allen Anwendungen usw.) Das ist meiner Meinung nach aber hier bisher nicht gegeben. Wenn ich einen Tisch bauen soll und dieser kippelt, dann kann ich die coolsten Stühle dazu stellen und das beste Essen darauf servieren – der Tisch kippelt trotzdem.

      • Eine Idee gipfelt aber nicht in einem Logo, sondern das Logo ist ein Teil dieser Idee. Ein Logo kann nicht sämtliche Werte und Eigenschaften eines Unternehmens oder was auch immer auf einen Punkt bringen – dafür wird ein CD bzw. eine CI entwickelt.

        Wenn du einen Tisch baust der kippelt, stellst du Stühle dazu, die auch kippeln. Dann hast du ein Konzept.

  26. Du meine Güte … hoffentlich keines davon.
    The Eye – wieso das „O“ betonen, wieso ein Auge? Prinzipiell auf dem richtigen Weg
    Flik Flak – da wurde wohl vergessen, dass es um ein Logo geht.
    The Impossible M – ein bisschen bei Escher klauen; in den Verkleinerungen kaum zu erkennen
    Protocol – eigentlich schön einfach und doch zu viel – „:“ „//“ und zwei Blau
    Wireframe World – Drahtmodell eines „M“ mit Knoten … evtl. besser mit anderer Perspektive?
    The Connector – wenn leichte Merkbarkeit ein Kriterium sein soll, dann … kein Kommentar
    Open Button – ein Beerdigungs-Smiley mit viel Buntem

  27. Wofür braucht Mozilla ein Logo?
    Wo begegnet mir ein Mozilla-Logo?
    Wo entscheide ich mich aufgrund des Logos für oder gegen Mozilla?

    Wichtiger als das Logo ist die Anwendung, die auf der jeweils im Logo definierten Gestaltungssprache basiert. Diese visuelle Sprache sollte die Kraft haben, die Mozilla-Produkte optisch zu einen.
    Mit Fokus auf diesen Aspekt erscheint das hier favorisierte protocol eher ungünstig zu sein (siehe auch die Anwendungsbeispiele).
    The eye ist für mich der Gewinner, da es sich aus der Tradition begründen lässt, gut lesbar ist, eigenständig genug ist und in den Anwendungen überzeugt.

    P.S. Ich finde es schlimm, wenn Entwürfe ohne sachlich fundierte Begründung heruntergemacht werden. Aussagen mit dem Fokus, Praktikanten etc. als Beispiel unfähiger Gestalter hinzustellen finde ich ekelhaft.

  28. The Eye: Dem Logo fehlt meiner Meinung die Leichtigkeit; es ist schwerfällig, klobig. Spontan würde ich damit auch assoziieren: „Big brother is watching you“.

    Flik Flak: Muss man erst einmal drauf kommen, das so zu machen. Kann ich mir für den praktischen Einsatz aber nicht so recht vorstellen.

    The Impossible M: Interessanter Ansatz, aber das könnte auch eine Baufirma, ein Architekturbüro o.Ä. sein. Meiner Meinung nach nicht unbrauchbar, aber in der derzeitigen (Farb-)Gestaltung zu hinterfragen.

    Protocol: Zwar nicht schlecht, aber es müsste wohl noch überarbeitet werden, um zu überzeugen. Mit den Farben kann ich mich nicht so recht anfreunden und es ist auch etwas Massiv in der Wirkung.

    Wireframe World: Auch da steckt eine Idee dahinter. Aber mir ist es zu nüchtern.

    The Connector: Gefällt mir. Die Gestaltung ist ansprechend und lässt sich sicher gut einsetzen. Allerdings habe ich ähnliche Logos (in Stil und Farbgebung) schon gesehen.

    Open Button: Ist mir persönlich zu technisch.

    Mein Fazit: Ich weiß nicht, wen das Logo primär ansprechen soll: potenzielle, nüchtern denkende Unternehmenspartner/Investoren oder den „Endverbraucher“ (Ist also ein „nüchtern“ wirkendes Logo sinnvoll oder sollte man eher „spielerisch“ auftreten?)

    So interessant einige der Entwürfe sind, es ist nichts dabei, was mich auf den ersten Blick überzeugen würde. Das Logo sollte auch im Zusammenspiel mit Mozilla-Produkten bzw. dem Internetauftritt funktionieren. Mit anderen Worten: Jedes Logo müsste noch im praktischen Einsatz bzw. im Zusammenspiel mit dem Gesamtauftritt getestet/ausprobiert werden.

  29. Als absoluter Laie habe ich mich spontan für „The Connetor“ entschieden, weil mich neben der Farbigkeit die Vielfalt der möglichen Kombinationen, die diese Winkel bieten, begeisterte. Klar sind alle Entwürfe noch nicht fertig, und so manche links liegengelassene Idee birgt mit dem richtigen „Kick“ noch so manches Potential, das so nicht zu erkennen ist. Dieses Gefühl habe ich z.B. beim Entwurf „Wireframe World“, aber ich kann nicht sagen wie, vielleicht bunter! Dass hier der Schriftzug zu ungelenk ist, scheinen viele zu empfinden, da müsste noch viel Inspiration und Transpiration investiert werden. Gilt vielleicht für alle Entwürfe, und ich bin mir sicher, dass jeder zu einem der gezeigten Vorlagen Verbesserungen beisteuern könnte. Vielleicht sollte man mit dem Entwurf anfangen, der einem am Sperrigsten erscheint – für mich wäre das „The Eye“ oder doch eher „The Impossible M“, ganz zu schweigen von „Flik Flak“.

    Wenn man sich unter dem Stichwort „Logo-Entwicklung“ den fortschreitenden Prozess der Embleme, Schriftzüge und Symbole (Shell, VW, etc.) anschaut, ist man baff, was sich da so entwickelt hat. (mein Favorit: DFB-Logo) Auch der „Marke“ „Mozilla“ (wofür das auch immer stehen soll) sollte man eine Reifezeit zugestehen. Übrigens, wer hätte je gedacht, dass mal ein Pinguin als Synonym für ein Betriebssystem (Linux) stehen könnte. :)
    Ich hoffe, nicht zu stümperhaft argumentiert zu haben, und Danke Achim Schaffrinna für sein erquickendes „dt“!

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