Voestalpine Logo

Neues Logo für Voestalpine

Voestalpine Logo

Voestalpine hat sein Unternehmenslogo geändert. Der Wandel vom europäischen Stahlunternehmen zum global agierenden Technologie- und Industriegüterkonzern werde durch ein entsprechendes Corporate Design nun auch optisch nachvollziehbar.

Voestalpine mit Hauptsitz in Linz ist mit 500 Konzerngesellschaften und -standorten in mehr als 50 Ländern auf allen 5 Kontinenten vertreten. Das Unternehmen ist mit rund 50.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in Österreich.

Auszug der Pressemeldung

„Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die erfolgreiche Weiterentwicklung des Konzerns auch in Form eines Corporate Design Updates nach innen und außen zu tragen und damit auch noch stärker als bisher spürbar zu machen. Dabei geht es uns um den bewussten und geordneten Wandel in Richtung einer doch deutlich modifizierten Grundausrichtung, nämlich das Verständnis des Technologie- und Industriegüterkonzerns auch im Erscheinungsbild nachvollziehbar zu machen“, so Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG

Im Zuge der Neuausrichtung der Marke, die bereits seit mehreren Monaten im Gange ist, wurde zuletzt der Claim „Einen Schritt voraus“ geändert; dieser lautet nunmehr „One Step Ahead“. In den kommenden Wochen und Monaten werde man alle internen und externen Kommunikationsmittel und -kanäle weltweit auf das neue Erscheinungsbild umstellen.

Voestalpine Logo – vorher und nachher

Voestalpine Logo – vorher und nachher

Die bisherige farbliche Trennung von „voest“ und „alpine“ – ein Hinweis auf eine getrennte Vergangenheit – weicht einer einheitlich blauen Farbgebung. Kernelement des neuen Corporate Designs sei ein einheitliches Schriftbild, das die Zukunftsorientierung des Unternehmens vermittele.

Die Erarbeitung des neuen Corporate Designs erfolgte von graficde’sign Pürstinger.

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8 Kommentare zu “Neues Logo für Voestalpine

  1. Hm, die alte Typo gefällt mir für einen Stahl- und Technikkonzern eigentlich fast besser. Kühl, sachlich, ohne jeden Schnörkel. Die neue Typo wirkt zwar nahbarer, aber irgendwie auch belangloser. Eine spannende Frage wäre es gewesen, die bisherige Kühle des Logos ggf. mit einen Farbset in Interaktionen treten zu lassen, so wie Bosch das tut.

  2. Die neue Schrift finde ich ganz okay, über den i-Punkt kann man sich wie immer streiten.

    Finde aber dass durch die nicht mehr farbliche Trennung die Lesbarkeit deutlich leidet. Gerade bei zwei Worten, deren Aussprache sicherlich immer ein Problem sein werden, ob im deutschsprachigen oder weltweiten Raum. Anders-sprechende haben immer das Problem mit dem „oe“ und die deutsch-sprechenden fragen sich, ob „alpine“ deutsch oder englisch ausgesprochen wird, nicht zuletzt bleibt die Frage, ob das „v“ wie W oder F gesprochen wird, denn ein V als F ist weltweit betrachtet eher unüblich…

    Klar ein Werbespot verschafft Abhilfe, aber ohne eine akkustische Erklärung ist es weniger einfach. Wenn dann noch die zwei Worte als Eines dargestellt werden, kann man schonmal den Überblick im Buchstabensalat verlieren. Daher finde ich, in Anbetracht des komplexen Namens ist eine optische Trennung von Vorteil; ob nun farblich, in unterschiedlicher Strichstärke oder durch eine dezente Lücke.

    Ungeachtet dieser Punkte finde ich es dennnoch optisch anprechend.

  3. Ich finde das neue Logo schwer lesbar. Das alte fand ich besser.
    Aber das Video ist ja mal toll. Sehr sympathisch und nicht zu aufdringlich.

    • Das Video ist in meinen Augen zu langgezogen; ich habe das Gefühl es wiederholt sich; dadurch (und nicht nur dadurch) wirkt es etwas ältlich. Da wird keine richtige Geschichte erzählt und dadurch bekommt es zusätzlich auch ein wenig Beliebigkeit (siehe: Menschen, Leben, Tanzen Welt https://de.wikipedia.org/wiki/Menschen_Leben_Tanzen_Welt).

      Eigentlich mag ich heute gar nicht „meckern“, da haben alle bestimmt auch nur ihren Job gemacht! Und gutes Mittelmaß ist eine Kategorie mit der ich keinen Unfrieden habe, aaaaber es ist noch Luft nach oben (Euro, Phrasenschwein etc)!

  4. Die Zusammenführung der Namensteile finde ich auch problematisch. Das neue Logo ist nicht so enprägsam – hier wurde Boden verschenkt.
    Interessant, dass das Logo im Film kaum zu sehen ist.
    Im Englischsprachigen wurde vorher schon der Claim „ONE STEP AHEAD“ verwendet, das ist jetzt internationalisiert. Strategisch vielleicht sinnvoll aber schade für einen Konzern aus Österreich.

  5. Ohne die zwei Farben würde ich mich da auch fragen, ob die Firma aus dem Voestal stammt und das ein witziger Mischname aus Voestal und Alpine sein soll.

  6. Das unternehmen spiegelt die ganze österreichische industriegeschichte mit anschluss, verstaatlichung und privatisierung wieder.

    In Donawitz wurde schon jahrhundertelang eisenerz verhüttet.
    1881 wurde die Österreichisch-Alpine Montangesellschaft gegründet.
    1941 übernahmen die „Reichswerke Hermann Göring“ die ÖAMG und gründeten in Linz ein neues werk.
    Dieses wurde 1945 von der US Army beschlagnahmt und in „Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke“ (VÖEST) umbenannt.
    Unterdessen wurde die ÖAMG von der Roten Armee teilweise demontiert und anschließend von den Briten im rahmen des Marshallplans wiederhergestellt.

    Beide werke waren per gesetz 1947 verstaatlicht und fusionierten 1973 zur VOEST-Alpine (dann wohl ohne umlaut und mit bindestrich).

    Mit dem privatisierungsgesetz 1993 wurden der Industrieanlagenbau (zu Siemens) und Böhler-Uddeholm abgespalten.
    Es blieb die voestalpine Stahl (mit dem schwarz-blauen logo), die 2008 Böhler-Uddeholm wieder übernahm.

    Ich sollte mal nach Donawitz radeln und dort die beiden großen voestalpine-schriftzüge dokumentieren, solange sie noch stehen …

    • Hier das noch existierende voestalpine-logo von 2003 in Donawitz. Ein zweites befand sich auf einem kreisverkehr, ist aber bereits demontiert. Am gesamten werk konnte ich noch kein neues signet entdecken.

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