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Neues Logo Deutsche Post DHL

Deutsche Post DHL Logo

Aus Deutsche Post World Net wird Deutsche Post DHL. Die Umbenennung ist Teil der „Strategie 2015“, die gestern von Vorstandsvorsitzenden Frank Appel der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.


Neues Logo

Das Posthorn verschwindet demnach aus dem Konzernlogo*. Der Hausfarbe Gelb fällt dadurch eine umso größere Bedeutung zu, denn die Wortmarke selbst ist recht „wirkungsneutral“ um den Begriff „charakterlos“ zu umgehen. Die Frutiger Condensed kommt hier zum Einsatz. Allerdings kann sie die ihr zugedachte Hauptrolle nur schwerlich ausfüllen. Schwarze Schrift auf gelben Grund als Firmenlogo kennen wir auch vom Redesign der Gelben Seiten. Wenn schon kein Trend dahinter steckt, ist die Abkehr von Bildmarken bei den „Gelben Marken“ dennoch auffällig. Außerdem feilte zuletzt ja auch die Norwegische Post so stark an ihrem Posthorn, so dass es in der neuen abstrahierten Form kaum noch als solches erkennbar ist.

Neuer Name

Kleiner Test. Mal sehen, ob mit der Umbenennung auch auch die dazugehörige Domain dpdhl.de bereits als Hauptdomain im Einsatz ist. Sie ist in Verwendung, ja. Allerdings fungiert sie lediglich als Weiterleitung auf die alte Domain dpwn.de. Das sollte man sich schon gönnen. Zeitgleich zur Rede von Appel schmückt das neue Logo die Startseite, die fortan unter einer neuen, zum Namen passenden Hauptdomain angesteuert wird. Mit wenigen Handgriffen hätte man dem Strategiepapier – zumindest in den digitalen Medien – den Extraschub Tatkraft einhauchen können. Aber so muss man noch auf die Zustellung des neuen Konzernlogos warten.

* Im Logo der Konzernsäule Brief „Deutsche Post“ bleibt das Posthorn erhalten.

61 Kommentare zu “Neues Logo Deutsche Post DHL

  1. Ein bissl dünn auf der Brust.
    Das Gelb überstrahlt und macht die einzelnen Buchstaben und Wortmarke noch feiner und gebrechlicher, siehe Homepage, da bricht bei kleinen Anwendungen einiges weg.
    Auch generell dünn (Idee wie Ausführung). Da wurde dem Logo das einzig eigenständige Merkmal geraubt und ein neutrales irgendwas gesetzt, wobei mich optisch düngt, die Wortabstände sind nicht optimal ausgeglichen, das DHL setzt sich etwas ab (Absicht?)…

  2. Die Logos der Deutschen Post (mit Posthorn) und DHL bleiben ja bestehen. Insofern ist es schon OK, so ein vollkommen neutrales Logo für den Konzern zu wählen. Dieses Logo taucht ja sicherlich nur als ‚Überlogo‘ auf der Website und auf Geschäftskorrespondenzen auf.

    Es ist erstaunlich, wie eigenständig die Farbe Gelb und die schwarze Typo darauf ist. Trotz der Einfachheit, weiß jeder Bescheid. :)

  3. Schade, ich fand das Posthorn gut. Das hatte so was nostalgisches. Jetzt ist ja nicht mehr viel übrig. Ich weiß nicht, ob ich das noch als Wortmarke bezeichnen würde. Frutiger – war ja schon immer Hausschrift, aber so nackt wirkt sie doch relativ neutral und nicht eindeutig. Da hilft auch kein Postgelb.
    Wenigstens gibt es die einzelnen Marken dp und hl noch.

  4. Ich finde es sehr schade! Das Horn war immer klasse, ich fand es traditionell und es funktionierte perfekt ohne jeglichen zusatz einer Wortmarke. Ich kann nicht verstehen weshalb man Manager schwerer feuern kann als so ein angenehmes Zeichen!

  5. Ich finde es schade, dass das Posthorn verschwindet.
    Das kündete wenigstens noch von einer glorreichen Historie.
    Wieder mal die Wortlogos. Einfallslos und öde.

