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Nokia Music Store möchte keine Mac-Nutzer

Nokia Music Store

Wenn man als Mac-Nutzer den im Beta-Status befindlichen Nokia Music Store betritt (aktuell sogar per Werbemittel beworben) dann erlebt man eine Überraschung. “Mac-Nutzer müssen draußen bleiben”, so die Botschaft, die man erhält, wenn man mit Safari oder Firefox die Site aufruft. Acht Prozent* der Nutzer so zu verschrecken ist selbst in einer Beta-Version inakzeptabel. Ein sehr schönes Beispiel für das Verbrennen eines Online-Werbeetats.

* Marktanteil Mac OS in Deutschland im Juni 2008 | maclife.de

abgelegt in Netzbewegung, erstellt von Achim Schaffrinna am 29.06.2008 | 10:50
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29 Kommentare zu 'Nokia Music Store möchte keine Mac-Nutzer'

  1. ben
    am 29. Juni 2008 um 11:04 Uhr

    naja wer will auch schon den nokia-store :-)
    find es trotzalledem aber ignorant. besonders, da mac-user für ihre liebe zum digital lifestyle bekannt sind. aber nokia unterstützt ja generell von haus aus keine macs. darum hatte ich auch bislang immer ein sony ericsson.

  2. am 29. Juni 2008 um 11:11 Uhr

    Die Fragen im Browser den User-Agent ab, um uns Maccies auszusortieren.

    Ich habe meinen grade mal auf IE 7 unter Windows XP geändert und prompt “funktioniert” es auch unter MacOS X… Allerdings ist die Seite BAD (broken as designed), weil irgendwelcher proprietärer Script-Kram benötigt wird.

    Schönes WE allseits!

  3. Stevie
    am 29. Juni 2008 um 11:14 Uhr

    Nunja, Firefox und Safari Nutzer werden auch unter Windows Vista ausgeschlossen.

  4. Mediamensch
    am 29. Juni 2008 um 11:27 Uhr

    Auch von Windows XP. Kann mir schwer vorstellen dass das so bleiben wird. Besonders die junge Generation surft mit Firefox. Die sind eben auch die Zielgruppe von Nokia.

  5. am 29. Juni 2008 um 11:29 Uhr

    Man kann die Seite durchaus mit dem Safari erreichen, man muss ihn nur als anderen User Agent ausgeben (über das Develop-Menü).Die Seite nutzt irgend so ein popeliges ActiveXObject, kein Wunder, dass man andere Browser, die diese Kindergartentechnologie nicht unterstützen, ausschließen muss. Außerdem ist das ein komplett auf JavaScript aufgebautes Frameset, also miserabler geht’s dann auch nicht mehr.
    Für mich ein klarer Fall von „Selbst dran Schuld“. Da lob ich mir den iTunes Store, auch wenn ich gar keine Musik da kaufe … ;)

  6. Fabian M
    am 29. Juni 2008 um 11:37 Uhr

    Ich verstehe vor allem nicht, dass sie sich noch nicht mal Gedanken um Firefox machen, mit Mac OS sperren sie 8% Prozent aller Leute aus. Okay, die meisten Interessenten davon verwenden wahrscheinlich sowieso den iTunes Music Store. Aber allein schon dadurch, dass Firefox nicht unterstützt wird, denn damit verärgern sie in Deutschland rund 35% aller Benutzer.

    Hab mal den IE geöffnet und mir die Seite angeschaut. Offenbar benutzen die das Windows-Media DRM, damit wird eigentlich schon klar, warum man hier auf Microsoft angewiesen ist und das Ganze nicht Mac-kompatibel ist. Btw, sogar Musicload bietet inzwischen Musik im mp3-Format an.

    Nokia baut an sich echt gute Handys, allerdings oft mit einer grauenhaft umständlichen Oberfläche. Hier zeigt Nokia einmal mehr, dass sie auch in anderen Bereichen den Anschluss verpasst haben. Ich glaube kaum, dass dieses Projekt wirklich Erfolg haben wird. Wenn man den haben will, muss man es dem Kunden schon etwas schmackhafter machen, denn in Sachen Online-Musik hat der inzwischen mehr als genug Auswahl, viel davon auch ohne DRM.

