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„Über Erik Spiekermann ist alles geschrieben, weiß man alles, und was nicht andere über ihn in Zeitschriften und Büchern und im Web veröffentlicht haben, das hat er selbst geblogt und getwittert.“ Was Alexander Branczyk augenzwinkernd in seinem Gastbeitrag in dem kürzlich erschienenen Buch „Hallo, ich bin Erik“ über seinen ehemaligen Chef zu frühen MetaDesign-Zeiten (1988–1994) schreibt, lässt derart verkürzt den Eindruck entstehen, als sei ein 320 Seiten umfassendes Buch über Erik Spiekermann ganz und gar überflüssig.

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Die Mediathek des schweizer Fernsehsenders SRF hält für Designinteressierte umfangreiches Videomaterial bereit. Mittlerweile 25 Episoden umfasst die Fernsehreihe „DESIGNsuisse“, in der Schweizer Designer in jeweils knapp 15-minütigen Folgen porträtiert werden.

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Vor wenigen Tagen wurde im Rahmen des Designwettbewerbs zur Kieler Woche 2015 das Siegerplakat präsentiert. Besonders gut gefiel der Jury der Interpretationsspielraum, den der von der Agentur Zwölf gestaltete Entwurf bietet. Dass nicht Jeder mit einem solchen Deutungsspielraum etwas anzufangen weiß, beweist Stefan Raab.

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Während derzeit in Köln die Photokina stattfindet hat Canon gestern seinen deutschsprachigen Webauftritt relauncht. Anders als etwa beim Mitbewerber Nikon basiert Canon.de nun auf einer Responsive-Design-Lösung. Schaut gut aus.

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Kurz vermeldet: Fontshop.de wurde relauncht. Da die Schriftensuche auch weiterhin über Fontshop.com läuft, bleibt für die meisten Nutzer alles beim alten.

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Ok. Tatsächlich war auch mein erster Gedanke, als ich auf den „Speichern unter“-Wettbewerb stieß: Ein Wettbewerb für ein Speichern-Symbol? Im Ernst? Wer stellt denn bitte 6.000 Euro dafür bereit? Und wieso? Anders als Jürgen Siebert, Vorstand von Fontshop und Typo-Blogger der ersten Stunde hierzulande, komme ich allerdings zu der Auffassung, dass ein Wettbewerb wie dieser für Kreative mehr Chancen bietet als irgend ein Tralala-Design-Award. Eine Gegenrede.