  6. Christoph, wie wäre es denn wenn Du erst EINMAL den Artikel liest bevor Du ZWEIMAL wiederholst, was dort schon geschrieben steht?

    Nach einem Wachmacherkaffee kannst Du dich gerne an einen konstruktiven Kommentar wagen ;-)

  7. Konstruktiv? Hier?

    Entschuldige bitte, aber ich bin wach. Und ich greife dich auch nicht persönlich an. Hier ist doch seit ein paar Monaten kaum noch was konstruktiv. Das nimmt schon Ausmaße vom Mediengestalterforum an. Teilweise wird in 60 Kommentaren hintereinander nur gepöbelt. Ich greife niemanden an, aber werde angeraunzt, weil ich mal 2 Kommentare mit ählichem Inhalt poste (übrigens weil darauf nicht eingegangen wurde).

    Hier steht 20 Mal geschrieben, dass das Posthorn weg ist und wie schade das ist. Vielleicht habe ich deinen Artikel falsch oder nicht richtig verstanden. Aber DHL (rotes eigenständigens Logo) ist auch nur eine Tochter der Deutschen Post (eigenständiges Logo mit Posthorn). Beide sind jetzt unter einem neuen Namen und sehr neutralem Konzernlogo zusammengefasst.

    Ich hoffe, dass man hier demnächst wieder schreiben kann, was man möchte (ohne natürlich jemanden anzugreifen) und dann nicht in die Schranken gewiesen wird. Danke

  8. sehr interessanter beitrag.
    für mich persönlich eine sehr interessante kommunikationsstrategie seitenz der deutschen post dhl. das gelb machen die sich dadurch richtig eigen hab ich das gefühl, das es schon machtgelüster seitens der farbe gelb als branding für ein unternehmen und subunternehmen bedeutet.

    ich mein schönes logo hin und her, für mich ist das mal ein beispiel dafür wie visuelle kommunikation anders funktionieren kann, statt das logo mit subunternehmen permanent hin und her zu schieben.
    klar das signet ist halt nostalgie pur, allerdings finde ich die form der kommunikationsentwicklung sehr interessant – wie es mit anderen subunternehmen fusioniert und sich gleichzeitig die farbe gelb noch eine größere visuelle bedeutung zugeschoben wird, ohne dabei auf andere grafische oder typografische mittel greifen zu müssen.

  9. Christoph, weder greife noch „raunze“ ich Dich an. Und ja! Mir ist es wichtig, dass gerade hier konstruktiv kommentiert wird. Das Augenzwinkern in meinem Hinweis hätte Dir zu verstehen geben müssen, dass eher mit einem Zaunpfahl denn mit einer Streitaxt gewunken wird. Deshalb bin ich schon verwundert, dass Du in der von Dir gewählten Form reagierst. Aber nun gut.

    Ich weiß nicht was im „Mediengestalterforum“ abgeht aber findest Du es nicht drollig einen Vorwurf in Bezug auf die Qualität der Kommentare in den Raum zu werfen, wenn gerade Deine letzten beiden Einträge jegliche Aufmerksamkeit haben vermissen lassen?

    Ohne ein „in die Schranken weisen“, wie Du es sagst geht es nun einmal nicht. „Hinweise des Seitenbetreibers“ – so meine Wortwahl – sollten und müssen erlaubt sein. Mir liegt sehr viel daran das Niveau innerhalb der Diskussion möglichst hoch zu halten. Redundanz und Wiederholungen tendieren eher in die entgegengesetzte Richtung. Deshalb der Einschub.

    Wenn Du das Gefühl hast, dass auf Deinen Kommentar nicht eingegangen wird, könntest Du dies ja schreiben, anstatt zwei mal einen ähnlichen Wortlaut zu hinterlassen, dem man dies nicht so ohne weiteres ablesen kann.

    Überdies wurde der Hinweis in Bezug auf die unterschiedlichen Logos ja, wie bereits erwähnt, im Artikel selbst behandelt. Ich halte es für wichtig, dass man erst einmal einen Artikel liest bevor man mit dem Kommentieren beginnt. Das sollte meines Erachtens einfach zur „Netiquette“ gehören.

