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O (Omicron)

O (Omicron) from Romain Tardy (AntiVJ) on Vimeo.

Grafisch sehr spannende Licht-Installation. Auch das Sounddesign ist wunderbar. Bitte Fullscreen und Boxen an bzw. Kopfhörer auf!
Hier noch das Making-of, das durchaus etwas ausführlicher hätte sein dürfen.

abgelegt in Motion Design, erstellt von Achim Schaffrinna am 26.06.2012 | 13:59
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14 Kommentare zu 'O (Omicron)'

  1. am 26. Juni 2012 um 14:54 Uhr

    Au ja, ein sehr schönes, interessantes und imposantes Projekt, meine Hochachtung. Ich finde lediglich, um ein kleines bisschen Wasser in den Wein zu kippen, man hätte das Drumherum typografisch etwas passender, spannender hätte lösen können. Eine DTL Nobel zum Beispiel hätte meiner Meinung nach deutlich besser gepasst.

  2. B52
    am 26. Juni 2012 um 15:37 Uhr

    Fullscreen gesehen, Kopfhörer aufgehabt: Das geht in die Richtung derbauer.de, Matrix, I Robot usw., stilistisch spekulativer Kitsch, Sounddesign pompös, technisch jedoch ganz große Klasse! Erkenntnis aus dem Making-of: Gemeint ist Fritz Lang, heraus kommt Harald Glööckler.

  3. saschinski
    am 27. Juni 2012 um 19:17 Uhr

    Welche Drogen waren im Spiel?

  4. Albedo
    am 28. Juni 2012 um 10:50 Uhr

    Das ist mal wieder ein schönes Schmankerl! Die Beschreibung als Licht-Installation war nur etwas irreführend.Hätte mich gern selbst mal in den Dom gestellt. War bissel enttäuscht das es “nur” computergenerierte Effekte sind (aber natürlich auf Topniveau und detailverliebt).

  5. am 28. Juni 2012 um 11:09 Uhr

    Albedo, die Macher sprechen von „light“, „projection“ und „installation“. Insofern gehe ich davon aus, dass das Video eine Aufnahme vom Dom zeigt. Genau das meine ich aber, als ich von „gerne ausführlicher“ schrieb in Bezug auf das Making-of. Es wird nicht deutlich genug zum Ausdruck gebracht, dass es eine Installation ist und keine reine CGI-Arbeit. So es denn tatsächlich so ist.

  6. am 28. Juni 2012 um 14:10 Uhr

    Genau das habe ich mich auch gefragt. Einerseits deutet einiges daraufhin, dass es tatsächlich eine reale Installation ist, auf der anderen Seite wäre das sicherlich sehr, sehr aufwendig umzusetzen (alleine schon in Bezug auf die Kosten). Darüber hinaus sehen gerade die Effekte an den großen Säulen zur Mitte und zum Ende des Videos doch immer mehr nach CGI aus. Das müssten ja wenn unzählige Lichtquellen, Projektoren, Displays etc. sein – irgendwie sehr schwer vorstellbar.

  7. am 28. Juni 2012 um 14:58 Uhr

    Hmm, hab mich noch ein bisschen umgeschaut. Sieht so aus als heißt die Technik “Videomapping”. Also was halb-reales :)

  8. Sebastian
    am 28. Juni 2012 um 15:11 Uhr

    Exakt. Ist also alles auch innerhalb des Doms anzuschauen und keinesfalls nur CGI. Das Grundprinzip ist: viele lichtstarke Beamer mit überlappenden Bildbereichen und weichen (dadurch unsichtbaren) Übergängen dazwischen projezieren ein kuppelförmiges Video. Womöglich kommt die ganze Installation sogar ohne eine “richtige” Lampe aus, ich konnte jedenfalls keine erkennen. Die Beamer dagegen sieht man, wenn man genau hinschaut. Das zugrundeliegende Video wird im Zuspielrechner auf ein 3D-Modell der Kuppel gelegt, um die Verzerrungen auszugleichen, die entstehen, wenn man nicht auf eine ebene Fläche projiziert.

  9. am 28. Juni 2012 um 15:34 Uhr

    Danke Euch beiden, Henning und Sebastian, fürs Umschauen und für die Auflösung.

  10. Albedo
    am 28. Juni 2012 um 16:23 Uhr

    Danke für die Erklärung mit dem Videomapping. Für mich sieht es trotzdem nach CGI aus, also nicht real erlebbar. Im MakingOf fahren die Jungs immer wieder mit der Kamera durch den Dom, aber das künstlerische Endergebnis besteht “nur” aus festen Kamerapositionen. (gut geschnitten, das es garnicht auffällt)
    Meine Theorie: Für jede Einstellung gib es mindestens zwei Realfotos, ein dunkles und ein helles Bild. Weiterhin ein 3D-Modell des Doms, in dem die eigentliche Lichtkomposition (die Leuchtflächen und -linien) animiert wurde. Die Virtuelle Kamera wurde mit den realen Einstellung übereinander gelegt (tracking würde ich erst bei bewegter Kamera sagen). Die Lichtkomposition wurde dann als Alphakanal auf die beiden Bilder (hell / dunkel) angewendet.
    Ist alles trotzdem aufwendig und zeitintensiv, aber ohne Materialschlacht und leider nicht real anzusehen.

  11. Stefan
    am 28. Juni 2012 um 17:21 Uhr

    Das ist anscheinend eine richtige Installation (“in echt” ;-). Jedenfalls kann man das Ding besuchen und dafür Eintritt bezahlen:

    “The journey is crowned with an exceptional light and sound show performed under the Dome with an aid of the videomapping technology, and which is a special feature of this facility in the European scale.”

    und:

    “In the exceptional space below the dome you can admire a multi-media perfomance with lights and sound …designed by a group of Belgian visual artists ANTIVJ. The extraordinary spectacle in the video-mapping technique is devoted to the architecture and industrial aesthetics of modernism. The spectacle can be watched at selected dates.”

    http://www.centrumpoznawcze.pl/en

    PS: “dome” heißt übersetzt “Kuppel”, das Gebäude ist ein Veranstaltungszentrum und keine Kirche.

  12. Albedo
    am 28. Juni 2012 um 17:40 Uhr

    Okay, und ich war mir so sicher ;-)
    Na umso besser, da fahre ich hin! Is ja garnichtmal so weit weg.

  13. am 03. Juli 2012 um 09:27 Uhr

    Hallo zusammen!

    Um die Begrifflichkeiten und den Wahrheitsgehalt des Projekts zu klären: Das Projekt existiert, also kein CGI, und bei der Technik handelt es sich um “Video Mapping” oder “Objectillumination”. Dabei lassen sich verschiedene Entwicklungsumgebungen einsetzen. Beliebt ist derzeit VVVV, womit 3D-Objekte per Beamer in Gebäude “eingebettet” werden können. Die Macher, also AntiVJ, realisieren das schon seit geraumer Zeit und sehr beeindruckend.

    http://antivj.com/

    Wie man sowas selber machen kann, zeigt folgendes Tutorial ganz schön:
    http://vvvv.org/documentation/how-to-project-on-3d-geometry

    Beste Grüße

    Mark

  14. am 03. Juli 2012 um 22:06 Uhr

    Vortrag von ANTIVJ auf der SEE CONFERENCE #7 gesehen. Topp!



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