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Dass man in Polen die Vielfalt an Zeichen schätzt, das belegt die Vielzahl an offiziellen Logos, mit denen sich die polnische Regierung präsentiert. Anstatt aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und überflüssige Logos abzuschaffen, weil sie eher verwirren denn Orientierung schaffen, gab das Außenministerium unseres Nachbarlandes ein weiteres Logo in Auftrag, das dieser Tage vorgestellt wurde. Wieviele Logos verkraftet ein Land?

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„Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle, die als Designer die Welt verändern wollen.“ So schreibt Florian Pfeffer einleitend in seinem Ende April im Verlag Hermann Schmidt Mainz erschienenen Buch „To Do: Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt“, mit dem ich mich dieser Tage beschäftigt habe. Ich würde die Zielgruppe noch etwas weiter fassen und sagen: „Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle, die mit Design die Welt verändern wollen.“

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Der Backwarenproduzent Bahlsen erneuert seinen Markenauftritt. 1889 gegründet, ist Bahlsen nach wie vor ein Familienunternehmen. Sitz des Unternehmens ist Hannover. Mit Hilfe des neuen Markenauftritts möchte man weg vom „Oma-kommt-zu-Besuch“-Image, wie es Bahlsen-Geschäftsführer Sönke Renk formuliert.

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Zahlreiche internationale Sportverbände, darunter nun auch der italienische Dachverband CONI, haben sich kürzlich ein neues Logo verpasst. Die Italiener setzen dabei, ähnlich wie zuletzt auch Twitter, auf die Popularität einer Schrift, die schon Obama zum Sieg verhalf.

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Das Rhein-Energie-Stadion, die Heimspielstätte des 1.FC Köln, präsentiert sich zur kommenden Saison 2014/2015 mit einem neuen minimalistischen Logo. Dem Logoredesign vorausgegangen war die Verlängerung der Namensrechte am Stadion, die sich das Kölner Unternehmen RheinEnergie vor kurzem für weitere vier Jahre gesichert hat.

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Nachdem die Regierungschefs den ursprünglich in Sotschi/Russland geplanten G8-Gipfel platzen ließen, kommt heute und morgen in Brüssel die Gruppe der sieben größten Industrienationen (G7) zusammen. Das Treffen wurde vergleichsweise kurzfristig angesetzt und findet natürlich ohne Putin statt. Zumindest vor dem Hintergrund des EU-Apparats offenbar zu wenig Zeit für ein einfallsreiches Logo.