    Also, ich hoffe Du fühlst Dich nicht zu sehr gegängelt durch meine „Intervention“. Es ist nicht böse gemeint. Ich freue mich sehr, wenn Du Deine Ansichten hier hinterlässt. Aber ebenso würde es mich natürlich freuen, wenn die Artikel erst gelesen würden.

  10. Na kommt schon Jungs, lasst die Zankerei und verbreitet guten Geschmack.
    Das nimmt ja schon ähnliche Formen wie im Fontblog an…

  11. Das Augenzwingern bzw. das Smiley selber ging wohl eher unter. Aber OK. :) Ich will hier ja nicht streiten und du sicher auch nicht. Nur ist die Moderation hier nicht wirklich nötig gewesen. Dies wirkt wie ein ‚Mund verbieten‘. Aber nun ist das ja aufgeklärt und wir können weiter ‚fachlich‘ diskutieren.

    Was im Mediengesatlterforum abgeht? Ich sags dir kurz. Ich bin mehrere Male durch Zufall über Google daraufgestoßen. Keinerlei Fragen sind wirklich erwünscht, keinerlei andere Meinungen und auch kein wirklicher Austausch. Ich allerdings habe doch hier niemandem gesagt, dass es eine sch…. Meinung hat oder dass er falsch liegt. Ich habe lediglich meine eigene Sichtweise auf dasKonzernlogo niedergeschrieben, ohne einem anderen den Mund zu verbieten. So schlimm war das doch wohl mit den beiden Nachrichten nicht. Aber ich bermerke hier in den letzten Monaten einen ählichen Trend. Nur meckern, wenig konstruktiv. NICHT ALLE! Ich sage nur, es wird weniger.

    Ich lese die Artikel übrigens IMMER vorher. :)

    Wie gesagt, vielleicht verstehe ich da etwas anders als du. Aber nun gut. Der Austausch hat funktioniert, wir sind uns klar. Alles wieder gut.

    @ ugur: Ich kann dir nur zustimmen. Ich finde diese Entwicklung auch sehr interessant. Und ich denke, dass diese auch zum Erfolg führen wird.

  12. @ugur
    Ich finde die Strategie des Besetzens der Farbe ebenfalls bemerkenswert. Länger noch als das Magenta der Telekom, ist das Post-Gelb Synonym für die Marke. Postautos erkennt man ebenso leicht aus der Entfernung, wie lange Zeit die Telefonzellen. Ich sehr vielen Fällen, war das Logo abkömmlich, da die übrigen identitätsstiftenden Merkmale bereits genügend Vertrauen geschaffen haben. Meines Wissens besaßen die alten Telefonzellen tatsächlich gar kein Logo.

    Ich hoffe nur, dass uns ein ähnlicher Markenrechtszirkus erspart bleibt, wie ihn die Telekom lange Zeit mit der Farbe Magenta aufgeführt hat.

  13. Öhhh Achim, hast du den Gelbton von der Post für das dt geklaut? Eyyy, ich geh’s sagen! ;-) Alles wird gut. Lasset uns streiten.

  14. Ich find’s gut, dass sie jegliches Bild, Kursivgeschriebenes und Linien rausnehmen und sich rein auf Schrift und Farbe begrenzen. Nicht wie vorher dieser Kompromiss aus DHL-Linien und Posthorn, nur um eine Art Logo zu kreieren.

    Die für uns als Kunden wichtigen Logos sind die Post und DHL. Vom Konzern ist nur der Name wichtig, daher ein nachvollziehbarer Schritt. Einzig eine leicht dickere Schrift wäre noch das I-Tüpfelchen gewesen.

  15. Als Dachmarke sehr gelungen reduziert. Für mich ist das Gelb als Erkennungsmerkmal völlig ausreichend. Und wer hier immer noch schreibt, dass er das Horn vermisst, der solle erst mal die anderen Kommentare lesen, denn Christoph „darf“ :) es nicht noch einmal schreiben. Oder sich bitte mal die Website anschauen. Vielleicht wird dann der Konzernaufbau erkennbar. (Das Favicon wird sicher noch verschwinden – hoffe ich zumindest, denn dort ist das Horn meiner Meinung nach irreführend.)

