Wolken in jeder Gestalt
… und damit sind diesmal nicht die Wortwolken gemeint. Nichts ist so flüchtig, wie die Form einer Wolke. Wohlmöglich üben sie auch deshalb auf manche eine so große Anziehungskraft aus. Die größten Fans von Wassertröpfchenansammlungen in der Luft haben sich in der “Gesellschaft zur Wertschätzung der Wolke” zusammengefunden. Natürlich eine britische Einrichtung. Mitglied kann im Prinzip jeder werden – Kostenpunkt umgerechnet 5,70 €. Aber auch ohne Mitgliedschaft kann man mit anderen Wolkenfreunden über die tollsten Formen und Formationen plaudern und seine eigenen Fotos hochladen. Wer hätte schon gedacht, dass es Wolkenformen gibt, die sich “Fallstreak Holes”(Sinn gemäß “Fallspur Löcher”) oder “Kelvin-Helmholtz-Wolken” nennen.
Fotolia – Na denn Prost!
Wieder ein Beispiel dafür wie tabulos manch einer mit dem eigenen Firmenlogo umgeht. Ich hatte ja kürzlich über den Schnee auf Logos zur Weihnachtszeit berichtet aber das Fotolia-Logo in beschwippster Sektlaune ist noch einmal eine Stufe härter und einfach nur peinlich. Schade, der ansonsten gut gemachte Marktplatz für lizenzfreie Bilder erscheint auf diese Weise wie ein Ramschladen.
MDR Sputnik mit neuem Design

Bereits Anfang Dezember wurde dem Jugendsender ein gänzlich neues Kleid verpasst. Dieses gleicht allerdings eher einer Zwangsjacke, denn von Jugendlichkeit, Spaß und Freiheit kann nun keine Rede mehr sein. Auf der eigenen Website tritt MDR Sputnik quasi nur noch als Co-Branding in Erscheinung. Das Design wird von der Mutter, dem MDR bestimmt und wirkt wie aufgezwungen. Das neue Logo ist eigentlich recht gut umgesetzt. Eine Mischung aus dem alten Signet(Kreisform) und einer Abwandlung des MDR-Logos, dass im Corporate Design des Senders durch eine sogenannte “Trinität” bestimmt wird. Natürlich, möchte man fast schon sagen, darf der Apple’sche oder Web 2.0-typische Glanzeffekt mit Verläufen nicht fehlen. Blau ist nun im Webauftritt die alles bestimmende Farbe.
Eins Live präsentiert sich neu
Heute wurde offiziell das neue Logo und die neue Website des Radiosenders Eins Live vorgestellt. Schon auf der letzten Eins Live-Krone Anfang Dezember 2006, der jährlichen Preisverleihung, war das neue Logo zu sehen.
Beim neuen Logo wandert die 1 gesondert vor den Schriftzug Live. Durch diesen neuen Aufbau wird der Zusatz “Radio Eins Live” überflüssig, da die Senderbezeichnung anders als bei der alten Version nun “lesbar” ist. Witzige Randnotiz: Was im alten Eins Live-CD-Manual(PDF) in ähnlicher Form noch als nicht erlaubte Variante auftaucht wird nun zum neuen Standard. Außerdem wurde die Schriftstärke reduziert, wodurch die weißen Zwischenräume etwas rhythmischer und harmonischer erscheinen. Die schwarzen Buchstaben wirken nicht mehr ganz so fett und der, ich nenne es einmal “anarchopop”-Stil des alten Signets, weicht einem modulareren Aufbau, der vielleicht weniger aneckt.
Kaum unterscheidbar dank Werbung
Was Werbung auf Websites anrichten kann konnte man kurzzeitig bei Spiegel ONLINE und Focus sehen. Die “Geiz-ist-geil”-Werbung im Wallpaper-Stil lässt beide Auftritte auf den ersten Eindruck fast wie Klone aussehen. Dieser Verlust an Identität kann doch wohl kaum jemand “geil” finden. Und weil anscheinend nach kurzer Zeit das Budget bereits verbraten war, gab’s den blauen Hintergrund nur für einen Tag(02.01.2007). Nach dem Motto: Wie verprasse ich viel Geld in möglichst kurzer Zeit.
Wortwolke – tag cloud

Immer häufiger trifft man auf Wortwolken bzw. tag clouds. Flickr, Technorati und Blogs im Allgemeinen haben den Trend ausgelöst. Nun hält diese Navigationserweiterung auch Einzug in deutsche Auftritte wie Spiegel.de, O2-online, Karlsruhe.de oder auch jetzt.de, einem Ableger der Süddeutschen Zeitung. Eine Wortwolke ist eine Link-Sammlung der am meisten aufgerufenen Seiten bzw. der am meisten eingegebenen Suchbegriffe. In der Regel wird diese Liste automatisiert erstellt. Bei Spiegel ONLINE pflegen Redakteure die Wortwolke.
NRW-SPD wird grün
*räusper* “Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum… wie kommst Du auf das SPD-Logo?” Zu sehen war dieser “Christbaumschmuck” auf der Pressekonferenz von Hannelore Kraft anläßlich des Rücktritts von Jochen Dieckmann als SPD-Landesvorsitzender. Vermutlich will man damit zur Weihnachtszeit doch wieder die Nähe zu den Grünen zum Ausdruck bringen, gell?
Hallo Herr Bütikofer, Hallo Frau Roth, wäre das nicht auch ein nettes Logo für Ihre Partei? Quasi mit roter Basis :-)
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