  7. am 29. Juni 2008 um 12:01 Uhr

    Hehe…die Headline zum Fred hört sich irgendwie nach Bild an. ;o)
    Hier wird nicht nach Mac oder nicht Mac sortiert, sondern nach Browser.
    Wer nutzt schon den IE? Und wer will einen Nokia Musik Store..tzz..am Ende schließen die gar keinen aus…

    LG,
    m

  8. Tobsen
    am 29. Juni 2008 um 12:04 Uhr

    Wie gut, dass Nokia WebKit (der Unterbau von Safari) selbst auf den Handys nutzt. ;)

  9. am 29. Juni 2008 um 12:05 Uhr

    naja, wer blöd genug ist musik im internet in mp3-form zu kaufen, ist auch blöd genug den internet explorer zu verwenden …

  10. am 29. Juni 2008 um 12:07 Uhr

    Wie Fabian schon bemerkt hat, beruht die Beschränkung offensichtlich auf dem verwendeten DRM. Ob man Mitte 2008 noch mit solchen Einschränkungen an den Markt gehen sollte, ist wirklich fraglich. Der Grund liegt aber vermutlich weniger bei Nokia als bei der Industrie, die die Lizenzen für DRM-freien Vertrieb nur sehr zögerlich für gewillte Anbieter freigibt. Auch Musicload hat Jahre gebraucht, um MP3s einzuführen. Das lag nicht am fehlenden Willen. Anderen Anbietern wird das bisher ganz verwehrt.

    Interessant: Bei iTunes hat sich jahrelang niemand über die vorgeschriebene Software beschwert. Schließlich kann man den Shop weder mit dem IE noch mit Firefox oder Safari besuchen. Und was das DRM angeht, ist es m. W. auch erst seit kurzer Zeit möglich, DRM-freie Stücke bei iTunes zu kaufen, die man dann mit einem Player seiner Wahl abspielen kann.

    Komisch, dass für Mac-User immer nur alles propietär ist, was sie nicht nutzen können. In der Umkehrung gilt das offensichtlich nicht. Schreibt Steve die zu verwendende Software und die erlaubten Abspielgeräte vor, ist das ok. Macht das ein anderer Anbieter, geht ein Aufschrei durch die Mac-Welt.

  11. Max
    am 29. Juni 2008 um 12:07 Uhr

    der iTunes Store ist unter Linux auch nicht zu erreichen, weil es dafuer keine iTunes-Version gibt. Da ist Apple also keinen Deut besser

  12. Sven
    am 29. Juni 2008 um 12:15 Uhr

    Gehört zwar nicht zu diesem Thema, finde aber die Deutschlandfahne oben rechts trotzdem schön… Tolle Idee ;-)

  13. am 29. Juni 2008 um 12:53 Uhr

    “Mozilla Firefox Browser (Linux) werden derzeit von Nokia Music nicht unterstützt.”
    “Opera Browser (Linux) werden derzeit von Nokia Music nicht unterstützt.”

    So what? DRM-Musik will ich eh nicht.

  14. am 29. Juni 2008 um 13:17 Uhr

    Also, ärgerlich ist es allemal. Aber ich halte das bei denen so wie z.b. der Coca Cola Seite: Informationen die mir nicht gleich oder nur über nervige Plugins (Quicktime) und lange Flash-Ladezeiten zugänglich sind, sind irrelevant.

    Was Nokia anbietet wird es woanders auch geben. Daher -> Da beißt sich der Fuchs selbst ins Bein. Zumal sich der Firefox-Anteil nicht mehr unter den Tisch kehren lässt (Firefox unter Vista Nutzer bin)

  15. am 29. Juni 2008 um 13:40 Uhr

    @Der Stefan: Windows User sind es ja seit Ewigkeiten gewöhnt, das sie von den Mac Leuten nur belächelt oder ganz ignoriert werden. Da verwundert es wenig, das dieses Lager der Nutzer gechlossene Türen eher ohne großes Murren hinnimmt.