    Die Diskussion um die Farbrechte würde m.E. erst auftauchen, sollte PIN oder andere Wettbewerber auf eine Hausfarbe Gelb umstellen. Und dann würde die Post (zu Recht) Recht bekommen.

  16. @ Stefan: Danke :) … Nun lächele ich wieder.

    Ich glaube wirklich, dass immernoch einige denken, ohne zu wissen was der Konzern bzw. die Dachmarke ist, dass die Deutsche Post ihr Horn verloren hat. Nein, hier wurde kein Horn gegen DHL getauscht.

    DHL ist eigenständig, die Post ist es auch. Beide Logos existieren weiterhin. Ihr werdet in eurer Postfiliale weiterhin ein Horn neben dem Schriftzug sehen.

    DaimlerChrysler (als es die noch gab), hatten auch ein neues Logo. Und ja, trotzdem hat unseren guten alten Mercedes Benz (den es weiterhin als Marke gab) der Stern geschmückt.

  17. ZUm Postgelb: es ist je ein eigens Gelb (soweit ich weiß 100% Yellow, ca. 30% Magenta). Wir auch für den Druck extra von einem speziellen Farbenhersteller geliefert. Ganz schön kompliziert. Das ist auch eine mehrseitige Abhandlung im CD-Manual. Wie man Bilder bearbeiten muss, die mit Euroskala (Cyan, Magenta, Postyellow, Black) gedruckt werden sollen.
    Es ist halt einfach auffällig, wer verwendet auch sonst noch so ein extremes Gelb?

  18. Tschuldigung, aber das ist doch kein Logo. Da brauch ich gar nicht lang über Horn oder nicht Horn nachzudenken… die haben einfach mal nen Text getippt. Das kann jetzt wirklich jeder mit Word und der richtigen Schriftart.

    Jetzt bestellen schon deutsche Konzerne Ihre Logos bei myHammer.

  19. Es kommt ja wohl bei einem Logo auch auf den konsequenten Einsatz an. Und nicht nur auf das Logo ansich. Schau dir die Flaggen vor der Konzernzentrale an. Schau dir das Firmenschild vor der Konzernzentrale an. Schau dir die Geschäftsausstattung an.

    Und das ht nichts mit ‚myHammer‘ zu tun. Das sollten wir doch wohl besser wissen. Allein die Platzierung ist grandios. Der Wiedererkennungswert (postgelber Untergrund, schwarze Schrift, Frutiger Condensed) ist unglaublich. Wozu mehr?

  20. Wieso wurde das ganze nicht „Deutsche Post DHL World Net Worlwide Logistics“ genannt?

    Für mich ist das absoluter Schwachsinn. Einfach nur „Deutsche Post (Bildmarke)“ hätte es wunderbar getan — Tradition empfinde ich in dem Fall wichtiger.

  21. Ich schreibe jetzt zum letzten Mal hier, aber alleine der letzte Kommentar zeugt von so viel Unwissenheit. Man könnte es aber durch LESEN besser wissen.

    DIE DEUTSCHE POST GIBT ES NOCH !!! DIe ist nicht weg. Und nein für den Dachkonzern von Deutsch Post und DHL hätte Deutsche Post halt nicht gereicht.

    So, das war es jetzt. Ihr müsst den Artikel nicht lesen, ihr müsst es nicht verstehen … aber hauptsache das Wort ‚Schwachsinn‘ in einem schwachsinnigen Kommentar schreiben.

  22. hallo alle,
    ich versteh das bo-hei nicht. dachkonzern, subunternehmen etc. alles worthülsen und bla bla. die deutsche post ag hat seinerzeit das kränkelnde logistik-unternehmen DHL übernommen, hat das DHL-logo auf die gelben autos der paket-post drauf geklebt und firmierte fortan mit dem denglischen namen „deutsche post world net“. daß sie deutsche post dann meint, sich einen über-namen geben zu müssen, finde ich befremdlich – es war die deutsche post, es ist wohl mit konzernsitz bonn nach wie vor die deutsche post und wirds wohl erstmal auch bleiben. da hätte man auch ruhig DAS identitäts-stiftende symbol, das posthorn, für den gesamtkonzern lassen können.
    schade, daß die oberen in bonn keinen sinn für tradition haben und meinen, alles müsse auf dem alter der modernität geopfert werden.

