Maxdome Brand

Neues Logo für Maxdome

Maxdome Brand

Maxdome, die Online-Videothek der ProSiebenSat.1-Gruppe, hat im Zuge eines Redesigns des Webauftritts und der TV-App ein neues Logo erhalten. Es ist dies bereits das dritte Logo in nur zwei Jahren, das sich Maxdome zulegt. Neben visuellen Änderungen beinhaltet der Relaunch auch eine Angebotserweiterung.

Maxdome ist nach eigenen Angaben die größte Online-Videothek Deutschlands. Ab sofort werden die Angebote „maxdome Monatspaket“, „maxdome Store“ sowie „maxdome Live“ getrennt. Die beiden letztgenannten Angebote funktionieren nach dem Pay-per-View-Prinzip.

Nutzerführung und Design des Webauftritts sowie der TV-Applikationen wurden überarbeitet. Nach dem Redesign sind die drei Erlebniswelten farblich von einander getrennt. Auch das Logo wurde modifiziert. Beibehalten wurde die Kleinschreibweise. Die Hervorhebung des Buchstabens „x“ wurde hingegen aufgelöst.

Das Designkonzept wurde von der Agentur Heavenly in enger Abstimmung mit der hauseigenen Designabteilung entwickelt.

Maxdome Logos im Wandel

Maxdome Logo – vorher und nachher

Das neue Maxdome

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27 Kommentare zu “Neues Logo für Maxdome

  1. Schade. Mir gefällt das alte Logo besser. Das neue wirkt überhaupt nicht modern, sondern eher altbacken. Hat was von einer leicht abgeschnittenen Futura, wirkt aber trotzdem zu klobig und hat aufgrund der übertriebenen Rundungen (siehe d) wenig halt.

  2. Krass. Wie durch ein Relaunch eine Firma und deren Werbeauftritt extrem unglaubwürdig werden kann! Dadurch wird eine völlig andere Zielgruppe angesprochen. Dieses naive Türkis und der Punkt, der immer wieder zum Werbemittel wird sind ein extremer Kontrast zum bisher kühlen, etwas männlichem Image. Ohne den Vorgänger betrachtet ist die Erneuerung gar nicht so schlecht – doch habe ich immer die alte Maxdome Werbung im Kopf, scheint es mir so, als wäre dies ein völlig anderer Anbieter.
    Ein wenig treu bleiben sollte man sich schon. Denn das zeugt auch von Selbstbewusstsein und Treue gegenüber dem Verbraucher!

    • So empfinde ich es auch. Naiv trifft es sehr gut. Schade.
      Erinnert mich auch irgendwie an VIVA in den 90ern.
      Was soll das Herz und der Komet?? Urgh.

  3. Ich bin am Wochenende erschrocken, als ich die neue Werbung gesehen habe.
    Das erinnert mich an Beauty-Artikel aber hat in meinen Augen nichts mit dem tatsächlichen Thema zu tun. Mir kommt es vor, als hätte hier jemand den Namen gekauft und wollte sich von allem trennen, was vorher mit diesem Namen verbunden wurde (außer, dass es mit Filmen zu tun hat).

  4. Ich gebe meinen Vorrednern recht. Gut hingegen gefällt mir allerdings die farbliche Trennung der Angebote/Pakete.

    Bei der Website vermisse ich aber ein wesentliches Element für die Benutzerfreundlichkeit: Die Suche! Oder bin ich einfach nur blind!?

  5. unglaublicher (visueller) rückschritt in meinen augen – und ich habe SOFORT an ‚bebe‘ gedacht: https://www.bebe.de/
    das alte logo/der schrifzug war einfach top, habe ich auch jedesmal bewundert und gebe jetzt eine prophezeihung ab: IN 2 JAHREN wird man wieder zurückkehren zu den bewährten, eingespielten visualitäten.
    „mensch, wie kann man nur.. !“

  6. Tja das alte Logo hatte mit dem X einen gewissen Wiedererkennungswert, das neue hat den verloren. Aber zum neuen Design hätte der auch nicht wirklich gepasst.

  7. Die Assoziation mit weiblichen Attributen ist sicher nicht ganz falsch – und sicher auch garnicht mal unbeabsichtigt. Denn wie hier zu lesen ist (letzter Abschnitt), will man weg vom eher maskulinen Auftritt und auch die weiblichen VoD-Nutzer mehr ansprechen (die sich mglw. bisher eher bei der Konkurrenz von Watchever zuhause gefühlt haben). Auch eine gewisse Ähnlichkeit des ebenfalls zu ProsiebenSat.1 gehörenden „Frauensenders“ sixx ist nicht zu leugnen – siehe hier.

    Ich finde den Ansatz übrigens nicht schlecht. Sicher, das Logo ist nicht der große Wurf, aber das waren die Vorgänger auch nicht. Das hervorgehobene „X“ hat micht immer an Cinemaxx erinnert.

    Die neue Webseite finde ich viel übersichtlicher und freundlicher gestaltet. Nicht mehr dieses hellgrau auf dunkelgrau.

    Insgesamt halte ich den Auftritt durchaus für gelungen.