    Und mal so am Rande: Seit der Schweinerei, die sich Nokia mit der Werksschließung in Bochum erlaubt hat – nachdem man nochmal ordentlich Fördergelder eingesackt hatte – sollte diese Marke ohnehin gestorben sein.

  16. am 29. Juni 2008 um 14:08 Uhr

    abgefahren. das ist schon dünne. zu faul gewesen den code anzupassen? was gibts denn noch für gründe nur für *anscheinend* einen browser ne seite zu machen?

  17. am 29. Juni 2008 um 15:38 Uhr

    Erschreckend das solche Projekte veröffentlicht werden, würde man sich so etwas bei einen Kunden erlauben, wäre man nicht nur den Kunden los sondern dürfte noch Vertragsstrafe zahlen, je nach dem :|

  18. Steffen
    am 29. Juni 2008 um 16:33 Uhr

    Wer will schon einen Mac?

  19. Marotzke
    am 29. Juni 2008 um 17:32 Uhr

    Ich finde es peinlich. Andere Musik-Seiten funktionieren doch auch ohne den ganzen Schnickschnack. Hab mal bei Musicload gekauft …

    … aber ich wette es ist überall das selbe. Wer einmal auf den Microsoft-WMA-Scheiss reingefallen ist, wird nie wieder Musik über das Internet kaufen (von wegen “unendlich hören” … ha! – nach nem halben Jahr hat sich die Datei deaktiviert und man durfte nochma hinlatzen).

    mfg

  20. LogoDesigner
    am 29. Juni 2008 um 17:39 Uhr

    @Steffen
    Wer ist so dumm und hat noch keinen?

  21. Jan
    am 29. Juni 2008 um 18:19 Uhr

    Überschrift ist arg irreleitend. Nicht gegen Mac User geht es hier, sondern gegen reflektierte Webuser, die selbstredend nicht IE nutzen. Wer keine Kunden will, der hat schon. Und Nokia ist nicht bekannt für einen alternativen (Geek) Kundenstamm.

    Andererseits ist es bekannt wie “nah” der IE an Windows ist, mit anderen Worten: der Zugang zum System, zu Dateirechten und ähnlichen weiteren Sicherheitsmechanismen ist definitiv leichter als bei anderen Browsern. Das “zurzeit” und der “Beta-Status” enschärft für mich da jeden Gedanken über Werbebudgets.

  22. am 29. Juni 2008 um 18:35 Uhr

    mit einem Firefox und Opera auf Windows XP geht das übrigens auch nicht ;)

  23. am 29. Juni 2008 um 19:01 Uhr

    [...] aufruft bekommt man die Meldung “Nicht unterstützter Internet-Browser”. (via) Geht übrigens auch nicht mit dem Opera-Browser Tja, so verschreckt man seine [...]

  24. dennis
    am 29. Juni 2008 um 19:59 Uhr

    Naja, ich benutze einen (IBM-kompatiblen) PC mit Ubuntu Linux + Firefox 3 und bekomme dort auch nichts zu sehen. Ziemlich dämlich eigentlich, da ITunes die (ständig wachsende) Linux Gemeinde ebenfalls ausschließt.

  25. am 29. Juni 2008 um 22:10 Uhr

    Manche haben es einfach nicht nötig…

  26. am 30. Juni 2008 um 11:03 Uhr

    [...] Via Design Tagebuch [...]

  27. Pyramus
    am 01. Juli 2008 um 00:43 Uhr

    @Maxx Hilberer:
    Ehe du dem Populismus völlig erliegst, solltest du dich über Nokia und Subventionen informieren, z.B. hier:
    Robin Rüttgers im Subventionswahn | stern.de

  28. Kazyah
    am 01. Juli 2008 um 12:27 Uhr

    Armseeliger Code!
    Passt aber sehr gut zu einem armseeligen Unternehmen.

  29. birnen sind besser als äpfel
    am 04. Juli 2009 um 12:12 Uhr

    Tja arme Macler, Zeit sich endlich einen PC zu kaufen, dann werden eure Probleme gelöst :)
    (Hab jetzt nur die Applegehirnwäschten Standartantwort umgedreht)



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