  23. @ Patrick: Ich werde hier nicht Achims Text und Christophs Kommentare wiederholen. Wenn dich das Thema wirklich interessiert, schau auf die Seite „Deutsche Post DHL“. Ich denke, dort ist nachvollziehbar beschrieben, dass das Unternehmen aus den zwei Bereichen besteht. Das hat also nichts mit Worthülsen zu tun, sondern begründet sich aus der Unternehmensstruktur. Dein Postbote wird dir kein Paket bringen. Auch wenn die Post DHL übernommen hat. Das neue Logo zeigt nur, wie gleichberechtigt die beiden Bereiche im Konzern sind. Das Unternehmen Post hat sich nun einmal verändert und entwickelt und das wird jetzt auch in der Außendarstellung wiedergegeben.

    Es scheint ja niemanden hier zu stören, dass die Notenlinien und die kursiv gesetzten Firmenschwerpunkte im Logo verschwunden sind. Das hatte mich am alten Logo immer mehr gestört, als die englische Bezeichnung World Net.

    Ich freu mich jedenfalls, wenn mein DHL-Bote mich bald mal wieder besucht und an der Autotür dann das neue Logo zu sehen ist.

  24. @Christoph: Ich weiß nicht, wieso du dich so aufregst. Ich habe im Prinzip das gleiche gemeint wie Patrick, nur ein wenig ironischer ausgedrückt. Meine Anspielung galt eben den viele Konzernen die alle verschiedene Namen haben und immer noch die gleichen. Wozu gibt es ein „Deutsche Post DHL“ mit den Tochterunternehmen „Deutsche Post“ und „DHL“. Ich würde mich viel wohler fühlen, würde ich mein Paket mit der Deutschen Post verschicken, meine Briefe mit der Deutschen Post verschicken und mich bei Problemen mit dem Versand an die Deutsche Post wenden können. Neulich hatte ich ein Problem mit dem Paket. Ich ging zu einer entsprechenden Filiale und reklamierte. Der Mensch am Schalter sagte zu mir folgendes: „Wir können hier nicht viel machen, außer DHL anrufen. Wir sind nur Postbank.“. Wie bitte? Ich traute meinen Ohren nicht. Daher nochmal: statt sich „Deutsche Post DHL World Net Worldwide Logistics“ zu nennen, sollten die mal lieber ein bisschen aufräumen und ALLEM den gleichen, einheitlichen und traditionellen Namen „Deutsche Post (Bildmarke)“ geben.

  25. Wenn da nicht die weltweiten Geschäfte von DHL wären. DHL liefert auch in Italien (schau dir nur mal Mission Impossible III an, wo DHL das mit viel Geld und großer Präsenz zum Ausdruck bringen wollte), DHL fährt mittlerweile in New York genauso viele Paketfahrzeuge wie UPS oder FedEx. Das sind Gründe für Änderungen in Unternehmensstrukturen. In New York kann nicht die Deutsche Post rumgurken, das würde nicht funktionieren.

    Nun kann man sich aber sicher darüber streiten, ob jedes Unternehmen ein ‚Global Player‘ sein muss. Egal, die Deutsche Post DHL ist es nun mal, ähnlich wie die Deutsche Telekom mit ihrer Tochter T-Mobile. Auch hier funktioniert das Geschäft im Ausland und insbesondere in der USA nur, weil die Marke T-Mobile dort auftritt. Mit der Deutschen Telekom würde das so nicht funktionieren.

    Wenn wir also als gegeben hinnehmen, dass die Deutsche Post DHL ein ‚Global Player‘ ist, dass sind vielleicht auch diese Schritte in der Unternehmensstruktur nachvollziehbar.

