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New York Times plant Relaunch

Die New York Times kündigte heute in einem Blogeintrag den Relaunch ihres Nachrichtenportals an. Auf der eigens eingerichteten Website erhalten Leser einen „First Look“, einen ersten Eindruck von der neuen Umgebung.

In den vergangenen Monaten hat, wie es im NYT-Blog heißt, ein cross-funktionales Team, bestehend aus Journalisten, Designern, Entwicklern, Projekt- und Produkt-Managern sowie Mitarbeitern aus dem Verkauf, an einem Redesign für NYTimes.com gearbeitet. Mit dem Blick auf die zukünftige Artikelansicht wird nun ein erstes Ergebnis präsentiert.

In den kommenden Monaten wird ein entsprechender Prototyp peu a peu für Leser freigeschaltet. Ein größerer Rollout ist für einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr angekündigt. Ein Salami-Relaunch in bester Amazon-Manier, der zu diesem Zeitpunkt noch die Frage offen lässt, wie die für die NYT so typischen Start- und Ressortseiten, die von Verschachtelung, engen Spaltenmaße und einer Vielzahl winziger Textbausteinen geprägt ist, zukünftig aussehen werden. Dass die neue Umgebung für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert wird, versteht sich von selbst.

10 Kommentare zu “New York Times plant Relaunch

  1. Also das was ich bislang schon schrecklich an der Seite fand, scheint sich nicht zu verbessern: Ich finde bis heute, dass der Titel der Zeitung / des Internetauftritts schlichtweg untergeht und man allenfalls anhand der Favorit-Grafik in der Menüleiste weiß, welcher Tab dort überhaupt offen ist. Auf der Seite selbst, erkennt man es durch die kleine Schriftart halt erst recht spät. Nun ist die NYT gewiss keine kleine Hausnummer, wird zitiert ohne Ende und kann sie an ihrem „T“ auch wunderbar erkennen, aber gerade Neukunden bzw. Neubesuchern in diesem Fall (und das war zugegeben ja jeder von uns einmal), fällt es doch relativ schwer das Logo auf der Seite zu finden und zu verstehen, was eigentlich hinter dem „T“ steckt.

  2. Gefällt mir richtig gut. Der Titel war zwar schon immer klein aber es stört mich absolut nicht. Genannte Problematik von Torsten erkenne ich nicht.

    Besonders positiv fallen mir die verwendeten Schriften auf. Ein sehr schöner/warmer Kontrast zur dem sehr geradlinigen und aufgeräumten Aufbau.

  3. Off Topic: Klasse finde ich ja, die Kombination Deiner Headline „New York Times plant Relaunch“ in Kombination mit dem markanten Foto auf dem Screenshot (schreiende Leute angesichts des Todes von Hugo Chávez).

  4. Grauenhaft! Je länger ich mich auf der Seite aufhalte, desto mehr springt mir ins Auge.

    Sowohl der Slab Font des NYT Magazines als auch der Italic Schnitt als Headline Font der „regulären“ NYT Seite wirkt meiner Meinung nach völlig beliebig und ist auf den Startseiten absolut grauenhaft lesbar sobald die Länge von einer Zeile überschritten wird. (Ganz davon abgesehen das diese Art von Slab Serif Fonts in den letzten Jahren bis zum Erbrechen in sämtlichen Varianten des Editorial Design durchexerziert wurden) Gleiches gilt für die darunter in Kapitälchen vermerkten Autoren des Artikels.
    Dazu kommt das fürchterliche Durcheinander von Schriftgrößen und Arten, Wort- und Buchstabenabständen sowie Zurichtung der einzelnen Textbausteine auf allen Rubrik-Seiten.
    Die Versalien sind ebenso wie die Kapitälchen schlecht lesbar weil zu klein/nicht gesperrt/zu wenig Abstand.
    Die Startseiten sind Dank unbestimmter Abstände zwischen den Artikel-Teasern kein Stück übersichtlich. Die gesamte Seite verschwimmt zu einer fleckig-grauen Masse.

    Ausnahme und Lichtblick hier lediglich die eigentlichen Artikelseiten, bei denen ungeahnt Abstände zwischen den einzelnen Objekten erkennbar sind wie man sie sonst nirgends auf der Seite findet.
    Sogar die Menüleiste wird zur Schaffung von Übersichtlichkeit wegrationalisiert und durch einen Quick Finder zu ähnlichen Artikeln ersetzt. Diese Ansätze finde ich clever und gut, Dank der inkonsequenten Umsetzung verwirrt und frustriert mich dieser Mix allerdings umso mehr.
    Schade ist hier jedoch die mangelnde Differenzierung im Text, welche sich nicht einmal darum Schert einen ollen italic Schnitt (hallo Headline!) zu verwenden.
    Bei Artikeln im Magazin Bereich wirkt der fette Strich über Zitaten wahllos (und abgeguckt) und zieht viel zu viel Aufmerksamkeit auf sich. Ebenso finde ich es unglücklich Zitate links aus dem Fließtext zu ziehen da sich so unschöne, grob und unbeholfen wirkende weiße Boxen im Fließtext auftun.

    Sonderlich responsive ist hier auch nichts, schmaler kann ich das Fenster zwar ein wenig machen und der Text hüpft freudig mit, breiter wird hier allerdings nichts. Auf meinem mobilen Endgerät Das lässt nicht so richtig Innovation und Zukunft wittern, sondern parallel- und aneinander vorbei Entwicklung sowie Überforderung mit dem Design bei contentintensiven Seiten (von denen es unpraktischer Art und Weise auf einer Nachrichtenseite einige gibt).

    Oh, das Menü auf der linken Seite sieht sehr gut aus und gefällt mir, ich würde mir allerdings wünschen das man endlich auf vertikale Striche verzichtet.

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