  8. Eine recht durchsichtige Maßnahme, um sich vor dem Deutschlandstart von Netflix noch mal ein wenig aufzuhübschen. Ich fühle mich auch an Tampons erinnert, das hervorgehobene X war für mich ein Markenzeichen und klein geschriebenen Marken sind mir generell suspekt. Ebenso wie Pressemitteilungen die jeden Satz mit einem Ausrufezeichen beenden und mich einfach so duzen! Und dann noch dieser Teddybär und das Herz rechts unten, will man damit eine wohl vorwiegend männliche und technikaffine Nutzerschaft ansprechen?

  9. Der Trend zur reinen Schrift als Typomarke. Ich meine zu beobachten das in den letzten Jahren eine große Wende bei der Gestaltung von Marken passiert. Die Frage ist nur: fallen wir so nicht auf der anderen Seite vom Pferd? Noch gar nicht all zu lange zurück, war der Fokus bei der Gestaltung einer Marke immer der Fokus auf das Logo. Der Kern, die pure Essenz einer Marke war das Logo. Es wurde oft überhöht und seine Möglichkeiten und Auswirkungen überschätzt. Im Zuge der Möglichkeiten von digitalen Anwendungen und der Erkenntnis der Wichtigkeit des visuellen Rahmens, erleben wir heute eine Gegenteilige Herangehensweise: Der visuelle Rahmen (Formen, Farben, Bildstil, etc.) wurde zum Kern des Erscheinungsbildes. Die Logoentwicklung wird oft nur noch als notwendiges Übel als Muss in der Gestaltung behandelt.

    Beide Wege vernachlässigen meiner Ansicht nach ihre Abhängigkeit von einander und nehmen eine Trennung vor, die so nicht geschehen darf. Das Logo ist die kleinste Essenz eines Erscheinungsbildes, da in Ihm als einziges Element die gesamte Marke unverwechselbar kommuniziert werden kann. Die Reduktion auf eine reine Schrift mag in manchen Fällen möglich und auch richtig sein, aber sie verspielt die Chance, einer individuellen selbstbewussten Aussage und vor Allem der Wiedererkennbarkeit im kleinsten Nenner. Und diese Wiedererkennbarkeit ist nicht nur Werbewirksam, sondern dient auch der Orientierung im Markendschungel, und das ist doch was Gestaltung bieten soll: Orientierung.

    Die Entwicklung zur Breite der visuellen Erscheinungsbilder ist wunderbar, bietet neue Möglichkeiten und gibt Marken eine besondere emotionale Möglichkeit der Kommunikation. Das Logo als wichtiger, kleinster Gemeinsamer Nenner darf aber nicht herabgesetzt werden. Beide sollten untrennbar auf einer Höhe gesehen werden, sich gegenseitig befruchten, Halt und Orientierung geben.

    …..

    (Und ja, mir ist bewusst das ein Erscheinungsbild immer individuell zu betrachten ist. Es geht mir nicht darum zu bewerten ob der Schritt hier richtig oder falsch war. Vielmehr ging es mir um den generellen Gedanken, angeregt durch die aktuelle Entwicklung bei maxdome)

  10. Mal abgesehen vom Logo, ist die neue Preispolitik erstaunlich und unübersichtlich. Ich selbst nutze Maxdome nur um Blockbuster o.ä. anzusehen. Ich wollte dort kein Monatsabo abschliessen.

    Gerade jetzt am WE ist mir auch aufgefallen, warum die das gemacht haben. Bevor diese 3 Sektoren waren, hat man was gesucht und musste immer feststellen, dass der Film gar nicht im Monatsabo enthalten ist. Die Buttons waren nämlich noch beide vorhanden. Also warum auch ein Abo abschliessen. Mit der neuen Aufteilung sieht man nun nicht mehr, ob ein Film im Abo enthalten ist oder nicht, das macht das ganze nicht mehr so transparent.

    Soll dann wohl zum Abschliessen eines Abos verführen, aber für mich ist das ganze extrem unübersichtlich geworden. Im Zuge dieser Umstellung hätte man gleich eine ganzheitliche Abolösung, wie Watchever, machen sollen. Aber mich als findiger Konsument fragt ja keiner ;-)

    Allein das ganze herumklicken von Maxdomestore hin zum Monatsbereich ist fast gar nicht möglich- ich frage mich, ob einer von den Maxdomemitarbeitern, dass mal selbst ausprobiert hat.

  11. „Krass. Wie durch ein Relaunch eine Firma und deren Werbeauftritt extrem unglaubwürdig werden kann! “
    Ein deutlicher Schritt zurück. Zu weich, zu nett. Keine Power mehr und sehr austauschbar. Schade.

  12. Ich glaube die meisten VoD Dienste werden bisher als unrentables Hobby betrieben. Watchever steht angeblich vor dem Verkauf, Maxdome (Pro7Sat.1), Amazon Instant Video, Apple iTunes und Sky „Snap“ werden jeweils vom millionenschweren Mutterkonzern durchgefüttert. Deswegen sind die Dienste teilweise auch so unattraktiv, erst mit dem deutschen Netflix kommt langsam mal Bewegung in die Szene.