    ABER JA: Ich gebe dir in dem Punkt Recht, dass bei so etwas der Kundenbezug verloren geht. immer mehr Filialen schließen. Immer mehr Filialen befinden sich in Schreibwarengeschäften und die Mitarbeiter sind keine Mitarbeiter der Post. Schlussendlich kann einem auch immer schlechter jemand helfen.

  26. Sorry, aber das ist kein Logo. Das sind 3 Strings, die auf einer bestimmten Farbe in einer bestimmten Schriftart platziert sind. Da irgendwas Tolles und Wichtiges ‚reinzuinterpretieren liegt mir genauso fern wie die Rezension eines farbigen Kleckses in einer Kunsthalle. Es sind 3 Worte in Frutiger auf einem schönen Gelb. Mehr nicht.

    Sieht vielleicht gefällig aus, klar, aber das tun manch andere Schriften vor einem unifarbigen Hintergrund auch. Hellgraue Helvetica auf schwarzem Hintergrund mit einem 3-Wort-Text ist dann sicherlich auch innovativ? Na dann…ein Prosit auf die neue Langeweile.

  27. Wenn ich Begriffe wie „Simplifizierungswahn“ und dergleichen lese, fällt mir nur „Signetwahn“ ein. Der Schritt, der hier vollzogen wurde, ist für mich die konsequente und logische Weiterentwicklung des visuellen Auftritts. Das alte Logo war viel zu komplex und konstruiert. Das neue ist aussagekräftig, neutral, schafft Klarheit und ist für eine Dachmarke perfekt. Nicht zu 100% neutral, da die Hausschrift der Deutschen Post verwendet wird. Frutiger ist in sofern eine gute Wahl, da deutlich gemacht wird, wer das Ruder in der Hand hält und sich zudem ein wilder „Schriftmix“ in Grenzen hält.

  28. Ernüchterung: Nun ja, schade ist es schon, dass Achim’s Aufruf bzgl. konstruktiverer Kritik nicht so richtig eingeschlagen ist (Hoffentlich ist dieser Umstand der kurzen Zeit geschuldet, in der der Auftruf erst draußen ist, mal sehen…) Leider muss ich, als interessierter Leser, hier 20 mal die gleichen Sätze lesen: Das Horn ist weg! Nanu? Wo isset denn?… ;-) Dies Verleitet mich zu der Annahme, dass viele Komentierer die Stellungnahmen der anderen überhaupt nicht lesen, sondern leider nur auch mal ne Meinung gehabt haben wollen: SCHADE! Würdet ihr denn in einer Unterhaltung auch eure Meinung lauthals kundtun, wenn ihr vorher nicht zugehört hättet? Wohl kaum, das wäre dann nämlich bestimmt ne peinliche Sache, oder? ;-)

    Lieben Gruß vom Onkelchen

  29. @ Christoph: Das ist doch nicht Dein Ernst, oder?

    Ja, es geht auch um Platzierung, Raster, Farben usw. aber ein Logo sollte auch für sich alleine stehen können. Nur eine einfache Wortmarke zu nehmen, die auch noch in einer frei erwerbbaren Schrift gesetzt wird (zumal ich bezweifle, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, wenn ich mir die Spatien anschaue), ist kein visuelles Alleinstellungsmerkmal und für mich damit durchgefallen.

    Wo ist die Eigenständigkeit? Das könnte einfach auch eine Überschrift sein. Und grade unser Berufsstand sollte das wissen – ganz gleich ob auf Gestalter- oder Marketingseite.

  30. Wo die Eigenständigkeit ist? Das siehst du doch! Jeder, aber auch jeder erkennt sofort die Deutsche Post darin … auch ohne Bildmarke (die wie gesagt, beim Dachkonzern aus guten Gründen weggelassen wurde). Allein dieses Gelb mit dieser Schrift in schwarz ist so was von eigenständig … wozu mehr?

    Schau dir SIEMENS an. Wo ist da ein Bild? Nicht mal eine Fläche. Nur Schrift in einer bestimmten Farbe. Nimm Gucci oder SONY. Es gibt in jeder Sparte bestimmte Wortmarken, die ohne ein Bild auskommen. Aber dies können sich nur riesige Unternehmen erlauben. Ein mittelständisches Unternehmen benötigt eine Bildmarke zur Visualisierung und zur Wiedererkennung. Ein riesiger Konzern kann es sich allerdings erlauben, nur Worte zu setzen und sie konsequent zu platzieren.

