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Seit knapp zwei Wochen hat der Parma FC, sechster der abgelaufenen Saison der italienischen Serie A, ein neues Vereinswappen. Dabei offenbart der neu gesetzte Vereinsname ähnlich große Lücken wie zuletzt die Abwehrreihe der Azzurri bei der WM in Brasilien.

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Schauen wir uns einmal die Marken an, die bei diesem Milliardenspiel in Brasilien auf dem Platz stehen. Zumindest Stand heute lässt sich sagen: die Favoriten Adidas und Nike haben sich mit ihren Teams wieder einmal durchgesetzt. In Herzogenaurach herrscht hingegen Ernüchterung.

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Als sich die Unterwäschenmarke Triumph zuletzt im Juni 2007 ein neues Logo zulegte, hatte ich das neue Signet als „statisch, kalt und unpassend“ kritisiert. Sieben Jahre später bekommt Triumph erneut ein neues Markenlogo. Ein sinnvoller Schritt, der wohlmöglich das Ende einer Schlingerfahrt markiert, die die Marke seitdem vollzogen hat.

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Die Stadt Bochum plant die umfassende Überarbeitung ihres Markenauftritts und schreibt dessen Neukonzeption aus. In Zeiten, in denen Ausschreibungen um kreative Leistungen immer fragwürdiger werden, ist man schon dankbar, wenn halbwegs faire Bedingungen für die Teilnahme vorliegen. Die Stadt Bochum geht noch einen Schritt weiter. Ausdrücklich soll an dieser Stelle die von der Bochum Marketing GmbH auf den Weg gebrachte Ausschreibung gewürdigt werden.

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Noch während der Fußball-WM in Brasilien stellte der DFB dieser Tage ein neues Logo vor, mit dem die 3. Liga in die Saison 2014/2015 starten wird. Nicht nur das Logo, sondern auch der gesamte Markenauftritt wird im siebten Jahr seit Gründung der Spielklasse erneuert.

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Ein Stern, nicht mehr einfarbig rot, sondern in den Nationalfarben Russlands gehalten, soll zukünftig zum Erkennungszeichen der russischen Streitkräfte werden. Dass der neue Stern gar nicht der Farbabfolge der russischen Trikolore entspricht, scheint im russischen Verteidigungsministerium niemanden zu stören. Auch der Umstand, dass der dreifarbige Stern auf frappierende Weise einem Logo ähnelt, das vielleicht wie nur wenige, Sinnbild für den Kapitalismus und die westliche Konsumgesellschaft ist, konnte die Verantwortlichen nicht davon abhalten, ihr neues Markenzeichen von einer Kampfflieger-Formation begleitet in Szene zu setzen.