    • Hallo Uli,

      was sollte Netflix haben, was die anderen nicht schon im Programm führen?

      Netflix steht vor einer Riesenmachine von Lizenzvergaben und den ganzen anderen Hürden.
      Aus meiner Sicht wird Netflix nichts weiter als eines von vielen werden.
      Die ganzen bahnbrechenden Ankündigungen über Netflix scheinen bei dir funktioniert zu haben. In allen News zu netflix steht nämlich nichts ausser heiße Luft (wenn überhaupt) – was also ganz KONKRET sollte bei Netflix soooo bahnbrechend sein?

      • Netflix wird den Markt sicher nicht neu erfinden, aber hat einen großen Hype hinter sich. Die anderen VoD Anbieter scheint das schon vor dem eigentlichen Start in Deutschland enorm zu beeindrucken. Sky hat bei „Snap“ eben noch mal massiv die Preise gesenkt und „Chromecast“ Support nachgerüstet, Maxdome gönnt sich ein neues Design und überarbeitet das Angebot, Amazon kündigt eine „Fire TV“ Box und Android Support an, alles innerhalb der letzten paar Wochen.

        Es reicht also wohl einen neuen, vermeintlich großen Player im Markt zu haben um die bisherigen Anbieter zum handeln zu bewegen.

  13. Als ich eines nachts bei meinem Fernseher die maxdome-App aufgemacht habe, war ich schon sehr erschrocken. Auf einem Mal mit einer komplett anderen Nutzerführung konfrontiert zu werden war mich als Designer schon sehr krass. Zumal diese verschlechtert wurde. Davon abgesehen funktionierts nicht mal wie früher.

    Zum Logo: Ich finde es mittlerweile sehr schade, dass immer mehr Logos diesen Schritt gehen, bei einem Redesign auf Austauschbarkeit nicht zu achten. Einfach nur austauschbar…. Sehr schade!

  14. Wer glaubt dass das alte X einen Unternehmensauftritt einzigartig macht bewegt sich sehr an der Oberfläche. Das neue Corporate Design wirkt modern, die Website aufgeräumt und übersichtlich. Zum alten Design kann ich nichts sagen da ich es nicht kenne – das alte Logo passt mit seiner pseudodynamischen Anmutung jedenfalls eher in die 2000er und hat mit modern wenig zu tun.

  15. Ich bin geschockt. Das neue Erscheinungsbild ist überhaupt nicht mein Fall. Das neue Logo an Beliebigkeit kaum zu überbieten.

    Die Aufteilung in 3 Bereiche macht zwar durchaus Sinn, aber bevor ich ein Abo abschließe möchte ich gerne wissen, was ich denn für mein Geld bekomme. Das ist mit der neuen Website nicht mehr möglich ohne angemeldet zu sein, da man im „Monatspaket“ dann nicht suchen kann. Nur im „Store“ erscheint ein kleines Suchfeld. Wieso man den eigenen Katalog derart kastriert durch eine 3-Teilung will sich mir nur schwer erschließen. Die Lösung von Amazon finde ich da deutlich kundenfreundlicher. Eindeutige Labels auf den Covern sagen mir sofort, ob das gewünschte im Abo mit drin ist.

  16. Habe mir lange ein Redesign des Logos gewünscht, da ich mit dem hervorgehobenen „x“ immer xing assoziiert habe.

    Beim neuen Logo kommt nun allerdings, wie vielen anderen auch, die Assoziation zu ob. Was dann nicht unbedingt als Fortschritt zu betrachten ist.

    Abgesehen vom Logo, finde ich auch das restliche Redesign nicht gut. Bei den vielen farbigen Kreisen denke ich eher an ein Versandhaus für Kinderspielzeug.

    So sehr ich mir wünsche, Unternehmen würden ihr Logo nicht zu oft überarbeiten, hier darf das Ganze in Zukunft allerdings gerne noch überarbeitet werden.

  17. Ich finde in dem alten Logo steckte mehr Action und Power, das neue Logo erinnert mich doch sehr an das Logo des Kindersenders nickelodeon, als wäre maxdome zum weichen, quietschbunten Kindersender verkommen.

  18. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das neue Logo sieht aus wie das einer Hautcreme, aber bestimmt nicht nach (Fernseh-)Unterhaltung.

  19. Schrecklich, kindisch und austauschbar. Da gefällt mir die 2012er Version immer noch am Besten. Danach ging das Verrundlichen/Verniedlichen los und jetz sind wir im Bärchen- und Herzchenland angekommen. Wenn wenigstens noch das typische – in jedem Kopf verankerte – zweigeteilte X geblieben wäre… Erinnert mich ebenfalls an „einfach sauber und diskret“.

  20. Das Logo: Leider ein verschlimmbesserter Schriftzug. Die Assoziation mit der Marke O.B. ist leider nicht ganz abwegig. Kinderspielzeugland kommt mir da auch in den Sinn. Verstehe sowieso nicht, warum man ein Logo jedes Jahr verändern muss? Ein Redesign alle paar Jahre, ok… Aber jährlich?

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