    Wenn du, Nils, davon keine Ahnung hast, dann kann ich da nichts machen.

    Oder wie erklärst du dir die ganzen anderen großen Firmen, die nur mit Worten auskommen und nicht mal die Schrift modifiziert haben. Oder wie erklärst du dir, dass jeder sofort erkennt, um wen es sich handelt, wenn er diese gelbe Fläche mit der schwarzen Typo sieht.

    Wie schon mehrfach geschrieben: Dein Briefträger und deine Postfiliale haben weiterhin das Posthorn. Das DHL-Fahrzeug hat weiterhin ein DHL-Logo. Lediglich der Konzern benötig etwas eigenes. Das wirst du wahrscheinlich nie zu sehen bekommen, es sei denn, du bekommst Post von denen oder läufst mal am Konzernsitz vorbei.

    Bei DaimlerChrysler war es doch nicht anders. Ja, es sind dort andere Strukturen gewesen. Aber Mercedes Benz blieb mit eigenem logo bestehen, Chrysler ebenfalls … und der Konzern brauchte nun einen Schriftzug. Reiner Text, ohne Bild. Fertig, das Ganze. Weil alles andere zu viel gewesen wäre.

    Amen.

  31. @Christoph: Du hast recht. Mal im Ernst, ich habe die ganzen Wortmarken eigentlich ausgeblendet, als ich den Kommentar geschrieben hatte. Jetzt, wo Du’s sagst…stimmt!

  32. Im ersten Moment war ich auch etwas enttäuscht. Klar, es gibt viele Beispiele für reine Wortmarken, die sind allerdings in der Regel nicht so schwach auf der Brust wie eine Frutiger Condensed (nichts für ungut, Adrian, eine sehr gut Typo, aber als Schrift für Wortmarken hast du sie sicher nicht entworfen). Andererseits kann ich Christoph folgen: Mehr braucht es eigentlich für den Dachkonzern nicht.

    Problematisch wird das Ganze bei der Verwendung vom neuen Konzernlogo mit den Tochterfirmen Deutsche Post und DHL, siehe: http://www.dp-dhl.de. Das Konzernlogo links, wird auf Grund seiner Schlichtheit als Dopplung der Tochterlogos rechts wahrgenommen. Diese sind wegen ihrer eigenständigen Gestaltung auch wirklich als Logos ersichtlich. Das Konzernlogo wegen seiner Beschaffenheit in diesem Umfeld hingegen nicht. Zumal der gelben Balken komplett duchläuft. Das ist eine schlechte Lösung. Hier sollte entweder eine klare Trennung der drei Logos erfolgen (durch eigene Felder o.ä.) oder es sollte nur das Konzernlogo erscheinen. Das ist handwerklich keine gute Arbeit.

  33. Ohauerha.

    Das Marketing hat in diesem Beispiel die Kreativen wieder einmal von der Bildfläche verschwinden lassen.
    Globalisierung hin und her.
    Im Konzert der Großen sollte aber immer darauf geachtet werden, wer mitspielt.
    Und da sollten gerne ein paar gute Grafiker den Ton angeben.

    Viele Grüße aus der Nordsee!

  34. @ Christioph:
    Sehr persönlich und anscheinend sehr angegriffen. Kein guter Ton. Verstehe gar nicht, wieso Du so ne Welle machst. Kommt das Teil vielleicht von Dir?

    Es ist vollkommen richtig, dass einige Konzerne sehr gut auch ohne Bildmarke auskommen. Vollkommen richtig. Ich für mich als Gestalter habe auch nur eine Wortmarke als Logo eingesetzt.
    Der Punkt ist aber, dass diese meist Farbkombinationen haben, die sich deutlicher von anderen Mit- oder nicht Mitbewerbern abgrenzen. Mal auf Dein Siemensbeispiel eingegangen: Hier ist der Farbton in Kombi mit der Typo recht eigenständig. DaimlerChrysler und auch Sony haben sich sogar eine eigene Hausschrift bauen lassen. Das ist etwas ganz anderes, als in diesem Fall. Auch wenn es nur kleine Details sind, so machen diese eine Eigenständigkeit aus, die ich bei dem neuen Postdingens da vermisse.

    Schwarze Schrift auf gelben Fond: Tele2, Yello oder (hier auch schon genannt) Gelbe Seiten. Es fehlt einfach etwas eigenes, der Charakter ist mir persönlich oder sollte ich für Dich besser deutlicher schreiben, meiner Meinung nach nicht charakteristisch genug für einen Weltkonzern. Nicht einmal für eine kleine ortansässige Firma. Im Studium wäre das durchgefallen.

    Interessant übrigens auch, dass wenn man sich von Dir gestaltete – sofern es Deine auf der Seite sind – Logos anschaut, dann kommt da keine reine Typolösung an die Sonne. Aber ich möchte eigentlich nicht auf dieses Gesprächsniveau.

  35. Ich fühle mich nicht wirklich angegriffen. :) Es ist eher eine lebhafte Diskussion. Aber warum wunderst du dich, wenn ich so schreibe, wenn von dir solche Sätze kommen: „Das ist doch nicht Dein Ernst, oder?“ … Und das was dann folgte, war auch alles andere als eine Meinungskundgebung. Es war eher so dahingestellt.

    Es geht doch hier um verschiedene Geschmäcker. Und nicht jeder muss das Logo gut finden. Um Gottes Willen. Ich bin nur dagegen angegangen, dass hier ständig kam: „Das Horn ist weg.“, „Das ist doch kein Logo.“, „Das kann ja jeder.“, „Das ist von myHammer.“…. und bla bla bla. Darum geht es mir. Klar ist es sehr einfach und den meisten wahrscheinlich auch zu einfach. Aber ein mutiger Schritt ist es in jedem Fall.

    UND DOCH: Die unverwechselbare Wiedererkennung ist da. Ich zeige es dir an deinem Beispiel. „Schwarze Schrift auf gelben Fond: Tele2, Yello oder (hier auch schon genannt) Gelbe Seiten.“ Verwechselst du auch wirklich nur einen dieser Firmen mit DEUTSCHE POST DHL? Ich nicht. Auch wenn die anderen Gelb haben, auch wenn sie eventuell eine schwarze Schrift haben. Es geht an Ende um ein bestimmtes Gelb, es geht um eine bestimmte Typo und es geht um eine gewisse Größe der Firma.

    Man schaut auf das Logo (oder auch die Wortmarke) und weiß sofort: DEUTSCHE POST – nicht Gelbe Seiten, nicht Yello, nicht Tele2. Egal, wie sie das geschafft haben, sie haben es geschafft. :)

    Und ja, dies ist meine Agentur und auch meine Seite. Und ja, die meisten Logos, die du da siehst (auch wenn die Kunden erst in diesem Monat wieder aktualisiert werden), sind aufwändiger. Nie zu viel, nie zu viele Farben, aber meist ist eine Bildmarke vorhanden. Aber dies habe ich auch schon erwähnt. Erarbeitet man ein Logo für einen Weltkonzern oder eine Firma, die eine größere visuelle Identität benötigt, weil sie anders kommuniziert bzw. nicht bei jedem bekannt ist.

    Zum Abschluss gebe ich wie gesagt allen Recht, die der Meinung sind, dass es sehr sehr einfach ist. Ich bin jedoch beindruckt davon und finde den konsequenten Einsatz wichtiger, als das Logo an sich.

  36. Also ich finde das Logo einfach einfallslos! Auch unter dem Gesichtspunkt Skalierbarkeit hätte man denoch ein wenig Pfiff in das Logo bringen können. Da die Farbe und die Schriftart nicht geschützt werden können, wir des Fälschern sehr leicht gemacht.

  37. Ein Klassiger verschwindet, das Posthorn!

    Wem ist den der langweilige, belanglose Schriftzug eingefallen? Wenn das die Power der Post darstellen soll, dann gute Nacht.

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